Freitag, 24. Juli 2009
The Hangover



Was passiert wenn ein Bräutigam mit seinen beiden besten Freunden und dem Schwager in spe nach Las Vegas aufbricht um die unglaublichste Nacht seines Leben zu absolvieren, etwas woran man sich sein Leben lang erinnern wird? Genau, kaum einen Tag später wachen 3 der 4 völlig verkatert auf und können sich an rein gar nichts mehr erinnern und der Bräutigam ist gleich verschollen. Aber dafür stolziert ein Huhn durch das völlig zerstörte Apartment, wacht ein Tiger über das Badezimmer und im Wandschrank findet sich ein Baby...





Was in Vegas passiert bleibt in Vegas, lautet das berühmte Sprichwort, welches sich Hollywood-Autoren seit jeher zu Herzen genommen haben und für fast jede Serie eine eigene Vegas-Folge geschrieben haben. Der Glanz und die Faszination der Sin City stehen für leichte Mädchen, Glücksspiel, Gewinne, Verluste, maßig Alkohol und unüberlegte Heiratsanträge. Hangover bringt all das zusammen ohne dabei lächerlich zu werden wie der xte Teenager-College-Roadtrip. Hangover ist zwar ein klassischer Buddy Movie, doch zeichnet sich durch einen Humor aus, der völlig anders ist als die oberflächlichen Schmunzler und Stereotypen die sich in der Massenware sonst so finden. Ein echter Film zum Lachen.





Die völlig brandigen Protagonisten wissen zunächst gar nichts vom vergangenen Abend, woran sich auch im Verlauf der Handlung nichts ändert. Hangover treibt die Handlung einfallsreich voran, ohne im Detail vorhersehbar zu sein. So ist es nicht der Alkohol der die Herren alles vergessen hat lassen, sondern der ziemlich schräge und wegen Belästigung minderjähriger vorbestrafte Schwager in spe, der seinen Freunden eigentlich Extacy in die Drinks mixen wollte, von seinem Dealer allerdings eine Vergewaltigungsdroge erhielt.

Das Ergebnis, keiner weiß was war und so müssen sich die Herren von Hinweis zu Hinweis hangeln, um herauszufinden, wo Bräutigam Doug geblieben ist. Eine epische Herausforderung, bei der ihnen auch ein kleinwüchsiger Yakuza in die Quere kommt, den sie nachts zuvor scheinbar als Glücksbringer entführt und nackt in den Kofferraum ihres Wagens gesteckt haben. Zunächst müssen sie allerdings erst einmal ihr ursprüngliches Auto finden, dass ihnen der Brautvater geliehen hat. Statt diesem bekommen sie vom Parkjungen nämlich einen Streifenwagen ausgehändigt. Apropos Hochzeit, Zahnarzt Stu der massiv unter dem Schlapfen seiner prüden Freundin steht, hat plötzlich einen Zahn weniger und muss feststellen dass er mit einer strippenden Hostess (Heather Graham) verheiratet ist.


Anders als man erwartet ein wirklich spaßiger Film, der mehr als nur einige echte Lacher provoziert. Was allerdings etwas zu kurz kommt ist Regel Nr. 2 oder T/A-Attribute, welche durch Heather Graham verkörpert werden sollen, mich jedoch nicht überzeugen konnten, darum nur 4 Baumis

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The Hangover - Sturm über Oberösterreich-Special
Eine zerstörte Villa, alles durcheinander, keine Erinnerung an den Tag zuvor, mancher Oberösterreich mag sich wünschen den gestrigen 23. Juli 2009 nie erlebt zu haben.

Bis zu Eiergröße gewachsene Hagelkörner, Windböen mit weit über 100 kmh und die Bilanz ist desaströs. Was nicht gerade in Beton gegeossen war, hob ab und entwickelte ein gefährliches Eigenleben. Ganze Hausdächer verabschiedeten sich.



Die Schäden an ungeschützten PKW sind wohl noch schlimmer ausgefallen.

