Sonntag, 23. September 2018
5.10 Spekulationen: Andere imperiale Hoffnungsträger

Yudrass



Ein Chiss als imperialer Offizier, muss man noch mehr sagen? Die Rückkehr von Yudrass als imperialen Kommandeur wäre eine großartige Anspielung auf Thrawn, wobei man Yudrass dadurch von Thrawn unterscheiden könnte, dass der einst auf Hoth stationierte Chiss der imperialen Armee angehören würde. Yudrass wäre daher wohl weniger Thrawn als viel mehr General Drask. Da sich fast alle militärischen Kampagnen in SWTOR jedoch ohnehin auf dem Boden abspielen wäre das noch umso besser, denn damit könnte man wirklich auf Yudrass als imperialen General zurückgreifen. Anhand von Yudrass ließen sich so viele Thrawn-Klischees verarbeiten, dass ich meine Begeisterung kaum im Zaum halten könnte.

Commander Tritan



Der Konkurrent für Yudrass auf Hoth ist eher ein Durchschnittsimperialer, der damals einen weniger smarten Eindruck machte. Doch Tritan könnte dazu gelernt haben und vielleicht tauchen er und Yudrass neuerlich im Doppelpack auf, nur dass Tritan nun Yudrass Nummer zwei geworden ist - ein Pellaeon für unseren Thrawn.

Wächter 3



In der Klassenstory des Imperialen Agenten wirkte Wächter 3 eher unscheinbar, aber das liegt auch an seiner Jugend und dem Umstand, dass er im Gegensatz zur Mehrzahl seiner Wächter-Kollegen und seiner Vorgesetzten (der ehemaligen Wächter 2) kein genmanipuliertes Superhirn war. Doch genau deshalb überstand Wächter 3 den Zusammenbruch des Imperialen Geheimdiensts und sammelte dabei sogar noch wertvolle Managementerfahrung, als die Operationsleitung trotz seiner Jugend wohl an ihn fiel. Während die anderen Wächter Gehirnschäden oder andere Langzeitbeeinträchtigungen davon trugen konnte sich Wächter 3 wohl typisch menschlich sehr gut erholen und es ist sehr wahrscheinlich, dass er einige Zeit später vom Sith-Geheimdienst rekrutiert wurde. Seither sind gute 10 Jahre vergangen und der jugendliche Wächter 3 wäre nun schon deutlich reifer und zweifellos in eine Führungsposition im Sith-Geheimdienst aufgerückt. Seit Lana Benikos Rücktritt als Geheimdienst-Ministerin fehlt unter den imperialen Hauptcharakteren doch ein Vertreter des Geheimdiensts, vielleicht wäre Wächter 3 genau der richtige Mann um diese Aufgabe zu übernehmen. Nun da Wächter 2 wegen Nathema als Rückkehrkandidatin ausgeschieden sein sollte wäre Wächter 3 der letzte aktive Geheimdienstmitarbeiter auf den man sich hoffentlich noch verlassen kann.

Captain Hanthor



Auf Makeb war Captain Hanthor der ranghöchste imperiale Offizier, doch sein Rang entsprang vor allem seiner politischen Loyalität zum Sith-Imperium. Während Malgus Rebellion stellten sich viele Angehörige von Hanthors Einheit auf Seiten des Möchtegern-Imperators Malgus, doch Hanthor zwang sie unter vorgehaltener Waffe dem Kern-Imperium treu zu bleiben. Dafür wurde Hanthor nach Ilum zum Captain befördert und Teil der Makeb Task Force. Hanthor ist durchaus kompetent und willensstark, wie er schlussendlich auch auf Makeb bewiesen hat. Was Hanthor jedoch wirklich auszeichnet ist seine Loyalität zum Imperium an sich und nicht zu einer individuellen Machtbasis oder Einflusssphäre, womit er wohl patriotischer eingestellt ist als so manch menschlicher Imperialer. Sollte es Kaiserin Acina gelungen sein die Ausschlachtung des Imperiums durch die einzelnen Einflusssphären einzuschränken, so könnte Hanthor ein interesannter Vertreter des neuen imperialen Patriotismus sein, der den Machthunger einzelner dunkler Lords vehement in seine Schranken weist.

Sergeant Bedareux



Neben Captain Hanthor gehörte auch Sergeant Bedareux zum Team auf Makeb, doch der imperiale Soldat wirkte weit weniger profiliert. Bedareux war für die Sicherheit der imperialen Task Force zuständig und auf gewisse Weise war er zum Scheitern verurteilt, als Katha Niar und ein Teil des Kommandostabs von den Hutten entführt werden konnten. Mit der Vertreibung der Hutten und der republikanischen Truppen hätte man die Operation auf Makeb sehr wahrscheinlich ausgeweitet, womit Sergeant Bedareuxs Aufgaben zugenommen hätten. Vielleicht wäre diese Ausweitung seiner Aufgaben auch mit einer Beförderung einher gegangen. Auf jeden Fall dürfte der Abbau von Isotop-5 noch einige Jahre weiter gegangen sein, wobei nach dem Ende des Ewigen Imperiums jedoch ein Vorfall in den Tiefen Makebs dafür sorgte, dass die Minen zum Erliegen kamen. Wurde Bedareux vom Orden von Zildrog ausmanövriert oder schloss er sich selbst dessen Reihen an?

Unter-Moff Arribid Bensen



Ein weiterer Verdächtiger hinsichtlich des Uprisings auf Makeb wäre der tatsächliche Leiter des Isotop-5 Abbaus, Unter-Moff Bensen. Bensen wurde von Darth Marr als Statthalter auf Makeb eingesetzt, wobei der ehemalige Offizier des imperialen Ingenieurskorps wohl so etwas wie ein Director Krennic war (2013 - lange bevor Rogue One Krennic als Archetyp für imperiale Charaktere überhaupt einführen konnte). Bensen sorgte dafür, dass die auf Makeb gestrandeten Söldner eliminiert wurden, die republikanischen Suchmannschaften keine Spuren der imperialen Minen finden konnten und dass der Isotop-5 Abbau so heimlich wie nur möglich über die Bühne ging. Jetzt wo Rogue One Director Krennic als einen bekannten Typus eines Star Wars-Charakters etabliert hat könnten wir womöglich auch wieder einmal von Unter-Moff Bensen hören, dessen außergewöhnlicher Rang eine Kreation Darth Marrs war.

