Montag, 13. November 2017
Kleiner Lore-Nachtrag zu den Unbekannten Regionen
Meine Theorie, dass die Unbekannten Regionen deshalb nie von einer Macht erobert werden konnten, weil jedes einigermaßen mächtige Volk irgendwann unter Personalengpässen litt, stützt sich auch auf das Verhalten der Chiss selbst. In Ermangelung von Droiden und aufgrund ihrer Ablehnung von Sklaverei stützten sich die Chiss nach dem Yuuzhan Vong-Krieg beim Wiederaufbau ihrer Welten auf die Hilfe von Killik-Kolonien. Die Killik-Arbeiter begannen jedoch Chiss zu assimilieren und ganze Chiss-Familien fielen ihnen zum Opfer, auch weil die Chiss nicht sehr zahlreich waren und bestimmte Welten fast immer einer einzelnen Familien zugeschlagen worden waren. Die auf Killiks setzenden Familien wurden also Opfer ihrer eigenen Ambitionen.

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Sonntag, 12. November 2017
Grand Marshal Thrawn: Auf der Suche nach einem Chiss für Copero

Warum kein Agent?

Ein Chiss als Imperialer Agent würde durchaus Sinn machen, wenn man bedenkt, dass Timothy Zahn zuletzt auch Thrawn zu so etwas wie einen Chiss-Spion innerhalb des Galaktischen Imperiums gemacht hat. Doch ich kann konnte mich mit Scharfschützen und Saboteuren nie allzu lang zufrieden geben. Zwar besitze ich einen Chiss-Saboteur, doch dieser hat in Kapitel X den Fehler begangen eine Kaliyo-Romanze zu starten, die wohl aus einigen halbherzigen Flirt-Versuchen während der Klassenstory entstand. Lange Geschichte, kurzer Sinn, als ich KotFE begann hatte mein Saboteur die Gefährtenstorys noch nicht abgeschlossen und so wurde aus dem Flirt mit Kaliyo eine wiederbelebbare Romanze. Seither betrachte ich meinen Chiss-Agenten als ruiniert. Wieder ein Grund warum ich mir neue Love interests wünschen würde. Während mich die Chiss faszinieren bin ich jedoch kein absoluter Fan des Agenten.

Faszination Söldnerhauptmann

Seit Makeb interessiere ich mich rollenspieltechnisch für Söldnertruppen wie die Regulatoren, weshalb mein Söldner damals auch relativ begeistert mit Titeln wie Regulator oder Vize-Kommandant herumlief. In meinem Kopfkanon war mein Söldner sogar einige Zeit ein Regulator, der sich auf Makeb als Doppelagent für die Imperialen entpuppte. Er leakte Informationen an den Imperialen Geheimdienst und ließ sich bereitwillig von Darth Marr rekrutieren. Wobei er zunächst selbst ein Imperialer gewesen sein dürfte, bevor er aus der Armee ausmusterte und sich den Regulatoren (einer Söldner-Truppe aus Ex-Imperialen und Ex-Republikanern) anschloss. Die Spionage für die Imps war für ihn ein einträgliches Nebengeschäft und während viele Regulatoren nach Makeb arbeitslos wurden oder den Job erst gar nicht überlebten, konnte er sich durch sein Handeln einen neuen Job als militärischer Berater des Sith-Imperiums ergaunern. Da mein Powertech als mein erster Kopfgeldjäger für mich immer der Gewinner der Großen Jagd bleiben wird ist mein Söldner nur jemand der auch an der Großen Jagd teilgenommen und einige Jahre als Kopfgeldjäger verbracht hat. Wegen seiner Söldnertätigkeit fügt sich der Söldner allerdings etwas organischer in die Story ein, in der man ja ohnehin kaum als Kopfgeldjäger und mehr als Soldat eingesetzt wird, immerhin kämpft man mehr gegen Armeen als dass man Einzelpersonen jagt.

KotFE und der Aufbau einer eigenen Allianz auf Odessen waren einer der Gründe warum ich die Idee eines Söldnerhauptmanns oder condottiere wieder einmal sehr spannend fand. Die Condottieres der Renaissance waren italienische Söldnerführer, die im endlosen Krieg zwischen den Stadtstaaten für Gold kämpften und dementsprechend oft die Seiten wechselten. Dabei stiegen einige jedoch selbst durch Macht und Ruhm zu Anführern von Stadtstaaten auf. So ein Söldnerführer könnte also durchaus einen Spartacus-Aufstand anführen und eine Großmacht stürzen, zumindest wenn man bedenkt wie oft in der antiken Geschichtsschreibung beiläufig Rebellen, Sklaven und Deserteure erwähnt werden, die marodierend durch die Lande zogen, ehe ihnen mit einer adäquaten Streitmacht Einhalt geboten werden konnte. Wer diese Renegaten waren bleibt meistens unerwähnt. Warlord oder Kriegsherr zu sein ist jedenfalls etwas, das mich in der Old Republic Ära durchaus fasziniert. Die Möglichkeit Kriminelle und Krieger zu rekrutieren erinnert mich auch etwas an Mauls Schattenkonsortium in The Clone Wars. Der Ex-Sith-Lord verfolgte ja den Plan sich als dritte Fraktion in die Klonkriege zu schummeln, während sich Separatisten und Republik gegenseitig bekriegten. Sein eigenes Imperium zu gründen war auch eine Idee die Großadmiral Thrawn in den Legends umsetzte, die Imperium der Hand genannte Föderation von Welten in den Unbekannten Regionen war nicht weniger als Thrawns Allianz, mit Nirauan als Machtsitz. Und auch Nirauan war eine nur spärlich besiedelte Welt, die hauptsächlich wegen der Hand von Thrawn bekannt war. Das Hauptquartier von Thrawns Imperium war auch nicht soviel größer als die Allianzbasis auf Odessen.

