Montag, 12. November 2018
Die Mandalorianer und die Nachkriegsordnung

Nomaden und die Rohstoffkrise

Im Gegensatz zu den Großmächten agieren die Mandalorianer immer noch weitgehend unabhängig von ihrem Staatsgebiet. Die überwiegende Mehrheit der Mandalorianer lebt fernab von Mandalore und zieht als Kriegernomaden durch die Galaxis, welche sich ihren Lebensunterhalt damit verdienen für die verschiedensten Klienten Krieg zu führen. So gesehen sind die Mandalorianer am besten geeignet mit der gegenwärtigen Rohstoffkrise klar zu kommen, denn sie sind vergleichbar mit Reitervölkern wie den Mongolen und leben daher wohl von Tributen oder der Plünderung fremder Territorien. Kurzum, die Mandalorianer leiden unter keiner schwächelnden Wirtschaft.

Mit der erzwungenen Abrüstung und den kriegsbedingten Verlusten sind Republik und Imperium als dominierende Großmächte eindeutig geschwächt, sodass kleinere Fraktionen und vor allem Piraten eine Gefahr für viele Randsystem darstellen sollten. Mit der Rohstoffkrise ist auch klar, dass Schmuggler und Schwarzmarkthändler, sowie die gesamte kriminelle Unterwelt nun eine Phase der Hochblüte erleben dürften. Wenn die Nachfrage nach Gütern ins Unermessliche steigt, dann ist es der Schwarzmarkt auf dem sich die besten Profite erzielen lassen, zumal dieser auch keine Preisregulierungen kennt. Mit den finanziellen Gewinnen aus solchen Geschäften lassen sich dann auch Söldner anheuern, welche Konvois vor den Angriffen durch Piraten oder Rebellen schützen sollen.

In der Vergangenheit wäre man davon ausgegangen, dass die Hutten die allmächtigen Herren der galaktischen Unterwelt sind, doch seit George Lucas noch vor einigen Jahren sein Projekt Star Wars 1313 plante und daher auch Hinweise in The Clone Wars streute, welche sich später in Solo niedergeschlagen haben, sieht man in der galaktischen Unterwelt mehr als nur eine einzige mächtige Organisation. Vielleicht sollten wir uns daher die Frage stellen, was läuft so in der Unterwelt von The Old Republic?

Die Black Sun geht unter

Aber wohl nur vorläufig, denn in späteren Zeiten ist sie ja wieder voll da. Was aus Skadges Gefährtenrückkehr hervorgeht ist die Tatsache, dass die Republik es geschafft hat die Black Sun von Coruscant zu vertreiben. Als eine der Führungsfiguren der Organisation hat sich Skadge mit seiner Zelle nach Nar Shaddaa begeben, wo er sich auf dem Territorium des Huttenkartells breit gemacht hat. Da die Hutten als Spätfolge der Invasion Arcanns und aufgrund ihres Bündnisvertrags mit der Republik immer noch geschwächt sind hat man sich daher wohl darauf eingelassen, militärische Unterstützung von Seiten der Republik anzufordern. Aus dem Bandenkrieg wurde so mehr oder weniger ein echter Krieg.

Wohin haben sich allerdings die anderen Zellen der Black Sun abgesetzt? Und vor allem, war Skadge nun ein Vigo oder sogar der Underlord der Organisation? Sehr wahrscheinlich war selbst Skadge nur einer von vielen Köpfen in der Führungsschicht und andere Zellen überlebten. Die Black Sun war aber nicht die erste und einzige Organisation welche das Huttenkartell bei einem Heimspiel herausforderte. Auch die in KotOR eingeführte Exchange hätte in der galaktischen Unterwelt noch ein gewichtiges Wörtchen mitzureden.

Exkurs: Gefährtenanpassungen als Hinweis auf Cut Content

https://swtor.jedipedia.net/en/itm/2v-r8-customization-black-sun-graffiti
https://swtor.jedipedia.net/en/itm/c2-n2-customization-black-sun-graffiti
https://swtor.jedipedia.net/en/itm/2v-r8-customization-hoth
https://swtor.jedipedia.net/en/itm/c2-n2-customization-hoth
https://swtor.jedipedia.net/en/itm/2v-r8-customization-envoy
https://swtor.jedipedia.net/en/itm/c2-n2-customization-envoy

Es gab 2012 beim Datamining zu Game Update 1.4 einiges zu bestaunen, vor allem diese bis heute nie veröffentlichten Anpassungen für die Schiffsdroiden. Einige der damals eingeführten Ideen wurden später verwendet, etwa die rote, die Target Dummy- oder die Butler-Anpassung für die Schiffsdroiden. Trotzdem ist es interessant, dass es innerhalb von SWTOR auch einige Kartellmarkt-Sets mit den Insignien von Organisationen aus der Unterwelt gibt. Es wäre auch nicht schwer entsprechende Dekorationen oder Mounts nachzuliefern, im Gegenteil, Banner und Flaggen wären wohl durchaus gefragt.

Lord Maul als Vorbild?

Während der Klonkriege setzte sich Darth Maul zum Ziel die galaktische Unterwelt zu vereinen, wofür er auch die Mandalorianer zu mobilisieren verstand. Doch Mauls Pläne sich als neutrale dritte Fraktion zwischen die Republik und die Separatisten zu drängen scheiterte schließlich an einer Intervention von Darth Sidious. Nach dem Ende seiner Karriere als "Crime Lord" zog sich Maul zunächst nach Mandalore zurück, wo er jedoch am Ende der Klonkriege ebenfalls vertrieben wurde. Woraufhin Maul zu seiner Verbrecherbosskarriere zurückkehrte und mit der Unterstützung einiger seiner ehemaligen Verbündeten in der Unterwelt sein Crimson Dawn Syndikat errichtete.

Einen derart mächtigen Verbrecherboss haben wir in SWTOR wohl zuletzt in der Gestalt Nok Drayens erlebt, welcher jedoch nur sehr kurzfristig von den Toten zurückkehrte. Doch Drayen war kein Sith und wie im Fall von Veeroa Denz muss man davon ausgehen, dass es auch anderen Sith-Akolythen oder sogar Lords gelungen sein muss nach dem Angriff Arcanns auf Korriban unterzutauchen. Angesichts des zersplitterten Jedi-Ordens würden umtriebige Machtnutzer keine nennenswerte Opposition von den Hütern des Friedens und der Gerechtigkeit fürchten müssen.

Während die kanonischen Mandalorianer Maul zumindest widerstrebend als Mand'alor anerkannten (es gab auch eine militante Opposition von Traditionalisten) nachdem Maul den amtierenden Mand'alor Pre Vizsla getötet hatte, wäre die Anerkennung eines Sith oder Jedi durch die Mandalorianer der Alten Republik höchst unwahrscheinlich. Es sei denn, dass dieser Machtnutzer aus den Reihen der etablierten Clans stammt.

Lebt denn der alte Mand'alor noch?

Der Kodexeintrag zum Tod Artus Loks klärt diese Frage nicht eindeutig. Mand'alor der Gerechtfertigte wurde zuletzt gesehen, als er zwei seiner Clanmitglieder rettete und hinter den anstürmenden Massen von Arcanns Sprungtruppen verschwand. Es gibt keinen Hinweis darauf, ob seine Leiche oder seine Rüstung je geborgen wurden. Vermutlich wäre eine solche Bergungsaktion auch erst nach Kriegsende möglich geworden. Allem Anschein nach scheint Clan Lok nicht unter Mand'alor der Rächerin nach Darvannis marschiert zu sein, was zweierlei bedeuten könnte, einerseits dass Shae Vizla nur einen Teil der Clans nach Darvannis einlud, andererseits, dass nicht alle Clans bereit oder fähig waren ihr nach Darvannis zu folgen. Wie aus den Dialogen von Kapitel XIV hervorgeht scheinen die mandalorianischen Heimatwelten ja belagert und die Clans teilweise zerstreut zu sein, sodass Vizla wohl auch nur von einem Teil der Clanoberhäupter gewählt oder anerkannt wurde. Nach Kriegsende hätte sich die Situation deutlich verändert und nicht jeder Clan wäre mit der Wahl der neuen Mand'alor zufrieden.

Vizla schmiedete ein Bündnis mit der Ewigen Allianz, das ebenfalls nicht von allen Clans unterstützt werden könnte. Zudem könnten einige Clans durchaus ausgeschert haben und sich eigenmächtig Waffenlager und -fabriken des Ewigen Imperiums angeeignet haben. Die Mandalorianer sahen die Waffen des Ewigen Imperiums zweifellos als ihnen zustehende Kriegsbeute. Interessanterweise waren es im Kanon wie in den Legends oft die Oberhäupter von Clan Vizla/Vizsla welche in der Rolle der aggressiven Eroberer auftraten und gegen den amtierenden Mand'alor rebellierten. So fanden sich Tor Vizsla und Jaster Mereel auf verschiedenen Seiten eines mandalorianischen Bürgerkriegs wieder, in welchem Vizsla mit seiner Death Watch die Position der Radikalen vertrat und die Mandalorianer wieder zu einer Großmacht machen wollte, während Mereel die Mandalorianer als käufliche Söldnertruppe positionierte.