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5.10 Spekulationen: Imperiale Kommandeure mit Erfahrung im Kampf gegen Jedi

Sergeant Tarsten



Der unwahrscheinlichste Kandidat ist zugleich der mit der wahrscheinlich größten direkten Kampferfahrung. Sergeant Tarsten diente während der Revaniter-Krise im Stab von Darth Arkous und entpuppte sich schlussendlich als imperialer Revaniter, der sogar noch auf Rishi in Erscheinung trat.

Sollte Tarsten überlebt haben und wieder in die Reihen der imperialen Armee aufgenommen worden sein, so wäre wohl eine Beförderung angebracht. Warum? Tarsten war seinerzeit bei der Erstürmung und Sicherung des Jedi-Tempels auf Tython beteiligt. Seine Erfahrungen als Truppenführer vor Ort machen ihn zu einem Veteranen im Kampf gegen Jedi-Ritter und vor allem in der Erstürmung von Jedi-Hochburgen.

General Hesker



General Hesker ist bereits ein Veteran der Schlacht um Coruscant und der damaligen ersten Erstürmung des Jedi-Tempels, wobei er jedoch nicht direkt Teil dieser Operation war. Hesker kämpfte als Infanterist auf Coruscant und erwies sich als brillanter Taktiker, sodass er sich schließlich für die Imperiale Garde qualifizierte.

Als General der Imperialen Garde nahm Hesker schließlich an zwei Schlachten teil die intensive Gefechte mit Angehörigen des Jedi-Ordens mit sich brachten. Zunächst kämpfte Hesker auf Corellia, wo die corellianische Abspaltung des Jedi-Ordens mit allen Mitteln versuchte die imperiale Besatzung wieder abzuschütteln. Später wurde Hesker nach Ilum gerufen, einer der heiligen Jedi-Welten, wo es neben einem Jedi-Tempel auch mehrere heilige Stätten des Jedi-Ordens gab, welche vom Imperium erobert wurden. Seine Ausbildung als Imperialer Gardist (der auch im Duell einem Jedi-Ritter oder Sith-Lord gewachsen sein sollte), sowie seine praktischen Erfahrungen im Kampf gegen Jedi die ihre Heimat, Tempel und heiligen Stätten verteidigen machen General Hesker zu einem gefragten Mann in Sachen Jedi-Bekämpfung.

Moff Phennir



Von allen hier genannten hat Moff Phennir wohl die auf Ossus am wenigsten brauchbare Erfahrung, denn Phennir ist ein Offizier der Imperialen Flotte und seine Begegnung mit den Jedi beschränkte sich auf die Kaperung eines republikanischen Kreuzers und der Eroberung der durch "Revaniter" verteidigten Fabrik der Rakata. Dennoch sind Moff Phennirs Erfahrungen nicht ganz von der Hand zu weisen und der Moff ist ein erfahrener Militärstratege, den sogar Darth Malgus gerne für seinen Staatsstreich rekrutiert hätte.

Großmoff Ilyan Regus



Was Großmoff Regus während des Großen Galaktischen Krieges trieb ist bis dato noch unbekannt, doch angesichts seines Rangs dürfte er schon damals als hochrangiger Offizier an den verschiedensten Schlachten teilgenommen haben. So gesehen hat Regus zweifellos bereits Erfahrungen mit Jedi gesammelt. Regus strategisches Genie wurde sogar von Darth Malgus respektiert, auch wenn Malgus und Regus politisch völlig unterschiedliche Weltanschauungen vertraten. Es war jedoch Regus der als Nachfolger von Malgus Vertrauten Rycus Kilran das Amt des Großmoffs erhielt und die Jedi-Welt Ilum für das Sith-Imperium gewinnen sollte. Auf Ilum stieß Regus auf erbitterten Widerstand von Seiten der Republik und ihrer Jedi-Ritter, vor allem in Gestalt von Jedi-Rats-Mitglied Jaric Kaeden, einem mit allen Wassern gewaschenen Veteran des Großen Galaktischen Krieges. Kaeden war der Mace Windu des alten Jedi-Ordens und ein entsprechend unnachgiebiger Gegner, dennoch gelang es Großmoff Regus die Jedi zurückzudrängen und mehrere heilige Stätten für das Sith-Imperium zu sichern, unter anderem den Jedi-Tempel in welchem Darth Arho schließlich den Tod fand. Als Stratege hätte Regus zweifellos die meiste Erfahrung im Kampf gegen Jedi gesammelt und als Oberkommandierender auf Ilum war es ihm gelungen mehrere Jedi-Festungen einzunehmen, obwohl Ilum für den Jedi-Orden eine höchst heilige Welt (vergleichbar mit Korriban für die Sith) ist. Wenn es einen Kommandeur gibt den man nach Ossus entsenden sollte, dann Regus, der diesem Befehl als beinharter Konservativer mit Freuden nachkommen würde. Ossus wäre genau die richtige Stationierung für Regus, der damit genug abgelenkt wäre, um nicht länger mit Unmutsbekundungen über die Rekrutierung von Aliens seine Zeit zu verschwenden.

Was würde Shae Vizla verlangen?

Schade aus imperialer Sicht wäre, dass Shae Vizla als Mand'alor einen Exklusivvertrag mit der Allianz abgeschlossen hat. Das Imperiale Oberkommando wäre sonst sicher längst auf die Idee verfallen Vizla um jeden Preis zumindest als Beraterin für eine Invasion von Ossus zu gewinnen.

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Samstag, 22. September 2018
5.10 Spekulationen: Imperiale Jedi-Killer?
Ein Angriff auf einen Jedi-Tempel ist zu bedeutsam, um ihn regulären imperialen Truppen zu überlassen, doch welche Arten von Jedi-Killern würden dem Sith-Imperium überhaupt zur Verfügung stehen?