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Montag, 13. Juli 2009
Terminator 4
Gewissermaßen ist er der Archetyp, der einzig wahre Inbegriff des Actionhelden - der Terminator. Der eigentliche Terminator-Film selbst ist nichts das man jetzt besonders hervorheben müsste, gemessen am legendären Terminator 2 ist er sogar irgendwie schwach. Denkt man an den Terminator werden einem höchstwahrscheinlich Szenen aus Arnies Gefecht mit dem flüssigen Terminator in Erinnerung geraten und selbst Terminator 3 war wenig mehr als der Versuch an diesen Kult-Film anzuknüpfen und nun halt eine Terminatrix mit Nanorobotern und einem echten Waffenarm einzuführen. Wer sich Terminator-Fan nennt wird von Terminator 4 - Die Erlösung also etwas anderes erwartet haben, als das was draus geworden ist.

T4 spielt nicht in der Gegenwart und handelt somit auch nicht von einer rastlosen Hetzjagd bei der der Held von einer Gestalt aus der Zukunft vor dem Zugriff einer unaufhaltbaren Killermaschine geschützt wird. Nein, T4 bricht mit der Tradition und zeigt etwas ganz neues, das eben den Fans des legendären Actionspektakels sauer aufstößt. Mit Christian Bale als John Connor stößt Terminator 4 in die Zukunft vor, die nach dem jüngsten Tag eingetreten ist. Die Menschheit ist fast ausgerottet, die Überlebenden sind versprengt, oft genug desillusioniert und werden von Supercomputer Skynet gnadenlos gejagt. Dabei denkt man jetzt womöglich an Matrix, gemischt mit Elementen aus 28 Days later, I am Legend oder Resident Evil, doch T4 ist zugegeben weder subtil noch mit weiblichen Sexappeal ausgestattet. Stattdessen nimmt man etwas von der Kulisse aus Resident Evil Extinction, entfernt die Zombies, fügt Nachkriegsatmosphäre hinzu und lässt hier und da auf ihr Metallskelett entblößte Terminatoren, ferngesteuerte Luftschiffe und ein paar Transformer aufmarschieren. Da ist vom ursprünglichen Terminator-Feeling natürlich nur sehr wenig zu spüren, die "Fans" dürfen sich also gerne vom Franchise verabschieden oder sollten den Stilwechsel in den Sequels zur Kenntnis nehmen und sich damit abfinden, denn Arnie nochmal durch LA zu jagen, damit er John Connor und damit die Welt vor dem Untergang rettet, während sie von einem nun wohl Doppelteam aus Terminatoren gejagt werden ist etwas worauf ich für meinen Teil gerne verzichte.

Terminator 4 ist schmutzig, brutal und düster. Die Menschheit hat den Krieg eigentlich verloren, doch John Connor soll sie gemäß der Überlieferung eines Tages retten. Nur weiß Connor nicht wirklich wie, er glaubt die Zukunft die ihm vorhergesagt wurde sei sogar nicht eingetroffen. Anstatt die Menschheit anzuführen ist er nur einer von vielen Kommandanten des Widerstands und muss sich mit alternden Generälen herumschlagen, die sich an Bord eines Uboots verstecken und glauben den Krieg gewinnen zu können, dabei waren es Leute wie sie die für Skynets Inbetriebnahme votiert haben und aus Connors Sicht an der Katastrophe sowie die folgenden Verluste verantwortlich waren. Nur hat der "Auserwählte" herzlich wenig zu sagen, für die Generäle ist er nur ein armer Irrer, der sich eben wie so manch anderer Abschaum nach der Apocalypse bewiesen hat und somit vorläufig einen Platz in ihrer Hierarchie verdient hat.

Auch wenn es gerne kritisiert wird, der lethargische und zeitweise ziemlich strikt nach dem Protokoll agierende Connor fügt sich sehr gut in die bisherigen Darstellungen seiner Rolle. Er weiß nicht recht, die Zukunft ist da, aber noch ist wenig so wie er es erwartet hat. Wie in T3 zögert er und zweifelt an seiner Bestimmung. Im gesamten Film schafft er es allerdings nur ansatzweise diesen Schockzustand hinter sich zu lassen und irgendwie wird er halt nie zu dem 12jährigen Jungen aus Terminator 2, der mit coolen Sprüchen und Tricks aufzutrumpfen wusste. Es bleibt halt zu hoffen, dass dieser John Connor in Terminator 5 eine Entwicklung durchmachen wird, zu eben jenem Widerstandskämpfer den man aus den Rückblenden der vergangenen Terminator-Filme kennt.

An die Wand gespielt wird Christian Bale aufgrund der Schwäche seiner Rolle ziemlich einfach durch Sam Worthington alias Marcus Wright, der den Part Schwarzeneggers übernommen haben dürfte. Wright weiß nicht was er ist, der Film beginnt damit dass er "stirbt" und plötzlich lebt er wieder, unwissend dass er nun mehr Maschine als Mensch ist und wohl als Projektstudie wenn nicht Prototyp für die T-800er herhalten musste. Allerdings es geht nicht klar hervor wer Wright in seinem alten Leben war, außer dass er für Mord im Todestrakt saß und zumindest etwas über Waffen usw. weiß, da kommt der gute Mann vom Klischee einfach nicht weg. Dennoch es ist Wright der das Tempo vorgibt, auch wenn der Film aus der Perspektive Connors erzählt wird.

Egal, Wright gerät jedenfalls zwischen die Fronten und Connor ist sich ganz und gar nicht sicher was er davon halten soll, dass "Marcus Wright" in jeder Hinsicht dem ihm bekannten T-800 überlegen ist. Haben die Maschinen etwa die Zeit verändert und sich dermaßen verbessert? Die Frage bleibt offen, eine Antwort wird es wohl erst in den vertraglich schon ziemlich abgesicherten Fortsetzungen geben.


Was bleibt also von Terminator 4? Ein actiongeladener apokalyptischer Film, der nur noch am Rande einen Terminator-Bezug hat und Resident Evil Extinction mit Transformers kombiniert, allerdings den Sexappeal ziemlich aussspart. Stattdessen erhält man mit Sam Worthington und Christian Bale zwei fähige Charakterdarsteller, von denen aber Krösus Bale wohl durch die Rolle bedingt wenig überzeugen kann. Der John Connor der die Welt vor den Maschinen rettet ist das jedenfalls nicht. Statt bedeutsamer Sprüche und Einblicke in sein "Helden-Trauma" oder die Frage nach der Vorherbestimmung seiner Zukunft bleibt sein Part ziemlich blaß, die Sprüche fad und komischerweise erfährt man wenig über seinen inneren Konflikt. Ziel also klar verfehlt.

Ajo und Skynet gibts auch noch. Die Super-KI wirkt selten dämlich, fast so als hätte sie sich an der KI aus C&C Generals orientiert, wobei wenn 2003 die Welt unterging hat sie das vielleicht auch. Genauso wie der Generals-Club unter Führung von Michael Ironside ziemlich billig daherkommt.


3 Baumis, weil's ein solider mittelmäßiger Action-SciFi-Film ist

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Montag, 23. Februar 2009
And the Oscar goes to...
Es war mal wieder an der Zeit um die berühmten Worte:" And the Oscar goes to" 24 mal zu nennen. Die Nominierten und Gewinner könnt ihr hier nachlesen.


Das Ergebnis der 81. Oscar-Verleihung.

Bester Film

"Der seltsame Fall des Benjamin Button"
"Frost/Nixon"
"Der Vorleser"
"Milk"
"Slumdog Millionär"


Beste Regie


Danny Boyle ("Slumdog Millionär")
Stephen Daldry ("Der Vorleser")
David Fincher ("Der seltsame Fall des Benjamin Button")
Ron Howard ("Frost/Nixon")
Gus Van Sant ("Milk")


Beste Hauptdarstellerin


Anne Hathaway ("Rachels Hochzeit")
Angelina Jolie ("Der fremde Sohn")
Meryl Streep ("Glaubensfrage")
Melissa Leo ("Frozen River")
Kate Winslet ("Der Vorleser")


Bester Hauptdarsteller


Richard Jenkins ("The Visitor")
Frank Langella ("Frost/Nixon")
Sean Penn ("Milk")
Brad Pitt ("Der seltsame Fall des Benjamin Button")
Mickey Rourke ("The Wrestler")


Beste Nebendarstellerin


Amy Adams ("Glaubensfrage")
Penelope Cruz ("Vicky Cristina Barcelona")
Viola Davis ("Glaubensfrage")
Marisa Tomei ("The Wrestler")
Taraji P. Henson ("Der seltsame Fall des Benjamin Button")


Bester Nebendarsteller


Josh Brolin ("Milk")
Robert Downey Jr. ("Tropic Thunder")
Philip Seymour Hoffman ("Glaubensfrage")
Heath Ledger ("The Dark Knight")
Michael Shannon ("Zeiten des Aufruhrs")


Bester nicht-englischsprachiger Film


"Der Baader Meinhof Komplex" (Deutschland, Regie: Uli Edel)
"Die Klasse" (Frankreich, Regie: Laurent Cantet)
"Okuribito (Departures)" (Japan, Regie: Yojiro Takita)
"Revanche" (Österreich, Regie: Götz Spielmann)
"Waltz with Bashir" (Israel, Regie: Ari Folman)


Bester Animationsfilm


"Bolt - Ein Hund für alle Fälle"
"Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf"
"Kung Fu Panda"


Bestes Originaldrehbuch


"Frozen River" (Courtney Hunt)
"Happy-Go-Lucky" (Mike Leigh)
"Brügge sehen ... und sterben?" (Martin McDonagh)
"Milk" (Dustin Lance Black)
"Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf" (Andrew Stanton, Jim Reardon)


Bestes Drehbuch nach einer Vorlage


"Benjamin Button" (Eric Roth)
"Glaubensfrage" (John Patrick Shanley)
"Frost/Nixon" (Peter Morgan)
"Der Vorleser" (David Hare)
"Slumdog Millionär" (Simon Beaufoy)


Beste Kamera


"Der fremde Sohn" (Tom Stern)
"Der seltsame Fall des Benjamin Button" (Claudio Miranda)
"The Dark Knight" (Wally Pfister)
"Der Vorleser" (Chris Menges, Roger Deakins)
"Slumdog Millionär" (Anthony Dod Mantle)


Beste Filmmusik


"Der seltsame Fall des Benjamin Button" (Alexandre Desplat)
"Defiance" (James Newton Howard)
"Milk" (Danny Elfman)
"Slumdog Millionär" (A. R. Rahman)
"Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf" (Thomas Newman)


Bester Filmsong


"Down to Earth" aus "Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf" (Peter Gabriel, Thomas Newman)
"Jai Ho" aus "Slumdog Millionär" (A. R. Rahman, Gulzar)
"O Saya" aus "Slumdog Millionär" (A. R. Rahman, M.I.A.)


Bester Dokumentarfilm


"Nerakhoon (The Betrayal)" (Regie: Ellen Kuras, Thavisouk Phrasavath)
"Encounters at the End of the World" (Regie: Werner Herzog)
"The Garden" (Regie: Scott Hamilton Kennedy)
"Man on Wire" (Regie: James Marsh)
"Trouble the Water" (Regie: Tia Lessin, Carl Deal)


Bester kurzer Dokumentarfilm


"The Conscience of Nhem En" (Regie: Steven Okazaki)
"The Final Inch" (Regie: Irene Taylor Brodsky)
"Smile Pinki" (Regie: Megan Mylan)
"The Witness from the Balcony of Room 306" (Regie: Adam Pertofsky)


Bester kurzer Animationsfilm


"La maison en petits cubes" (Japan, Regie: Kunio Kato)
"Lavatory Lovestory" (Russland, Regie: Konstantin Bronzit)
"Oktapodi" (Frankreich, Regie: Emud Mokhberi, Thierry Marchand)
"Presto" (USA, Regie: Doug Sweetland)
"This Way Up" (Großbritannien, Regie: Alan Smith, Adam Foulkes)


Bester Kurzfilm


"Auf der Strecke" (Schweiz/Deutschland, Regie: Reto Caffi)
"Manon sur le bitume" (Frankreich, Regie: Elizabeth Marre, Olivier Pont)
"New Boy" (Irland, Regie: Steph Green)
"Grisen (The Pig)" (Dänemark, Regie: Dorte Warnö Högh)
"Spielzeugland" (Deutschland, Regie: Jochen Alexander Freydank)


Beste Ausstattung


"Der fremde Sohn"
"Der seltsame Fall des Benjamin Button"
"The Dark Knight"
"Die Herzogin"
"Zeiten des Aufruhrs"


Beste Kostüme


"Australia"
"Der seltsame Fall des Benjamin Button"
"Die Herzogin"
"Milk"
"Zeiten des Aufruhrs"


Bester Schnitt


"Der seltsame Fall des Benjamin Button"
"The Dark Knight"
"Frost/Nixon"
"Milk"
"Slumdog Millionär"


Bestes Make-up


"Der seltsame Fall des Benjamin Button"
"The Dark Knight"
"Hellboy 2 - Die goldene Armee"


Beste Spezialeffekte


"Der seltsame Fall des Benjamin Button"
"The Dark Knight"
"Iron Man"


Bester Tonschnitt


"The Dark Knight"
"Iron Man"
"Slumdog Millionär"
"Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf"
"Wanted"


Beste Tonmischung


"Der seltsame Fall des Benjamin Button"
"The Dark Knight"
"Slumdog Millionär"
"Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf"
"Wanted"

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Dienstag, 20. Jänner 2009
Filmzitate raten
Runde 56


"Aber ich war wie ein Vater für dich, ich habe dir beigebracht was ein Mann wissen muss, ich habe dich großgezogen wie ein Vater, ich habe sogar mit deiner Mutter geschlafen, ganz anders als dein Vater."

"And who are you?"
"They call me the big black co..."
"Rooster, the big black rooster"

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Sonntag, 16. November 2008
Max Payne der Film
In den dunkelsten und gefährlichsten Ecken New Yorks ist ein Aussenseiter unterwegs, ein Cop des Drogendezernats auf der Suche nach den Mördern seiner Familie.




Auf der Suche nach Rache wird Max Payne (Mark Wahlberg) zum Haupt- verdächtigen am Mord seines Partner und einer unschuldigen Frau. Um sich selbst zu entlasten, muss er nicht nur das Geheimnis hinter den brutalen Morden herausfinden, er muss sich auch Mächten zum Kampf stellen, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen. Ihm zur Seite steht Mona (Mila Kunis), die ihrerseits den Mörder ihrer Schwester sucht.

Max' Nachforschungen führen ihn immer tiefer in eine Welt aus Drogen, Korruption und Verschwörung bis er erkennt, dass dieselbe Bedrohung die nun die Straßen von New York heimsucht auch für den Tod seiner Familie verantwortlich ist.

Basierend auf dem legendären Videospiel von Rockstar Games erzählt Regisseur John Moore (Das Omen, Im Fadenkreuz) eine ebenso rasante wie harte Actionstory. Neuartige Special Effects Techniken im Bereich der "Bullet Time" geben dem Film die entsprechende Ästhetik.


Facts

Titel Max Payne
Land USA
Länge 99 min.
Jahr 2008
Regie John Moore
Darsteller Mark Wahlberg, Mila Kunis, Beau Bridges, Donal Logue, Chris O'Donnell u.a.
Autor Shawn Ryan
Kamera Jonathan Sela
Musik Marco Beltrami
Verleih Centfox

Filmstart ist am 20.11.2008 in allen österreichischen Kinos.


Fazit:Max Payne ist abgesehen von seinen Bildern eine viel zu ruhige und schwach gespielte Krimi Noir Geschichte, die sich ein ganzes Stück unter seinem Gamefilm-Kollegen "Hitman: Jeder stirbt allein" einordnen muss.

2 Baumis

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Montag, 27. Oktober 2008
Der Baader-Meinhof-Komplex
Es begann mit Protesten gegen den Besuch des Schahs von Persien in West-Berlin und es endete mit dem blutigen Deutschen Herbst, sowie dem Tod der RAF-Führungsriege...




Mancher kann sich noch an die Behauptung erinnern, aus Sachbüchern könnte man keine Filme machen, zumindest keine spannenden und schon gar keine Actionfilme. Mittlerweile sind das nur noch Kindheitserinnerungen, genau wie für manchen die Anschläge der RAF. Die Pearcens oder wie auch immer haben es mit ihrem "Warum Frauen nicht einparken können und Männer nicht zuhören" vorgemacht, Sachbücher so lange sie nicht wirklich sachlich sind, kann man verfilmen, so auch Stefan Austs Buch "Der Baader Meinhof Komplex". Nun, das Buch lag lange bei mir zu Hause herum, anlässlich der Verfilmung habe ich es endlich gelesen und kurz darauf erfahren, dass der Film die deutsche Oskareinreichung ist. Kurz vor dem Filmstart kam da noch die bebilderte Variante des 10-Euro-Taschenbuchs um schlappe 25 Euro dazu, sowie ein wertloses Buch zum Film, das aus Interviews mit Crewmitgliedern und dem Drehbuch besteht. Für Fans sicher empfehlenswert, aber ansonsten wertloser Schrott.

Langer Rede kurzer Sinn, der Film unterscheidet sich sehr wenig von Stefan Austs Merchandising. Das Buch ist wenig mehr als ein einigermaßen mit Drogen, Sex und Gewalt aufpolierter Wikipediaartikel über 700 Seiten, der allerdings schon in den 80ern soweit ich mich erinnern kann publiziert wurde. Verfilmt wurde es jetzt von Bernd Eichinger, dem Mann der schon das Parfum auf die Leinwand brachte und gewissermaßen die etwas ernsteren Samstagabendfilme für das deutsche Privatfernsehen produziert.

Inoffizieller Held ist Stefan Aust, der Stefan, der immer wieder vorkommt und Ulrike Meinhofs Kinder "befreit". Stefans Geschichte kommt natürlich nicht wirklich rüber, nicht so wie im Buch, wo die RAF-Story nur Beiwerk für den Heldenepos des Stefan Aust ist. Aust arbeitet da sehr subtil, der Film kann dabei durchaus als Beharren verstanden werden, diese Heldengeschichte doch zu erzählen, obwohl er weis dass sie kein Mensch hören will.

Nun, der Baader Meinhof Komplex ist ein Film der weniger für die Leinwand sondern den Fernsehschirm produziert wurde. In Zeiten wo kaum jemand mehr von der RAF weis, eine grandiose Idee mäßig spannende Filme zu produzieren, die dann von manchen Lehrern auch noch als Unterrichtsmaterial genutzt werden können. De facto ist der Film eine Chronik der Ereignisse, die mit einigen wirklich minimalen Sexszenen und pikanten Material aufgepppt werden. Übrigens, die Schambehaarung ist laut Buch zum Film nicht echt, alles Toupets, denn die Damen von heute haben sich alle rasiert.

Aber zurück zum Film. Wohl wie bei "Die Welle" dürften einige Szenen sicher mal dem Schnitt zum Opfer gewesen sein, wenn in Austs Buch noch die Rede von gemeinsamem Drogenkonsum ist, fehlt dieser Hinweis im Film völlig, ebenso wie die ungehinderte Übertragung sexueller Krankheiten in der Gruppe, von der kein Bild etwas verrät.

Dieses Element der Sensationsgeilheit wurde zwar genutzt, aber nicht in dem Umfang dass der Film schocken könnte. Stattdessen hat man die softe Variante gewählt, damit der Film wohl unterrichtstauglich bleibt. Die Action hingegen ist schon viel eher realistisch, wenngleich es etwas an längeren Szenen fehlt und vieles ungeklärt bleibt. Einige kurze Schusswechsel und schon ist es wieder vorbei, Schnitt, nächste Szene. Wieso steht Baader plötzlich ohne Hosen da, nachdem er und sein Genosse in eine Falle der Polizei geraten sind?

Von der RAF-Rhetorik hört man zwar immer wieder Auszüge, sie bleibt allerdings hohl, genauso wie die Darstellung des "Kommunismus" auf Baaders Klauen von Zigaretten beschränkt ist. Der Zigarettenkommunismus ist wohl das was man sich am besten merken kann, wer klaut schon umstehenden Zigaretten aus dem Mund.


Fazit:
Unterm Strich ein seichter Samstagabendfilm für das deutsche Privatfernsehen.

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Montag, 25. August 2008
The Dark Knight - Die besten 10 Szenen
10. Alfred fragt Bruce ob er das Batpot nehmen will, Bruce antwortet aber "Ich glaube das wäre nicht sehr dezent."
"Dann nehmen sie den Lamborghini? Sehr dezent."

Warum?
Bruce Wayne hat sicher keine Vollkasko für das Batpot, aber einfach genial was er mit dem Lamborghini anstellt.


9. Der Joker kommt zu der Mafia-Besprechung: Ha He Hi Ho Hu, Ha He Hi Ho Hu
Mafiosi: nenn mir einen guten grund warum wir dich nicht umlegen sollen
Joker: Ich hab einen Zaubertrick, ich stelle hier einen Bleistift hin *haut den Stift in den tisch, sodass er mit der spitze im tisch stecken bleibt*
Mafiosi: *geht ungeduldig auf ihn zu, um ihn zu verprügeln*
Joker: *packt den kopf vom mafiosi und klatscht ihn auf den tisch (genau auf die position wo der stift gestanden ist)*
Joker: seht ihr der stift ist weg

Warum?
Echt witzig, der Trick funktioniert.


8. Batman zieht sich von der Auseinandersetzung mit den Gangstern und seinen Doppelgängern zurück.
"Was unterscheidet dich von uns?"
"Ich brauche keine Schulterpolster"

Warum?
Eigentlich braucht er keine Schusswaffen.


7. Der Joker wird als Leiche zu Black Godfather gebracht, doch er steht überraschend auf und hält dem Gangsterboss ein Messer an die Kehle. Die anschließende Szene ist wohl zensiert, aber nachdem er ihm erzählt hat, wie ihm sein Vater ein Grinsen ins Gesicht geschnitten hat macht er wohl das gleiche mit ihm.

Warum?
Zensur ist cool, aber dafür fließt im ganzen Film so gut wie kein Blut.


6. Als der Joker mit dem Schulbus wegfährt entpuppt sich die Granate im Mund des Bankdirektors als Attrappe.

Warum?
Muahahaha, Angstschweiß pur, aber nichts passiert.


5. Der zweite Wachmann aus dem Transporter entpuppt sich als Jim Gordon.

Warum?
Hätte jeder sein können, vielleicht sogar der Joker.


4. Auf den beiden Fähren existiert jeweils der Zünder für die Bombe des anderen Schiffs. Der Joker könnte aber beide in die Luft jagen.

Warum?
Geniales Experiment, noch genialer als der Bill Clinton Direktor dem The Green Mile Gangster den Zünder gibt und dieser... ihn aus dem Fenster wirft.

3. Das Verhör des Jokers.

Warum?
Brutalo-Batman trifft Masochisten-Joker und meint nur "Je nachdem wie viel Uhr es ist, wird sich Harvey Dent an einem oder meheren Orten befinden."


2. Die Anschläge auf Richterin und Polizeichef.

Warum?
Verdammt, er hats geschafft und die Richterin erhält einen Brief, mit der schlichten Botschaft UP, woraufhin der Wagen in die Luft fliegt.


1. Der Joker geht aus dem Krankenhaus.

Warum?
Explosionen hinter ihm, man denkt es ist vorbei. Er hantiert an der Zündung, es gibt eine weitere, man denkt es ist aus, aber dann kommt der große Knall.

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Samstag, 26. Juli 2008
Lieblings-Filmszenen
Hi leute!

Wollte einfach mal wissen was eure lieblings Filmszenen sind, ganz egal welches genre!

Ihr könnt es ganz einfach bei den comments posten. Wenn möglich, dann mit Link zu diesem Filmausschnitt.

Also meine absolute lieblings Filmszene ist die von Fight Club wie Edward Norten zu Helena Bonham Carter flüstert: "Du hast mich in einer seltsamen Phase meines Lebens getroffen." Dann wird im Hintergrund leise der Song von den Pixies - Where is my mind gespielt und dann beobachten sie zusammen wie die wolkenkratzer vor ihnen einstürzen.

Hier der Clip des Filmausschnitts den ich meine:
http://www.youtube.com/watch?v=LZizOAR6a-c

Das is meine absolute lieblings Szene!

Viel Spaß beim posten eurer favorites!

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Dienstag, 22. Juli 2008
Filmzitate raten
Runde 55


"Ich hab es dir doch immer gesagt, dass uns eines Tages Terroristen angreifen werden."
"Seid ihr beide vollgedröhnt?"

"Siehst du jetzt noch auf die Uhr oder mich?"



Tipp 1: Die düsterste DVD-Veröffentlichung des Jahres.
Tipp 2: Gemeint ist nicht allein der Plot.
Tipp 3: Eine Fortsetzung
Tipp 4: Zweiter Teil einer Trilogie

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