Donnerstag, 18. Mai 2017
Jedipedia führt durch die Manaan Festung
https://www.youtube.com/watch?v=b_q3RKHlL_0

Aus dem 5.3 Datamining (Kosten usw.): https://www.reddit.com/r/swtor/comments/6btyh9/manaan_stronghold_preview/dhpio82/

Permalink (11 Kommentare)   Kommentieren

 


Weiteres 5.3 Datmining ist am Weg
Kein Tier-Gefährte in Sicht. Dafür sind die Beschreibungstexte für den nächsten Droiden-Gefährten und den Gamorreaner da:

https://swtor.jedipedia.net/en/nco/gamorrean-guard
https://swtor.jedipedia.net/en/nco/c8-s3c

Außerdem erhält das Casino-Event eine zusätzliche Mission:
https://swtor.jedipedia.net/en/qst/fair-play-enforcer-2


Aus Tyth wird übrigens wirklich ein Rüstungsset abgeleitet:
https://swtor.jedipedia.net/en/itm/tythian-disciples-breastplate
https://swtor.jedipedia.net/en/itm/tythian-disciples-helmet

Das nächste Tuning erhält wohl den Nebel-Effekt:
https://swtor.jedipedia.net/en/itm/volatile-weapon-tuning

Es wird einen neuen Direktkauf-Bowcaster (Armbrust) geben:
https://swtor.jedipedia.net/en/itm/wentross-er-1n-bowcaster

Die nächste silberne Rüstung könnte sehr sithig werden:
https://swtor.jedipedia.net/en/itm/distinguished-wardens-breastplate
https://swtor.jedipedia.net/en/itm/distinguished-wardens-helmet

Allerdings könnte es im nächsten Paket 2 statt nur 3 Rüstungen geben (2 davon in Gold-Qualität):
https://swtor.jedipedia.net/en/itm/gifted-shadows-jacket
https://swtor.jedipedia.net/en/itm/gifted-shadows-mask

Permalink (6 Kommentare)   Kommentieren

 


Darth Moriarty
Datamining deutete an, dass Darth Malgus eine Rolle auf Iokath und Umbara spielen würde. Dem war nun wohl doch nicht so. Was ist also los? Nun, die Antwort könnten wir schon Ende letzten Jahres erhalten haben. Studiointern war da noch lange nicht ausgemacht wer der neue Antagonist werden sollte, wie aus einem Interview mit Charles Boyd hervorging. Dass sich die Story innerhalb der Entwicklung ändern kann und manchmal auch Files von Cut Content auftauchen ist nichts neues.

Es gibt Quests und Files zu einem gecancelten 2.0-Story Arc aus 2012. Ebenfalls 2012 tauchten Leaks zu Dialogen auf, die Oricon und Rakata Prime in völlig anderem Licht erscheinen ließen. Ich erinnere mich auch daran, dass es 2015 Datamining gab das hoffen ließ Darth Marr könnte Kapitel I überleben (es gab sogar einen Erfolg der darauf hinwies). Und in der grauen Vergangenheit teaserte der Bad Feeling-Podcast den Manaan-Flashpoint mit einem Soundbit, das ebenso geschnitten wurde.

Was wir wissen kann uns aber oftmals verraten in welche Richtung die Story geht, auch wenn sie konkret anders verläuft. Marr spielte über seinen Tod hinaus eine Rolle und er soll es laut Charles Boyd auch nach 5.0 noch tun. Oricon wurde zum Schauplatz des Showdowns mit den Schreckensmeistern. Rakata Prime wurde von einer Splittergruppe besucht.

Was verrät uns also Malgus? Vermutlich, dass der neue Antagonist ähnlich wie Malgus einiges an hochbrisanten Informationen besitzt. Malgus hatte Alien-Kontakte, er kannte die Unbekannten Regionen sehr gut, er hatte Zugang zu vielen gefährlichen Technologien wie der Raumstation des Imperators, der Sternen-Fabrik, HK-47 und Tarnfeldgeneratoren. Malgus hatte auch mandalorianische Anhänger, obwohl Mand'alor gegen ihn kämpfte. Ebenso kämpften für Malgus einige Weequay-Piraten und Gamorreaner, wie in der Schlacht von Ilum zu sehen. Dank Darth Serevin konnte er sogar eine Gruppe Voss aufbieten.