Die Rückkehr der Imperialen Garde


Snoke und seine Anti-Jedi-Leibwache


General Hesker, ehemals Kommandant der Imperialen Garde Vitiates


Dank Episode VIII ist die Existenz von im Kampf gegen Machtnutzer geschulten Nicht-Machtnutzern sogar kanonisch. Snokes Leibwächter waren ursprünglich jedoch nur dafür ausgebildet einen einzigen Jedi-Ritter zu bekämpfen - Luke Skywalker. Aus diesem Grund trugen Snokes Leibwächter auch lichtschwertresistente Waffen und Rüstungen die sogar indirekte Lichtschwerttreffer abfangen konnten. Man wundert sich nur wieso Snoke nicht auf Cortosis zurückgriff, das lichtschwertresistente Material, das nun ebenfalls wieder kanonisch ist. Cortosis gilt auch als blasterresistent, was es generell zu einem gefragten Rohstoff machen sollte. In der Alten Republik könnte es noch deutlich mehr Cortosis-Minen geben, sodass die Leibwache des obersten Kanzlers oder der Kaiserin der Sith nicht auf Cortosis-Rüstungen verzichten sollten.

Warum Darth Acina sich eine Leibwache aus Spezialisten halten sollte muss wohl nicht gesondert erklärt werden. Es sind nicht nur Agenten der Republik oder Rebellengruppen von eroberten Welten welche Acina nach dem Leben trachten könnten, sondern auch ambitionierte Sith, vor denen sich Kaiserin Acina schützen sollte.

Auch Imperator Vitiate hielt sich seinerzeit eine adäquate Leibwache, die Imperiale Garde. Vitiates Gardisten wurden aus der Elite der unterschiedlichen Bereiche des Imperialen Militärs rekrutiert. Dazu kam dann noch eine höchst spezialisierte Ausbildung auf Yavin 4, zu der auch eine gewisse Gedankenkontrolle durch Vitiate gehörte, wodurch seine Leibwächter wirklich zu 100% auf ihn eingeschworen wurden. Die Macht der Imperialen Garde wurde immer dann demonstriert, wenn Vitiate etwa ganze Sith-Dynastien (wie Haus Kressh) oder mehrere Mitglieder des Dunklen Rats eliminieren ließ. Bei den Rebellionen des Dunklen Rats war es stets die Imperiale Garde welche eingesetzt wurde um die Rebellen (und damit auch aktive Mitglieder des Dunklen Rats, sowie deren Sith-Anhänger) niederzumetzeln. Die alte Imperiale Garde war also nicht nur darauf ausgelegt Vitiate vor einer Todesschwadron des Jedi-Ordens zu schützen, sondern ganz gezielt Sith auszuschalten.

Als Nachfolgerin Vitiates sollte sich auch Kaiserin Acina eine solche "Privatarmee" verschaffen, um ihren Herrschaftsanspruch abzusichern. Doch da in ihrem Fall die Gedankenkontrolle als Option wegfällt wäre Acinas Garde zweifellos weniger loyal oder vom Umfang her deutlich kleiner. Die Macht von Prätorianergarden hat schon im Römischen Kaiserreich für allerlei Probleme gesorgt, wenn die Prätorianer aus eigenem Antrieb oder aufgrund von üppigen Bestechungsgeldern Kaiser ermordeten und ausriefen. Die Präfekten der Prätorianer wurden dadurch zu Kaisermachern und manchmal sogar mächtiger als die Kaiser selbst. Die Frage ist wie Kaiserin Acina mit diesem inhärenten Problem einer Prätorianergarde umgehen würde. Würde Acina auf eine Garde in Legionsgröße verzichten, so bliebe ihr immer noch die snokesche Lösung einer kompakten Leibwächtertruppe, die allerdings nicht für den großangelegten Einsatz gegen den Jedi-Orden geeignet wäre.

Eine Institution wie die Imperiale Garde einfach abzuschaffen erscheint jedoch unklug. Als Elite-Legion des Sith-Imperiums unter dem direkten Kommando der Kaiserin bzw. eines von ihr bevollmächtigten Präfekten wäre die Imperiale Garde durchaus noch gefragt. Die meisten Gardisten Vitiates mögen tot sein, doch die Überlebenden könnten geholfen haben eine neue Imperiale Garde zu errichten. Wobei sich Acina klugerweise ja durch eine separate Gruppe von Leibwächtern schützen lassen könnte.

Ex-Revaniter


Sergeant Tarsten, imperialer Revaniter


Revan hatte eine Tendenz in seinen Imperien auch Einheiten zu unterhalten, die dafür gedacht waren Jedi oder Sith zu bekämpfen. Einer solchen Einheit gehört einst auch der spätere Jedi-Schüler Atton Rand an. Unter den Revanitern könnte Revan ebenfalls entsprechende Sondereinsatzkommandos formiert haben, welche mit der Zerschlagung des Revaniter-Ordens womöglich als Berater vom Sith-Imperium oder der Republik wiederaufgenommen wurden.

Die Stunde der Sith-Attentäter


Sith-Attentäter in KotOR II



Inquisitoren in Palpatines Galaktischem Imperium


Sith-Attentäter in Revans Imperium waren explizit dafür ausgebildet Jedi zu jagen und zu töten. Die Inspiration für solche Sondereinheiten seines "Sith-Ordens" dürfte Revan jedoch vom wahren Sith-Imperium erhalten haben. Jedi-Jäger wie die Sith-Attentäter des Sith-Triumvirats gingen ebenfalls auf Revans Sith-Akademie auf Malachor V zurück. Im neuen und alten Star Wars-Kanon gab es die imperialen Inquisitoren, welche im Dienste Darth Vaders und Imperator Palpatines Jagd auf alle Überlebenden von Order 66 machten, wobei die Inquisitoren auch Machtsensitive und andere Machtnutzerorganisationen verfolgten.

Wie im Fall der Leibwache Snokes gäbe es mit den Inquisitoren auch für die Sith-Attentäter mittlerweile ein prominentes Vorbild im Kanon, das es umso verständlich machen würde, wenn das Sith-Imperium auf Ossus Sith-Attentäter auf die Reste des Jedi-Ordens angesetzt hätte.