Auch Artus Lok vertrat als Mand'alor die Position, dass sich seine Mandalorianer ihre Kriegsdienste für das Imperium gut bezahlen lassen sollten. Shae Vizla dürfte sich mehr oder weniger in diese Tradition gestellt haben, auch wenn sie im Gegensatz zu Lok das Bündnis auf die Ewige Allianz übertrug. Nun glänzen allerdings die Nachfahren von Cassus Fett damit, dass sie eine Rückkehr der Mandalorianischen Neo-Kreuzritter fordern. Vizla ist schwächer als Lok und wird deutlich weniger respektiert. Sämtliche Großmächte, inklusive der Ewigen Allianz, sind erheblich geschwächt und die einst so mächtige Allianz ist neuerdings nur noch ein Schatten dessen was sie bis zur Katastrophe von Nathema war. Die Allianz hat auch den Respekt der Mandalorianer verloren und selbst wenn man Vizla angeboten hat in der Nachkriegsordnung gegen eine der beiden Großmächte ins Feld zu ziehen oder Ordnungshüter im Ewigen Imperium zu spielen... Khomo Fett dürfte sich kaum an Vizlas Abmachungen gebunden fühlen. Die Frage wäre nur, wann es zum unvermeidlichen Bürgerkrieg kommt UND welchen Zusatztitel Khomo Fett als Mand'alor wählen wird. Ich schätze Torian Cadera wird als Gefährte noch einmal wirklich wichtig werden. Mit Artus Lok hätten wir dann einen Mand'alor zuviel im Rennen.

Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Die Mandalorianer hätten kaum Probleme damit einer anderen Fraktion die Waffen zu stehlen und selbst Kriegsschiffe wie die republikanische Allusis stellten bereits das Ziel abtrünniger mandalorianischer Clans dar. Clan Varad gelang es seinerzeit ja tatsächlich (im Flashpoint Mandalorianische Räuber) einen republikanischen Dreadnaught zu entführen. Wie bereits einmal erwähnt, die Mandalorianer brauchen als Nomaden auch keine Schiffswerften und Firmen wie MandalMotors wurden zu Zeiten von The Old Republic noch lange nicht gegründet.

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Isotop-5 als imperiale Superwaffe

Isotop-5 Schiffe konnten der ewigen Flotte zumindest entkommen

Bereits in Kapitel IV von KotFE bestätigte Lana Beniko, dass Isotop-5 weiterhin eine wichtige Waffe im Arsenal des Sith-Imperiums darstellte. Darth Marr setzte Isotop-5 vor allem als Defensivwaffe ein, da es eine enorm bedeutende Energiequelle darstellt. Isotop-5 Kampfdroiden demonstrierten bereits welche Qualitäten diese Supersubstanz aufweist. Isotop-5-Droiden mussten beispielsweise kaum Rücksicht auf ihren Energiebedarf nehmen, sodass es möglich war sie mit Schildgeneratoren und Waffen auszustatten die eigentlich richtige Energiefresser gewesen wären. Für das Sith-Imperium bedeutete Isotop-5 die Möglichkeit die begrenzten Ressourcen die einem verblieben sind deutlich aufzuwerten. Isotop-5 Schiffe konnten nun etwa mehr Energie in Waffen, Schilde und ihren Antrieb stecken, sodass ein einzelner Kreuzer durchaus die Kampfkraft von zwei Kreuzern entfalten konnte. Für das an Personal und Rohstoffmangel leidende Sith-Imperium bedeutete das eine Möglichkeit der materiell überlegenen Republik weiterhin Stand halten zu können.

Isotop-5 Schiffe stellten allerdings wohl nur eine Minderheit in der Imperialen Flotte dar und als der Angriff der Ewigen Flotte kam war die Imperiale Flotte der Ewigen Flotte und den Flotten der Republik zahlenmäßig immer noch unterlegen. Im Kampf gegen die schier endlosen Massen an Schiffen der Ewigen Flotte reichte auch Isotop-5 nicht aus, um die Überlegenheit Arcanns auszugleichen. Die Sith wurden daher regelrecht überrannt und mancher dunkle Lord dürfte sein Kontingent an Isotop-5 Schiffen in völlig wirkungslosen Selbstmordaktionen geopfert haben.

Was Lana mit ihrem Hinweis auf die Geschwindigkeit der Isotop-5 Schiffe jedoch andeutet ist höchst interessant. Dank Isotop-5 wären Imperiale Schiffe durchaus in der Lage gewesen das Weite zu suchen, wenn die Ewige Flotte in einem Sonnensystem auftauchte und es wäre sogar möglich gewesen dank der überlegenen Schildstärke eine Blockade durch die Ewige Flotte zu durchbrechen. Weniger wagemutige Sith-Lords wären also in der Lage gewesen ihre eigene Haut zu retten, während republikanische Kommandeure oder sogar Jedi-Ritter vor einer aussichtslosen Lage gestanden wären. Ich vermute sogar, dass Kaiserin Acina auf diese Weise mindestens einmal ihre eigene Haut rettete, da sie als Technologie-Ministerin zweifellos die meisten Isotop-5 Schiffe unter ihre Befehlsgewalt bringen konnte. In dieser Hinsicht war auch Darth Vowrawn sehr wichtig, da sein Ministerium ohne den Einsatz von mit Isotop-5-Antrieben ausgestatteten Frachtern wohl tatsächlich handlungsunfähig geworden wäre. So gesehen besaß das Sith-Imperium trotz der Belagerung durch die Ewige Flotte im Gegensatz zur Republik wohl doch unerwartete Möglichkeiten bestimmte Planeten oder Stützpunkte weiterhin zu versorgen.

Makeb wurde durch Arcann nicht beschlagnahmt, was auch daran liegen mag, dass das Sith-Imperium Makeb streng geheim hielt und sehr wahrscheinlich über als Schmuggler oder Söldner getarnte Einheiten versorgte. Makeb lag zudem innerhalb des Raums des Huttenkartells und war wohl nach den Arcann zur Verfügung stehenden Berichten eine unbewohnte und zerstörte Welt, von daher uninteressant. Arcann interessierte sich viel mehr für Industriewelten wie Copero oder eben auch Darvannis. Sternenfestungen wie über Hoth, Voss, Tatooine oder Nar Shaddaa sollten der Blockade des intergalaktischen Warenverkehrs und der Vermeidung von Fluchtbewegungen dienen. Arcanns Ziel war es die Galaxis mittels des Prinzips Teile und Herrsche zu kontrollieren.

Blockadebrecher

Schon seit dem allerersten Star Wars-Film kennt man aus der weit weit entfernten Galaxis einen als Blockadebrecher bekannten Schiffstyp und es gibt die Vorstellung, dass Schmuggler vor allem auf sehr schnelle Schiffe angewiesen sind, um ebenfalls an Blockaden vorbei zu kommen. Isotop-5 hätte es dem Sith-Imperium erlaubt kritisches Personal zu evakuieren oder sogar belagerte Stützpunkte wie Dromund Kaas zu versorgen, während die Ewige Flotte allen anderen Fraktionen diese Option unmöglich gemacht hätte.

Aus diesem Grund würde ich argumentieren, dass die Belagerung von Dromund Kaas sehr wahrscheinlich weniger katastrophal verlief als die Belagerung Coruscants. Coruscants ist bekanntermaßen von Importen abhängig und hatte kaum Mittel und Wege einen Strom an materiellem Nachschub aufrecht zu halten. Dromund Kaas ist vergleichsweise dünn besiedelt und abseits von Kaas City wird der Planet von Dschungellandschaften und einsamen Ruinen dominiert. Aus strategischer Sicht wäre es den Sith daher möglich gewesen sich teilweise in die Dschungel zurückzuziehen und dort geheime Stützpunkte zu errichten. Die Versorgung mit Nahrung wäre womöglich auch durch eine aktive Jagdtätigkeit möglich gewesen. Aufgrund der Erfahrungen mit dem Genozid an den Sith in der Folge des Großen Hyperraumkriegs, sowie des bereits einmal erfolgten Angriffes der Republik auf Dromund Kaas dürften von Seiten Darth Marrs und Darth Hadras (der ehemaligen Gouverneurin von Dromund Kaas) Vorkehrungen für eine solche Katastrophe getroffen worden sein. Als Hadras Nachfolgerin wäre wohl Darth Acina als Statthalterin von Dromund Kaas in den Genuss der Voarbeiten ihrer Vorgänger gekommen.

Wer auch immer die Isotop-5-Flotte kontrolliert hätte in der letzten Phase der Invasion auch das Schicksal all jener kontrolliert, welche auf die Versorgung von außerhalb angewiesen gewesen wären. Dank Isotop-5 hätte sich Acina sogar von Dromund Kaas absetzen können, um mit einer Flotte von Schiffen durch das Outer Rim zu ziehen, während sie Dromund Kaas ganz Darth Vowrawn überlassen hat. Wir wissen sehr wenig über diese Phase des Krieges, außer dass Acina und Vowrawn die letzten verbliebenen Mitglieder des Dunklen Rats gewesen sein sollen und dass Acina die Silencer-Flotte im Outer Rim versteckte. Die Aufgabe die Kapitulation des Sith-Imperiums zu unterzeichnen fiel Darth Vowrawn zu und man darf sich fragen warum. Vowrawn war wohl der letzte auf Dromund Kaas verbliebene Amtsträger, was bedeuten könnte, dass Darth Acina sich tatsächlich einige Zeit mit einer Flotte von Schiffen versteckt hielt. Kaum war die Kapitulation geschlossen hätte Acina mit ihrer Flotte und dringend benötigten Hilfsgütern die Möglichkeit besessen kampflos den Thron des Sith-Imperiums zu erobern, während Vowrawn durch die negativen Erfahrungen während der Belagerung (Rationierungen, Knappheiten, Stromausfälle, Krankheitsausbrüche, ausbleibende Verstärkung oder Versorgungsgüter) diskreditiert gewesen wäre.