Malgus war aber auch ein strategisch geschickter Verschwörer, denn er brachte es auf Ilum fertig beide Fraktionen gegeneinander auszuspielen, bis er sein Ziel erreicht hatte. Für die Reps verriet er Darth Arho und half ihnen dessen Armee zu zerstören, für die Imps half er der Republik ihre Alien-Anhänger abspenstig zu machen.

Der neue Antagonist könnte also ein smarter Verschwörer sein, der die Allianz gezielt schwächt indem er ihr Verbündete entreißt, Ressourcen stiehlt und dem Feind generell verrät wo er uns am besten verwunden kann. Dazu kann er oder sie dann auch noch praktische Baupläne oder Waffen beisteuern. Man stelle sich einen typischen Actionfilm-Plot vor, indem der Bösewicht durch einen Berater Schritt für Schritt in den Besitz von Komponenten für eine Superwaffe gelangt. Der Held hinkt immer nach, wird vielleicht sogar verraten und im Showdown steht alles auf dem Spiel. Wobei der "Berater" vielleicht sogar noch entwischt und ein Sequel später als Vertreter einer sinistren Organisation oder böses Genie enttarnt wird (so etwas gab es etwa in den Daniel Craig-James Bond-Filmen oder auch Guy Ritchies Sherlock Holmes).

Professor James Moriarty!

Es gibt schon einen Grund warum moriartyeske Figuren so beliebt sind und selbst Thrawn-Schöpfer Timothy Zahn hat in seinem jüngsten Star Wars-Roman mit Nightswan einen Moriarty für seinen Sherlock Holmes Thrawn geschaffen. Man könnte sogar argumentieren, dass Captain Birch Teller in James Lucenos 'Tarkin' der Moriarty Tarkins ist und dass dieses Konzept in Star Wars gerade eine Hochkonjunktur erlebt. In SWTOR wären die Verhältnisse allerdings verdreht. Der Allianzkommandant hat all die Macht, während sein Gegner nur als Berater seiner Feinde agieren kann. Allerdings würde die Allianz wie Holmes mit den Institutionen und Behörden kooperieren, während sie Moriarty gegen einen ausspielen und sich auch völlig anderer Kanäle bedienen kann.

Für uns deutschsprachige Mitteleuropäer ist die Bedeutung von Autoren wie Arthur Conan Doyle oder William Shakespeare etwas rätselhafter, da sie eher selten Teil unseres Bildungskanons sind. Angloamerikaner (BioWare greift auch auf kanadische und einige britische 'writer' zurück) führen jedoch Shakespeare-Stücke auf, müssen irgendwann 'shakespearian english' lesen und fühlen sich da wohl so genervt wie manch deutschsprachiger Schüler, der von Goethe, Schiller & Co auch nichts mehr hören will. Sherlock Holmes war einer der ersten Seriencharaktere der Geschichte und besitzt daher schon einen nicht zu unterschätzenden Wert, um zu verstehen wie Serien funktionieren.

Auch Arthur Conan Doyle brachte Sherlock Holmes einmal um, ehe er umgestimmt wurde. Und Doyle hatte ebenso das Problem immer wieder neue Herausforderungen für Holmes finden zu müssen. Es war für ihn Segen und Fluch zugleich, dass sich die Leute immer wieder neue Holmes-Geschichten wünschten. Moriarty entstand allerdings, um Holmes durch einen gleichwertigen Gegner umzubringen. Was vielleicht auch an das Sprichwort erinnert, den Wert eines Helden erkennt man an den Gegnern die er bezwingt.

Womit wir zurück beim Problem sind, das sich nach 5.0 für den Allianzkommandanten stellt. Man hat den unsterblichen Imperator besiegt, was nun? Wer kann nun noch eine Herausforderung darstellen, wenn man schon die größten Krieger (Arcann, Malgus) und die mächtigsten Zauberer (Valkorion, Vaylin) bezwungen hat? Man besiegte jeden seiner Gegner bisher im Zweikampf und so ist man ja der mächtigste Krieger der Galaxis. Doch als Anführer wurde man bisher weit weniger getestet. Ein Imperator muss sich nicht im Zweikampf beweisen, sondern im Erhalten seines Machtanspruchs. Verliert man diesen Kampf, verliert man irgendwann auch seinen Kopf. Wir leben in einem Zeitalter das stark von Game of Thrones geprägt ist. Auch dort gibt es große starke Krieger, doch sie gewinnen nicht immer. Daenerys hätte im Zweikampf gegen die meisten ihrer Gegner wohl kaum eine Chance, doch als Anführerin?