Sith-Ritter aka Sith-Cyborg-Krieger

Darth Mekhis Sith-Ritter


Eher obskur wirken die Sith-Ritter aus SWTORs eigener Lore. Diese Cyborg-Krieger waren ursprünglich Kriegsgefangene (Jedi) welche von Darth Mekhis (der Vor-Vor-Vorgängerin Darth Acinas als Herrin der Sphäre für Technologie) wohl ähnlich wie Lord Grathans Cyborg-Soldaten zu Cyborg-Sklaven gemacht wurden, welche allerdings kaum fähiger erscheinen als die Droidenleibwächter eines General Grievous. Dennoch wäre der Einsatz von Cyborg-Kriegern wie Grievous durchaus denkbar, immerhin hätte es im letzten Kriege viele Opfer des Ewigen Imperiums gegeben. Verwundete Sith könnten genauso als Cyborg-Krieger Verwendung finden, wie verwundete Ritter von Zakuul, welche einer Gehirnwäsche unterzogen wurden. Praktisch wären solche Cyborg-Krieger auch weil sie zu Acinas Vorgeschichte als "Technologie-Ministerin" und Hüter der Imperialen Schatzkammer Arcanum passen würden. Kaiserin Acina hätte also eine sehr dunkle Seite, wobei sie da nicht so alleine wäre. In den Legends hatte auch Darth Krayt sich neben dem normalen Sith-Orden ein allein ihm loyales Korps aus Sith-Cyborg-Kriegern geschaffen, da er seinem eigenen Sith-Orden nicht zu 100% traute (schon vor dem Mordversuch seines Stellvertreters Darth Wyyrlok III.).



Darth Krayts Sith-Cyborg-Krieger

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5.10 Spekulationen: Die Chance für einige Cameos aus den Klassenstories
Jedi-Ritter und Jedi-Botschafter haben in ihren Klassenstories wohl die meisten Jedi-Charaktere eingeführt, welche seither höchsten in Mails noch erwähnt wurden. Aber auch alle anderen Klassen haben hie und da Jedi angetroffen, welche allerdings in den meisten Fällen auch verstorben sein könnten. Nach 5.9 (Nathema) bin ich jedoch der Ansicht, dass das kein Ausschlussgrund für einen künftigen Cameo sein muss. Auf Nathema konnte man etwa Darth Baras begegnen, sollte man ihn am Leben gelassen haben. Allerdings treffen andere Klassen abhängig von ihren früheren Entscheidungen auf Nathema auch einige Jedi-Charaktere als Verbündete des Ordens von Zildrog an, die damit aus der Story ausscheiden könnten. Trotzdem, das muss ja nicht das Ende gewesen sein und als Hintergrundfiguren könnten sie trotzdem noch einmal auftauchen, gerade in einem Game Update das sich ganz stolz als Jedi-Update bezeichnen lässt.

Prominente Figuren wie Meister Tol Braga oder Syo Bakarn können noch am Leben sein und sie hätten auch eine besondere Beziehung zum verstorbenen Sith-Imperator, was ein Wiedersehen besonders interessant machen würde. Allerdings setzten sich diese Ex-Jedi nach Corellia wohl auf Tython ab und wollten dort als Einsiedler leben, weshalb man sich fragen könnte, wie sie die Invasion durch die imperialen Revaniter erlebt haben und ob sie von Tython nach Ossus übersiedelt sind, um den Jedi-Orden beim Wiederaufbau zu unterstützen.

Andere Jedi wie Bengel Morr, Praven oder Sajar hätten zwar keine direkte Beziehung zum Sith-Imperator vorzuweisen, aber ihre Vergangenheit mit der dunklen Seite würde sie zu interessanten Rückkehrern machen, vor allem nun da Großmeisterin Satele Shan selbst etwas grauer geworden sein sollte.

Sofern sie die Entscheidungen des Jedi-Botschafters überlebt haben würde ich auch auf eine Rückkehr der Jedi-Meister aus dessen Klassenstory hoffen. Immerhin ging es in dieser Klassenstory ja darum, dass die Meister das Herz des Jedi-Ordens waren und ihr Tod einen immensen Wissensverlust bedeutet hätte. Gerade die Jedi-Archäologin Yuon Par wäre wie geschaffen als Expertin für die Ruinen und Relikte von Ossus.

Auf jeden Fall würde Ossus die Möglichkeit bieten Charaktere wie Meister O'a oder Gnost-Dural zurückzuholen. Beide wurden zuletzt in der Klassenmission für Jedi-Botschafter auf Rishi erwähnt bzw. Meister O'a war auch zu sehen. Gnost-Dural hatte hingegen noch nie einen ingame-Auftritt, auch wenn er eine große Rolle in der Lore und einem der Romane spielte. Gnost-Dural ist ein Jedi-Historiker, während Meister O'a ein Experte für Jedi-Holocrone ist, sodass beide beim Wiederaufbau des Ordens eine unverzichtbare Rolle spielen würden.

Meisterin Surro

Meisterin Surro ist einer jener Charaktere die allen Klassen bekannt sein sollte, bei der aber ihr Schicksal völlig von einer Spielerentscheidung abhängig war. Zur Erinnerung, Surro war die Anführerin der militanten Jedi-Fraktion, welche im Alleingang einen Krieg auf Ziost anzettelte. Dabei fiel Surro unter die Gedankenkontrolle des Sith-Imperators und man konnte sie entweder töten, den Sith übergeben oder zurück nach Tython schicken. Nun da der Imperator tot ist stellt sich bei ihr wie bei Tol Braga oder Syo Bakarn die Frage, was aus ihr geworden sein könnte.

Nomen Karr, Somminick Timmns und Jedi die einst dem Sith-Krieger begegnet sind

Ein besonderes Wiedersehen könnte Ossus für relativ helle Sith-Krieger bieten, welche hin und wieder Jedi verschont haben. Lässt man Nomen Karr etwa am Leben hätte auch die Möglichkeit bestanden ihn an den Jedi-Rat zurückzuschicken und Somminick Timmns teilt einem nach der Zusammenarbeit auf Belsavis sogar mit, dass er Jedi-Padawanen nun davon erzählen wird, dass eine Kooperation mit Sith nicht völlig unmöglich ist. Sollte Ossus die Möglichkeit bieten als Sith zu den Jedi überzulaufen wären Gastauftritte der "Begnadigten" Gold wert.