Mit der Hilfe von zu Blockadebrechern umfunktionierten Kreuzern hätte Acina die Möglichkeit besessen ihre Verbündeten am Leben zu halten, während sie ihre Feinde aushungerte. Womöglich ließ sich Acina bereits im Outer Rim zur Kaiserin im Exil krönen, sodass sie schließlich eine Situation konstruierte in der Darth Vowrawn nur noch als ihr Minister und nicht als eigenberechtigter Reichsverweser oder Gegenkaiser auftreten konnte. Jemanden wie Vowrawn auszumanövrieren wäre kaum anders möglich gewesen, als auf dem Weg ihn in eine Falle zu locken. Vowrawn sah womöglich seine Chance sich im Zentrum der Macht zu positionieren, indem er auf Dromund Kaas verblieb. Währenddessen wäre Vowrawn von der Außenwelt weitgehend abgeschnitten worden und Acina hätte die Möglichkeit besessen einen Großteil des Oberkommandos und der politischen Funktionsträger zu evakuieren und auf ihren Thronanspruch einzuschwören. Es scheint ja so, als wäre Acina nach Kriegsende auf einer Welle der Popularität dahingeglitten. Angesichts des sehr ähnlichen Vorgehens des Sith-Imperators vor rund 1300 Jahren wäre Acinas Verhalten verständlich gewesen, sie hätte nur das legendäre Beispiel Vitiates nachgeahmt, der ebenfalls nur seine Anhänger rettete und alle anderen der Rache der Republik überließ. Auf diese Weise wurde Acina womöglich zur zweiten Reichsgründerin.

Zur gleichen Zeit wurde Kanzlerin Saresh von der Opposition gestürzt, welche ihr eine unbegrenzte Verlängerung ihrer Amtszeit verweigerte. Und die gleiche Opposition hatte zuvor gegen Sareshs Willen ebenfalls einen Waffenstillstand mit dem Ewigen Imperium geschlossen. Wenig später setzte Saresh alles daran die Verantwortlichen aus dem Senat zu entfernen, wobei man Sareshs enge Beziehung zu den GenoHaradan-Attentätern als sehr verwerflich bezeichnen kann. Saresh schreckte wohl nicht davor zurück die "Verräter" notfalls auch ermorden zu lassen. Unter allen Staatschefs der Star Wars Legends übertraf Saresh sogar noch Natasi Daala, eine ehemalige Tarkin-Schülerin und imperiale Admiralin, die sich nach dem Zweiten Galaktischen Bürgerkrieg an der Spitze des Nachfolgers der Alten Republik wiederfand. Daala heuerte mandalorianische Söldner an, um friedliche Proteste zu unterdrücken und um den Jedi-Tempel zu stürmen, weil dieser sich weigerte eine handvoll junger Jedi auszuliefern, welche an einer gefährlichen Macht-Psychose litten.

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Sonntag, 11. November 2018
Jedi vs. Sith: Wer hat die besseren Generäle?
Die meisten hochrangigen Mitglieder des Jedi-Ordens geben es selbst zu, sie sind keine Generäle, sondern Friedenshüter. Trotzdem führten Jedi-Generäle oftmals die bedeutendsten Kampagnen der galaktischen Geschichte an. Nicht selten führten Jedi-Ritter jedoch das Kommando in Kriegen gegen die Sith. Nun sind die Sith-Lords bekanntermaßen weit weniger bescheiden, aber bis dato hat noch kein Sith behauptet seine Ordensbrüder wären die geborenen Generäle. Sith sehen sich aber im Gegensatz zu Jedi durchaus in der Führungsrolle und beanspruchen diese auch, immerhin will kein Sith (zumindest auf Dauer) ein Befehlsempfänger sein. Innerhalb des Sith-Ordens und der verschiedenen Erscheinungsformen des Sith-Imperiums hat das durchaus schon zu sehr katastrophalen Fällen von Insubordination geführt. Darth Malak eröffnete das Feuer auf Darth Revans Flaggschiff, als dieser von einem Enterkommando des Jedi-Ordens überfallen wurde. Darth Bane trieb Lord Kaan und dessen Sith-Bruderschaft in den Einsatz der Gedankenbombe, mit der alle Sith und Jedi auf Ruusan vernichtet werden sollten. Ludo Kressh attackierte Naga Sadow, als dieser Verstärkungstruppen für seine Invasion der Republik benötigte. Umgekehrt weist der Jedi-Orden eine weit höhere Einigkeit auf, selbst wenn abtrünnige Jedi wie Revan sich über ein Veto des Jedi-Rats hinwegsetzten.

Im Gegensatz zu den Sith akzeptieren Jedi die ihnen zugedachten Rollen, was sie durchaus auch zu willfährigen Instrumenten der Republik gemacht hat. Jedi-Generäle versuchen das sinnlose Opfern ihrer Truppen in den meisten Fällen zu vermeiden und oftmals kämpfen sie an vorderster Front, wobei sie auch dafür bekannt sind den Rückzug ihrer Truppen durch heroische Selbstaufopferung zu decken. Strategisch führt das wie an den Klonkriegen erkennbar oftmals dazu, dass Jedi-Generäle sich selbst mit kleinen Kommandoeinheiten der größten Gefahr aussetzen. Man könnte durchaus argumentieren, dass Jedi als Generäle dazu neigen den Einsatz von kleinen Spezialeinheiten und oder sogar einzelner Saboteure vorzuziehen, um größeren Kampfverbänden unnötige Verluste zu ersparen.

Sith sind hingegen bereit ganze Armeen oder Flotten zu opfern, um ein Ziel zu erreichen. Sich für seine Mannschaft aufzuopfern und todesverachtende Manöver zu riskieren gehört nicht zum Tagesgeschäft eines Sith-Lords, außer vielleicht im Fall Darth Vaders. Aber Vader ist ja auch ein ehemaliger Jedi-General und Klonkriegsveteran. Sith wie Darth Sidious oder auch Darth Malak ließen ihre Untergebenen für sich kämpfen und stellten sich nur zum Kampf wenn es unumgänglich war. Ein Sith hat als General seinen Platz auf der Brücke oder in einem Kommandobunker und er nimmt bereitwillig den Verlust von Truppen in Kauf, womit er eher der klassischen Rolle eines Generals entspricht. Verglichen damit handeln Jedi eher wie antike Kriegshelden, die ihre Truppen noch aus vorderster Front anführten. Durch dieses Verhalten opferten Jedi-Generäle oftmals jedoch auch ihre taktische Übersicht, indem sie sich selbst auf die Rolle von untergeordneten Truppenführern reduzierten und wie in den Klonkriegen Admirälen wie Wulf Yularen die eigentliche Befehlsgewalt übertrugen. Professionelle Militärs wie Yularen oder Willhuff Tarkin bewunderten zwar den Heroismus der Jedi-Generäle, verachteten aber ihr Unverständnis für korrektes militärisches Verhalten. Für jemanden wie Tarkin wirkten die Jedi tatsächlich wie die Relikte einer längst vergangenen Zeit.

Sith sehen die Macht und ihnen überantwortete Truppen als etwas das ihrem Willen zu gehorchen hat, wobei sie oftmals der Überzeugung aufsitzen, dass ihr Wille nur stark genug zum Ausdruck gebracht werden muss, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Somit neigen Sith dazu ihren Willen durchzupeitschen, selbst wenn man damit gegen unüberwindliche Mauern anrennen würde. Als Generäle leiden Sith oftmals an einem katastrophalen Tunnelblick, der sich auch daraus speist, dass sie ihre Offiziere oftmals als ihnen gegenüber minderwertige Wesen betrachten, weshalb sie ihren Einwänden und Vorschlägen gegenüber nur mit verschlossenen Ohren oder Drohungen reagieren. Die durch ihre Ausbildung verfestigte Vorstellung, dass sie allen anderen überlegen sind und vor allem anderem dem eigenen Überleben verpflichtet sind ist der katastrophalste Fehler in den strategischen Planungen der meisten Sith. Ein konventioneller Sith ist langfristig in den meisten Fällen zum Scheitern verurteilt, weil er dazu neigen wird seine Ressourcen zu verschwenden oder Bedrohungen nicht ernst zu nehmen. Die Bereitschaft alles zu tun, um einen Sieg herbeizuführen ist für Sith auch oft nur eine Phrase, die verdecken soll, dass man nach persönlichen Zielen strebt, wie Ruhm oder der Vernichtung eines persönlichen Feindes.

Sith wie Darth Marr sind eine Ausnahmeerscheinung, weil sie sich wie konventionelle Jedi einem höheren Ziel verschrieben haben. Jedi- und Sith-Kodex garantieren an sich noch kein Jedi- oder Sith-haftes Verhalten. Mit dem Jedi-Kodex ließen sich etwa genauso kaltblütige Massaker rechtfertigen, wie mit dem Sith-Kodex. Marr diente dem Imperium mit einer Selbstlosigkeit, wie Jedi der Republik dienen. Marrs Bereitschaft für das Sith-Imperium zu sterben hob sich vom Egoismus aller anderen Sith-Lords ab, welche eher bereit waren das Imperium für sich sterben zu lassen. Marr starb als eine Art Märtyrer für seine Ideale und im Tod entpuppte er sich als selbstlos genug, um als Machtgeist zu erscheinen. Darth Marr starb eindeutig als sehr ritterlicher Sith.

