Die neue Storyline: der Krieg um Ressourcen
Ingame erhält man eine ähnliche Mail von Hylo Visz, die einem vielleicht bekannt vorkommt, weil der Text in dieser Fassung bereits als Teil der Iokath-Ankündigung verwendet wurde:


The Resource War

Even in the years before the Eternal Empire’s reign, the war between the Republic and Sith Empire created a constant strain on resources. Vital raw materials from both factions’ planets were often shipped to the military for use in the war, creating scarcity on both Republic and Imperial worlds.

As both factions fell to the Eternal Empire, what little they had managed to save in both raw materials and supplies was forfeited to the Eternal Fleet. Conquered worlds suffered a major resource crisis, resorting to heavy rationing. In the most extreme cases, like that of Tatooine, civilian vehicles were confiscated for scrap, and residents were limited to a single government-issued ration bar per day.

When you and your Alliance defeated Valkorion and toppled the Eternal Empire, the galaxy hoped the struggle for resources was over. What little the newly freed planets had left, however, has gone to repairing the damage caused by a devastating war. They turn to you as their new leader to fix the destruction your war for the Eternal Throne has wrought.

For your Alliance to succeed, hope lies in the newly discovered droid world of Iokath…



Der Ressourcenkrieg

Selbst in den Jahren vor der Herrschaft des Ewigen Imperiums hat der Krieg zwischen der Republik und dem Sith-Imperium einen stetigen Strom an Ressourcen verbraucht. Lebensnotwendige Rohmaterialien von den Planeten beider Seiten wurden oft ans Militär weitergeleitet, um im Krieg eingesetzt zu werden, sodass es sowohl auf republikanischen als auch auf imperialen Welten zu Engpässen kam.

Nachdem beide Seiten gegen das Ewige Imperium verloren hatten, wurde die wenigen Rohmaterialien und Vorräte, die sie hatten retten können, von der Ewigen Flotte beschlagnahmt. Eroberte Welten erlitten eine ernste Ressourcenknappheit und mussten strenge Rationierungen vornehmen. In den extremsten Fällen, wie beispielsweise auf Tatooine, wurden zivile Fahrzeuge zur Altmetallverwertung konfisziert und die Einwohner mussten sich mit einem einzigen von der Regierung ausgegebenen Rationsriegel pro Tag zufrieden geben.

Als ihr und eure Allianz Valkorion besiegt und das Ewige Imperium gestürzt habt, hatte die Galaxis gehofft, dass der Kampf um die Ressourcen vorüber wäre. Allerdings wurden die wenigen verbliebenen Ressourcen auf den befreiten Planeten dafür verwendet, den Schaden zu beheben, den dieser vernichtende Krieg verursacht hatte. Diese Welten wenden sich nun an ihren neuen Anführer, um die Zerstörung zu beseitigen, die der Krieg um den Ewigen Thron angerichtet hat.

Die einzige Hoffnung für den Erfolg eurer Allianz liegt in der neu entdeckten Droiden-Welt Iokath.

Der Knalleffekt

Wow, also BioWare geht wirklich soweit eine Ressourcenknappheit als politischen Hintergrund für die neuerlichen Spannungen in der Galaxis zu verwenden? Clever, denn "it's the economy, stupid". Wer auch immer hinter der Verschwörung gegen die Allianz steht macht sich entweder diese Ausgangslage zu Nutze oder er will sie korrigieren.

Fakt ist, das Ewige Imperium hat in Form von Tributforderungen, dem Bau von Droidenarmeen und Sternenfestungen die gesamten Rohstoffvorräte der Galaxis gestohlen. Die Lager sind leer und es muss abgebaut werden was noch da wäre, wobei allerdings die Preise in die Höhe schnellen und Piraterie, Diebstahl und Verstaatlichungsbemühungen als Phänomene auftreten dürften. Imo ist diese Hintergrundgeschichte die beste Voraussetzung dafür uns Darth Vowrawn als Imperator oder hochrangigen imperialen Wirtschaftsminister zurückzubringen. Ansonsten müsste ich mich wirklich fragen, ob Charles Boyd sich als Vowrawn-Fan und Vordenker der neuen Storyline nicht gegen seine Autoren durchsetzen kann.

Imo bringt die Ressourcenknappheit auch Vowrawn auf die Verdächtigenliste und eine republikanisch-imperiale Verschwörung wäre ebenfalls denkbar. Wirtschaftsbosse hätten auf beiden Seiten der Grenze etwas davon, wenn sich der Konflikt verschärft und sie ihre Minenbetriebe praktisch zu Goldminen machen könnten. Interessant ist auch, dass dieser neue Plot auf einem Einzeiler Lanas aus Kapitel IV beruht. Damals sprach sie davon, dass keiner wisse was Arcann mit den Tributen der Republik und des Imperiums anstellen würde. Lana betonte schon damals, dass diese Tributforderungen allerdings dafür sorgen würden beide Fraktionen langsam aber sicher auszubluten. Nun da es wirklich brenzlig wird und Arcann abgesetzt wurde greift man dessen Nachfolger an.

Was wurde nun aus Arcanns Tributen? Hat man alles in Bling wie goldene Skytrooper investiert? Oder hatte Arcann irgendein geheimes Bauprojekt, das man einschmelzen und sich zu Nutze machen könnte.

Wie schon in einem meiner früheren Postings erwähnt hätte ja auch jemand von der Allianz verlangen können "Schwerter zu Pflugscharen" zu machen, womit gemeint wäre die Ewige Flotte, sowie Zakuuls Droidenarmeen und die Rüstungen der Zakuul-Ritter einzuschmelzen und dem Wiederaufbau zu spenden. Erst jetzt wird einem vielleicht klar wie katastrophal Arcanns Kriegsführung war. Die Ewige Flotte kostete niemanden etwas, denn sie war ja schon da. Aber Arcann bombardierte zwei Großmächte in die Unterwerfung, er zerstörte ihre Flotten und er ließ zig Sternenfestungen bauen, die selbst die Ressourcen mehrerer Planeten verschlungen haben dürften. Die Sternenfestungen erinnern nicht umsonst an Mini-Todessterne, denn während das Imperium Palpatines den Bau eines Todessterns noch geheim halten konnte, wobei es trotzdem zig Planeten ausbeuten ließ, erfolgte der Bau der Sternenfestungen öffentlich und ungeniert. Dazu kam dann auch noch die Errichtung von Fabriken wie auf Darvannis.

In dem Moment in dem Arcann auf Kaas und Coruscant einmarschierte dürfte er alle gelagerten Metallbestände eingezogen haben. Das ganze erinnerte wohl an die Demontage von Industriekomplexen durch die Sowjets. Aus der Linse eines Amerikaners, der eine Geschichte über ein fiktives Universum schreibt ist Arcann also eine Art Stalin gewesen. Und etwas stalinistisch wirkte der Personenkult um Valkorion, Arcann und Vaylin ja sogar. Zakuuls Bevölkerung lebt in einem stalinistischen Utopia, in dem es ein bedingungsloses Grundeinkommen, vergoldete Fassaden und einen großen weisen Kaiser gab.

Als Fan von Strategiespielen kenne ich die Lage der Galaxis in folgender Form: Man hat sein gesamtes Kapital und Erspartes aufgebraucht und lebt nun von der Hand in den Mund. Der Bau oder Reparaturen stagnieren und man muss mit dem auskommen was man hat. Oft führt das eben dazu zu überlegen, ob man feindliche Gebäude stehlen oder Truppen konvertieren könnte. Entweder um diese selbst einzusetzen oder um sie zu recyceln und in Ressourcen zu verwandeln.

Nun steht die Ewige Allianz unter dem Druck sich Bündnispartner, Rohstofflieferanten und Wirtschaftsverträge zu sichern. Es könnte in kommenden Updates also auch darum gehen Planeten zu erobern und Ressourcen zu sichern. Oder darum, Verbündete zu gewinnen, die einem für den Schutz durch die Ewige Flotte Tribute oder Mitgliedsbeiträge bezahlen. Plötzlich hat man die Rolle des Allianzkommandanten wirklich mit staatsmännischen Pflichten ausgestattet. Man stelle sich ein Update wie Makeb vor, nur dass man ohne Marr auskommen muss und die Befreiung oder Eroberung der Welt selbst anführt. Generäle hat die Allianz bisher auch kaum und wie man von den römischen Kaisern lernen konnte ist es besser große Feldzüge selbst anzuführen, um den beauftragten General nicht in Versuchung zu bringen selbst nach dem Thron zu greifen.

Ich bin als Fan eines Plots mit dem Allianzkommandanten als eine Art Kaiser begeistert und Iokath scheint diese Rolle zu zementieren, egal ob man sich nun Kriegsherr, Kaiser oder Allianzkommandant nennen will.

Kommentieren



sanne1968, Mittwoch, 19. April 2017, 08:18
*sign*

Dieser Brief von Hylo hat mich auch sofort an Vowrawn denken lassen aber nicht als Bösewicht sondern ehr als geniales Genie um diese Krise zu meistern. Die Story ist richtig gut gemacht und ich bin auch gespannt wo hin es geht, auch wenn meine Sanne es hasst sich um son Scheiss kümmern zu müssen *lach*

Sowas liegt meinem Jedi und meinem Agenten ehr :-D

xellmann, Mittwoch, 19. April 2017, 09:50
Jetzt wo du das so sagst mir ist was aufgefallen. Schau mal auf die neue, wie ixh finde nicht wirklich runde Galaxiskarte. Sobald du auf einen Planeten klickst hat er daneben einen Status stehen. Dss ergab für mich wenig Sinn das so präsent zu machen. Aber jetzt wo du es sagst.... dann ergibt es mehr Sinn.

Nun begonnen er hat

DER KRIEG DRR STERNE.

sanne1968, Mittwoch, 19. April 2017, 10:00
was für nen status?

http://www.directupload.net/file/d/4696/5macifj3_jpg.htm

das Links ist doch nur für die Eroberungen, also welche Gilde den Plani grade hat Oo

xellmann, Mittwoch, 19. April 2017, 10:02
hmm nee da steht nur umkämpft oder Republik, Imperium, nix mit Gilde.

Gut vielleicht hat das auch was mit den conquests zu tun sah für mich aber komisch aus.

ps:

hidden archivment:
http://dulfy.net/2017/04/19/swtor-nerf-calf-pets-and-hidden-achievement-guide/#Acknowledgements

pfannenstiel, Mittwoch, 19. April 2017, 11:30
Ich würde meinen, dass das früher schon auch irgendwo stand. Coruscant und Tython sollten etwa Republik-Welten sein, Tatooine dürfte als umgekämpft bezeichnet werden. Ich glaube da ging es darum, welche Fraktion den Planeten betreten kann.

So ein "Conquest"-System bei dem es um die Eroberung ressourcenreicher Planeten geht wäre aber etwas, das ich als logischen nächsten Schritt für SWTOR sehe. Ressourcen sammeln gab es schon in Mass Effect und Dragon Age Inquisition hatte zuletzt den War Table als Feature, bei dem es genau darum ging Minen, Außenposten und strategisch wichtige Dörfer zu sichern.

Wenn man auf Odessen in den Thronraum tritt sieht es ja auch so aus als wäre der Thron oder die Galaxis-Karte eine Art Terminal. Früher war das vielleicht ein Ersatz für das Galactic Command (ehe man es in das UI integriert hat), aber ich glaube so ein "Troop Deployment Terminal" wäre interessant. Keine Ahnung was WoW gerade so treibt, aber die haben ja auch ein Feature namens Garnisonen.

Der Droide, der auf Iokath die Iokath-Währung für Mats verkauft ist ja auch interessant. Ich stelle mir mal vor wie sich da irgendein großes neues Feature daraus entwickeln könnte (es gab ja schon in 4.0 die C2-N2-Missionen, bei der er für Mats Einflusspunkte springen ließ).

pfannenstiel, Mittwoch, 19. April 2017, 11:40
Ich bin auf jeden Fall froh, dass mit Charles Boyd ein Creative Director am Zug ist, der sich auch militärgeschichtlich auskennt und das schon als Trooper-Autor bewiesen hat. KotET war ein hastiger, aber fulminanter Abschluss der ungeliebten Storyline, Iokath ist ein ebenfalls etwas überfrachteter, aber gut durchdachter nächster Schritt. Ich finde gut, was sie so machen, einerseits die losen Fäden aufgreifen, andererseits die Story in eine neue Richtung bewegen, ohne einen krassen Bruch zu vollziehen. Ich sehe da viele Möglichkeiten.

nexusmic, Mittwoch, 19. April 2017, 19:15
Also zu dem Punkt Spoiler stimme ich zu,klar datamining ist nicht schlecht aber ich fands immer am besten bei den Kartell Paketen aber nicht essenziellen dinge im Spiel oder abseits vom Spiel wenn dann sollte es ne Warnung geben oder so :)

Das andere ist was Swtor direkt angeht,finde es auch ziemlich Blöd das die schon wieder sowas wie bei Oricon machen das man die OPS beenden MUSS um die story abzuschließen. Bin jetzt nicht so der Ops läufer eig. garnicht hab auch bisher jede OPs nur 1 mal gemacht um sie zumindest 1 mal gesehn zu haben auch wegen der story wenn ich mal Marken gebraucht habe dann vl. höchstens Karragas Palast ist ganz entspannt ^^. Mag da lieber Flashpoints usw. oder Solo inhalte.
Deshalb freute es mich bei Revan die wahl zu haben OPs oder Solo zu machen :)
Versteh nicht wieso sie das nicht weiter gemacht haben so.

pfannenstiel, Mittwoch, 19. April 2017, 19:36
Selbst wenn man Ops läuft, man hat halt trotzdem das Problem etwa diesen einen Twink zu haben den keine Ops-Gruppe je brauchen kann oder dabei haben will. Mit dem würde man ewig festhängen.