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Die Dreiteilung des imperialen Kriegsministeriums und andere Probleme mit dem Dunklen Rat der Sith
Soweit es die staatliche Organisation des Sith-Imperiums betrifft wirkt so manches schlecht durchdacht und so als würde man sich regelmäßig kreative Auswege schaffen müssen, um an den Regeln der selbst geschaffenen Lore vorbei zu kommen. Warum gibt es einen imperialen Kriegsminister (sowie dessen Stellvertreter, der stets ein Großmoff ist), aber insgesamt drei Mitglieder des Dunklen Rats, die sich als dessen Vorgesetzte betrachten?

Der Grund liegt wohl in der bisher völlig unbekannten und nur angedeuteten Verfassung des Sith-Imperiums. Als Vitiate I. sein Sith-Imperium schuf richtete er seinen neuen Staat zunächst als absolute Monarchie ein, mit ihm als unumstößlichen Herrscher. Ähnlich ging er später auch bei der Gründung des Ewigen Imperiums vor, das bis auf den Kaiser gar keine gesamtstaatliche Regierung zu besessen haben scheint. Im Sith-Imperium richtete Vitiate jedoch zunächst mehrere Ministerien ein, wie das Kriegsministerium, das Geheimdienstministerium und das Ministerium für Produktion und Logistik. Diese Ministerien wurden schließlich mit Verwaltungsfachleuten aka Beamten besetzt, die Karrieren im jeweiligen Ministerium durchlaufen hatten. Als Vitiate sein Werk vollbracht hatte wollte er sich jedoch zunehmend aus dem Tagesgeschäft zurückziehen, also richtete er den Dunklen Rat als Beraterstab ein. Vitiate ernannte 12 Sith welche ihm laufend Bericht erstatten und mit ihrer Expertise zur Seite stehen sollten, wofür diese 12 Sith die Aufsicht über verschiedene Organisationen des Imperiums erhielten. Neben dem Imperator als höchster Autorität mussten die Minister nun auch ihre Ratsherrn fürchten, welche in der Abwesenheit des Staatsoberhaupts in Anspruch nahmen als dessen Stellvertreter herrschen zu können. Vitiate unternahm nichts, um seine "Berater" zurückzuhalten. Doch er behielt es sich vor, dass die Nachbesetzung des Dunklen Rats alleine ihm offen stand. In den oft jahrelangen Abwesenheit seiner Majestät maßte sich der Dunkle Rat jedoch allmählich auch diese Kompetenz an. Man berief sich jedoch auf Präzedenzfälle, wie die Nachfolge eines Schülers auf seinen Meister oder die Ermordung eines Ratsmitglieds durch einen anderen Sith. Der Dunkle Rat durfte keine Ratsherren abberufen, aber er konnte Erbfälle anerkennen. Die letzte bekannte Nachbesetzung durch Vitiate ist daher Darth Acina, während ihre Vorgängerin Darth Karrid bereits einen Rechtsbruch darstellt.

Darth Karrid wurde durch Darth Marr als Nachfolgerin für Darth Hadra vorgeschlagen, doch nach dem vermeintlichen Tod des Imperators wollte man nicht länger auf dessen Zustimmung warten. Unter Darth Marr nahm der Dunkle Rat generell die Regierungsgewalt in die Hand, sodass man fast schon von einer Machtergreifung des Gremiums sprechen könnte. Marr wäre somit eine Art Militärdiktator gewesen, der durch seine Kontrolle über das Kriegsministerium und taktische Bündnisse mit anderen Ratsherrn und Ministern Rechte des Monarchen an sich zog, um das Sith-Imperium "zu verteidigen". Immerhin war die Verteidigung des Sith-Imperiums auch Marrs Aufgabe als Mitglied des Dunklen Rats.

Das Problem Marrs war auch das Problem eines Darth Malgus. Der Sith-Imperator kommunizierte in späteren Jahren nur sehr selten mit seinen Untertanen und es gab keine verfassungsmäßige Nachfolgeordnung oder Regelungen darüber, wer als Reichsverweser agieren sollte, wenn der Imperator abwesend ist. Darth Malgus sah sich daher imstande den imperialen Thron zu beanspruchen, da Vitiate als Egomane nie eine Regelung getroffen hat wie seine Nachfolge angetreten werden kann. Doch schon damals war klar, dass nicht nur Malgus eine Chance erkannt hatte. Der Dunkle Rat und insbesonders Darth Marr sahen die Chance gekommen das Joch der Unterdrückung durch einen Monarchen abzuschütteln, Marrs Dunkler Rat war daher nicht daran interessiert Vitiate durch Malgus zu ersetzen, denn stattdessen begehrte man selbst die uneingeschränkte Regierungsgewalt. Als Vitiate später durch seine Hände verkünden ließ, er sei noch nicht tot und nach Darth Karrids Scheitern Darth Acina als Mitglied des Dunklen Rats bestimmte sorgte das für Unmut unter den dunklen Lords. Es ist kein Wunder, dass wenig später Darth Vowrawn auf die Idee verfiel eine Hand des Imperators zu fassen, zu foltern und vermutlich sogar hinzurichten, um den Dunklen Rat dazu zu bringen den Imperator endgültig für abgesetzt zu erklären, was Darth Marr dann auch auf Rishi verkündete - der Dunkle Rat hatte Vitiate demontiert. Dementsprechend kann Ziost als Vergeltungsschlag Vitiates gegen den Dunklen Rat (insbesonders Darth Vowrawn) gesehen werden.