Aber auch Marr hat imperiale Truppen geopfert. Etwa um die imperiale Eroberung Makebs zu verbergen, mit welcher es schließlich gelingen sollte das Sith-Imperium vor seiner fast unabwendbaren Vernichtung zu retten. Darth Marrs eiserner Wille rettete ein Imperium, zumindest bis zu seinem Tod. Mit Marrs Tod verfielen die Sith einmal mehr in einen schwelenden Bürgerkrieg, welchen jedoch Darth Acina für sich entscheiden konnte. Acina schlug jedoch keine dramatischen Bürgerkriegsschlachten, sondern gewann durch Intrigen, Mordanschläge und ihre Bereitschaft Kollegen vor die heranrollende Kriegsmaschinerie des Feindes zu werfen. Im Vergleich mit Marr gelang ihr zwar die langfristig bedeutendere Konsolidierung des Imperiums, aber während Macht die verschiedensten Fraktionen zusammenhalten konnte, musste Acina soweit gehen sie auszuradieren.

An Satele Shans Verhalten während der Invasion durch das Ewige Imperium wird aber auch deutlich worin die große Schwäche des Jedi-Ordens lag. Jedi opferten sich zu hunderten oder sogar zu tausenden, um der obersten Kanzlerin Saresh einen vernichtenden Zwei-Fronten-Krieg zu ermöglichen. Jedi marschierten willig in den Tod, bis der Orden nach Satele Shans Verschwinden völlig zusammenbrach. Danach zerstreuten sich die Reste des Ordens in alle Winde. Ein Teil zog sich nach Ossus zurück, ein anderer sammelte sich unter dem Banner der Allianz auf Odessen und der Rest scheint immer noch im Untergrund zu warten. Ohne die Jedi ist die Republik ihrer mächtigsten Waffe beraubt und ohne Jedi-Generäle können die republikanischen Truppen den Sith oft nur sehr wenig entgegen setzen. Jedi sind nicht nur potentielle Kriegshelden oder Anführer, sondern auch wertvolle Symbolfiguren, welche die Moral der republikanischen Truppen stärken. So populär die Jedi ja auch sein mögen, es gibt genügend republikanische Soldaten oder sogar Offiziere, die sie noch nie zuvor live gesehen haben. Für manche sind Jedi nachwievor Gestalten aus Legenden und der Geschichte, vielleicht auch aus einigen aktuellen Kriegsnachrichten, aber sie bleiben dennoch etwas vor dem man eine gewisse Ehrfurcht empfindet. So unbegabt ein Jedi-Ritter auch sein mag, er verkörpert dennoch ein höheres Ideal. Sith sind dahingegen etwas das von Imperialen oftmals gefürchtet wird. Sith-Krieger mögen sich zwar Respekt auf dem Schlachtfeld verdienen, aber Strippenziehern wie Acina fehlt genau diese Eigenschaft. Darth Malgus genoss seinerzeit den Respekt seiner Anhängerschaft weil er eben auch als Krieger auf dem Schlachtfeld stand und mit seinen Soldaten Blut vergoß. Das machte Malgus zu einem populären Anführer, aber nicht notwendigerweise auch zu einem brillanten General.

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Samstag, 10. November 2018
Eine Vorschau auf die Kartellmarkt-Items mit 5.10
http://dulfy.net/2018/11/09/swtor-upcoming-patch-5-10-cartel-market-items-preview/

Imo ist das Crimson Talon Rüstungsset noch ein Platzhalter, da wir exakt dasselbe Set in der gleichen Färbung ja bereits im Spiel haben.

Es besteht die Theorie, dass das Crimson Talon Set und das Intelligence Agent Set derzeit nur Platzhalter sind und ingame schlussendlich folgendermaßen aussehen werden: https://i.imgur.com/2RdlGqT.png

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Dienstag, 6. November 2018
Neue Motivation dank der Aussicht auf den Ossus-Autocomplete!

Auto-Complete?

Ossus verspricht den Einsatz einer Auto-Complete-Funktion wie sie derzeit wohl am ehesten für Charaktere bekannt ist, die Level 70 erreichen und dann den Rest ihrer Klassenstory samt Rishi, Yavin 4 und Ziost überspringen, um mit KotFE anzufagen. Mit dem kleinen Unterschied, dass nun eben KotFE und KotET automatisch abgeschlossen werden, sowie angeblich alle mit den beiden Addons verbundenen Rekrutierungsmissionen inklusive Sternenfestungen. Und genau das wirft natürlich Fragen auf, denn beim klassischen KotFE-Autocomplete erhielt man alle Gefährten aus seiner Klassenstory. Nun wäre es sehr pragmatisch anzunehmen, dass BioWare bei den Autocompletes ebenfalls alle Gefährten aus der Main Story gewährt, welche man ja auch als Instant-65er bereits besitzt. Aber der explizite Verweis auf die manchen doch verhassten Sternenfestungen nährt eben nicht ganz realistische Erwartungen. Laut Charles Boyd werden wir bis zum Launch von 5.10 noch näheres erfahren, aber wer sich schon jetzt überlegt, ob sich das Leveln eines Charakters noch lohnt usw. der ist wohl aufgeschmissen.

Ich persönlich wage vom Worst Case auszugehen, nämlich dass sich die Gefährtenauswahl via Autocomplete nicht wesentlich von der Auswahl eines Instant-65ers unterscheiden wird. Es bleibt nur offen, ob Vette oder Torian Kapitel VIII überleben werden. Da beide relativ hell sind und aus imperialen Klassen stammen liegen keine eindeutigen Hinwiese vor, dass Imps Torian und Reps Vette erhalten werden. Torians Vater rebellierte gegen die Allianz der Mandalorianer mit den Imperialen und Vette ist als Ex-Sklavin selbst ein Opfer imperialer Sklaverei. Denkbar ist vielleicht noch, dass Krieger Vette und Kopfgeldjäger Torian behalten werden.

Unklar ist allerdings die Zukunft von Gefährten die außerhalb von KotET zurückgekehrt sind, womit ich explizit die nach 5.0 zurückgeholten Love interests meine. Wie wird der Auto-Complete mit Mako, Akaavi, Felix Iresso, Risha, Corso, Ashara und Andronikos umgehen? Ich würde ja annehmen, dass man diese Gefährten durchaus auch automatisch zurückerhält, da für ihren Erhalt der Abschluss von KotET notwendig war. Genauso würde ich annehmen, dass Theron Shan noch lebt und er genauso Teil der Crew ist wie Raina Temple, die man in Therons Verräter-Story Arc erhalten hat. Dazu sollten auch noch Malavai Quinn oder Elara Dorne kommen, wobei ich davon ausgehe, dass man der Einfachheit halber als Imp immer Quinn und als Rep immer Elara erhalten wird. Die Möglichkeit seine Fraktion zu verraten scheint bereits von 5.10 ohnehin ziemlich brachial übergangen zu werden, sodass sich die ernsthafte Frage stellt, was mit Quinn und Dorne noch so geschehen könnte, wenn man sich mit der Story so in eine Sackgasse geschrieben hat, nachdem man trotz allen Entgegenkommens gegenüber Verrätern nun doch stark zurück gerudert sein dürfte. Wenn Quinn und Dorne künftig völlig stumm bleiben wäre das wirklich schade, aber nicht unerwartet.


Bisherige Annahmen basierend auf IMPERIALEN Instant-65 Charakteren und Skip to Iokath


Jorgan und Kaliyo leben noch
Koth ist desertiert
Shae Vizla und die Mandalorianer wurden geschwächt
Senya und Arcann sind tot
SCORPIO lebt
Commander (statt Imperator)

Warum mir der Autocomplete einen Motivationsschub verschafft hat?

Ich hasse KotFE und KotET samt eines Großteils des damit verbundenen Contents. So gesehen bin ich einfach froh, diesen Content nun problemlos überspringen zu können. Alles was ich wohl verliere oder dafür opfern muss sind einige Gefährten die ohnehin kaum mehr zu sagen haben als Kartellmarkt-Gefährten. Angesichts der Masse an existierenden Charakteren kann ein solcher Befreiungsschlag sogar schon eine willkommene Abwechslung sein.

Was ich daher getan habe war meine 65er-Tokens einzusetzen, um mir Chars anzulegen, mit denen ich auf 70 gelevelt habe, KotET links lasse und nur jene handvoll Gefährten rekrutiere die wirklich zum jeweiligen Charakter passen.

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Ossus und der Weg zur Rückkehr der Jedi-Ritter
Seit dem Ende des Krieges mit dem Ewigen Imperium ist Ossus wohl die größte Ansammlung von Jedi-Rittern und die auf Ossus versammelten Jedi werden wohl zum Kern des wiederaufzubauenden Jedi-Ordens werden. Organisatorisch ist diese Aufgabe eine große Herausforderung, zumal Gnost-Durals Schicksal eventuell völlig von der gewählten Fraktion abhängig ist. Somit dürfte doch eher die geläuterte Satele Shan zur Großmeisterin werden, jedenfalls sofern sich die Jedi neuerlich von ihr anführen lassen. Nach ihren Jahren an der Seite Darth Marrs ist Satele wohl mittlerweile mehr ihrem Vorfahren Revan ähnlich geworden als etwa Bastila Shan. Das hat natürlich auch Potential, wenn Revans spirituelle und genetische Erbin nun den Jedi-Orden anführen würde.