Vom Handlanger zum Anführer

Dass das Sith-Imperium manchmal mehr Wert auf persönliche Erfolge als eine formelle Ausbildung oder den Aufstieg durch institutionelle Ränge legt ist nicht erst das Resultat der Klassenstory des Sith-Inquisitors. Schon vorher gab es Fälle in denen Personen vom Stand weg befördert wurden. So etwa im Fall des als Voidwolf bekannten Piratenfürsten aus der Schmuggler-Klassenstory. Dieser Sklavenhändler und Pirat mit einem Kaperbrief des Sith-Imperiums griff wiederholt Schiffe der Republik an, wobei ihm seine wertvollste Beute in die Hände fiel – ein Schiff mit Jedi-Anwärtern auf dem Weg nach Tython. Der Voidwolf präsentierte dieses Schiff dem Dunklen Rat der Sith und wurde mit der offiziellen Aufnahme in die Imperiale Flotte belohnt – als Großadmiral und damit de facto ranghöchster Offizier der Imperialen Flotte. Wobei Großadmiral Harridax Kirill (so sein bürgerlicher Name) sein Amt eher in formeller Weise ausgeführt haben dürfte. Es waren die Moffs und Großmoffs die tatsächlich den Ton in der Imperialen Flotte angaben, wobei die Streitkräfte an sich auch noch einmal durch das zwischen den dunklen Lords aufgeteilte Kriegsministerium sehr unklare Hierarchien einhalten mussten. Großadmiral Kirill blieb so also wohl seinen eigenen Projekten überlassen, unter anderem dem Aufbau einer Piratenflotte im Dienste des Sith-Imperiums. Ein Projekt das allerdings sehr danach anmutete, als ob sich Kirill seine eigene Flotte unabhängig von den nicht 100% loyalen imperialen Streitkräften schaffen wollte. Da hatte er wohl etwas von den Sith gelernt.

Auch Großadmiral Thrawn begann seine Karriere eigentlich als Gefangener des Imperiums, wobei er zunächst eine große Show daraus machte die Suchmannschaften eines imperialen Sternenzerstörers in die Irre zu führen. Thrawn wurde dem Imperator als kurioser Krieger einer fremden Spezies vorgeführt. Daraufhin überzeugte Thrawn den Imperator ihn als Gast aufzunehmen, wobei ihm jedoch ein Platz in der Imperialen Akademie und ein niedriger Offiziersrang eingeräumt wurden. Sein Aufstieg zum Großadmiral war Thrawns eigener Verdienst. Wäre Thrawn kein offizielles Mitglied der Imperialen Flotte geworden, er hätte vielleicht als Berater oder Ausbilder eingesetzt werden können. Eine Funktion mit der man nach der erfolgreichen Operation auf Makeb von Darth Marr höchstpersönlich betraut wird. Der Kopfgeldjäger/Söldner soll helfen die imperialen Streitkräfte innovativer zu machen.

Ich stelle mir gerne vor wie ein CEDF (Chiss Expansionary Defense Force) Commando nach seiner Entlassung aus dem aktiven Dienst vielleicht eine Karriere als Söldner oder Kopfgeldjäger anstrebte. Die Chiss wären den Imperialen durchaus als fähige Kämpfer bekannt und durch seine Einsätze bei der Eroberung zahlreicher Planeten hätte man sich durchaus das Vertrauen der Imperialen verdient. Einem Söldner das zeitweise Kommando über reguläre imperiale Truppen anzuvertrauen ist etwas das im Irak-Krieg zwar heftig kritisiert wurde, innerhalb des Sith-Imperiums allerdings weit weniger Einwände heraufbeschwören sollte. Einige Offiziere dürften sich zwar zu Unmutsäußerungen hinreißen lassen, aber in der Praxis spielen für Kommandierende wie Darth Marr die Erfolge und nicht das Protokoll die entscheidende Rolle. Man könnte natürlich auch den Personalmangel des Sith-Imperiums für diese Umstände verantwortlich machen.

Die legendären Chiss-Krieger

Timothy Zahns 2017 erschienener Roman THRAWN hat den Thrawn-Mythos in meinen Augen um wertvolle Aspekte bereichert, denn THRAWN beschreibt Thrawn durch dessen Tagebuchaufzeichnungen vor allem als Krieger. Anführer und Stratege zu sein sind nicht Thrawns primäre Eigenschaften, wie schon die Eröffnungsszenen auf einem namenlosen Planeten am Rande der Unbekannten Regionen beweist. Thrawns Auftritt als schattenhafte Gestalt im Dschungel erinnert an Filme wie Rambo oder Predator und sein Erfolg beweist, dass Thrawn keine Armeen, Flotten oder sogar Waffen benötigt, um eine tödliche Gefahr darzustellen. Stattdessen ist der verbannte Thrawn ein typischer Chiss-Krieger aus den Legenden, die sich im Wild Space über diese Spezies erhalten haben. Thrawn ist tödlich gerissen und trickreich. Vermutlich wäre Thrawn kein Piloten-Ass oder überragender Bordschütze, aber das muss er auch nicht sein. Thrawns strategisches Talent ist auch nicht ausschließlich auf Raumkämpfe begrenzt und dass er sich auch als Anführer eignet ist eigentlich nur die Krönung seines Genies. Jemand wie Thrawn könnte auch als General oder bei der Planung von Kommando-Einsätzen große Erfolge feiern. Im Kern seines Wesens ist Thrawn einfach nur ein gerissener Krieger, der es geschafft hat seine Fähigkeiten auf größere Truppenverbände zu übertragen. Kleine Thrawns könnte es also unter den Chiss immer wieder gegeben haben.

Im Kampf gegen die Rechtlosigkeit

Die Chiss sind natürliche Verbündete der Sith, weil sie sich ebenso am Rand der Galaxis angesiedelt haben, einer rechtlosen und von kriegerischen Völkern dominierten Region. Die Unbekannten Regionen waren auch das Ziel einiger imperialer Expeditionen unter der Führung von Darth Malgus und dass die Sith hier womöglich als Ordnungshüter angesehen werden würde mich nicht wundern, sie wären für viele wohl das kleinere Übel. Die Unbekannten Regionen sind in den Legends Heimat und Ursprung vieler exotischer Bedrohungen, zu denen auch die Erstkontakte mit Voraustruppen der Yuuzhan Vong gehört haben dürften. Über die Vong möchte ich mich an dieser Stelle nicht allzu wortreich auslassen, aber man bedenke, die Vong wirkten als Bedrohung für die Chiss gar nicht so exotisch, aber sie wirkten angesichts ihrer Truppenstärke als Bedrohung. Biotechnologie, unglaublicher Hass auf Droiden, religiöser Fanatismus und eine eigene Wissenschaftler-Kaste die alles mit Bionik zu verfeinern versucht. Der typische Vong-Krieger sah aus wie ein Monster oder eher wie ein mit 100% organischer Cyborg, denn anstatt Metall-Gliedmaßen stammen ihre Implantate von verschiedenen speziell gezüchteten Tieren. Die Vong massakrierten in ihrem Kreuzzug auch alles und jeden, der sich als schwach erwies oder aus sonstigen Gründen als brauchbares Opfer für die Götter betrachtet wurde. Kriegsgefangene kannten die Vong nicht, nur Menschenopfer!

Verbündete der Vong waren die Vagaari, eine nomadische Spezies, die den Reichtum der geplünderten Welten an Bord ihrer Schiffe hortete. Die Vagaari plünderten und mordeten, wobei sie ihre Gefangenen jedoch als lebende Schilde missbrauchten und in Kapseln auf der Hülle ihrer Schiffe sperrten. Wie lange die Gefangenen dort überlebten war den Vagaari ziemlich egal, es dürfte also ein grausiges Ereignis gewesen sein ein Vagaari-Schiff mit Skeletten in den bereits erwähnten Kapseln zu bergen. Ein anderes Beispiel für eine Eroberer-Spezies aus den Unbekannten Regionen waren die Ssi-ruuk, welche ebenfalls Gefangene machten, diese dann jedoch als lebende Batterien für ihre Kriegsdroiden missbrauchten. Generell litten die Unbekannten Regionen stets unter einem Mangel an bestimmten Technologien, denn selbst die hochentwickelten Chiss hatten keinen Zugang zu Droiden und daher blieben die Konflikte in dieser Region sehr personalintensiv, weshalb auch Sklaverei einen hohen Stellenwert einnahm. Als Thrawn mit seinem Imperium der Hand Aliens in die Sturmtruppen-Uniform steckte war das womöglich eine Neuerung für diese Region. Die scheinbar endlosen Reihen von anonymen Soldaten beeindruckten jedenfalls und Thrawns Föderation besaß eine unerwartete Form von Einigkeit, denn all seine Soldaten dienten stolz und freiwillig.

Wie erbarmungslos es am Rande der Galaxis zuging wusste auch der James Luceno-Roman TARKIN zu berichten. Darin wird der spätere Großmoff als typisches Produkt seiner Familie beschrieben, die damit groß wurde Sicherheit und Schutz für die Siedler Eriadus gewährleistet zu haben. Eriadu ist eine Welt voller Raubtiere und auch die Nachbarschaft im Seswanna Sektor ist durchgezogen von Piraten und Sklavenhändlern. Die Tarkins schlossen daraus, dass man selbst zu einem Raubtier werden musste, um die anderen Raubtiere auf Abstand zu halten. Eine Szene aus TARKIN erinnerte mich außerdem an Robert A. Heinleins Starship Troopers bzw. Paul Verhoevens Verfilmung aus dem Jahr 1997. In Starship Troopers sieht man eine von den Bugs massakrierte Mormonen-Kolonie und TARKIN beschreibt eine ganz ähnliche Szene, in der der junge Tarkin am Schauplatz eines Angriffs von Piraten antrifft. Leichen, Blut und Zerstörung – unter diesem Eindruck erklärt sich dann wieso Tarkin ähnlich wie John Rico zum typischen Produkt einer militarisierten Gesellschaft wurde. Die Republik und ihre Gesetze galten im Seswanna Sektor nur theoretisch, denn auf Grund der Distanz und politischer Bedeutungslosigkeit wurden sie von Seiten der Republik kaum durchgesetzt. Tarkins Vorfahren bauten also zur Selbstverteidigung ihre eigene paramilitärische Streitmacht auf, die sie dann auch mit selbst gebauten Waffen und Schiffen aufrüsteten. Man kann womöglich einen Vergleich mit den Chiss ziehen, die unter ebenso harten Ausgangsbedingungen ein Reich im Dunkel der Unbekannten Regionen schufen.

Vorentscheidungen

Was mir meinen Söldner sehr sympathisch macht ist, dass er als imperiales Gegenstück zu meinem verehrten Commando dient. Beide sind Militärs und beide sind Produkte meines Komplettismus (50er Gefährten, ausreichend Gear, passende Story-Entscheidungen fürs RP, 20er Allianz-Abteilungen). Mein Söldner ist kein Mandalorianer, er hat mit Haus Rist kooperiert und den Obersten Kanzler als Leiche an Darth Tormen ausgeliefert. Und er besitzt eine aktive Lana Beniko-Romanze. Dank der Serverzusammenlegung konnte ich ihm auch einen neuen Namen verpassen: Grand Marshal. Entweder ist das ein übertriebener selbstverliehener Titel wie ihn sich in Star Wars manche Kriegsherren angeeignet haben oder es ist ein offizieller Titel des Sith-Imperiums für seinen Thrawn.

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Samstag, 11. November 2017
Road to 300: Zwischenstand
Krieger: 300
Ritter: 300
Inquisitor: 300
Soldat: 273 [Fronti: 160]
Kopfgeldjäger: 158 [Söldner: 114]
Agent: 98
Schmuggler: 75
Botschafter: 72


Alternative Schreibweise:

Krieger: T4
Ritter: T4
Inqui: T4
Soldat: T3
Kopfgeldjäger: T2
Agent: T2
Schmuggler: T1
Botschafter: T1

Was treibt denn der alte Pfannenstiel so? Nun, er levelt mal wieder. Der Grund dafür liegt darin, dass es bis Copero ohnehin nicht viel zu tun gibt und der Chiss-Hype wird wohl auch nicht ewig halten, sodass ich mir für 2017 noch das Ziel gesetzt habe alle Klassen auf 300 zu pushen. Und mit den Erfolgspunkten sollte ich endlich die 48.000 Erfolgspunkte insgesamt überschreiten können.

So nebenbei hat diese Form von Leveln auch einige Vorteile. Einerseits muss ich mir keine Skills erarbeiten und kann von anfang an mit Maxlevel-Chars und allen Rotationen arbeiten, andererseits hatten viele meiner Chars grottenschlechtes Equipment in grün und blau von Trash-Loot. Und ich gehe so auch durch die Hochs und Tiefs der üblichen Begeisterung für eine Klasse, die man nach einigen Jahren wieder hervorkramt. Natürlich sind das keine messbaren Begleiterscheinungen. Messbarer sind hingegen die 1000-2000 Ruf-Punkte die ich pro Woche bei der Republikanischen Hyperraum-Armada und ihrem imperialen Gegenstück erreiche. Diese bringen mich dem Hyperraum Legende-Vermächtnistitel immer näher, dank der Ruf-Trophäen in den Command Crates. Abgesehen von Erfolg, Ruf-Trophäen und den üblichen Begleiterscheinungen sind mir die 100% CXP-Bonus für Chars unter 300 nun auch nicht mehr egal. Wenn ich mit den 300ern einmal durch bin habe ich bereits mehrere Jugger in den Startlöchern, die Command Ranks bzw. Gear brauchen würden.

Bis 6.0 können es derzeit locker noch 6 Monate sein. Ein halbes Jahr in dem einem sehr schnell langweilig werden kann, denn nach Copero kommt das nächste Content Update wohl frühestens im Jänner, wenn nicht erst im Februar, also wieder erst nach 2-3 Monaten. Als SWTOR-Spieler ist es wieder einmal an einem selbst sich eine Beschäftigung zu suchen und zu schaffen. Soweit kein Problem, denn ich habe 70er die mit ihrer Klassenstory noch nicht einmal Balmorra durch haben. Wobei sie allerdings schon einige CR haben. Wenn ich nichts mehr zu leveln habe, dann will ich wieder mal "leveln" oder anders formuliert, einige Chars durch die Story manövrieren.

Pfannenstiel Fun Fact zum Thema Expansionen: Wenn ich mir selbst auf die Finger schaue, dann habe ich für gewöhnlich immer am zuletzt veröffentlichten Xpac am meisten auszusetzen. So kritisierte ich nach SoR RotHC nicht mehr und nach KotFE schloss ich Frieden mit SoR, während ich nach KotET nun meinen Ärger über KotFE langsam abgebaut haben dürfte. Könnte mir KotET also nach 6.0 deutlich besser gefallen? Ich schaudere bei dieser Vorstellung, aber wer weiß wie sich das Schicksal gegen mich verschwören wird, damit diese Prophezeiung wahr wird.

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Freitag, 3. November 2017
Erste Infos zum neuen Conquest-System in 5.7/6.0
Nach etwas Nachdenken bin ich mittlerweile überzeugt, dass diese Stellen aus dem 5.6 Datamining zum neuen Conquest-System gehören sollten:

Primary and secondary traits

Traits are a new feature that appears to extend crafting. We don't have any details on this yet.


Primary traits:

A Combatant is proficient in Combat missions.

An Underworld Trader is proficient in Underworld Trading missions.

A Scavenger is proficient in Scavenging missions

A Technician is proficient in Engineering missions.


Secondary traits:

Cold-Blooded: Effective for missions in a frozen environment (llum, Hoth, Alderaan, Belsavis, Ziost): increases credit gain by 30%, reduces mission cost by 10%.

Jedi Slayer: Effective for missions that have Jedi as enemies: increases CXP gain by 200 upon mission success, increases the companion's Power by 15%.

Droid Buddy: Effective when going on a mission with a Droid companion: increases XP gain by 15% upon mission success, guaranteed a loot package of crafting material.

Leadership: Effective for Combat missions: increase the companion's Power by 20%, reduce mission duration by 15%, increase the Influence gain by 100 of all companions on the mission upon success.

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Neuer Flair-Vorschlag: Zeichen der Mandalorianer!
http://www.swtor.com/community/showthread.php?p=9459655#post9459655

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BioWare bittet um Vorschläge für zurückkehrende Items (leider keine Waffen und Rüstungen)
In-game Items you Want to Return | 11.03.2017, 07:53 PM
Hey folks,

Over time, we have received quite a few reports from players of items that used be available in-game, that no longer are. We don't mean Cartel Market items, but items that used to be available on vendors or from drops, etc. We are doing planning around some Mission rewards coming up and we thought this might be a good opportunity to try to get some forgotten items back in.

Here is what we are looking for. What are some in-game items that are no longer available that you would like to see come back, for the following categories:
Mounts
Mini-pets
Stronghold Decorations
etc.
For this feedback thread we are currently not looking for weapon or armor set suggestions.

Let us know your thoughts!

-eric



Link: http://www.swtor.com/community/showthread.php?p=9459545#edit9459545

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Donnerstag, 2. November 2017
Eine Liste der Verbrechen des Verräters Theron Shan
Im besten Fall könnte Therons Strafverteidiger die gegen ihn vorgebrachten Anklagepunkte noch auf Beihilfe herunterhandeln, doch tatsächlich handelt es sich um Anstiftung zu Mord, Massenmord, Terrorismus, Fahnenflucht, Diebstahl, Hausfriedensbruch, schwerer Körperverletzung und was einem sonst noch so unterkommt. Aber gehen wir die Fälle einmal durch.

Coruscant: Commander Kallon plant ein Bombenattentat auf den Senat

Die Polizeikräfte Coruscants wurden auf diese Weise empfindlich geschwächt und die Vertrauenskrise in die lokalen Sicherheitskräfte dürfte paramilitärischen Gruppen wie den Justikaren in die Hände spielen, die allerdings kein Problem mit Zwangsrekrutierung, Schutzgelderpressung und offensiver Gewaltanwendung haben. Wäre Kallons Anschlag geglückt, er hätte hunderte oder tausende Zivilisten in den Tod gerissen. Bereits so starben in Gefechten zwischen Kallon und regulären Polizeikräften womöglich einige Unschuldige und wer weiß, wer zwischen die Fronten geriet.

Makeb: Eine Jedi-Meisterin und eine genetisch manipulierte Kreatur bringen den Mineralabbau zum Erliegen

Man kann wohl davon ausgehen, dass die Kreatur Gethul und ihre gewaltbereiten Anhänger dutzende oder hunderte zivile Minenarbeiter auf dem Gewissen haben, die im Auftrag des Sith-Imperiums die Isotop-5 und Mineral-Abbauarbeiten auf Makeb durchführten. Womöglich starben dabei sogar manche Zwangsarbeiter. Sollte die Operation auf Makeb gedacht gewesen sein dem Sith-Imperium zu schaden, dann handelt es sich eindeutig um ein Kriegsverbrechen und in diesem Fall ist auch relevant, wer dieses angeordnet oder in die Wege geleitet hat - Theron Shan.

Denova: General Amos Rike erobert die Baradium-Minen von der Allianz

General Rike war ein republikanischer Kriegsheld und sein Handeln auf Denova wirft die Frage auf, ob Supreme Commander Malcom vielleicht in sein Vorgehen eingeweiht war und dieses stillschweigend tolerierte. Malcom legte auf Iokath ja jede Zurückhaltung ab und gab offen die Kriegsziele der Republik zu. Auf jeden Fall dürfte die Invasion von Denova auf Geheimnisverrat zurückgehen, denn die Allianztruppen auf der Welt wurden handstreichartig zurückgeschlagen. Dass Denova überhaupt in den Händen der Allianz war mag am Ewigen Imperium gelegen sein, welches sich unzählige wertvolle Welten (wie auch Darvannis) sicherte und zu seiner Rohstoffversorgung nutzte. Die treuhändische Verwaltung dieser Rohstoffwelten durch die Allianz hätte helfen können einen Friedensvertrag zwischen Republik und Imperium durchzusetzen. Auf jeden Fall starben auf Denova Allianz-Soldaten und in den Konflikt hineingezogene republikanische Truppen, während die zivilen Opfer (Techniker, Minenarbeiter, Verwaltungsangestellte) nur als Dunkelziffer erfasst werden können.

Rakata Prime: Truppen des Ewigen Imperiums meutern gegen die Allianz

Das Kriegsende hätte auch zur Demilitarisierung der Streitkräfte des Ewigen Imperiums führen müssen, auch wenn die Allianz weite Teile der imperialen Streitkräfte in ihre integrierte. Dass sich Battalionskommandantin Tassar mit einem ganzen Battalion nach Rakata Prime absetzen konnte geht definitiv auf das Konto Therons, der Tassar und ihrem Battalion nicht nur geholfen haben dürfte ihre Waffen zu behalten, sondern auch neues Kriegsmaterial an sich zu bringen. Die Koordinaten von Rakata Prime sollten zudem Staatsgeheimnis sein, vor allem wegen der doch sei heiklen Relikte die sich dort befinden können. Theron öffnete Tassar einen Fluchtweg und den Zugang zu einem militärischen Sperrgebiet, was ja bereits einen Vorgeschmack auf Iokath darstellte. Tassar sollte als Chefdesignerin der Sternenfestungen zudem als Kriegsverbrecherin gelten, sodass in ihrem Fall auch noch Fluchthilfe hinzukommt. Theron half einer Kriegsverbrecherin zu entkommen und eine neue Superwaffe zu bauen.

Das Rakghul-Virus und Doktorin Alirra Semhess

Biowaffen! Muss man mehr sagen? Höchst illegale Experimente mit Massenvernichtungswaffen anzustiften sollte Theron eigentlich bereits als Kriegsverbrecher brandmarken, auch wenn Dr. Semhess zunächst versuchte den Virus für Supersoldaten zu missbrauchen. Das ganze wirkte wieder wie eine von der Republik gut geheißene Operation, doch als Theron dafür sorgte, dass Semhess an die Serumsformeln kam sollte ihm bereits klar gewesen sein, welches Risiko er damit einging. Der von Theron freigegebene Virus hatte mehrere Welten der Tion Hegemonie entvölkert, nachdem schon Dr. Sannus Lorricks Experimente missglückt waren (Lorrick ging es jedoch weniger darum das perfekte Supersoldatenserum zu entwickeln, als darum seine Rache ausüben zu können).

Tatooine: Ein kriminelles Syndikat überrennt einen Allianz-Außenposten

Was sich auf Tatooine zutrug war die überraschende Aufrüstung einer kriminellen Gang die zunächst unfähig schien militärische Operationen durchzuführen. Doch Theron dürfte den Dust Vipers militärisches Equipment und einige Codes des Allianzstützpunkts zukommen gelassen haben. Wie aus Berichten hervorgeht ist Tatooine eine der Welten die am härtesten von der Rohstoffkrise betroffen ist und jede Umverteilung von Hilfsgütern aus der Allianzbasis wurde unterbrochen oder unmöglich, als diese von Kriminellen erobert wurde, die diese Güter entweder für sich selbst oder für den Schwarzmarkt requirierten. Tatooine ist ein klarer Fall in welchem Zivilisten Gewalt und Leid ausgesetzt wurden, nur damit Theron sich einer Verschwörergruppe anbiedern konnte.

Hoth: Piraten rüsten auf

Auch auf Hoth wurden Zivilisten das Opfer von militärisch aufgerüsteten Kriminellen, die zuvor kaum die Energie hatten sich gegen die Naturgewalten zu behaupten. Mit Therons Hilfe gelang es den White Maw Piraten eine Fabrik unter ihre Kontrolle zu bringen. Den Personalbedarf deckte man mit der Versklavung und Entführung von Zivilisten, die unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten mussten. Piraten sind nicht gerade zimperlich und die wiederholte Unterstützung der Organisierten Kriminalität wirft ein sehr finsteres Licht auf Theron Shan, der damit Sklaverei (Menschenhandel), körperlichen Missbrauch und Zwangsarbeit förderte.

Port Nowhere: eine Wild Space Gang übernimmt das Schmugglerzentrum der Kernwelten

Als wäre es noch nicht genug, dass Theron Zivilisten, Soldaten und Bürokraten nach dem Leben trachtete, er sorgte mit der Förderung der Crimson Fang Gang auch dafür, dass die galaktische Unterwelt einstecken musste. Die zuletzt eher der Republik zugeneigten Schmuggler von Port Nowhere wurden Opfer einer Invasion von Söldnern, Kopfgeldjägern, Piraten und anderen Kriminellen aus dem Wild Space und es kam zu kriegsähnlichen Zuständen im Herzen der republikanischen Unterwelt.

Ord Mantell: Abtrünnige Sith bringen eine ehemalige Separatistenhochburg in ihre Gewalt

Ord Mantell war schon ein Schauplatz im letzten Krieg und die Welt zu befrieden wurde zu einer langwierigen Aufgabe für die lokale republikanische Garnison. Unter deren Nase Theron Shan hier in der Vulkan-Basis der Separatisten eine Gruppe Imperialer ansiedelte. Eine diplomatische Krise wäre vorprogrammiert gewesen, denn obwohl die Imperialen offiziell als Abtrünnige betrachtet wurden waren sie ja doch Imperiale und ein Vorgehen der Republik hätte die beiden Großmächte in schwere Verlegenheit gebracht. Einen neuen Bürgerkrieg auf Ord Mantell hätte sich die von Separatisten, imperialen Infiltratoren und den Experimenten Dr. Sannus Lorricks geschädigte Bevölkerung auf keinen Fall gewünscht.

Vanguard Station: Eine Krise im Sith-Geheimdienst

Major Korvens Übernahme der imperialen Raumstation Vanguard Station geschah aus heiteren Himmel und geht zweifellos auf eine Manipulation Korvens und der lokalen imperialen Streitkräfte zurück. Wie auch immer, Korven und die Imperialen wurden in eine aussichtslose Schlacht gegen die Allianz geschickt. Was auch immer auf Vanguard Station geschah, man kann wohl davon ausgehen, dass gefälschte Befehle und andere Fälschungen eine wichtige Rolle dabei spielten. So starben viele der Imperialen auf Vanguard Station womöglich ohne wirkliche Überzeugungstäter gewesen zu sein. Und selbst wenn sie welche waren, die ganze Situation war darauf angelegt dem Sith-Geheimdienst zu schaden und und Imperiale zu töten. Der Vorfall auf Vanguard Station hat dem Geheimdienst seine weiteren Operationen sicher erschwert, entweder durch Personalknappheit oder weil verschärfte Überwachungsbedingungen für das eigene Personal durchgesetzt wurden.

Der Krieg um Iokath

Bis Iokath war es gelungen die beiden Großmächte davon abzuhalten sich wieder an die Gurgel zu gehen. Der von Arcann gestiftete Zwangsfrieden zwischen Reps und Imps hielt, bis man beide nach Iokath lockte. Der Mordanschlag auf den Allianzkommandanten, die Tatsache, dass beide Attentäter (Quinn und Dorne) Waffen in den Konferenzraum schmuggeln konnten und neuerlich der Verrat von Staatsgeheimnissen machen Iokath zum Tropfen der das Fass zum Überlaufen brachte. Dass Quinn/Dorne überhaupt die Möglichkeit hatten aus der Allianz-Basis zu entkommen wirkt rückblickend auch nicht mehr wie ein Wunder, sondern wie etwas, das von Theron orchestriert wurde. Therons Hantieren mit Maschinen und Datenbanken auf Iokath wirkt im Nachhinein auch so, als ob man seine sämtlichen Handlungen rückwirkend überprüfen sollte. Was Theron gelang war das Anzetteln eines Weltkriegs und hätte er den Allianzkommandanten ermordet, der Krieg hätte vielleicht das gewünschte Ziel der gegenseitigen Vernichtung beider Großmächte und das Ende der Ewigen Allianz bewirkt. Dass Theron wie später auf Umbara manchmal bewusst daneben zielte oder die unzähligen Verschwörungen verfrüht auffliegen ließ ändert wenig daran, dass es bereits Tote gab und deren Blut klebt nun an Therons Händen.

Umbara: Hochverrat

Theron spielte dem Kriegsgegner eine Lieferung Adegan-Kristalle zu und er schaffte es den Allianzkommandanten einmal mehr in eine fast tödliche Falle zu locken. Dazu kommt auch noch, dass sich die Allianz nun wohl mit Umbara in einem völlig unsinnigen Krieg befindet.

Copero: der nächste Versuch

Wo wir schon bei völlig unsinnigen Kriegen sind, auch auf Copero scheint Theron das Ziel zu verfolgen die Allianz in einen Krieg zu stürzen, den niemand will. Nur wird es ihm diesmal hoffentlich nicht gelingen. Wer das Datamining kennt weiß allerdings auch, dass Therons Besuch auf Copero nicht ganz ohne politische Folgen bleibt. Das kommende Blutvergießen wird ebenfalls auf Therons Konto gehen.

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#TheronThursday: Ohne Verräter geht es wohl nicht
Verräter gehören für BioWare wohl einfach dazu. Schon wenn man an KotOR I und II denkt gab es mit Bastilla Shan und Kreia zwei populäre Charaktere die sich gegen den Spieler wandten, wobei sich Bastilla zunächst nicht ganz freiwillig auf die dunkle Seite begab. KotOR II stammt wiederum eigentlich nicht von BioWare. Gut, dann probieren wir es mal mit Dragon Age und Mass Effect. In Dragon Age Origins erleben wir den großen Verrat schon im Prolog bzw. den Klassenstorys, jeder künftige Graue Wächter erlebt zu Beginn einen bitteren Verrat. Als Zwergen-Prinz wird man von seinem Bruder verraten, als menschlicher Adeliger wird das eigene Haus nahezu ausgelöscht und als Stadt-Elf wird man verstoßen. Dann kommt es jedoch noch zum Verrat Loghains, der in der Schlacht gegen die Dunkle Brut einfach mit seinen Truppen abzieht und zulässt, dass die Grauen Wächter und der rechtmäßige König niedergemetzelt werden. Die Story von Dragon Age I baute darauf auf einen Verrat zu überwinden und zu entscheiden wie am Ende mit den Verrätern verfahren werden sollte. Dragon Age 2 war dagegen regelrecht zahm und die Qunari-Invasion kam nicht völlig unerwartet, aber dann entpuppte sich auch ein Crewmitglied als Verräter - Anders entfachte einen Bürgerkrieg zwischen Templern und Magiern, der sich bis Dragon Age 3 durchziehen sollte. Wobei Anders ein schwieriger Fall war, denn der abtrünnige Magier hatte sich mit einem Geist/Dämon zusammengetan und konnte mit dessen Einfluss nicht richtig umgehen. Und auch Anders war ein Love interest, auch wenn er als Verräter gerne zu Gunsten des Dragon Age 3 Verräters Solas vergessen wird. Solas ist immerhin einer der Elfengötter, während nach dem verräterischen Magier Anders derzeit keine Krähe kräht.

Mass Effect hatte auch bereits in Teil mit einem Verräter zu kämpfen - Saren. Saren war allerdings genauso wie Loghain nie ein Love interesst und ich schätze, dass Teile der Community daher auch weniger Probleme mit diesen Verrätern hatten. Verglichen mit Mass Effect I war Mass Effect II nahezu verräterlos und es kam erst in Mass Effect III zum Dilemma. Zunächst einmal wandte sich Cerberus wieder gegen Shepard und der Illusive Man wurde durch Selbstversuche fast zu einer Marionette der Reaper, während der Konflikt dazu führte, dass sich entweder Ashley oder Kaidan in einem entscheidenden Moment gegen Shepard stellen. Man kann allerdings die meisten Pseudo-Verrats-Szenen mittels Dialogen meistern.

Selbst SWTOR begann bereits mit dem Verrat mehrerer Klassen durch potentielle Verbündete: Harron Tavus, Skavak, Darth Zash, Darth Baras, Darmas Pollaran, Bevara Dodonna, Darth Jadus, Kaliyo, Malavai Quinn. Es war dann kein Wunder, als sich auch Revan und der Sith-Imperator entpuppten, ehe Koth, SCORPIO und Senya in die selbe Kerbe schlugen.

Dass Theron Shan zum Verräter wurde überrascht mich angesichts dieser Bilanz überhaupt nicht mehr. In der Abwesenheit der meisten ursprünglichen Love interests wurde Theron allerdings immens populär und man kann an den Pro-Theron-Statements ja verfolgen wie weit die Parteinahme für ein Love interesst gehen kann.

10 Aufstände, 1 Krieg und eine diplomatische Krise mit den Chiss

Der Raub bzw. die Flucht der schönen Helena entfesselte den Trojanischen Krieg, Therons angebliche Spionagemission entfesselte ebenfalls einen. Wie die Kodexeinträge zu den Aufständen und die Bilanz zum Krieg um Iokath nahe legen hat Theron Shan durch seine Taten mehr Unheil über die Galaxis gebracht, als derzeit mit dem Orden in Verbindung gebracht werden kann. Laut dem entsprechenden Kodexeintrag war es ein Agent mit Therons Know-how und Implantaten der die Aufstände organisierte und es war Theron der Iokath anzettelte. All die Toten Aufständischen, imperiale und republikanische Soldaten, sowie Techniker und Zivilisten durch diese Konflikte gehen auf Therons Konto. Der Zusammenbruch des Galaktischen Friedens und die ausgesetzten Hilfslieferungen durch die Ewige Flotte ebenfalls. Leute hungern, leiden und sterben - wegen Therons Taten. Selbst wenn uns Theron jetzt in Count Dooku Manier gegenübertritt und verschwörerisch mitteilt es gäbe irgendwo einen noch größeren Bösewicht, es würde ihn in meinen Augen nicht von seiner Schuld freisprechen.

Schon der erlöste Arcann bringt das moralische Problem mit sich, dass er seine Verbrechen nicht wieder gut machen kann. Theron erginge es nach seiner Rückkehr ebenfalls. Weder er noch Arcann müssen wohl eine Inhaftierung befürchten, beide hätten eine solche jedoch verdient, selbst wenn sie sich geständig und einsichtig zeigen.

Egal ob man sich für die Thronbesteigung oder die Rolle als Friedenshüter entschieden hat, Theron hat den Frieden zerstört und Konflikte angefeuert, die zu Tod, Leid und Zerstörung geführt haben. Alles was die Ewige Allianz als dominante Supermacht hätte bewirken können wurde dadurch sabotiert, das man den Krieg neu angefacht hat.

Für mich ist Theron Shan ein Terrorist und zwar genau jener zu dem man ihn nach Umbara erklären kann. Theron zu verschonen nur weil man ihn liebt oder auf Seiten der Republik steht ist in meinen Augen höchst zynisch. Theron aus politischen Gründen zu rehabilitieren, weil die Republik durch ihn weniger Schaden genommen hat als das Sith-Imperium und die Allianz wäre ein in meinen Augen fatales Zeichen, mit dem man sich auf eine Stufe mit den Sith stellt. Ich meine an der Situation mit Theron auch die Handschrift Charles Boyds zu erkennen, denn die Wahl zwischen Theron und der Gerechtigkeit erinnert mich zumindest an die Befreiung von Sergeant Jaxo. Auch Jaxo ist ein potentielles Love interesst und entweder man opfert hunderte Kriegsgefangene, um sie zu retten oder man opfert Jaxo, um hunderte Kriegsgefangene zu retten. Selbst wenn man sich für Jaxo entscheidet bricht diese jedoch die Beziehung ab und begibt sich in eine Therapie, denn schlussendlich ist sie überzeugt, das Blut der für sie geopferten Soldaten würde an ihren Händen kleben.

Selbst wenn es jemand anders als Theron gewesen wäre, ein solcher Verräter wäre für mich nicht wieder vollständig rehabilitierbar. Meine Gefühle hinsichtlich Therons lassen sich in Ansätzen mit dem tiefen Fall Jacen Solos in Legacy of the Force vergleichen. Jacen wurde Darth Caedus, weil er nur so das Eintreten einer seiner Visionen verhindern konnte. Doch selbst sein Tod erlöste Jacen nicht und er kehrte als Machtgeist in der Gestalt von Darth Caedus zurück. Jacen hatte seine Seele geopfert, um seine Tochter zu retten, er hat einen Krieg geführt und Millionen Tote in Kauf genommen. Sein Handeln war nur oberflächlich altruistisch, in Wirklichkeit war es höchst egoistisch, weil es eben SEINE Tochter war. Jacen Solo nahm sich selbst zu wichtig, denn er glaube nur ER könne die Zukunft retten. Anstatt sich seiner Angst zu stellen und gegen diese anzukämpfen wurde er sprichwörtlich selbst zu dem was er verhindern wollte. Schlussendlich musste ihn seine eigene Schwester ermorden, um all dem ein Ende zu setzen. So wie Jacen zu Luke Skywalker hätte gehen sollen, so hätte Theron zum Allianzkommandanten kommen sollen, anstatt die Dinge in seine eigene Hand zu nehmen.

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Dienstag, 31. Oktober 2017
Weekly CXP Kalkulationen
10.000 (Iokath)
9.000 (Yavin 4)
8.000 (Makeb) [scheint verbuggt zu sein]
6.750 (Sektion X)
6.750 (Oricon)
6.750 (Schwarzes Loch)
5.625 (CZ-198)
5.625 (Ziost)
--------------------------------
58.500 (Gesamt ohne Boosts)

117.000 (mit Boost auf 200%)
175.500 (mit Boost auf 200% und allen vier 25% Perks)


Ergänzend dazu Dulfys Tabelle: http://dulfy.net/2016/11/29/swtor-galactic-command-guide/

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Montag, 30. Oktober 2017
Neue Aufwertungen in 5.6: Die große Ernüchterung
https://www.reddit.com/r/swtor/comments/79j7iy/new_augments_coming_with_56/

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