Selbst Jon Snow wäre als Krieger gegen die Boltons gescheitert, hätte er nicht militärische Unterstützung für sich gewonnen. Wer das Game of Thrones gewinnt oder überlebt hängt nicht davon ab wie gut man mit einem Schwert umgehen kann, sondern ob man es schafft sich gegen seine Feinde durchzusetzen.

Bis auf Ziost ist man bis jetzt noch nie wirklich an einer Mission gescheitert, es wäre daher eine ziemlich bittere Pille, sollte einem die Konfrontation mit einem Moriarty zwar den Sieg im Zweikampf, aber auch den weitgehenden Verlust seiner Macht einbringen. Die Allianz wieder auf das Ausmaß einer auf Odessen ansässigen Splittergruppe zu reduzieren würde ein Bündnis mit einer Fraktion unumgänglich machen. In den letzten Jahren seiner Existenz erging es dem byzantinischen Kaiserreich nicht anders. Es existierte fast nur noch rundum Konstantinopel, bis die Stadt schließlich von den Osmanen eingenommen wurde und das Kaiserreich erlosch. In den Star Wars-Legends gab es zumindest ähnliche Szenarien. Das Fel-Imperium existierte einige Zeit nur noch in der Form seiner Hauptwelt Bastion (eine wahre Bastion) und der dort konzentrierten Schiffe und Truppen. Der Jedi-Orden agierte im Zweiten Galaktischen Bürgerkrieg als unabhängige Fraktion, mit wenig mehr als den in ihm zusammengefassten Jedi-Rittern, einigen Außenposten und mehreren Raumjägern und Transportschiffen. Corellia erkämpfte sich mit seiner Flotte im bereits erwähnten Bürgerkrieg ebenso seine Unabhängigkeit. Und Freedon Nadd herrschte als Sith-Lord und König doch nur über den Planeten Onderon. Selbst die Krath und die Mandalorianer waren keine Supermächte, sie begannen ebenfalls mit nur einem Planeten und der Mobilisierung einer Armee.

Rechnet man ein besetztes oder befreites Zakuul mit ein, dann besteht die Allianz auch nur aus den kläglichen Resten der menschlichen Soldaten Zakuuls, den Überläufern von den Großmächten und all jenen die man im Krieg gegen Zakuul rekrutiert hat. Alles was einen wirklich mächtig macht sind die Ewige Flotte und die Droidenarmee.

Als Fan der Star Wars-Legends kennt man ja auch Gestalten wie den selbst ernannten Prinz-Admiral Krennel. Dass sich ein Kriegsherr mit Gewalt über einige Welten als Kaiser titulieren lässt wäre da nichts außergewöhnliches, andere imperiale Kommandeure taten das in den Legends nach Endor ja auch. Gerade der Sturz Vaylins und der Valkorion-Dynastie klärt ja auch endlich in einem Spiel die Frage, was in Star Wars passieren kann, wenn man ein dunkles Ende ansteuert und sich selbst zum "Imperator" erklärt. Jedi Knight I und Jedi Knight III hatten ja solche Enden, in denen sowohl Kyle Katarn, als auch Jaden Korr praktisch zum Möchtegern-Imperator werden konnten. Wenn in den Legends jedoch fraktionsfremde Figuren das höchste Amt einnahmen (wie Jag Fel im Fall des Rest-Imperiums, Natasi Daala im Fall der Galaktischen Allianz oder Jacen Solos Versuch sich in der Allianz und im Rest-Imperium an die Macht zu putschen) kam es immer zu Verschwörungen, Aufständen und offener Rebellion. Sowohl Daala, als auch Jag Fel gerieten ins Visier von Putschisten. Jacen Solos innenpolitisches Vorgehen führten dazu, dass sich sowohl seine Co-Staatschefin Cha Niathal von ihm los sagte, als auch Königin Tenel Ka. Und Solos Attentat auf Gilad Pellaeon rief schließlich dessen heimliche Verbündete Natasi Daala auf den Plan. Jacen Solos Griff nach der Macht scheiterte und die Galaxis wurde nicht unter einer Flagge vereint, sondern in noch mehr Fraktionen aufgespalten. Palpatines Imperium zerfiel und hinterließ in den Legends zumindest einen Flickenteppich unabhängiger Klein-Imperien, die sich untereinander genauso oft bekriegten, wie sie gegen die Neue Republik kämpften, welche die Reste des Imperiums in sich aufsog.