Um nun auf die eingangs gestellte Frage zurückzukommen, das Kriegsministerium war drei Ratsherrn unterworfen, weil der Imperator sich drei Berater in militärischen Fragen (Offensive, Defensive und Militärische Strategie) hielt. In 1300 Jahren hatten diese ihre Kompetenz schlichtweg soweit ausgeweitet, dass sie Teile des Kriegsministeriums für sich beanspruchten, wobei hier auf die "Sphären des Einflusses" verwiesen sei. Es gab keine Offensiv, Defensiv oder Strategie-Abteilung im Kriegsministerium. Die Zugehörigkeit zur Machbasis eines dunklen Lords war etwas sehr persönlich und eher feudales, denn de facto unterwarf man sich einem bestimmten Ratsherrn, der dann die eigene Karriere fördern konnte, aber auch zur Spionage gegen andere Parteigänger verpflichtete. So gesehen waren die Machtbasen politisch gefärbt, man gehörte so zusagen der Partei eines bestimmten Sith-Lords an, mit dem man seine Ideale oder Karrierehoffnungen verband. Während Darth Baras etwa zur Sphäre für Militärische Offensive gehörte, war sein Parteigänger Malavai Quinn auf Balmorra stationiert, das aufgrund der Anwesenheit von Darth Lachris (einer Schülerin Darth Marrs) eigentlich unter den Einfluss der Sphäre für die Verteidigung des Imperiums fiel. Baras verstand es meisterlich Versetzungen, Beförderungen und Degradierungen einzusetzen, um sich die Loyalität einer politischen Gefolgschaft zu sichern. Baras präsentierte sich gerne als Macher, der jedoch ganz bewusst in der zweiten verharrte, um sich seinen guten Ruf zu erhalten, bis er soweit wäre Darth Vengean los zu werden. Baras wollte das Momentum seines lange geplanten Karrieredurchbruchs jedoch nicht bloß für einen Sitz im Dunklen Rat verschwenden - Baras wollte auf den imperialen Thron gelangen.

Im Fall Baras ist auch die Rolle seiner Schwester Darth Ekkage beachtenswert. Denn Ekkage war einst die Herrin der Sphäre für Mysterien und agierte als solche als vertraute Beraterin des Sith-Imperators. Durch Ekkage gelang es Baras den Sith-Imperator nach Voss zu locken und dort in die Katakomben Sel-Makors zu sperren. Ekkages Protektion dürfte Baras auch die Rolle gesichert haben, die er bei der Unterzeichnung des Vertrags von Coruscant spielte. Der Vertrag war ja ein Plan Vitiates und dass Baras als Angehöriger der Sphäre für Militärische Offensiven als Diplomat eingesetzt wurde ist wohl auf eine direkte Nominierung durch den Imperator zurückzuführen. Ekkage ebnete für Baras wohl den Weg zu einem direkten Draht zum Imperator, den er schließlich für die Intrige auf Voss nutzen sollte. Aufgrund von Ekkages Mitschuld and Vitiates Exil wurde der Zorn des Imperators schließlich auch mit ihrer Hinrichtung beauftragt. Dank Ekkage gelangte Baras wohl auch in den Besitz der Entität, ein weiteres "Mysterium" für das Ekkage wohl zuständig gewesen ist.

Es gab also wohl eine Ära der imperialen Geschichte, in der der Sith-Imperator zumindest einzelnen Mitgliedern des Dunklen Rats seine besondere Gunst zeigte, indem er sich auf sie verließ.

Die neue Ära: Kaiserin Acina I.

Baras, Malgus, Marr und Acina versuchten alle das Sith-Imperium in ihrem Sinne neu zu ordnen, doch jeder wählte dazu unterschiedliche Methoden. Baras versuchte etwa erst gar nicht den Imperator zu töten, aber er wollte als Imperator herrschen, indem er sich als dessen Stimme und damit sein gleichwertiger Stellvertreter ausgab. So wäre Baras de facto auf den imperialen Thron gelangt, ohne sich allerdings Imperator nennen zu dürfen. Für seinen versteckten Putsch bediente sich Malgus jedoch der vollen Unterstützung einer Mehrheit des Dunklen Rats, die ihn auf diese Weise gewähren ließ. Darth Malgus stellte sich hingegen von allen Usurpatoren am ungeschicktesten an, denn er wollte am Dunklen Rat und der Militärhierarchie vorbei auf den Thron gelangen. Darth Marr gelang es wenig später den Dunklen Rat hinter sich zu vereinen, weil er eben keine Anstalten machte den Thron zu besteigen, weshalb ihn auch Vitiate-Anhänger gewähren ließen, die zuvor schon Baras unterstützt hatten, aber Malgus höchst feindselig gegenüber standen.

Triumphieren konnte schließlich nur Darth Acina, da die Vitiate-Anhänger zu ihrer Zeit bereits größtenteils zerschlagen waren. Acina bestieg den Thron wohl mit der Unterstützung des Dunklen Rats, denn nach Vitiates Zerstörung Ziosts, den von seinen "illegitimen" Söhnen (die keine Sith waren) geführten Angriff auf Korriban und dem Bekanntwerden seines Todes über Zakuul war klar, dass nun jemand rechtmäßig Vitiates Nachfolge antreten könnte. Vitiate wurde von den einen zur Unperson erklärt, für die anderen war er einfach tot - auf jeden Fall war der Thron damit eindeutig frei, denn einem Nicht-Sith wie Arcann wollte man ihn dann doch nicht anbieten. Acina vereinte das Sith-Imperium nach der Kriegsniederlage gegen Zakuul im Sinne eines nationalen Aufbegehrens, wofür sie wohl auch Darth Marrs Tod, Vitiates Verrat und die Invasion durch Arcanns Pseudo-Jedi nutzte. Die Uneinigkeit der Sith sollte nun ein Ende haben und das Sith-Imperium würde seine Ketten sprengen.

Als aktive absolutistische Monarchin dürfte Acina die Macht des Dunklen Rats eindeutig zurückgeschraubt haben, denn die Ratsherren waren ja laut Verfassung nur Berater, sodass die eigentliche Macht bei ihr lag. Nur Acina und nicht der Dunkle Rat durfte daher der Allianz ein Bündnis anbieten und nur Acina durfte Kriegserklärungen abgeben. Dass sie ihre Flotten in die Schlachten um Voss und Iokath führte verdeutlichte den neuen absolutistischen Machtanspruch, mit dem sie eigentlich nur jene Macht ausübte, welche Vitiate einst zugestanden wäre - hätte ihn dieses lästige Mikromanagement seines Sith-Imperiums interessiert. Derart direkt herrschte Vitiate wohl nur noch als Valkorion.

Unter Acina wird es nun sehr interessant zu sehen wie mächtig einzelne Mitglieder des Dunklen Rats noch sind. Gewissermaßen wurde der Dunkle Rat ja so zu einer Art Aufsichtsrat degradiert, der keine wirkliche Einflussmöglichkeit mehr besitzen sollte. Doch wie im Fall Minister Lormans wird auch angedeutet, dass es möglich sein könnte, dass Ratsmitglieder in Personalunion auch Minister sein können. Darth Vowrawn führt etwa nach der möglichen Beseitigung Lormans in einer Mail an den Allianzkommandanten explizit den Titel eines "Ministers für Produktion und Logistik", eine Funktion die bis zu dessen Tod von Lorman ausgeübt wurde, der allerdings nur ein Untergebener der Sphäre für Logistik und Produktion gewesen wäre. Vowrawns jahrzehntelange Erfahrung mit seiner Sphäre macht es möglich, dass man ihm wohl auch die direkte Führung seines Ministeriums anvertraut hätte.

In der Vergangenheit kam es jedoch auch vor, dass Sith auf Ministerposten berufen wurden, wie Lana Beniko. Unter Darth Marr wurde Lana bekanntlich Geheimdienstministerin, obwohl Lana eigentlich auch in den Dunklen Rat hätte aufsteigen können. Zu dieser Zeit war jedoch auch strittig, ob nun Darth Zhorrid oder der verschollene Darth Jadus die Oberaufsicht über den neuen Sith-Geheimdienst besessen hätten. Die Nachbesetzung des Geheimdienstministers durch Darth Marr als Diktator des Sith-Imperiums könnte darauf verweisen, dass Marr im Endeffekt die Rolle des Imperators eingenommen hatte, dem es wohl auch oblag die Minister festzulegen. Aufgrund von Zhorrids Schwäche oder Jadus Abwesenheit hätte Marr mit keinem Einspruch rechnen müssen.

Hinsichtlich Vowrawns Rolle ist vieles unklar, zumal es in 4.0 noch hieß der "Minister für Produktion und Logistik" hätte den Friedensvertrag mit Arcann unterzeichnet. Wobei jedoch Darth Vowrawn gezeigt wurde. Vowrawn wäre als dienstältestes Mitglied des Dunklen Rats wohl ohnehin diese Rolle zugefallen. Später tritt jedoch Minister Lorman auf, der ebenfalls dieses Amt inne hat. Und nach Acinas eventuellen Tod wird verkündet, dass das Mitglied des Dunklen Rats Darth Vowrawn ihre Nachfolge angetreten hat. Dass sich Ratsmitglieder auch als Minister betiteln lassen wäre jedoch nichts neues, denn schon Darth Arkous war sowohl ein Mitglied des Dunklen Rats als auch "Minister für Militärische Offensive".

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Freitag, 21. September 2018
5.10 Spekulationen: Seh-Runs Rückkehr


Laut Charles Boyd hatte man schon versucht Seh-Run als Bonusboss für den Korriban-Flashpoint einzusetzen, doch diese Idee wurde damals (2014) fallen gelassen. Das dürfte bedeuten, Seh-Run wäre also sehr wahrscheinlich noch am Leben und treibt sich weiterhin auf Korriban herum.

Was Seh-Run interessant macht ist seine Hintergrundgeschichte und seine Comicbuchcharakter-ähnliche Fähigkeit stärker in der Macht zu werden, indem er andere Machtnutzer verspeist. Auf Korriban konnten ihn alle Sith-Klassen in einer der letzten planetaren Quests kennen lernen. Seh-Run ist mehr oder weniger Kannibale, auch wenn er als Alien ja kaum andere Abyssiner verspeist, sondern Angehörige anderer Spezies. Seh-Run war womöglich ein schwach machtsensitiver Sklave oder sogar ein Sith-Akolyth, der irgendwann in den Katakomben verschwand. Anfangs lebte er zunächst vom Verspeisen von Kreaturen die er in den Gräbern finden konnte, ehe Aufseher Prithor auf ihn stieß und dafür nutzte die Leichen von gescheiterten Akolythen und einigen seiner Rivalen verschwinden zu lassen. Doch damit hatte Prithor nur den Hunger Seh-Runs geweckt, der nun fortan nach dem Fleisch von Machtnutzern verlangen würde. Prithor versuchte Seh-Run zu vergiften, doch wir wissen nicht welche Auswirkungen dieser Mordversuch auf Seh-Run hatte.

Angesichts der dunklen Energien auf Korriban würde Seh-Run wohl überlebt haben und um sein fortwährendes Überleben zu sichern wäre er wohl zu einem Mörder geworden, der sich sein Frischfleisch selbst verschafft hätte. Dabei wäre Seh-Run wohl auch in den Besitz von rudimentären Machtfähigkeiten gelangt, welche es umso schwerer gemacht hätten ihn zu töten. Man weiß ja auch, dass Terentateks auf ähnliche Weise zu gefährlicheren Killern werden. Diese Kreaturen der dunklen Seite sind bekannte Jedi- und Sith-Killer, die umso gefährlicher werden, wenn sie schon einmal das Blut und Fleisch von Machtnutzern genossen haben. Man kann wohl davon sprechen, dass gewisse Kreaturen in der Lage sind auf diese Weise ihre Midichlorianer-Werte zu steigern. Nach über 10 Jahren auf Korriban wäre Seh-Run nun wohl besonders mächtig und sogar dunklen Lords der Sith ebenbürtig.

Was Seh-Runs Entwicklung jedoch auch in unbekannter Weise beeinflusst haben sollte sind die Auswirkungen der beiden Angriffe auf die Sith-Akademie. Der Angriff der Revaniter auf Korriban führte zum Tod vieler dort stationierter Aufseher, die man im Flashpoint als republikanischer Spieler selbst töten konnte. Nur Aufseher Prithor war nicht unter ihnen. Das wirft die Frage auf, ob Prithor die erste Invasion überlebt hat oder ob er zu diesem Zeitpunkt bereits ein Opfer Seh-Runs geworden war. Um den Invasoren zu entgehen dürften einige Sith-Akolythen in die Katakomben geflüchtet sein, wo sie wiederum Opfer von Seh-Run geworden sein konnten. Dies gilt auch für die Invasion Zakuuls, als die gesamte imperiale Garnison aufgeboten wurde, um den Angriff abzuwehren. Diesmal hätte Seh-Run womöglich sogar die Chance gehabt sich von verirrten Rittern von Zakuul zu ernähren.

Dank all dieser "Menschenopfer" könnte Seh-Run seit 4.0 eine überaus mächtige Kreatur der dunklen Seite geworden sein. Ich will ihn nicht mit Sel-Makor vergleichen, doch in Ansätzen existiert doch eine gewisse Ähnlichkeit zwischen diesen beiden, da sie zu einem Nexus der dunklen Seite geworden sind. Man kann sich Seh-Run nun wohl als eine wildere und ungezügeltere Version von Khem Val vorstellen, wobei es Seh-Run möglich sein sollte Machtfähigkeiten zu nutzen, auch wenn er höchstens grundlegend in deren Gebrauch unterwiesen wurde.

Aufseher Prithor steigt auf


Nach zwei Angriffen auf die Sith-Akademie wäre es seitens der Sith durchaus nicht unklug gewesen ihre Akademie zu verlegen. Zugleich könnte Korriban aber auch restauriert worden sein. In der Vergangenheit war Korriban ja der primäre Sitz des Dunklen Rats, welcher nach Zakuuls Invasion jedoch dramatische Zerfallserscheinungen aufwies. Kaiserin Acina verlegte den Ratssitz wohl nach Dromund Kaas zurück, um ihn dort unter ihrer Kontrolle zu haben. Überlebende der Kämpfe um Korriban wären mittlerweile als Veteranen anzusehen und angesichts der gelichteten Reihen der Sith könnten Aufseher wie Prithor zu unerwarteten Karrieren gekommen sein. Ich würde davon ausgehen, dass es Prithor zumindest zum Lord, wenn nicht sogar zum Darth gebracht hat. Prithor war karrierebewusst und mit Seh-Run hätte er einen persönlichen "Rancor" für seine Falltür besessen, um einen Vergleich mit Jabba the Hutt zu bemühen. Könnte Aufseher Prithor nun sogar im Dunklen Rat sitzen? Ein Ex-Aufseher, der zwei Invasionen überlebt hat, all seine Rivalen verschwinden ließ und sich als ranghöchster Überlebender etablieren konnte wäre durchaus ein Held des Imperiums. Prithor könnte es zumindest bis zum Oberaufseher oder Direktor der Sith-Akademie gebracht haben. Von dort aus wäre es dann ein leichtes gewesen seinen Vorgesetzten im Dunklen Rat zu einer Visitation einzuladen und Seh-Run als lebende Mahlzeit vorzusetzen. Das Verschwinden dieses Mitglieds des Dunklen Rats würde zwar Prithor zugerechnet werden, doch unter Sith müsste er wohl nicht mit einer Verurteilung sondern einer Beförderung für sein Handeln rechnen - hätte er sich so doch den Respekt seiner Sith-Kollegen verdient.

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5.10 Spekulationen: Die Stunde der imperialen Kampfdroiden?
Dass der Einsatz von Kampfdroiden gegen Jedi-Ritter keine aussichtslose Sache ist haben die Klonkriege und vor allem das Massaker an 200 Jedi-Rittern in der Arena von Geonosis bereits bewiesen. Doch diese Ereignisse liegen in SWTOR noch weit in der Zukunft, ebenso wie die Erstürmung des Jedi-Tempels durch eine Klonarmee und einen einzigen Sith-Lord, wobei man die Klonsoldaten durchaus als fleischgewordene Droiden betrachten könnte. Eine Armee von "Kampfmaschinen" könnte also selbst einer kleinen Gruppe von Machtanwendern helfen eine größere Gruppe von Machtanwendern zu besiegen.

Aus der Perspektive der Zeitgenossen in der Alten Republik liegt die Invasion durch das Ewige Imperium noch nicht solange zurück, dass man bereits wieder vergessen hätte wie verheerend Arcanns Skytrooper-Armeen sich auf die Mannschaftsstärke des Jedi-Ordens ausgewirkt haben.

Aber wer das offensichtliche Beispiel aus den Filmen und der SWTOR eigenen Lore ausschließt, es gibt auch noch den etwa 300 Jahre zurückliegenden Vorfall auf Deneba, als eine Gruppe von Sith-Kultisten (die Krath) eine Armee von Sith-Kriegsdroiden konstruierte und auf das Jedi-Konzil unter der Führung von (Groß-)Meister Arca Jeth los ließ. Arca Jeth fand in den Gefechten auf Deneba den Tod und er war nicht der einzige Jedi der an diesem Tag durch Sith-Kriegsdroiden bezwungen wurde.

Arcann und die Krath haben demonstriert wie effektiv sich Kriegsdroiden gegen Machtnutzer einsetzen lassen und das einst von den Krath verwendete Design beruhte weitgehend auf Bauplänen der alten Sith. Das moderne Sith-Imperium sollte durchaus Zugriff auf vergleichbare Baupläne besitzen und so könnte man Arcanns Strategie ganz einfach kopieren - man setzt einige Sith an der Spitze einer Droidenarmee ein und greift damit den Jedi-Tempel auf Ossus an. Es würde zur Idee passen, dass man Ossus wieder zum Schauplatz eines Gefechts der Jedi gegen die Sith werden lässt - denn beides, sowohl das Massaker auf Deneba, als auch die verlorene Schlacht um Ossus, geht auf die Tales of the Jedi/Jedi-Chroniken Comics zurück. Man könnte durchaus noch mehr Ideen aus diesen Comics verarbeiten, etwa die Existenz der Krath als Sith-Bewunderer, welche ihre Heimatwelten dem Imperium anschließen wollen.

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