In einem der Gespräche zwischen NPCs auf Ossus (welches man sich gegenwärtig problemlos auf dem PTS anhören kann) unterhalten sich zwei Jedi-Kolonisten auch über die Aussicht, ob ihnen ihre Ordensbrüder auf Ossus zur Hilfe kommen würden. Doch da diese Unterstützung bisher ausgeblieben ist geht zumindest einer der beiden Kolonisten davon aus, dass es wohl keine anderen Jedi mehr gibt. Eine traurige Erkenntnis, die Ossus daher aber noch umso bedeutender macht. Im Endeffekt rettet man hier nicht bloß eine Jedi-Kolonie, sondern die Zukunft des Jedi-Ordens, so als könnte man damit eine mit Order 66 vergleichbare Katastrophe ungeschehen machen.

Doch wird eine Jedi-Kolonie reichen, den Jedi-Orden wiederaufzubauen? Wieso nicht, in der klassischen Trilogie haben zwei Ex-Jedi-Meister gereicht, um einen einzigen Jedi-Ritter auszubilden, der dann die Sith stürzte. Und in SWTOR ist der Sith-Orden durch sein mörderisches Trainingsregiment und die beiden Angriffe auf die Sith-Akademie auf Korriban ebenso stark geschwächt, wozu noch hinzu kommt, dass sich die Sith nach Darth Marrs Tod in einem Bürgerkrieg der Selbstzerfleischung hingegeben haben, teilweise gefördert und angefacht durch Darth Acina, die so zur Kaiserin der Sith werden konnte.

Die Frage wäre wohl weniger ob, sondern wie der Jedi-Orden neu aufgebaut werden kann. Für einen vollständigen Jedi-Rat dürften derzeit wohl wirklich die Meister fehlen. Aber mit Tau Idair hätte man zumindest eine heiße Kandidatin auf das Amt einer Jedi-Kampfmeisterin. Tau Idair dürfte in einem ähnlichen Alter sein wie die beiden Jedi-Klassen, da sie kurz vor Corellia zur Jedi-Ritterin ernannt wurde und dort ihren ersten Kampfeinsatz erlebte. Seither hat Tau Idar ihr Lichtschwert nicht mehr niedergelegt und Gnost-Dural hatte wohl ein sehr großes Interesse daran Idair in den letzten Jahren auf Ossus über ihr Kriegstrauma hinweg zu helfen. Es gibt wohl kaum eine Jedi die nach eigener Aussage derart viele Sith und feindliche Machtnutzer zur Strecke gebracht hat wie Tau Idair, wobei sie nicht einmal ausschließlich auf ihr Lichtschwert angewiesen war. Ihren ersten Sith tötete Idair etwa in einem Handgemenge, indem sie ihn mit dessen eigener Granate tötete. Nachdem besagter Sith zuvor blitzartig eine Gruppe von Idairs Jedi-Kollegen ermordet hatte. Man stelle sich jemanden wie Palpatine vor, der zunächst mehrere Jedi niedermetzelt und dann von einer unbewaffneten Jung-Jedi entwaffnet und mit einer Granate in die Luft gesprengt wird. Mace Windu hatte es ja deutlich schwerer. Für die Bemühungen der Republik wäre eine Jedi vom Schlag eines Mace Windu ein deutlicher Gewinn.

Doch auch mit General Daeruun hatten die Republik und der Jedi-Orden wirkliches Glück. Daeruun mag zwar ein Karriereoffizier sein, doch seine Gründe in die Armee einzutreten sind höchst ungewöhnlich. Daeruun ist ein hochkultivierter und Jedi-freundlicher Krex, der sich sogar weigert die ihm zustehende Dienstwaffe zu tragen. Auf gewisse Weise ist Daeruun so gesehen wohl mehr Jedi als mancher Jedi und er steht im deutlichen Kontrast zu Charakteren wie Jace Malcom oder Leontyne Saresh. Ein General der an die Jedi-Ideale glaubt und höchst kunstsinnig ist, versteckt sich da eine Spur Thrawn in ihm oder haben wir es wirklich mit einem Mitglied der "Kirche der Macht" zu tun, den nicht-machtsensitiven Verehrern der hellen Seite. Rogue One hatte wohl doch gewisse Folgen.

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5.10 Vorwarnung: Auch du, Pyron?


"If it weren't for Sith tradition, we would've crushed the Republic when we had the chance. Thanaton is old blood."
―Moff Valion Pyron

Um es gleich vorweg zu nehmen, der Auftritt von Moff Pyron in 5.10 mag für manche Spieler sicher enttäuschend wirken, aber der Vorwurf, dass Pyron nicht in-character handeln würde ist meiner Meinung nach ungerechtfertigt.

Ohne es direkt zu spoilern, möchte ich daher auf Pyrons Vorgeschichte verweisen. Moff Pyron war einst einer der jüngsten Moffs des Sith-Imperiums und er hat als Veteran nun schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel, was bedeuten sollte, dass Pyron noch im letzten Großen Galaktischen Krieg zum Moff befördert wurde. Pyron dürfte die Plünderung Coruscants und den anschließenden Friedensvertrag als herbe Enttäuschung erlebt haben, aus der dann wie bei vielen seiner Offizierskollegen eine latente Abneigung gegenüber dem Sith-Imperator erwuchs. Pyron und Konsorten hatten das Gefühl im Moment des Triumphs zur Aufgabe gezwungen gewesen sein und somit wurden sie später auch zu Kriegsbefürwortern.

Als Moff Pyron sich an den jungen Lord Kallig wendet, um ein von Darth Thanaton abgewürgtes Superwaffenprojekt wiederzubeleben erleben wir wie verschlagen Pyron in Wirklichkeit ist. Pyron bedient sich hier wohl seines Wissens, das er sich im Umgang mit Sith erworben hat und im Gegensatz zu Imperialen wie dem Geheimdienstminister ist es Pyron, der hier einen Sith manipuliert. Pyron ist mit Thanaton unzufrieden und schmiedet einen Pakt mit einem Rebellen, um diesen zu stürzen, dabei ist nicht einmal geklärt, ob Pyron wirklich Thanaton unterstellt ist. Das gescheiterte Superwaffenprojekt könnte auch durch Thanatons Veto im Dunklen Rat untergegangen sein. Pyron verbündet sich zwar mit Lord Kallig, aber er ordnet sich nicht völlig unter und wie im Fall Thanatons wäre auch nicht garantiert, dass Pyron nicht doch irgendwann auch am Stuhl Kalligs sägen würde. Dunkle Lords kommen und gehen, aber die Moffs bleiben, soviel also zur wahren Macht und Bedeutung der imperialen Militärbürokratie. Auf jeden Fall basieren die Silencer-Superlaser auf einem Projekt von Darth Mekhis, der Vor-Vor-Vorgängerin von Darth Acina als Technologie-Ministerin. Zum Zeitpunkt des Streits mit Thanaton hatte Darth Hadra die Zügel im Technologieministerium in der Hand. Daher ist an dieser Stelle ein kleiner Exkurs zu Darth Hadra angebracht. Hadra war eine ehemalige Rivalin der legendären Darth Mekhis, aber anders als Mekhis hatte Hadra wohl weniger für Forschung und Technologie übrig. Hadra wollte lediglich einen Sitz im Dunklen Rat, nachdem sie bereits die Gouverneurin von Dromund Kaas war. Hadra ging es stets um Macht, so auch als die Entdeckung eines Sith-Schreins in Dromund Kaas Wildnis zu einem bewaffneten Konflikt mit Darth Arctis führte. Der Vorgänger von Darth Thanaton (und damit auch Lord Kalligs) beanspruchte den Schrein im Namen der Sphäre für Altes Wissen, wozu er ja auch befugt gewesen wäre. Doch als "Herrin über Dromund Kaas" ließ Hadra Soldaten und Sith aufmarschieren, um den Schrein für sich zu sichern. Einige Monate später wurde Darth Arctis durch Darth Thanaton ermordet und es war wohl kein Zufall. Schon Darth Mekhis Sturz könnte auf eine Intrige von Darth Hadra zurückgegangen sein. Mit Hadra als uninteressierter Machtpolitikerin und Thanaton als ultrakonservativen Hardliner stieß Moff Pyron wohl auf taube Ohren. Durch Arctis Tod änderte sich auf jeden Fall die Zusammensetzung des Dunklen Rats und Thanaton war eine Gegenstimme zu Pyrons Superwaffenprojekt, das wohl sogar aus Prinzip von Darth Hadra blockiert wurde, weil es auf ihre Vorgängerin und Rivalin Darth Mekhis zurückging.

Dank Kallig konnte Pyron seinen Superlaser fertig stellen und kaum war Makeb gesichert trat mit Darth Acina eine neue Nachfolgerin von Darth Mekhis ihr Amt an. Acina scheint sich durchaus für technologische Entwicklungen interessiert zu haben, sodass Pyron wohl durchaus von ihr eingenommen war. Mit den Silencer-Superlasern hätte man es ja durchaus mit der Ewigen Flotte aufzunehmen vermocht, selbst wenn die Verstrahlung von Crews ein Problem dargestellt hätte. Als letztes Mittel zur Abwehr hätten sie auf jeden Fall gereicht, doch Acina ließ Pyron und ihre Superlaser verschwinden, so als hätte sie die Niederlage des Sith-Imperiums gewollt. Ohne Lord Kallig wäre es durchaus logisch gewesen, dass sich Acina Pyron als Befehlshaberin angeboten hätte und das Datamining bestätigt diese Verbindung. Aus dem Datamining geht ebenfalls hervor wie Acina Darth Marrs Tod und die Invasion des Ewigen Imperiums wohl nutzte, um mehrere Rivalen auszuschalten. Die Gerüchte dass Acina das Sith-Imperium durch eine Affäre mit Arcann gerettet hätte (wie aus einem Kodexeintrag aus 4.0 oder 5.0 hervorgeht) sind zumindest darin fundiert, dass Acina Arcann wohl für ihre Zwecke benutzt hat.

Pyron verachtete Konservative wie Thanaton und angesichts der Tatsache, dass Major Anri Pyron unterstellt wurde ist anzunehmen, dass der alte Moff wohl aktiv an der Rekrutierung von Aliens und der Reform des Imperiums mitwirkte. Man könnte sogar spekulieren, ob Pyron Sympathien für Darth Malgus hegte, aber auf jeden Fall könnte er Darth Marrs Kurs unterstützt haben, wie ja auch Lord Kallig. Der Schleier hatte also mit ziemlicher Sicherheit recht, als er Darth Acina als öliges Dianoga bezeichnete - Acina ist eine aalglatte Schlange und trotzdem lieben sie ihre Untertanen. Acina nutzte alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel an die Macht zu kommen und widerspenstige dunkle Lords los zu werden, um das Imperium unter ihrer Herrschaft zu vereinen. Und selbst ihr Tod führt nur zum reibungslosen Übergang der Macht, anstatt eine neue Reichskrise auszulösen. Man kann der Machtpolitikerin Acina viel vorwerfen, aber während Darth Marr das Imperium nur zusammengehalten hat, hat sie es mit Gewalt vereint. Auf gewisse Weise erleben wir mit Acina den Saresh-Effekt aus der 1.0 und frühen 2.0-Ära, als Saresh noch als tatkräftige und saubere Anführerin der Republik dastand. Nur dass Acina eben keine weiße Weste hat, aber die Blutflecken auf dieser mit heimlichen Stolz zur Schau trägt.

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Acinas Reichsreform
Dieser Beitrag enthält Spuren des 5.10 Dataminings, insbesondere des relevanten Kodexeintrags: https://swtor.jedipedia.net/en/cdx/the-reformed-dark-council

Acina die Reformerin

The Reformed Dark Council

After her rise to the throne of the Sith Empire, Empress Acina streamlined the structure of the Dark Council, reducing its size from twelve seats to five. Each of these Dark Councillors now oversee two to three of the spheres of power controlled by the original council.
The new seats on the Dark Council and the spheres they oversee are structured as follows:

Sith Doctrine
--Ancient Knowledge
--Mysteries
--Philosophy

Military Command
--Defense of the Empire
--Military Offense
--Military Strategy

Scientific Advancement
--Technology
--Biotic Science

Civil Administration
--Production and Logistics
--Laws and Justice

Galactic Influence
--Sith Intelligence
--Expansion and Diplomacy



Man kann Kaiserin Acina vieles nachsagen, aber ihre Reform des Dunklen Rats ist eine der größten Errungenschaften seit der de facto Regentschaft Darth Marrs. Marr gab dem Imperium in einer Regierungskrise die nötige Führung, ohne jedoch dabei den Thron zu beanspruchen, womit er die Erzkonservativen gegen sich aufgebracht hätte. Der Grund dafür war auch eine fehlende Verfassung, welche geklärt hätte wie ein neuer Sith-Imperator zu ernennen sei. Schuld an den Machtkämpfen innerhalb des Sith-Imperiums war jedoch oftmals die Struktur des Dunklen Rats, welcher von Vitiate einst geschaffen wurde, um ihn in Regierungsangelegenheiten zu beraten. Später rissen diese Berater Regierungsgewalten an sich, weil der Monarch de facto keinen Einspruch erhob und durch langjährige Auszeiten glänzte. Der Dunkle Rat war demnach nie geschaffen worden, um das Sith-Imperium effektiv anführen zu können. Und führbar wurde das Imperium daher auch erst, als eine große Anzahl von dunklen Lords in der Schlacht gefallen war.

In der von Vitiate geschaffenen Machtstruktur mussten sich Ratsmitglieder ständig in ihrem Machtbereich mit Einflüssen und Ansprüchen von Kollegen auseinandersetzen, was vor allem im Kriegsministerium problematisch wurde. Das Kriegsministerium wurde von drei dunklen Lords kontrolliert, die oftmals sehr unterschiedliche Prioritäten verfolgten - Strategie, Offensive und Verteidigung mochten als Beraterfunktionen Sinn gemacht haben, aber in der Regierungspraxis gab es einen einzigen Nicht-Sith-Kriegsminister, der sich mit drei ihm übergeordneten dunklen Lords konfrontiert sah. Dementsprechend war das Imperium auch kaum in der Lage mit der vollen Macht seines Militärapparats anzugreifen. Als Darth Decimus (Strategie) etwa die Kampagne auf Corellia befehligte hielt Darth Baras (Offensive) bewusst wichtige Militäreinheiten wie das Armageddon-Battaillon zurück und Darth Marr scheint sich überhaupt nicht an dieser Angelegenheit beteiligt zu haben. Dafür zog Corellia als Industriestandort jedoch Darth Hadra (Wissenschaft), Darth Acheron (Bio-Technologie) und Darth Vowrawn (Produktion und Logistik aka Wirtschaft) an. Als Baras und Decimus fielen befand sich Darth Marr in der Rolle des alleinigen Oberbefehlshabers und konnte daher auch den Rückzug von Corellia befehlen (wie Generalin Konya im Schwarzen Loch auf Corellia bestätigt).

Marr überlebte sogar noch zwei Nachfolger Darth Baras (Darth Arho und Darth Arkous), wovon Arho wohl der gefährlichste gewesen ist. Arho übernahm direkt im Anschluss an Corellia die Amtsgeschäfte seines Vorgängers Baras und eröffnete mit einer Offensive auf Ilum, welche er auch persönlich anführte. Dort wurde er jedoch durch Darth Malgus verraten und starb beim Versuch eine der heiligen Jedi-Welten zu einer imperialen Minenkolonie zu machen. Arho hatte die Aufgaben als "Minister" für offensive Kriegsführung wohl wirklich verstanden und die ganze Schlacht um Ilum wurde zu einer weiteren Katastrophe für das Sith-Imperium, woraufhin einmal mehr Darth Marr alleiniger Oberkommandierender wurde. Einige Zeit später setzte sich Marr aus den Erfahrungen mit Baras und Arho daher für Darth Arkous ein, der sich als Moderater ausgab und dann leider als Hochverräter entpuppte. Arkous sah sich als "Minister" für offensive Kriegsführung ebenfalls gedrängt einen großen Sieg aus dem Hut zu zaubern und wie schon Darth Arho wählte er einen Angriff auf den Jedi-Orden als Auftakt seiner Regierungskarriere. Nur erwies sich Arkous Angriff auf den Jedi-Tempel auf Tython durch den Gegenangriff auf Korriban als katastrophal.

Mit dem Angriff auf Ossus hätte man fast davon ausgehen müssen, dass ein neuer Minister für offensive Kriegsführung sein Amt angetreten hat, da es bei diesen fast schon zum Brauch geworden zu sein scheint mit seiner ersten Amtshandlung eine heilige Stätte des Jedi-Ordens angreifen zu lassen. Doch wie sich herausstellt ist der neue dunkle Rat zweifellos stärker und daher vielleicht auch stabiler aufgebaut als sein Vorgänger.

Acina etablierte die Machtposition eines Darth Marr als Supreme Commander oder Oberbefehlshaber des Sith-Militärs als eigenständige Ratsposition, womit nun ein dunkler Lord für das gesamte Militär zuständig sein sollte und nicht mehr wie Decimus (Strategie) oder Arho (Offensive) darum ringen muss sich gegenüber seinen "Kollegen" durch große Siege abzuheben. Der neue Supreme Commander kann hingegen deutlich entspannter agieren und die Interessen des Imperiums als ganzes betrachten.

Was bei der Zentralisierung des militärischen Oberkommandos noch deutlich ist, weil es in der Story mehrmals unangenehme Konsequenzen hatte, ist bei anderen "Superministerien" weniger offensichtlich gewesen. Die neue Sphäre für Sith-Doktrin umfasst etwa die Ratssitze von Darth Thanaton (als Vorgänger von Lord Kallig), Darth Ekkage (die Vorgängerin von Darth Rictus) und Darth Aruk. Rictus und Aruk tauchten ingame nie auf und sind daher Ratsmitglieder auf die man durchaus gut verzichten kann, wobei ja auch Lord Kallig für 7 von 8 Klassen verschwunden ist. Alle drei Sphären zu einer Sith-Sphäre zusammenzuführen macht durchaus Sinn, weil an sich ja fast unsinnig war sie soweit aufzusplitten. Welche Bedeutung diese Sphären haben wird vielleicht klar, wenn man bedenkt, dass Darth Rictus als Lord für Mysterien die Kampagne gegen die Schreckensmeister anführte. Lord Hargrev war Rictus handverlesener Kandidat für den Angriff auf Oricon. Die Sphäre für Mysterien hatte in der Vergangenheit oftmals die Aufgabe gegen Kreationen des Sith-Imperators durchzugreifen, wie die Schreckensmeister. Rictus Vorgängerin Darth Ekkage war nicht nur die Schwester von Darth Baras, sie führte auch eine Gruppe von Sith-Attentätern an, welche dem Imperator treu ergeben waren und ihre Rolle erlaubte es ihr wohl sehr viel näher an den Imperator und seine Höflinger heranzukommen als andere Ratsmitglieder, was ihrem Bruder half die Stimme des Imperators nach Voss zu locken und wegzusperren. Mit Vitiates Tod könnte der Lord für Sith-Doktrin die Aufgabe haben die Hinterlassenschaften des Imperators zu durchstöbern und bestimmte Strömungen innerhalb des Sith-Ordens zu überwachen, nachdem man bei den Revanitern ja bereits schwer versagt hatte. Aber auch der Wiederaufbau der Sith-Akademie liegt in den Händen dieses dunklen Lords. Darth Acina dürfte als Kaiserin technologische Kriegsführung bevorzugen, aber der Lord für Sith-Doktrin wäre auch dafür zuständig Machttechniken und alte Sith-Waffen bereit zu halten, sollte es doch zu einer Strategieänderung kommen.

Im Wissenschaftsministerium von Darth Malora sollte man sich als SWTOR-Fan mittlerweile gut auskennen, denn man kennt gleich mehrere Vorgängerin Maloras, zumindest in Hinsicht auf die ehemalige Sphäre für Technologie. In der Sphäre für Bio-Technologie war einst Darth Acheron (auf Corellia gestorben) der große Mann, doch in der Sphäre für Technologie spielte Darth Mekhis einst die tragende Rolle. Auf Mekhis Forschungserfolgen aufbauend konnten sich all ihre Nachfolgerinnen noch eine goldene Nase verdienen, wie Darth Hadra, Darth Karrid und schließlich Darth Acina. Das Wissenschaftsministerium ist gewissermaßen Acinas Hausmacht und Malora könnte daher auch als potentielle Wunschnachfolgerin Acinas gesehen werden, wenn nicht auf dem Thron, dann zumindest im Dunklen Rat. Darth Mekhis konstruierte Superwaffen, wie etwa den Silencer-Superlaser des Sith-Inquisitors, die Gauntlet aus der Klassenstory des Troopers oder auch die Tarnvorrichtung eines Malgus, dementsprechend ist diese Sphäre ja relativ wichtig für die Zukunft und beginnend mit Malora könnten wir noch einige Begegnungen mit den Sith-Wissenschaftlern haben. Makeb war ja auch eine Angelegenheit in die Acinas Sphäre eingebunden war. Da wir nie von Darth Acherons Nachfolger gehört haben und Bio-Technologie ohnehin ein Teil der Sphäre für Wissenschaften sein sollte macht es ja auch Sinn diesen ganzen Themenbereich nun zentralisiert zu haben.

Zivile Administration ist ein interessanter Name für ein Superministerium, in welchem sich wohl der Großteil der echten Regierungsarbeit abspielen muss. Wir wissen es nicht genau, aber dieses neue Superministerium wird wohl Aufgaben eines Finanz-, Wirtschafts-, Verkehrs-, Justiz- und Innenministeriums erfüllen. In jeder irdischen Regierung wäre ein solcher Superminister wohl das mächtigste Regierungsmitglied, in der hochgradig militarisierten Gesellschaft des Sith-Imperiums würde er jedoch vom militärischen Oberkommandierenden überschattet. Selbst ohne die Aufgaben des Justiz- und Innenministeriums hatten wie im Ministerium für Produktion und Logistik ein ziviles Superministerium vor uns, das vom möglichen neuen Kaiser Darth Vowrawn geführt wird. Nun dürfte Vowrawn jedoch zusätzlich zu seinem alten Ministerium die Agenden des Justiz- und Innenministers Darth Mortis übernommen haben. Als Justiz- und Innenminister war Darth Mortis gewissermaßen Richter und Henker in einer Person, wozu dann auch hinzu kam, dass er auch gegen Terroristen wie den Schleier vorging und sehr wahrscheinlich eine offene Rechnung mit der "Abtrünnigen" Lana Beniko hatte. Als noch mächtigerer ziviler Minister hätte Darth Vowrawn nun die Macht Gesetze zu erlassen und im Interesse des Wirtschafts- oder Verkehrsministeriums durch das Justiz- und Innenministerium Enteignungen vornehmen zu lassen. Alles wofür Vowrawn in früheren Jahren auf Darth Mortis angewiesen gewesen wäre liegt nun in seiner Hand. Mortis mag kein hypermoralischer Mensch gewesen sein, aber seine Erfahrungen als Sith-Lord machten ihn sicher misstrauisch gegenüber Vowrawn, weshalb er dessen Initiativen in rechtlicher Hinsicht nicht immer gefolgt sein dürfte. Mit der Möglichkeit Bürgerrechte zu verleihen oder zu entziehen ist Vowrawn auch ein gefragter Ansprechpartner für Steuerflüchtlinge aus der Galaktischen Republik. Angesichts der Tatsache, dass Lana Benikos Vater ein vermögender Industrieller auf Dromund Kaas gewesen ist kann man wohl auch davon ausgehen, dass Vowrawn Lanas Karriere verfolgt haben dürfte. Als Lana von ihren Funktionen als Geheimdienstministerin zurücktrat und das Sith-Imperium verließ könnte das zur Verurteilung ihrer Familie geführt haben. Wie wir aus Fällen wie Elara Dornes wissen setzt die reale oder beabsichtigte Fahnenflucht Imperialer oft auch deren Familie gewisser Repressalien aus. Sippenhaftung war eindeutig eines der Leitprinzipien von Darth Mortis. Eine Enteignung von Beniko senior hätte entweder zum Vorteil oder Nachteil von Vowrawns Plänen gewirkt.

Galaktischer Einfluss ist eines der interessantesten Ministerien, weil es die Machtbereiche eines Darth Jadus und eines Darth Ravage zusammenführt. Meiner Meinung nach war Ravage als Expansions- und Außenminister völlig ungeeignet, doch er sollte ja jetzt tot sein. Das neue Superministerium würde schon aufgrund seiner Eigenschaften danach verlangen, dass der neue dunkle Lord an der Spitze das erforderte Maß an Verschlagenheit und Fingerspitzengefühl besitzt. Genauso wie Mortis kann Ravage ja auch auf Nathema gestorben sein und daher wäre die Bahn frei für einen neuen oder eine neue Kandidatin. Eine mögliche Kandidatin wäre die aus der imperialen Storyline auf Nar Shaddaa bekannte Sith Zavrasha, eine ehemalige Schülerin von Darth Mortis, welche die Aufgabe hatte die republikanischen Umtriebe (technologische Entwicklungen, der Ankauf und Verkauf von Waffen, Rekrutierungsbemühungen, Finanzstransaktionen usw.) auf Nar Shaddaa auszuspionieren.

Beste Chancen für Ingame-Auftritte

12 dunkle Lords der Sith waren eindeutig zuviel und betrachtet man die 2.0-5.0 Ära, so erlebten wir nur Darth Marr, Darth Acina, Darth Mortis, Darth Arkous und Darth Vowrawn ingame in Aktion. Wobei auch noch Darth Soverus und Darth Atroxa (beide Opfer einer Invasion Korribans) aufgezählt werden könnten. Man könnte auch noch den eventuellen Auftritt eines Darth Ravage auf Nathema hinzuzählen, denn Ravage war ja immerhin einst auch auf Ilum anwesend.

Alles in allem 8 Ratsmitglieder die eine mehr oder weniger große Rolle spielten, selbst wenn es manchmal eben nur Kurzauftritte waren. Mit der Reduktion auf 5 Mitglieder des Dunklen Rats + 1 Kaiser/Kaiserin der Sith, sowie einen neuen "Zorn" ist die Riege der Sith-Hauptdarsteller durchaus überschaubar geworden, was zumindest bei mir die Hoffnung nährt, dass BioWare uns diesmal alle aktiven Mitglieder des Dunklen Rats zeigen wird. Auf Ossus werden wir jedenfalls bereits 3 Mitgliedern der neuen Machtstruktur begegnen, wobei der Kaiser in diesem Fall auch Vowrawn sein kann, sollte man Acina auf Iokath geopfert haben. So gesehen wären es schon 4 Sith-Charaktere welche auf Ossus eine tragende Rolle spielen werden.

Dass der Dunkle Rat zu unsichtbar blieb war eine oftmals wiederholte Kritik an den Expansionen der Vergangenheit, doch seit KotET (ein Trip nach Dromund Kaas) und Iokath (eine mögliche Änderung in der Machtstruktur) gibt sich BioWare deutlich mehr Mühe die Kontinuität aufrecht zu erhalten - dank Charles Boyd, der vom Lead Writer zum Creative Director aufgerückt ist und sich wohl für diese Einheitlichkeit der Story verantwortlich zeichnet.

Unbegrenzte Macht!

Mit der Etablierung eines einzigen militärischen Oberkommandierenden hat Darth Acina die Machtstruktur innerhalb der Republik nachgeahmt. Auch Saresh übte ja nicht direkt die Kontrolle über das Militär aus, sondern überließ diese Aufgabe dem Supreme Commander Jace Malcom. Im Fall des Sith-Imperiums wäre ein derart mächtiger General auch ein Konkurrent um den imperialen Thron, weshalb es für Kaiser umso wichtiger ist präsent zu sein. Man kann hier wohl den Vergleich zu römischen Kaisern ziehen, welche jederzeit fürchten mussten von zu mächtigen Statthaltern oder Generälen gestürzt zu werden, weshalb sie auch aktiv in Schlachten ziehen mussten, selbst wenn sie die tatsächliche Feldherrenarbeit durch fähige oder zumindest loyale Offiziere erledigen ließen. Acinas Anwesenheit auf Voss und Iokath ist daher kein Wunder, sondern etwas das von ihrer neuen Rolle als Kaiserin der Sith auch verlangt wird. Insgeheim hat sich Acina jedoch auch noch einen neuen Zorn des Imperators geschaffen, selbst wenn dieser sich wohl vorerst noch nicht mit diesem Titel schmückt und ebenfalls zu einem Rivalen um den Thron werden könnte. Die Existenz einer Allianz mit der man den Supreme Commander umgehen kann, ist für Acina oder Vowrawn zweifellos praktisch, denn so lässt sich eine kontrollierbare äußere Fraktion missbrauchen, um zu vermeiden, dass der Supreme Commander zu erfolgreich und populär wird. Aus Sicht des imperialen Throninhabers ist es vorteilhafter die Allianz auf Distanz zu halten, anstatt sie vollends in die imperiale Hierarchie zu integrieren. Ein Söldnerführer der einen Platz auf der Regierungsbank verlangt würde sich aber auch nicht allzu viele Freunde machen. Wenn wir eines aus der Klassenstory des Inquisitors gelernt haben sollten, dann dass es für Sith durchaus sinnvoll ist sich auch außerhalb des Sith-Imperiums eine Machtbasis zu schaffen. Als Kommandant der Allianz ist man mächtiger und schwächer als zuvor, denn zum einen kann man als Verbündeter auf Augenhöhe mit der Kaiserin verhandeln, andererseits hätte man kaum einen Anspruch auf den imperialen Thron, da man ein Fremdling ist. Als Agent oder Sith ist man ein verlorener Sohn des Imperiums, der genauso wie Lana Beniko oder andere imperiale Allianz-Mitglieder mehr oder weniger als Deserteur gerechnet werden kann.

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Sonntag, 4. November 2018
Wiederauferstehungschancen in den Star Wars Legends
Star Wars ist ein Franchise das unzählige Möglichkeiten für unerwartete Wiederauferstehungen bietet, wobei der Kreativität allerdings oft gewisse Grenzen gesetzt sind. Trotzdem kann es interessant sein sich auch aus rollenspielerischen Gründen damit zu beschäftigen wie ein Charakter wiederauferstanden sein kann, zumal der Tod des Sith-Imperators nun ja die Möglichkeit bieten würde aus unterschiedlichen Gründen auch totgeglaubte Charaktere hervorzukramen.

Die Macht

Mit Hilfe der Macht gibt es zwei Möglichkeiten über seinen Tod hinaus ein aktives Mitglied der Gesellschaft zu bleiben - als Machtgeist oder mittels Essenztransfer. Erstere Methode kennt man als Star Wars-Fan natürlich schon, zweitere ist mehr oder weniger direkt aus SWTOR bekannt. Die Spielregeln für die Sith-Technik des Essenztransfers wurden in den Legends bereits sehr unterschiedlich ausgelegt. Zum einen gibt es die sehr enge Definition (wie von Darth Zash, Vitiate oder sogar Darth Bane demonstriert), nach der ein Geist nur kurz nach seinem Tod mit Hilfe eines bereits in Gang gesetzten Rituals oder unter bestimmten Voraussetzungen einen fremden Körper übernehmen kann. Die andere Definition wurde im Fall von Imperator Palpatine beschrieben, der in den Legends ja ebenfalls mittels Essenztransfer wiederauferstehen durfte, wobei er allerdings zunächst längere Zeit als körperloser Geist im Orbit von Endor herumgeisterte.

Die Beschwörung von alten Sith-Geistern und das Opfern eines willigen Wirtskörpers ist eine andere Methode die in den Legends durchaus möglich ist und sehr wahrscheinlich im Fall des Dark Underlord angewandt wurde. Dieser dunkle Lord der Sith, der die Nachfolge von Darth Ruin antrat war höchstwahrscheinlich der im Körper eines geopferten Akolythen auferstandene Geist eines alten Sith-Lords, wobei auch spekuliert wurde, dass es sich bei ihm um eine "Reinkarnation" des ersten dunklen Jedi Xendor gehandelt haben könnte. Könnte man jemanden wie Lord Dramath wiederauferstehen lassen? Ich meine ja. Selbst die Geister im Dunklen Tempel auf Dromund Kaas scheinen ja die Möglichkeit zu besitzen sich neuer Körper zu bemächtigen, man muss sie nur dafür wecken. Allerdings bedeutet eine Wiederauferstehung noch lange nicht die Rückkehr zur alten Machtposition, denn man muss sich wohl damit abfinden, dass Darth Acinas Sith-Imperium sich eine völlig eigene Machtstruktur geschaffen hat und man de facto als Außenseiter in Erscheinung treten würde.

Klone

Direkt mit der Wiederauferstehung Palpatines verbunden ist die Vorstellung sich mit Hilfe von Klonkörpern einen Vorrat an willigen Wirtskörpern zu schaffen, solange man diese nie zu Bewusstsein kommen lässt. Allerdings können solche Wirtskörper manipuliert werden und Palpatines Klone litten allesamt an einem genetischen Defekt, der sie beschleunigt altern ließ.

Es gibt aber auch noch die Alternative, die Klonmethodik aus den Romanen Timothy Zahns - Großadmiral Thrawns Klonmethode. Thrawn benutzte eine Art Kopie des Erinnerungsvermögens als Grundlage für das "Flash Learning" in seiner Klonarmee, womit die Klone allesamt die Erinnerungen und Erfahrungen ihres Klonvorbilds erhielten. Thrawns Klonmethode war jedoch keineswegs perfekt und die psychologischen und neurologischen Folgen des Flash Learnings sorgten langfristig für schwerwiegende Probleme innerhalb von Thrawns Klonarmee. Vor allem bereits mental angeschlagene Persönlichkeiten wie Jedi-Meister Jorus C'baoth brachten besonders problematische Klone wie Joruus C'baoth hervor, welche mehr oder weniger als wahnsinnig eingestuft werden mussten. Im Rahmen seiner geheimen Klonprojekte erforschte Thrawn jedoch auch die Möglichkeit die DNA verschiedener Klone zu kombinieren, was im Fall von Machtsensitiven jedoch oftmals schief ging. Am Ende war Jango Fett wohl der vernünftigste von allen, er erzog seinen Klon als Sohn und verzichtete bei Boba Fett auf jede Form von Flash Learning oder Essenztransfer.

Klontechnologie ist auch in der Alten Republik bereits im Einsatz gewesen, vor allem beim Volk der Arkaianer. Dieses experimentierte da auch bereits fleißig mit genetischer Manipulation und schuf sich eine eigene genetisch manipulierte Subspezies. Man bedenke die Möglichkeiten - da muss es doch fast einige Sith-Alchemisten geben, die ähnlich wie Antos Wyrick in den Knights of the Old Republic Comics Pläne schmieden die DNA eines legendären Helden zu nutzen, um diesen als Klon wiederauferstehen zu lassen. Selbst wenn dieser Klon nicht über das Erinnerungsvermögen seines Vorgängers verfügen würde, man könnte sich schon damit zufrieden geben, dessen Machtpotential und andere genetische Vorteile wiederherzustellen. Allerdings haben sich solche Klonprojekte oft als katastrophal erwiesen, da sich die Macht selbst gegen Wiederauferstehungen zu wehren scheint. Die von Antos Wyrick angestrebten Klone des legendären Jedi-Meisters Arca Jeth blieben alle blind für die Macht.

Stasiskammern und "Karbonitkuren"

Karbonitkuren können helfen das Leben erheblich zu verlängern, jedenfalls wenn man den Einfrierprozess sehr genau überwacht und wohl auch regelmäßig gegensteuert, sowie alle paar Jahre auftaut. Karbonitkuren können ja auch katastrophal schief gehen, sodass am Ende nur noch ein lebloser Körper aufgetaut werden kann, man muss wohl doch den Vergleich zu einem Gefrierfach wagen.

Erfolgversprechender ist der Einsatz von Stasiskammern unterschiedlichster Art. Diese sind bereits seit dem Unendlichen Imperium der Rakata im Einsatz und vor allem die erste Generation der Sith-Lords hat Stasis-Kapseln geschaffen, mit denen man sein "Opfer" für mehrere Jahrtausende auf Eis legen konnte. So überlebten Remulus Dreypa und Celeste Morne gleich mehrere Jahrtausende, ehe sie unerwartet wieder "befreit" wurden.

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Samstag, 3. November 2018
5.10 Datamining: Kodexeinträge mit dicken Spoilern!
Am wichtigsten ist mir allerdings dieser hier über die Reform des Dunklen Rats und wie sich dieser nun zusammensetzt:

https://swtor.jedipedia.net/en/cdx/the-reformed-dark-council


https://swtor.jedipedia.net/en/cdx/darth-malora
https://swtor.jedipedia.net/en/cdx/tau-idair
https://swtor.jedipedia.net/en/cdx/the-hidden-jedi-colony-on-ossus
https://swtor.jedipedia.net/en/cdx/twilek-pilgrims-on-ossus
https://swtor.jedipedia.net/en/cdx/strike-base-xr-484
https://swtor.jedipedia.net/en/cdx/the-great-jedi-library-of-ossus
https://swtor.jedipedia.net/en/cdx/ossus
https://swtor.jedipedia.net/en/cdx/darth-malgus-lives
https://swtor.jedipedia.net/en/cdx/general-daeruun
https://swtor.jedipedia.net/en/cdx/major-anri
https://swtor.jedipedia.net/en/cdx/master-gnost-dural

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