Man könnte auch den Vergleich mit Guy Ritchies Moriarty ziehen, der ganz Europa mit seinem Netzwerk überzog, um einen Weltkrieg auszulösen und ermesslich reich zu werden. Nach dem Ersten Weltkrieg brachen mehrere der alten Großreiche in sich zusammen. Es entstanden Staaten, die erst unter der Europäischen Union wieder zueinander fanden. Genauso könnte die Republik der Prequels irgendwann die Reste der Staaten aus der Old Republic-Ära in sich aufsaugen.

Permalink (4 Kommentare)   Kommentieren

 


Droids of the Old Republic IX - I-O8
Nach der Bergung und Reparatur durch imperiale Ingenieure kombiniert dieser Suchdroide fremde Iokath-Technologie mit imperialer Skrupellosigkeit.

Aus dem Kodexeintrag über die Fernlenkdroiden:

Die seltsamen Fernlenkdroiden sind eines der größten Mysterien von Iokath. Diese technologischen Obelisken sind überall auf dem Planeten anzutreffen - ein unbekanntes Antriebssystem lässt sie knapp über dem Boden schweben, von wo aus sie ihre Umgebung mit omnidirektionalen Linsen scannen. Manche dieser Fernlenkdroiden bewegen sich umher, andere verharren in einer stationären Position über den zahlreichen Technolithen des Planeten. Ihre Hauptaufgabe liegt nicht im Kampf sondern in der Beobachtung, auch wenn sie die einzigartige Fähigkeit besitzen, sich mit der fortschrittlichen Technologie von Iokath zu verbinden.

Doktor Oggurobb glaubt, dass die Fernlenkdroiden vor Jahrhunderten entworfen worden sind, um die riesige planetare Struktur von Iokath zu errichten. In der jüngeren Zeit hat die als ARIES bekannte KI die Droiden umfunktioniert und ihnen die Aufgabe gegeben, etwaige Eindringlinge zu überwachen. Oggurobb hat versucht, mehrere beschädigte Droidenhüllen, die von Iokath geborgen worden konnten, auseinanderzubauen - mit katastrophalen Folgen. Aufgrund ihrer verborgenen Sicherheitsmaßnahmen haben acht von Oggurobbs Mitarbeitern Stromschläge bekommen, wobei sie sich die Augenbrauen versengten - zwei von ihnen sind sogar vorübergehend erblindet. Wenn es so weiter geht, wird die wahre Funktion der Iokath-Droiden wohl für immer ein Mysterium bleiben.


Ich betrachte meinen Fernlenkdroiden als Geschenk von Kaiserin Acina, wobei ich mir auch vorstellen kann, dass andere Spieler ihn als Beute aus dem imperialen Camp betrachten können. Ich bin jedenfalls über die explizite Erwähnung des Imperiums überrascht. Hätten nicht auch Allianz-Ingenieure für die Bergung und Inbetriebnahme dieses Droiden sorgen können? Wobei das ganze vielleicht ein Überbleibsel von geschnittenem Content ist, denn womöglich waren I-O8 und K-A3 gestrichene Ruf-Belohnungen für die imperiale bzw. republikanische Iokath-Ruf-Fraktion.

Als Eigenkreation von SWTOR gibt die Lore sehr wenig über diesen Droidentypus her, am ehesten ist er noch mit dem Suchdroiden oder G0-T0 vergleichbar. Ein großes fliegendes Etwas, aber wofür wurde es gebaut? Beobachten? Das würde bedeuten der Droide besitzt außergewöhnlich gute Scanner, Stealth-Eigenschaften (die Form erinnert ja vage an einen F-117 Tarnkappenbomber) und Waffensysteme zur Selbstverteidigung. Bis jetzt ist I-O8 wohl der mysteriöseste Gefährte und das macht ihn vielleicht auch für einige interessant.

Permalink (1 Kommentar)   Kommentieren

 


Droids of the Old Republic VIII - H1-K1
Dieser aufpolierte Iokath-Läuterungsdroide, H1-K1, ist der erste einer Reihe von Droiden, die speziell für das technische Personal der Allianz freigegeben wurden. Allianz-Direktiven und Iokath-Technologie wurden kombiniert, um einen Kampfspezialisten der Superlative zu entwickeln.

Das mich dieses Design an den TCW-Droiden erinnert, der auch in Episode VII zu sehen war ist wohl kein Zufall:


Während der von George Lucas geleiteten Entwicklung von The Clone Wars griff man auf viele Designs zurück, die für die Prequels entwickelt und später zu den Akten gelegt worden waren. Unter anderem gehörte da auch das obige dazu. So hätten die Droidekas einmal aussehen können. Später wurden sie zu denen hier:




H1-K1 ist also genauso ein Vorgänger von T4-1D wie der Ur-Droideka der Vorgänger des Episode I-Droidekas ist. Und es passt ja auch, Zakuuls Droiden basieren auf den Droiden von Iokath. Allerdings gilt ja die Frage, ob nicht nur das Design moderner ist, sondern auch die eingesetzte Technologie?

Die Konstrukteure schufen H1-K1 für den gleichen Zweck wie jedes Droideka, als schwere Unterstützung für die normalen Droidensoldaten. Man kann wohl vom Iokath-Droideka sprechen. Laut Kodexeintrag zu den Droiden von Iokath wurden Läuterungsdroiden explizit als Sicherheitsdroiden geschaffen. Ich muss allerdings zugeben, dass ich den Unterschied zu den mit Flammenwerfern bestückten Schwarmdroiden nicht erkennen kann. Aber gut, auf Iokath wurden ja alle Droiden mit Waffen bestückt und einen Sicherheitsdroiden nicht von einem Gärtner-Droiden unterscheiden zu können war sicher auch von Vorteil.

Wäre H1-K1 nicht ein Produkt von Iokath-Technologie, ich würde meinen er ist more of the same. Ich bin jedenfalls kein großer Fan dieses dritten Droideka-Modells, das man uns vielleicht auch als Gefährtenanpassung für T4-1D (wie den Sith-Kriegsdroiden) anbieten hätte können. Neben dem Nathema-Nexu sind TY-4N und H1-K1 jene beiden Gefährten die mich zur Überzeugung gelangen ließen, dass BioWare auch bei den Gefährten zum unfeinen Mittel der Reskins setzt.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Droids of the Old Republic VII - K1-Z3N
Allianz-Streitkräfte haben dem ehemaligen Iokath-Sturmdroiden K1-Z3N gefunden und repariert. Er ist mit fortschrittlichen Protokollen ausgestattet, um seinem Herrn zu helfen und seine Feinde auszuschalten. Diese Einheit wurde wieder vollkommen instandgesetzt.

Sturmdroide? Das klingt doch schon nach Sturmtruppen oder Kampfdroiden!



Betrachtet man den Iokath-Sturmdroiden als Vorgänger der B1-Kampfdroiden und der Sturmtruppen, dann ist er eigentlich nur dazu da einen Blaster zu halten und auf ein vorgegebenes Ziel zu feuern. Die B1-Kampfdroiden waren allesamt kaum intelligent und K1-Z3N und seinesgleichen sieht ihnen ja durchaus irgendwie ähnlich. Die Idee hinter der Anschaffung von B1-Droiden war es schlichtweg den Gegner zu überwältigen. In der Prequel-Ära herrschte seit 1000 Jahren fast galaxisweit Frieden und niemand hatte noch Erfahrung mit Kriegsführung oder Waffenbau. So überfiel die Handelsföderation dann auch den pazifistischen Planeten Naboo, wo man gegen Panzer und selbst strohdumme Droidensoldaten kaum etwas ausrichten konnte.

Die B1-Droiden waren günstig und leicht austauschbar, aber es gab in der Lore und vor allem auch im neuen Kanon Fälle in denen sie Upgrades erhielten. Das bekannteste wäre vielleicht Mister Bones aus der Aftermath-Trilogie. Dieser B1-Droide wurde von Temmin Wexley (dem Piloten Snap Wexley aus Episode VII) repariert und seinen persönlichen Bedürfnissen angepasst. Mr. Bones wurde durch Upgrades und "Snaps" Programmierung zu einem wahren Killerdroiden.

Iokaths Erbauer haben uns eine Droidenarmee geschenkt, aus der bis dato 3 Droidenmodelle abegleitet wurden. Interessant ist auch der Kodex-Eintrag zu den Droiden von Iokath:

In vielen technologisch fortschrittlichen Gesellschaften erfüllen Droiden eine ganze Reihe von alltäglichen Aufgaben. Auch bei den Organismen, die Iokath erschufen, war das der Fall, und sie bauten eine Vielzahl von mechanischen Dienern, um ihre künstliche Welt zu erhalten. Aufseher- und Pressen-Droiden wurden erschaffen, um die Parks zu erhalten; Stöber-Schwarmdroiden reinigten den Chromgarten, Läuterungsdroiden boten Schutz und Sicherheit; und Unterstützungsdroiden warteten und reparierten das ganze System.

Nachdem ihre organischen Meister ausstarben, hat sich der Zweck der selbsterhaltenden Dienerdroiden langsam verändert. Als sich neue Droiden-Generationen entwickelten, verlagerte sich ihr ursprüngliches Ziel der Bewahrung von Iokath hin zur Aggression gegenüber jeder fremden Wesenheit.

Diese eskalierende Xenophobie führte schließlich dazu, dass jeder Droide auf Iokath mit irgendeiner Form von Waffe ausgestattet wurde - das Ganze gipfelte in der Erschaffung des Koloss-Kriegsdroiden - eine Maschine mit genug Feuerkraft, um eine ganze Armee auszulöschen.


Auf Iokath trägt jeder Droide serienmäßig einen Blaster!

Auch die B1-Droiden erfüllten im Dienste der Handelsföderation verschiedene Aufgaben, so etwa auch als Piloten, Schiffscrew und Wachmannschaften.

Waren die B1-Einheiten noch multifunktionel, so entwickelte man aus ihnen jedoch die spezialiserten B2 Superkampfdroiden:



Zum ersten Mal kamen die B2 Droiden auf Geonosis zum Einsatz und sie demonstrierten ihre Effektivität beim Massaker an den 200 Jedi-Rittern die gekommen waren um einen Krieg zu verhindern, ehe er beginnen konnte:



Eine sehr ikonische Szene aus Episode II zeigt, wie ein B2 Droide seinem B1 Vorgänger den Kopf abschlägt oder ihn zumindest wüst zur Seite stößt. Die Superkampfdroiden halten mehr aus, teilen besser aus und sie sind für den Kampf gebaute Berserker. Als Veteran der alten Battlefronts habe ich den Superkampfdroiden als Klasse geliebt. Von daher bin ich geneigt K1-Z3N als einen solchen zu sehen und nicht bloß als B1 Kanonenfutter.

K1-Z3N wäre aber ohnehin unser erster echter Kampfdroiden-Gefährte, nachdem wir ansonsten nur auf Droideka-Varianten zurückgreifen dürfen. QO-77 ist ein Attentäterdroide und der persönliche Kriegsbot ist eigentlich ein Lastendroide. Während ich QO-77 zugutehalte, dass er als Attentäter-Droide sicher eine wahre Killermaschine ist, so sehe ich die Programmierung von K1-Z3N als hilfsbereiter. Soldaten sorgen füreinander und während ich mir QO-77 als Heiler nicht und als Tank nicht ganz plausibel vorstellen kann, so sehe ich K1-Z3N in jeder Hinsicht als perfekten Droidensoldaten an.

Was mir den Superkampfdroiden in Battlefront I und II so sympathisch werden ließ waren dessen zwei Feuermodi in seinem Blaster und die Möglichkeit vom anderen Arm aus Raketen abzufeuern. Mit seiner Blaster-Pistole erinnert K1-Z3N zwar an die B1 Droiden, doch er hat auch etwas von seinem B2 an sich. Vielleicht ist er also auch am BX-Droiden aus The Clone Wars angelehnt:



Die BX-Serie wurde in kleineren Stückzahlen während der Klonkriege produziert und hatte ein leistungsfähigeres Droidenhirn, da sie für Kommando-Einsätze vorgesehen waren. Die Kreuzung aus B1 und B2 war flexibler, mobiler und agiler, wobei sie die verbesserte Panzerung und Programmierung des B2 mit dem beweglichen Skelett der B1-Reihe kombinierte. Der Verzicht auf integrierte Blasterkanonen oder andere Waffen erlaubte es dieser Reihe verschiedenste Waffenmodelle zu nutzen, unter anderem gehörten dazu auch Vibroschwerter, womit sie auch gegen Jedi vorgehen konnten. Dadurch wurden sie auch zu einem Brückenglied zur IG-100 Magna Wache, den Droiden-Leibwächtern von General Grievous. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die BX-Reihe sogar auf eine Initiative und Erfahrungen Grievous zurückgeht.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren