Dienstag, 22. Mai 2018
Die Frage der Fragen: Wer sollte der Admiral Aygos Nachbesetzung werden?
https://twitter.com/DiscipleOfMarr/status/998982498997678081

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6.0 Spekulationen: Die Schlacht von Bothawui

Was für Bothawui spricht

Bothawui ist...

...tief in der Lore von SWTOR verwurzelt
...tief in den Legends verwurzelt
...eine der Kreationen Timothy Zahns
...einer der Schauplätze von The Clone Wars (die Episode in der R2 verloren ging)


Der Bezug zum Kanon ist wichtig

Das ich die TCW-Episode mit Bothawui erwähne liegt daran, dass jeder Bezug zum Kanon wichtig ist. Erstaunlicherweise gibt es sogar unter den SWTOR-Fans einige Kanon-Puristen, denen wohl nicht bewusst ist, dass SWTOR eigentlich völlig ins Reich der Legends gehört. Diesen Puristen kann man Settings jedoch nur mit dem Verweis auf den Kanon schmackhaft machen, weil sie jedes Stückchen Legends-Material sofort von der Hand weisen.

Was SWTOR mit Bothawui am Hut hat

Belth Allusius

Nach diesem Jedi-Meister wurde sogar der republikanische Schlachtkreuzer benannt, welchen man im Zuge des Flashpoints Mandalorianische Räuber befreien muss. Die Allusius geht auf einen Helden des Großen Galaktischen Krieges - aka des Konflikts vor dem Vertrag von Coruscant aka der Krieg in dem Satele Shan und Darth Malgus noch jung waren - zurück, von dem man zuerst in den vor 2011 veröffentlichten SWTOR Timeline-Videos aufmerksam wurde.

Meister Belth Allusius war auf Bothawui stationiert und lieferte sich eine den Spartanern würdige Abwehrschlacht, bei der er 84 Jedi-Ritter und 4000 republikanische Soldaten gegen 50.000+ Imperiale unter dem damaligen Großmoff anführte. Allusius starb einen spartanischen Heldentot, doch die imperialen Verluste waren so hoch, dass der Großmoff abberufen und für sein Scheitern wahrscheinlich exekutiert wurde. Bothawuis planetarer Schildgenerator blieb intakt. Das Unentschieden auf Bothawui sorgte in weiterer Folge dafür, dass die republikanischen Truppen an mehreren anderen Fronten an Kampfmoral gewinnen konnten.

Die eingestampfte Version von 2.0+

In der aufgegebenen Version von 2.0+ wäre Bothawui der Schauplatz der republikanischen Klassenstories geworden:
https://www.reddit.com/r/swtor/comments/1fs0jf/latest_update_on_datamining_swtor/
https://www.reddit.com/r/swtor/comments/1flm6m/what_will_swtor_show_us_at_e3/cabmra1/

Die Republik hätte versucht Bothawui zurückzuerobern, während das Sith-Imperium eine Invasion auf Ziost abzuwehren gehabt hätte. Somit ist klar, dass man wohl seit 2012/2013 beabsichtigte Bothawui trotz Allusius Abwehrkampf dem Sith-Imperium zuzurechnen. Es wäre also irgendwann nach Allusius Tod eine weitere imperiale Streitmacht auf Bothawui eingefallen und hätte den Planeten erobert. Da es Ziost und Yavin 4 mittlerweile ins Spiel geschafft haben könnte man auch spekulieren, ob vielleicht auch irgendwann Bothawui noch nachziehen könnte.

Widerstand gegen Arcann

Wie aus 4.0 hervorgeht stationierte Arcann eine seiner Sternenfestungen im Orbit von Bothawui, wo sich daraufhin eine Widerstandsgruppe aus Einheimischen und Imperialen bildete. Diese wurde jedoch durch die Sternenfestung ausgelöscht, ehe die Allianz eine Waffenlieferung absetzen konnte. Bothawui ist auch die Heimat Admiral Aygos, der nach dieser Katastrophe versuchte andere Bothaner zu kontaktieren, um mehr über den Zustand seiner Heimatwelt zu erfahren.

Die Zahn-Connection

Im Livestream mit Charles Boyd hat Timothy Zahn nach dem Release von Copero verkündet gerne wieder mit BioWare zusammenzuarbeiten, wobei ja nicht unbedingt wieder die Chiss im Fokus dieser künftigen Zusammenarbeit stehen müssten.

Zahn hat ja viel zur Lore beigetragen, unter anderem auch die erste Beschreibung der Bothaner und ihrer Heimatwelt Bothawui. In der Thrawn-Trilogie führte Zahn den bothanischen Politiker Borsk Fey'lya ein und in der Hand von Thrawn-Duologie siedelte er einen bedeutenden Teil der Handlung auf Bothawui an, wobei man mehr über die bothanische Kultur, Gesellschaft und Geschichte erfahren konnte.

Die Bothaner in der Legends-Lore

In den Legends war Bothawui eine relativ neutrale und oft sehr unberechenbare Welt. Das liegt an der bothanischen Gedankenwelt, die persönlichen Interessen gegenüber Staatsinteressen oft den Vorzug gibt. Für die Bothaner ist das Wohlergehen ihres Staats wichtiger als das der Republik oder des Imperiums. Wobei es auch Individuen gibt welche ihre ganz persönlichen Interessen als wichtiger betrachten als jene des Rests ihres Volkes. So gab es unter den Bothanern nicht nur viele Spione für die Rebellen-Allianz, sondern auch imperiale Kollaborateure. Nach der Invasion der Yuuzhan Vong stellten sich die Bothaner sogar auf die Seite der corellianischen Separatisten, welche ihre Unabhängigkeit bedroht sahen.

Strategen und Spione

Am bekanntesten sind die bothanischen Spione, weil sie die Pläne des Zweiten Todessterns an die Rebellion verraten haben. Doch auch die bothanischen Offiziere sind sehr kompetent. Während der Invasion der Yuuzhan Vong war Admiral Traest Kre'fey einer der fähigsten Anführer der Neuen Republik und später der Galaktischen Allianz. Doch obwohl Kre'fey als Kriegsheld in die Geschichte einging sollte es Admiral Nek Bwua'tu werden, der als militärisches Genie auffällig wurde. Admiral Bwua'tu ist der einzige Admiral in der Geschichte der Legends dem es gelang den "Thrawn-Simulator" zu bezwingen, was ihm den Ruf einbrachte auf einer Stufe mit dem legendären Großadmiral zu stehen. Der Thrawn-Simulator war wohl so etwas wie ein künstliche Intelligenz die Thrawns Verstand nachahmen konnte und dabei Kobayashi Maru-ähnliche Szenarien erzeugen kann. Die strategischen Hochleistungen einzelner Bothaner sind aber auch kulturell fundiert, denn die Bothaner sind eine höchst paranoide und Macht und Erfolg bedachte Kultur.


Kulturelle Eigenheiten

Wann immer die Bothaner als Volk bedroht werden kann es zur Ausrufung des ar'krai Zustandes kommen. Dieser wurde in den Legends während der Invasion der Yuuzhan Vong allerdings erst zum dritten Mal in der bothanischen Geschichte ausgerufen.

Im ar'krai Zustand sind alle Bothaner aufgerufen sich auf die bothanischen Heimatwelten zu begeben und in die Armee einzutreten, um einen totalen Krieg gegen den jeweiligen Feind zu führen, der den Fortbestand der bothanischen Rasse bedroht. Dieser Kriegszustand kennt keinen Friedensvertrag und keinen Waffenstillstand - erst wenn die Heimatwelt des Feindes in Schutt und Asche gelegt ist kann der ar'krai Zustand für beendet erklärt werden. Nach dem Sieg über die Yuuzhan Vong hatten die Bothaner daher ein ziemliches Problem, denn die Vong existierten noch und hatten sich auf Zonama Sekot angesiedelt. Bothanische Admiräle wie Traest Kre'fey waren dabei gezwungen nach Bothawui zurückzukehren und sich den bothanischen Streitkräften anzuschließen, während Radikale weiterhin darauf pochten den Krieg gegen die Vong zu Ende zu bringen. Die Frage ist nun, ob die Bothaner auch im Krieg gegen das Ewige Imperium einen ar'krai Zustand ausgerufen haben? Wäre das der Fall müsste sich Admiral Aygo von der Allianz verabschieden und die Bothaner würden blutige Vergeltung an Zakuul üben.

Republikaner, Imperiale und Alliierte

Bothawui hat den Krieg gegen Arcann und Vaylin überlebt, aber nun stellt sich die Frage, ob die geschwächte imperiale Garnison neuerlich die Zugehörigkeit zum Sith-Imperium durchsetzen kann. Oder ob die Republik unterstützt von neuen Verbündeten die imperiale Garnison besiegen kann. Auf jeden Fall könnten beide Seiten auf Kollaborateure zählen, wobei die Situation aufgrund der Natur der Bothaner vielleicht etwas entspannter wäre als auf Balmorra. Imperiale und Bothaner haben ja auch gemeinsam gegen Zakuul gekämpft, während sie von der Republik im Stich gelassen worden waren. So entstünde ein interessantes Setting, bei dem das Sith-Imperium zunächst nicht als kriegsverbrecherische Besatzungsmacht dastehen würde, sondern als eine nicht ganz fehlerfreie Schutzmacht. Tatsächlich könnten sich die Bothaner soweit mit den Imperialen arrangiert haben, dass sie die imperiale Garnison als eine Art Söldner-Truppe sehen, welche man sich als Schutz gegen künftige Invasoren hält. Zugleich könnte Darth Marrs Rekrutierungspolitik dazu geführt haben, dass man auf Bothawui dieser Tage sogar imperiale Bothaner antrifft. Das bothanische Spionagenetzwerk wäre auch sehr hilfreich für den Sith-Geheimdienst. Im Zusammenhang mit den Legends ist auch von Bedeutung dass einzelne bothanische Spione im Dienst eines Darth Sidious geholfen hatten den Völkermord an den pazifistischen Caamasi durchzuführen.

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Twitter-News für 6.0 Spekulationen

Hoffnungen auf mehr Content mit dem Imperium



Eine Vorerst-Absage an die Rückkehr von Khem/Zash



Charles zur Frage was aus den Mandalorianern wird



Im Oktober-Dezember-Update dürften auch die Jedi eine Rolle spielen



Charles zur Frage ob die 12 Sphären vielleicht zu Ministerien geworden sind



Charles zum Status des Chiss-Machtnutzers Valss



Good news everyone

Also Valss lebt? War das vielleicht ein Teaser, der auch auf mehr Chiss-Content hinweisen könnte? Immerhin war Charles recht von der Zusammenarbeit mit Timothy Zahn begeistert und Zahn sucht ohnehin nach Möglichkeiten etwas mehr von seinen Ideen hinsichtlich der Chiss weiterzuentwickeln.

Enttäuschend für mich ist zwar, dass Zash nicht allzu früh zurückkehren wird, aber die Hoffnung lebt. Charles bestätigt so ja auch indirekt, dass Zash noch am Leben ist, sofern man sie gerettet hat. Das ist besser als jede Meldung, diese Angelegenheit sei abgeschlossen.

Hoffnungsvoll dürfen uns die zahlreichen Hinweise auf mehr Infos zum Imperium und den Jedi nach KotET stimmen. Gerade in Charles jüngstem Tweet klingt es ja so, als würde sich die Aufarbeitung der Nachkriegs-Situation über mehrere Updates erstrecken. Wir stehen also kurz davor jene Antworten zu bekommen, die wir uns seit 4.0 und 5.0 wünschen. Ich bin wirklich gespannt.

Der Konflikt zwischen Imperium und Republik steht also tatsächlich auf der Tagesordnung und es könnte auch zwei unterschiedliche Storylines geben. Alles andere liegt da wohl in weiterer Ferne, wie ein Mandalorianischer Bürgerkrieg.

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6.0 Spekulationen: Ist 5.9 das Happy End für KotFE und KotET?

Erinnerungen an die lange 2.0 Ära

In meinen Augen war der der Showdown mit den Schreckensmeistern der Höhepunkt der 2.0 Ära und damit auch wichtiger als das Zwischenspiel auf Makeb. Der Plot um die Schreckensmeister war mindestens genauso lange wie Makeb in Vorbereitung gewesen. Schon mit der Ewigen Kammer wurde angedeutet, dass die Angriffe des Imperiums auf Belsavis Konsequenzen haben könnten. Doch die Schreckensmeister wurden schon zuvor befreit, als des planetaren Story-Arcs für Imperiale.

Karaggas Palast startete schließlich zwei Storylines, nämlich jene um die Schreckensmeister und eine andere um das Huttenkartell. Doch 2.0 beschäftigte sich bis auf die Neben-Quest um die Schreckenssaat und die Operation auf Darvannnis vor allem mit den Hutten. Dabei schien die Sache mit Karagga längst ausgestanden, man hatte ja den Großmogul der Hutten besiegt und somit das Kartell wieder ruhig gestellt. Stattdessen kam es jedoch zu einem Machtwechsel zu noch radikaleren Hutten, Torborro und Szajin. Makeb hatte gar keinen wirklichen Tie-in und wurde einfach so aus dem Hutt gezogen. Selbst die Verbindung zu den Schreckensmeistern (welche für Karaggas und Torborros Wahnsinn verantwortlich gewesen sein sollen) wurde nie direkt bestätigt.

Erzählerisch machte man mit dem Schreckensmeister-Arc nur einen Fehler, man erzählte ihn fast ausschließlich durch die Intros zu Operationen. Dabei ging einiges verloren, denn viele Gruppen skippten sich durch und nahmen diese Intros zunächst gar nicht als echten Story Content wahr. Es gab jedoch auch zwei Daily-Gebiete (Sekion X und Oricon) und Kriegsgebiete (Denova, Ancient Hypergates) zur Story. An Oricon konnte man bereits beobachten wie sich BioWares Strategie veränderte, doch am Ende konnte man Oricon auch nur abschließen, wenn man die Operationen absolviert. Diesen Kardinalfehler nahm man sich in 3.0 wirklich zu Herzen.

Im Verlauf der 2.0 Ära hat BioWare viel gelernt und mit 3.0 hat man seine Schlüsse gezogen - Solo Mode Flashpoints, Prologe und Epiloge für die Story (in Form von Flashpoints oder Daily-Gebieten), ein auch solo erlebbares Finale des Story-Arcs.

Aber auch die 2.0 Ära hinterließ ein Problem, sie endete mit Oricon, aber es dauerte von Oricon noch ein ganzes Jahr bis Rishi. Zwischendrin begann man jedoch den Prolog zu 3.0, welcher de facto bereits als Teil von 3.0 gezählt werden sollte. Heute befinden wir uns in einer ähnlichen Lage. Die 5.0 Ära fand ihr Ende auf Nathema und was jetzt kommt wird bereits als Prolog für 6.0 fungieren.

Keiths vage Road Map

Beyond September

For our Story and PvE players, you have not been forgotten and coming this Fall, along with the return of some very cool Companions, and big updates for Guilds, we’ll introduce a completely new storyline that will kick off a new set of challenges and adventures that will continue into the new year.



Nach 2017 könnte auch 2018 ein Jahr ohne Addon werden. Und wir wurden eigentlich vorgewarnt, denn Keith und Charles betonten immer wieder, dass sie häufigere kleinere Updates gegenüber seltenen großen Updates bevorzugen würden. Und es war es 2018 als man ankündigte sich mit der Frage zu beschäftigen, wie man TROTZDEM ein Addon umsetzen könnte.

Mir wäre daher vor allem eines wichtig, nämlich dass 2018 kein Jahr ohne neues Daily-Gebiet wird. Ohne etwas zum Erfarmen fehlt mir der Grund einzuloggen und Flashpoints sind extrem unflexibel, denn man kann nicht wie in Daily-Gebieten einfach mal etwas auslassen. Außerdem finde ich die obligatorischen Boss-Fights als Teil einer "Daily" höchst lästig.

Aber zumindest verkündet man nach September den Start einer neuen Storyline und vielleicht bedeutet das auch mehr als nur einen einzigen Flashpoint. Der Vermerk "new storyline that will kick off a new set of challenges and adventures that will continue into the new year klingt für mich mehr nach einem Daily-Gebiet bzw. einem neuen Planeten (wo trennt man das eigentlich nicht, denn ein "Planet" wäre ja nur ein etwas größeres "Daily-Gebiet") als nach einem Flashpoint. Oder man schickt irgendein längerfristiges Event ins Rennen.

So nebenbei kündigt die Road Map auch an, dass die Rückkehr einiger GefährtInnen ins Haus steht, wobei man nun jedoch zugeben muss, dass nicht mehr sehr viele fehlen:

Kira und Scourge verzögern sich etwas
Dark Jaesa kommt im Sommer

Es bleiben:
Khem Val/Darth Zash
Light Jaesa
Doc
Zenith
Tharan Cedrax
Nadia Grell

Dass unter den fehlenden Gefährten gleich drei des Jedi-Botschafters vertreten sind lässt mich vermuten, dass man in 5.11 oder 5.12 mit der neuen Storyline auch zumindest einen Ex-Gefährten für alle Klassen zurückbringen könnte. Da mir Zenith zu republikanisch ist und Nadia Grell zu hell wäre würden wohl Doc oder/und Tharan Cedrax für diesen Job in Frage kommen. Beide haben bereits für unterschiedlichste Organisationen gearbeitet, wobei diese auch nicht immer der hellen Seite verpflichtet waren. Jemand der schon mit Kriminellen und Hutten gearbeitet hat, der könnte wohl auch mit einem Sith zusammenarbeiten.

Beide Herren hätten neben einen Doktor-Titel auch Experten-Kenntnisse auf ihren Fachgebieten vorzuweisen, was sie für die Allianz sehr wertvoll machen würde. Doc ist erwiesenermaßen ein medizinisches Genie und ein Arzt ohne Grenzen (auch ohne Grenzen des Anstands), sodass er bei der Bekämpfung einer Seuche oder im Rahmen einer Hilfsorganisation gut untergebracht wäre. Bekommen wir es vor 6.0 während der Rohstoffkrise auch noch mit einer Seuche zu tun, dann wäre Doc der richtige Gefährte um diese zu bekämpfen. Tharan Cedrax ist da vielleicht etwas weniger idealistisch und er wirkt auch als wäre der weniger erfolgreiche Frauenheld. Dr. Cedrax ist allerdings ein Experte für Exotechnologie, worunter auch die Technologien von Nathema und Iokath fallen dürften. Das Schicksal Iokaths hängt noch in der Luft und es wäre langsam einmal an der Zeit einen Experten für diese Dinge heranzuschaffen. Natürlich hätte meine Begeisterung für Tharan Cedrax auch einen anderen Grund - Holiday. Wer die Serie Andromeda kennt weiß vielleicht worauf ich hinaus will. Iokath könnte Holiday einen Droiden-Körper schaffen, sodass man sie als eigene Gefährtin erhalten könnte. Oder man putscht auf Iokath mit Holiday gegen SCORPIO. Es bestünde ja auch generell die Frage, ob das "Hologramm" Holiday nicht ebenfalls von Iokath stammt. Ebenso von Interesse wären Holidays Entwicklungsmöglichkeiten, denn sie ist ja bereits jetzt mehr als der Doktor aus Star Trek Voyager. Holiday könnte eine KI vom Kaliber einer SCORPIO sein, nur deutlich netter und humorvoller. In einer idealen Version von 5.11 würde man vielleicht auf Doc und Tharan Cedrax treffen, wobei es Doc nicht lassen würde mit Holiday zu flirten.

Die Republik Zakuul

Ich bin begeistert wie man den Story-Arc um Zakuul abgeschlossen hat. Soviel Fingerspitzengefühl hätte ich BioWare zunächst nicht zugetraut, aber man bewegte sich mit 5.9 wirklich wieder einmal auf dem Niveau der guten alten Zeiten.

Zakuul hat in KotFE und KotET eine extreme Wandlung durchgemacht. Aus einer absoluten Monarchie die auch noch an das Gottesgnadentum ihrer Herrscherfamilie glaubte wurde eine Republik mit einem gewählten Staatsoberhaupt. Das birgt natürlich weiterhin das Risiko eines Rückfalls in eine Diktatur, aber es ist ein grandioser Fortschritt. Gerade helle und republikstreue Charaktere können sich jetzt wirklich auf die Schulter klopfen, dass sie das Ewige Imperium in eine Demokratie verwandelt haben, die bereitwillig ihre eroberten Welten aufgibt und seine neue Stellung in der galaktischen Politik mittels Diplomatie fixieren will. Orte ich da bereits Interesse an Beitrittsverhandlungen mit der Republik? Selbst die Entscheidung über das Schicksal Makebs zu treffen hat mich nicht so stolz gemacht wie zu sehen, dass sich Zakuuls Bevölkerung für den richtigen Weg entschieden hat. Natürlich sind Zakuuls Entscheidungen von den Autoren festgesetzt und vollziehen sich unabhängig von meinen Entscheidungen, sodass sich Diktatoren nun angepisst fühlen müssen, dass sich Zakuul für unabhängig erklärt und ihnen die Unterstützung entzieht, weil man es sich jetzt leisten kann, da die Allianz geschwächt ist. Aber als Befürworter der Demokratie fühle ich mich in jeder hellen Entscheidung hinsichtlich Zakuuls bestätigt. Das Schicksal Zakuul ist vielleicht gerade deshalb so interessant, weil jeder es anders empfindet. So ist Zakuul meinem dunklen Hexer entwischt, denn er hat es zwar bis 5.0 auch ständig geschont (indem er helle Entscheidungen traf um die Loyalität Zakuuls zu gewinnen), er ließ in 5.2 aber als Imperator auf die Rebellen feuern. Militärisch gesehen ist Zakuul neutralisiert, es kann keine großen Kriege mehr führen. Als jemand der den Mandalorianern in Kapitel XIV bevorzugt eingeredet hat als Sicherheitskräfte im ehemaligen Ewigen Imperium zu arbeiten befürchte ich allerdings, dass die Mandos nun über einige freie Welten herfallen könnten. Ich würde auch eine offscreen-Invasion Zakuuls für möglich halten, bei der sich Clan Fett und seine Verbündeten für die Verluste im Krieg gegen Arcann rächen und ihre Ehre im Kampf gegen menschliche Gegner wiederherstellen. Man könnte die Geschichte des Wild Space weiterschreiben, ohne Zakuul eine große Rolle geben zu müssen. Die Wild Space-Region bietet auf jeden Fall den Vorteil, dass man hier viele Geschichten erzählen kann, die für den Rest der Galaxis zu Legenden und Mythen werden - was auch mit dem neuen Disney-Kanon vereinbart werden könnte. Timothy Zahn hat es etwa so getan, als er die Chiss im neuen Kanon in Mythen der Wild Space-Bewohner als raffinierte Krieger auftreten ließ. Thrawn und die Chiss haben es in den Kanon geschafft, ihre Hintergrundgeschichte blieb jedoch relativ nebulös.

Als Außenposten der Großmächte in diesem Gebiet der Galaxis könnte man sich durchaus erhoffen als Gouverneur oder Moff der Wild Space Territorien anerkannt zu werden. Immerhin ließe sich so auch die Stellung der Allianz rechtfertigen, welche ja auch von Nicht-Sith und Verrätern angeführt werden kann. Solange man fern der Hauptstädte sein Unwesen treibt wäre es politisch denkbar, dass man als Statthalter einer Supermacht fungieren kann, die man früher offensiv bekämpft hat. In der Weltpolitik kommt das ja öfter vor, wenn "geläuterte" Diktatoren nun auf die Linie einer Supermacht wechseln, um sich finanzielle oder militärische Unterstützung zu sichern. In Star Wars-Vorstellungen wäre man wie Tarkin, der ja auch den Respekt Vaders und des Imperators genoss, obwohl er nur ein gewöhnlicher Sterblicher war. In James Lucenos kanonischen Tarkin-Roman betrachtet Palpatine sich selbst, Vader und Tarkin als Teil eines Triumvirats der über das neue Imperium herrscht. Zur gleichen Zeit ist Tarkin als Gouverneur des Outer Rim jedoch fern von Coruscant stationiert und er hat den Bau des Todessterns, sowie die Bekämpfung der letzten widerspenstigen Welten zu überwachen. Ich führe in Fällen wie denen des Allianzkommandanten auch gerne die Praxis antiker Staaten an, welche auch hin und wieder Barbaren oder ehemalige Erzfeinde für ihre Zwecke einspannten, sodass barbarische Kriegsherrn zeitweise in voller Amtstracht eines römischen Feldherrn auftreten und sogar Provinzen verwalten konnten. Aber auch die Griechen waren nicht weniger flexibel. Selbst die Perser setzten gerne auf zum Teil auch übergelaufene griechische Kommandeure. Die Erfolge beim Kampf gegen eine Supermacht sind an sich noch kein Ausschlussgrund für ein künftiges Beschäftigungsverhältnis. Im Gegenteil der rein objektive Erfolg eines Kommandeurs schlägt sich wohl eher sehr positiv im Lebenslauf desselben nieder.

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Montag, 21. Mai 2018
6.0 Spekulationen: Khomo Fett und die Rückkehr der Mandalorianischen Neo-Kreuzritter
Wer mit der Lore weniger vertraut ist kann Khomo Fetts Verherrlichung der Mandalorianischen Neo-Kreuzritter nur zum Teil nachvollziehen. Das Oberhaupt von Clan Fett wünscht sich die Zeiten zurück als die Mandalorianer galaxisweit gefürchtet waren und erst durch den einmaligen Revan gestoppt werden konnten - soweit, so klar.

Doch Khomo Fett ist nicht irgendein alter Veteran, er ist ein Nachfahre von CASSUS FETT. Feldmarschall Cassus Fett war in den Mandalorianischen Kriegen so etwas wie der Stellvertreter und Chef-Stratege Mand'alor des Ultimativen, also jenes mandalorianischen Anführers den Revan erst im Duell töten musste, um die Mandalorianer nach Malachor V wirklich besiegt zu haben. Was danach aus Cassus Fett wurde ist unbekannt, für einige Zeit galt er jedoch als meist gesuchter Kriegsverbrecher der Galaxis und er hätte die besten Voraussetzungen besessen die Nachfolge des durch Revan ermordeten Mand'alor anzutreten. Stattdessen wurden die führungslosen Mandalorianer gezwungen ihre eroberten Gebiete aufzugeben, militärisch abzurüsten und nie wieder Nuklearwaffen oder Basalisk-Kriegsdroiden zu bauen.

Seine Stellung verdankte Cassus Fett jedoch nicht bloß seinen Heldentaten/Kriegsverbrechen während der Mandalorianischen Kriege. Cassus Fett war das Mastermind hinter den Mandalorianischen Kriegen, der Erfinder der Neo-Kreuzritter. Um das zu erklären muss man noch etwas weiter ausholen. Knapp eine Generation zuvor waren die Mandalorianer an der Seite Ulic Qel-Dromas in einen Krieg gegen die Republik gezogen. Doch auf Onderon und dessen Mond Dxun geriet man in einen republikanischen Hinterhalt. Mand'alor starb und die Mandalorianer wurden besiegt. Als Jahrzehnte später Mand'alor der Ultimative von den Sith zum Krieg gegen die Republik angestachelt wurde weigerten sich einige Clans in den Krieg zu ziehen, während andere sich immer noch nicht von den Verlusten des letzten Krieges erholt hatten. Vor allem die Taung-Bevölkerung unter den Mandalorianern stand kurz vor ihrem Aussterben. Die kriegerischen Taung waren die ersten Mandalorianer gewesen und nun standen die Mandalorianer vor einer krassen kulturellen Veränderung. Um die nötigen Mannschaftszahlen für einen Krieg zu rekrutieren präsentierte der Mensch Cassus Fett seine Idee eine völlig neue Generation von Mandalorianern zu rekrutieren und mit mehr oder weniger standardisierten Rüstungen auszustatten. Die Mandalorianischen Neo-Kreuzritter sollten aus Eroberten und Befreiten rekrutiert und wie in einer modernen Kriegswirtschaft mit standardisierten Waffen ausgestattet werden. Cassus Fett schuf den Mandalorianern eine Armee, die sich auch visuell von den individualistischen Clan-Kriegern abhob und das Kulturgut der Mandalorianer vielleicht auch etwas verwässerte.

Khomo Fett ist einer der Nachfahren dieses Fett der wohl noch vor Canderous Ordo zum ersten menschlichen Mand'alor hätte werden können. Seit den Mandalorianischen Kriegen lebte Clan Fett wohl mit der Überzeugung um seinen großen Triumph betrogen worden zu sein. Die Fetts sind definitiv keine Freunde der Jedi oder Clan Ordos, wobei man Canderous Ordo als Mand'alor den Bewahrer womöglich sogar als Gegner der verwässerten Neo-Kreuzritter-Interpretation der Mandalorianischen Kultur betrachten könnte. Cassus Fett wusste wahrscheinlich von den Sith, welche Mand'alor den Ultimativen in den Krieg getrieben hatten. Cassus hat diese Sith aber wohl nicht gehasst. Trotzdem stellt sich die Frage, ob die Sith Cassus als potentiellen Mitwisser beseitigen ließen.

Würde es zu einer Neu-Auflage der Mandalorianischen Krieg oder einem Mandalorianischen Bürgerkrieg kommen, so stünde Cassus Fett wohl fest auf der Seite der Sith oder jener Partei welche ihm einen glorreichen Feldzug verspricht. Shae Vizla stünde dem als amtierende Mand'alor im Weg, zumal sie eher mit der Philosophie Clan Ordos liebäugelt, dass Mandalorianer zu sein mehr bedeutet als Krieg zu führen.

Für die auf Iokath unterlegene Fraktion wäre es denkbar, wenn man nun Mandalorianer nach Iokath lockt, indem man ihnen einen Anteil an den dortigen Waffenfabriken verspricht. So würde sich die militärische Situation auf Iokath wieder ausgleichen. Es wäre aber auch denkbar, dass man die Mandalorianer anstacheln könnte Welten zu überfallen, auf denen nun Kriegsmaterial gelagert wird. Will man die Allianz und ihren Verbündeten von Iokath ablenken, so wäre es notwendig eine mobile Bedrohung zu schaffen, welche die rasche Verlegung von Truppen erfordert. Neue Mandalorianische Dekos und ein neues Mandalorianer-Set auf dem Kartellmarkt könnten sich auch ganz gut für ein Wiedersehen in naher Zukunft eignen.

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Mögliche Verbündete für die Allianz: Voss
Nachdem wir aufgrund des populären Zakuul-Bashings wohl länger nichts mehr von den Erben Zakuuls hören werden könnte man die Rolle der "prophetischen Stichwortgeber" ana Sana-Rae und die Voss delegieren.

Isolationismus

Die Voss sind eine an sich sehr interessante Spezies, da sie sich im Sinne der Theorien eines Meister Joruus C'baoth um Sekundäre handeln dürfte. Der legendäre C'baoth lebte in den Jahrzehnten vor den Klonkriegen und beschäftigte sich sehr intensiv mit der Frage, wie und ob man eine Jedi-Kolonie gründen könnte. Als Kommandeur der Outbound Flight Expedition in die Unbekannten Regionen unterteilte C'baoth die ihm anvertrauten Kolonisten in zwei Kategorien, jene die Jedi werden könnten und jene die das Potential in sich tragen Jedi zu zeugen. Kurzum, für Outbound Flight wurden gezielt Kolonisten rekrutiert welche mindestens leicht erhöhte Midichlorianer-Werte aufwiesen. Die Voss entstanden seinerzeit als machtsensitive Sub-Spezies, als sich Voss und Gormak von einem gemeinsamen Vorfahren auseinander entwickelten. Während die Gormak ihrem Ur-Vorfahren noch ähneln, entwickelten sich die Voss unterstützt durch die Macht und genetische Selektion deutlich schneller und entfremdeten sich von ihrer Ur-Spezies. Im Vergleich ist die Voss-Spezies zahlenmäßig kleiner als jene der Gormak.

Kriegsführung wie man sie nur in machtsensitiven Kulturen erleben kann

Während sich die Gormak technisch höher entwickelt haben, blieben sie jedoch in losen Stammesföderationen gefangen. Zur gleichen Zeit entwickelten die Voss in Voss-Ka jedoch eine vom Rest des Planeten abgeschottete Hochkultur, welche jedoch deutliche theokratische Züge annahm. Die Gormak mögen wie Barbaren erscheinen, doch die Voss werden von einer Gruppe irrationaler Mystiker regiert. Theoretisch wären die Voss ihren Gormak-Nachbarn deutlich unterlegen, doch die Gormak-Stämme scheinen unfähig sich zu vereinen.

Technologisch wirken die Gormak zwar auf den ersten Blick wie primitive Plünderer, doch dieser Eindruck täuscht. Die Gormak nutzen in ihren technologischen Konstrukt sehr häufig "Kristalle", was bedeuten könnte, dass sie machtsensitive Kyber-Kristalle für ihre Technologie benutzen. So verwenden die Gormak wohl bereits etwas wie die technologischen Grundlagen eines Todessterns.

Die Voss selbst sind technologisch weniger hoch gerüstet, sie setzen aber deutlich stärker auf die Macht und speziell trainierte Eliteeinheiten. Die Voss-Mystiker sind Heiler und Propheten, welche die Macht zwar nicht als Waffe nutzen, aber es meisterhaft verstehen durch Visionen die Strategien ihrer Feinde zu erkennen. Auf diese Weise gelang es den Voss sogar eine imperiale Invasion ihres Planeten abzuwehren, weil sie genau wussten wo die Imperialen landen und zuschlagen würden. Man kann sagen was man will, aber unter all der mystischen Verklärung besitzen die Voss-Mystiker einige hochtrainierte Spezialisten im Umgang mit der Macht. Ich würde etwa argumentieren, dass die Voss zwar keine aggressiven Macht-Techniken wie Machtstürme oder Telekinese nutzen, sie sind aber meisterhafte Anwender von passiven Techniken.

Bruchpunkte und Kampfmeditation

Die Voss verstehen die Macht anders als die Jedi und daher sind ihre Bezeichnung vielleicht auch irreführend, aber man kann Vergleiche ziehen und erklären welche besonderen Techniken die Voss nutzen. Dass sie im Schrein der Heilung einige der besten Machtheiler der Galaxis beherbergen ist klar. Aber meiner Meinung nach sind die Voss auch unbestrittene Meister der Bruchpunkttechnik. So können die Voss durch "Visionen" oder "Meditation" hervorsehen, wo als nächstes was passieren wird. Zugleich sind die Mystiker zweifellos in der Lage eine Form der Jedi-Kampf-Meditation einzusetzen. Kampfmeditation kann ja auch bedeuten den Schlachtverlauf auf ein bestimmtes Ergebnis hin zu steuern, etwas das wiederum im Einklang mit der Voss-Ideologie von stets zutreffenden Prophezeiungen stünde.

Dass die Voss derart erfolgreich im Kampf gegen die Gormak waren liegt wohl auch daran, dass die Gormak Kyber-Kristalle in ihren Waffen verwendeten. Für einen erfahrenen Mystiker wurden die Gormak somit jederzeit durch die Machtsignaturen dieser Kristalle sichtbar, so als hätte man eine perfekte Radarortung der feindlichen Verbände. Als die Sith auf Voss einzumarschieren versuchten ortete man auf diese Weise wohl einzelne Sith-Lords, welche die Verbände kommandierten und selbst wenn sie ihre Präsenz verbargen konnten ihre Lichtschwertkristalle ihre Position verraten.

Das Erbe der 100jährigen Dunkelheit?

Laut ihrer Lore wurde Voss einst von den Sith für seine Ressourcen ausgebeutet, ehe die Jedi nach Voss kamen und einige der Gormak-Clans im Gebrauch der Macht unterwiesen. Es kam zum Krieg um Voss und die Sith verloren.

Sollte das vor nur 1300 Jahren gewesen sein, dann wäre die Evolution der Voss wahrhaft erstaunlich und vielleicht ein Nebenprodukt von Macht-Alchemie. Meine persönliche Theorie ist jedoch, dass die Voss in der 100jährigen Dunkelheit entstanden, als die späteren Sith-Lords auf der Flucht vor dem Jedi-Orden nach Ressourcen für ihren Krieg und den Aufbau ihres Ordens suchten. Die späteren Sith waren Meister der Macht-Alchemie und beherrschten auch die Kunst mit Hilfe von Macht-Kristallen Waffen zu bauen. Wissen, das sie wohl mit den Gormak teilten. Jahrtausende später setzen die Gormak ja immer noch auf scheinbar genetisch veränderte Bestien. Die Gormak waren für die dunklen Jedi wohl so etwas wie geeignete Sturmtruppen, doch die Kriegsschauplätze in der 100jährigen Dunkelheit änderten sich mehrmals und so war Voss wohl nur eine von vielen Schlachten. Die Anwesenheit von "Jedi-Architektur" auf Voss könnte auch belegen, dass die einst verbannten dunklen Jedi noch tiefer in der Jedi-Kultur verwurzelt waren als den Jedi lieb wäre. Erst mit der Verbannung nach Korriban wurden die dunklen Jedi zu Sith und begannen einen eigenen Architektur-Stil zu entwickeln.

Dankbarkeit für die Verteidigung gegen Vaylin

Mit Sana-Rae hatte die Allianz bereits ihre eigene Voss-Mystikerin und der Einsatz von Allianz-Streitkräften auf Voss, um den Planeten gegen Vaylins Invasion zu verteidigen sollte das Image der Allianz in den Augen der Voss deutlich gestärkt haben. Durch die Rekrutierung von Rokuss war es wohl sogar möglich die Gormak im Ansehen der Voss zu rehabilitieren und die Beziehung zwischen beiden Völkern zu stärken. Voss würde jedoch kaum nennenswerte Kontingente an Commandos oder Mystikern an die Allianz abtreten. Aber vielleicht könnte man mit Voss (und Manaan) so etwas wie eine Achse der Heilung für die Galaxis bilden. Voss-Heiler die so etwas wie eine Klinik unter dem Schutz der Allianz betreiben und Selkath die Kolto-Hilfslieferungen verteilen. Gormak-Krieger könnten zu gefragten Schutztruppen werden und die Öffnung des Planeten wäre eine Möglichkeit einiges an Druck abzubauen, der früher zu Konflikten zwischen Voss und Gormak geführt hat.

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Sonntag, 20. Mai 2018
Wenn die Fans es wünschen: Cameo-Chancen für Senya, Koth und Arcann
Die Arcann-Romanze könnte das letzte gewesen sein, was wir von den in 4.0 und 5.0 eingeführten Zakuul-Charakteren hören werden. Wobei es auch in 5.9 ein großes Stück Kontinuität gab, da ja der gesamte Orden von Zildrog auf den Zakuul-Arc zurückging. Und dann war da noch eine E-Mail von Konsul Axion.

SWTOR wäre natürlich kein BioWare-Game wenn es nicht sofort nach dieser Mail schon Wünsche nach einem Auftritt von Axion gegeben hätte. Und natürlich besteht die Frage, was nach Nathema und Zakuuls Unabhängigkeitserklärung aus den zakuulischen Gefährten wird? Rein technisch werden sie uns erhalten bleiben, denn sie unspielbar zu machen könnte zwar zur Theorie passen, würde aber sofort einen Shitstorm verursachen.

Koth Vortena

Jeder Zakuul-Charakter könnte nach 5.0 tot sein und genau das disqualifiziert in den Augen vieler Fans Charaktere davon auch in Zukunft noch eine Rolle spielen zu können. Ich persönlich neige dazu zu sagen, dass BioWare einfach die Charaktere für die Story nehmen soll, die man braucht, auch wenn das bedeutet, dass bestimmte Gefährten für längere Zeit keine "on screen Präsenz" besitzen werden.

Sollte man Koth Vortena jemals wieder verwenden wollen, so müsste man auch eine Alternative aus dem Ärmel schütteln, sollte Koth in 5.0 verstorben sein. Koth könnte als ehemaliger Captain der Ewigen Flotte ja nach Zakuul zurückgekehrt sein, um die dortigen Streitkräfte wiederaufzubauen. Womit Koth in ferner Zukunft als Verbündeter des einstigen Allianzkommandanten auf der Bühne erscheinen könnte, sollte Zakuul eines Tages einige Hilfstruppen für eine Mission bereitstellen. So etwas kommt in den meisten erfolgreichen Serien ja irgendwann vor und auch Star Wars schätzt dieses Phänomen, denn so kämpften etwa die Mon Calamari an der Seite der Rebellen in der Schlacht von Endor, nachdem sie sich dafür entschieden hatten die Rebellion zu unterstützen. Aber man kann auch Chewies Einsatz auf Endor als Fortsetzung der Klonkriege betrachten, als er an der Seite von General Tarful und Yoda gegen die Separatisten kämpfte. Auf gewisse Weise könnte Koth nun so etwas wie Chewie sein, jemand der seiner Heimatwelt gegenüber immer noch höchst loyal ist, aber nun aufgrund einer "Lebensschuld" im Dienst des Allianzkommandanten verbleibt.

Mir persönlich wäre aber eine Stargate-Lösung lieber, nach der Koth neben seinem Engagement innerhalb der Allianz auch immer wieder nach Zakuul heimkehrt. Und wenn die Stunde eines Tages reif ist bringt uns Koth Hilfstruppen von Zakuul.

Senya und Arcann

Nach 5.0 kann man Senya nicht mehr ohne Arcann haben und dass diese beiden Zakuul fern bleiben müssen wäre kein Wunder, sollte sich Zakuul wirklich vom Einfluss der königlichen Familie befreien wollen. Arcann ist der ehemalige Imperator und er war ein Tyrann, dem ein Volksgerichtshof auf Zakuul immer noch den Prozess machen könnte. Allerdings bestünde auch die Gefahr, dass einige überzeugte Monarchisten auf Arcanns Wiedereinsetzung bestünden. Seine Präsenz auf Zakuul würde das politische System der jungen Republik jedenfalls stören und so wäre Arcann wohl gezwungen formell auf seinen Thronanspruch zu verzichten, um wieder einreisen zu können. Er würde das vermutlich auch tun, doch wenn man die mitteleuropäische Geschichte nach dem Ersten Weltkrieg bedenkt, so wurden die einstigen Herrscherhäuser damals recht radikal verbannt, um Restaurationsbemühungen von vornherein auszuschließen. Habsburgkaiser Karl I. versuchte dennoch zweimal in Ungarn einzureisen und sich als König einsetzen zu lassen, was im "Königreich Ungarn", das die Monarchie bis dahin nicht abgeschafft wurde, jedoch verhindert wurde. Stattdessen blieb der Regent Miklos Horthy im Amt und errichtete eine Militärdiktatur. Auch wenn Arcann auf den Thron verzichtet, sein Vater herrschte derart lange, dass es eine tief verwurzelte Monarchisten-Bewegung geben sollte. So könnte Arcann auch völlig freiwillig einen Bürgerkrieg auslösen, selbst wenn er die Krone ablehnt. So gesehen könnte man Arcann auch wie Lenin missbrauchen, um ihn eines Tages nach Zakuul zu schicken, damit er eine dortige Regierung sabotiert.

Leichter hätte es Senya Tirall als ehemalige Gardistin Valkorions. Senya besäße den Respekt der Monarchisten, aber es ist nicht ganz so wahrscheinlich, dass man sie auf den Thron hieven würde. Auszuschließen wäre es allerdings auch nicht, denn es gab ja auch den Fall Katharina der Großen, welche als Ehefrau des Zaren schließlich als dessen Nachfolgerin anerkannt wurde.

Senya hatte im Gegensatz zu Koth jedoch immer den Vorteil eine Verbündeter der zakuulischen Sekten... pardon, der zakuulischen Orden... zu sein. Mit Senyas Überleben könnte man irgendwann in der Zukunft auf Unterstützung durch Ritter und Erben von Zakuul hoffen.

SCORPIO

Lässt man SCORPIO am Leben, so teilt sie einem nach Nathema in einer aufschlussreichen E-Mail mit, dass GEMINI 16 ihr Liebling war. Und dass SCORPIO sich schon darauf freut, wer sich sonst so demnächst gegen die Allianz erheben wird. Man meint fast etwas Bösartigkeit in SCORPIOs Worten ausmachen zu können. Auf jeden Fall wirkt es so, als ob SCORPIO auch in Zukunft bereit wäre unseren Feinden zu helfen, nur um eine Konfrontation für sie als Beobachterin etwas spannender zu machen. Dabei ist das Schicksal Iokaths jedoch noch lange nicht definitiv geklärt. Sollte es zum Einsatz einer Superwaffe auf Iokath kommen, welche den Planet zerstört, so stünde auch SCORPIO auf der Seite der Verlierer.

Späte Reue

Arcann zu retten mag anfangs richtig erschienen sein, doch betrachtet man das größere Bild, so sind manche der "persönlichen Entscheidungen" problematischer als man im Moment annimmt. Wie bereits erwähnt ist SCORPIOs Rettung wohl mit dem Risiko verbunden, dass sie künftig auch unseren Gegnern in die Hände spielen könnte, um spannendere Konflikte zu erzeugen. In Arcanns Fall ist es so, dass man schon auf Nathema erfährt wie verbittert manche Opfer von Arcanns Tyrannei sind, wenn dieser nun an der Seite des Allianzkommandanten herumläuft. Arcanns Überleben beschädigt also das Image des Allianzkommandanten, auch wenn man einer Mutter geholfen hat ihren Sohn zu retten. Für einen Großteil der Galaxis wird Arcann ein Monster bleiben, der weiterhin frei herumläuft - und seit BioWare kaum noch auf die Zakuul-Charaktere eingehen will wird es wohl nie einen richtigen Erlösungs-Arc für Arcann geben. Senya und Arcann zu töten wäre politisch die richtige Entscheidung gewesen. Darüber hinaus gefährdet Arcanns Überleben auch den Demokratisierungsprozess auf Zakuul, wo die Monarchisten weiterhin an die Rückkehr des letzten Sohns der Valkorion-Dynastie glauben können.

Unklar ist zu diesem Zeitpunkt natürlich auch, ob Senya Tirall vielleicht Geschwister hatte. Es mag weit hergeholt klingen, doch im Fall der Romanows ist es so passiert, dass einmal eine Dynastie auf einen Thron gelangte, die nur deshalb in Frage kam, weil die Tante des ersten Romanows den letzten Zar der Rurikiden-Dynastie geheiratet hatte. Schon die Nähe zu einer königlichen Familie kann in manchen Fällen dazu führen, dass man nach deren Aussterben auf den Thron gelangt. Zakuuls Monarchisten hätten also wahrscheinlich auch eine Alternative zu Arcann.

Für alle Fälle bestünde aber auch die Möglichkeit Arcann und Senya nach Zakuul zurückzuschicken, um einen Bürgerkrieg zu verhindern, sollte die Republik unter Konsul Axion scheitern. Arcann könnte als reuiger und aufgeklärter Kaiser den Thron besteigen, was geschichtlich nur ein Ausnahmefall wäre. Hauptsache er macht es nicht wie Iwan der Schreckliche. Aber selbst dann wäre die Gefahr durch Zakuul weitgehend neutralisiert, da es keine Ewige Flotte mehr zu fürchten gibt. Ich bewege mich mit diesen Spekulationen jedoch zunehmend im Reich der Fan Fiction, denn tatsächlich wird man nach dem extremen Backlash den 4.0 und 5.0 erzeugt haben wohl nie wieder nach Zakuul zurückkehren. Am ehesten darf Zakuul dank seiner Fangemeinschaft wohl noch offscreen ein paar mal von sich hören lassen und man sollte daher die Bedeutung von E-Mails schätzen, welche seit 2.0 den Story-Content ergänzen und manchmal auch die Klassenstories fortsetzten (wie während der Revaniter-Flashpoints).

Im schlimmsten Fall

Schlimmstenfalls würde Zakuul die Verbannung über Arcann und Senya verhängen, sodass man mit zwei gestrandeten Machtnutzern enden würde. In Koth Vortenas Fall kann ich mir zwar nicht vorstellen, dass ihn Zakuul nicht rehabilitieren würde, aber er könnte nach seinen Reisen durch die Galaxis etwas von seiner Heimatliebe verloren haben. Koth ging ja wohl nicht umsonst zur Flotte, von der er sich immer schon Reisen auf fremde Welten erhoffen konnte.

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Wer war schuld an den Aufständen?

Ein Kodex-Eintrag war damals die heiße Spur

Kodex-Eintrag beim Abschluss der 5 in 5.0 eingeführten Aufstände:
https://swtor.jedipedia.net/en/cdx/alliance-intelligence-report-a-cause-for-concern

Schon in 5.0 wurde die heiße Spur gelegt, welche schlussendlich nach Nathema führen sollte. Doch zwischen 5.0 und 5.9 lagen fast 1,5 Jahre und die Storyline dürfte sich zwischendurch etwas geändert haben. Datamining zu 5.2 und 5.3 enthielt etwa auch schon Hinweise auf Darth Malgus oder General Garza, sodass einige Korrekturen am Storyverlauf naheliegend sein dürften.

Heute wissen wir, ja es steckte eine Gruppe von Verschwörern hinter den Aufständen, welche aus Imperialen, Republikanern, Zakuulanern und dem Rest bestand. Auch die Verbindung zum imperialen Geheimdienst und den Sith ist mittlerweile klar, da der Orden von Zildrog eine ehemals imperiale Abhörstation als Hauptquartier verwendete und Unterstützung von vermissten Sith-Lords wie Darth Mortis, [Baras,] und Ravage erhielt. Selbst die zakuulanischen Aufständen auf Rakata Prime lassen sich nun auf die Involvierung von Vinn Atrius zurückführen.

Der verweigerte Hinweis

Zu 5.1 gab es einen Kodexeintrag, der schlussendlich nicht auf dem Live-Server verwendet wurde:
https://swtor.jedipedia.net/en/cdx/alliance-intelligence-report-a-common-thread

In diesem Cut Content zu 5.1 wäre Theron Shan der Verschwörung schon sehr nahe gekommen, auch wenn der Hinweis auf die Implantate Therons Mitschuld angedeutet haben könnte. Tatsächlich trug aber auch Vinn Atrius seltene Implantate, wie wohl viele Mitglieder der Horizontwache und der Exarchen. Die Verbindung zu den verstorbenen Persönlichkeiten ist überdies ein direkter Hinweis auf die Ereignisse auf Nathema, wo man auch Angehörigen verstorbener Bösewichte aus den Klassenstories begegnen kann. Loyale Imperiale Agenten begegnen auf Nathema ja sogar dem Direktor des republikanischen Geheimdienstes, während Doppelagenten der ehemaligen Direktorin des Imperialen Geheimdienstes begegnen. Der Orden von Zildrog hatte also durchaus namhafte Unterstützer in der Geheimdienst-Community. Nathema sollte all diese Gruppen bedeutend geschwächt und so manchen losen Faden (die Hände des Imperators, die Kinder des Imperators, die Anhängerschaft des Imperators, die Sternenverschwörung usw.) gekappt haben.

GEMINI 16 kam Theron zuvor

GEMINI 16 war SCORPIOs Lieblings-"Tochter" und sie besaß die einzigartige Gabe sich von der GEMINI-Frequenz gelöst, aber nicht von ihr befreit zu haben. Das bedeutet GEMINI 16 konnte nicht länger kontrolliert werden, sie besaß aber weiterhin die Möglichkeit die GEMINI-Frequenz abzuhören, eine Fähigkeit die scheinbar auch Vinn Atrius zur Verfügung stand. Atrius und seine Fanatiker besaßen zweifellos die technischen Möglichkeiten die Allianz abzuhören, doch GEMINI 16 konnte de facto alles was auch SCORPIO konnte. Die Ewige Allianz war vor derartiger Cyber-Kriegsführung nicht geschützt, weil man sich auf Zakuuls und Iokaths Technologie stützte, welche GEMINI 16 reichlich ungesicherte Hintertürchen bot.

Durch den Ewigen Thron brachte man mehr oder weniger eine Abhöranlage nach Odessen und wusste es nicht einmal. Alles was die Allianz ab 5.0 plante und unternahm wurde somit von GEMINI 16 mitgehört und mitgelesen. Als Theron Shan sich dessen bewusst wurde erkannte er, dass man GEMINI 16 ausgeliefert war. Wie schon SCORPIO vor ihr besaß auch GEMINI 16 die Fähigkeit Handlungen zu prognostizieren und Sicherheitssysteme wie ihre Augen und Ohren zu nutzen. GEMINI 16 benutzte Vinn Atrius fortan für ihre Zwecke, während sich Atrius tief in seine politische Ideologie verstrickte und Aufstände vom Outer Rim bis Coruscant los trat. Auf Coruscant versuchte Atrius einen Krieg gegen die Allianz anzuzetteln, während er im Sith-Imperium auf weniger mächtiger Unterstützter zurückgreifen musste. Innerhalb der Republik war es Atrius gelungen einen Anschlag auf den Senat und eine Invasion auf Denova zu inszenieren, doch im Sith-Imperium konnte er lediglich abtrünnige zweitklassige Sith-Lords und eine Ex-Ziffernagentin mobilisieren. Die namhafteren Sith wie Ravage oder Baras blieben vorerst noch im Hintergrund, womöglich weil sie tatsächlich so etwas wie Angst oder Respekt vor Kaiserin Acina empfanden. Es ist auch nicht ganz klar ob Ravage oder Mortis zu diesem Zeitpunkt untergetaucht waren oder ob sie insgeheim gegen Acina intrigierten, während sie offiziell ihre Loyalität beteuerten. Der größte Erfolg des Ordens von Zildrog war wohl die heimliche Invasion auf Makeb, wo man mit der Monstrosität Gethul die Minenoperationen des Sith-Imperiums zum Erliegen brachte.

Das Positive an einer Verschwörung

Mit der Ausrottung des Ordens von Zildrog und der Eliminierung aller Verschwörer konnte man eine ganze Reihe von illoyale Figuren auf allen Seiten entfernen. Die Allianz ist trotz des Verlusts ihrer Flotte und Droidenarmee nach 5.9 jedenfalls gestärkt, was ihre diplomatischen Beziehungen betrifft. Man konnte auf Nathema eine ganze Reihe von Unruhestiftern eliminieren, welche einem aus Rachsucht irgendwann in den Rücken gefallen wären. Dieses Problem existiert nach 5.9 nicht mehr. Dafür musste man aber auch den Verlust seines Großmachtstatus in Kauf nehmen, was nun die Frage aufwirft, als was man die Allianz nach 5.9 einstufen könnte? Man besitzt immer noch eine Flotte, eine Armee und wahrscheinlich mehrere Mitgliedswelten, sowie militärische Bündnisse mit Gruppen wie den Mandalorianern. Aber Odessen ist wenig mehr als ein Außenposten wie Endor und nach Iokath und Nathema hat man einen Teil seiner Truppen an die Großmächte verloren.

Was man weiterhin besitzt ist einiges an Einfluss, immerhin hat man einen Krieg gewonnen und die heimgekehrten Soldaten bringen auch Geschichten über die Erfolge der Allianz mit sich. Für welche Großmacht man sich also auch entscheidet, es wird definitiv willige Unterstützer geben.

Zakuuls positive Wandlung

In 4.0 und 5.0 war Zakuul eine absolute Monarchie mit Götterkult, quasi-religiöser Verehrung der königlichen Familie und imperialistischer Verachtung für den Rest der Galaxis. Nach Nathema erklärt Konsul Axion, dass er als frisch gewähltes Staatsoberhaupt Zakuuls dessen Unabhängigkeit von der Allianz erklärt. Man ist innerhalb weniger Jahre von einer tyrannischen Monarchie zur Republik geworden, doch die Frage ist, ob das langfristig gut gehen kann. Die meisten Staaten welche derart ruckartig ihr politisches System umkrempeln scheitern und enden für einige Jahrzehnte in Diktaturen. Zakuul hat sehr viele ungelöste kulturelle und politische Probleme, welche die Möglichkeit von Bürgerkriegen und einer Selbstzerstörung des neuen Staats als sehr wahrscheinlich erscheinen lassen. So hat sich Zakuul auf jeden Fall aus der Geschichte verabschiedet, was aber nicht bedeutet, das man nicht irgendwann ein Hilfskontingent erhalten könnte. Ein feindlicher Staat wurde eliminiert, doch sollte man nicht an seinem Schicksal interessiert sein? Wahrscheinlich wollen die Zakuulaner aber gar keine Hilfe von den "Barbaren", selbst wenn sie in der Gestalt von republikanischen Wahlbeobachtern oder Beratern kommen würden. Und auch in der Community will man wohl fürs erste nichts mehr von Zakuul hören. Alles was man mit Zakuul im puncto Wiederaufbau tun könnte ließe sich glücklicherweise auch auf andere Welten übertragen, die etwa durch Arcanns oder Vaylins Invasion kollabiert sind. In den 5+ Jahren seit Arcanns Invasion wurde wohl noch nicht alles wiederaufgebaut, wobei man die Verwüstungen durch die Ewige Flotte vielleicht mit der Invasion der Yuuzhan Vong vergleichen könnte. Die Vong unterwarfen jedoch ganze Welten zerstörerischen Terraforming-Prozessen, was im Fall des Ewigen Imperiums nicht geschah. So gesehen kam die Galaxis noch einmal glimpflich davon und auch Zakuuls Toleranz für Sklaverei oder Arenakämpfe dürfte keine apokalyptischen Ausmaße angenommen haben. Dessen ungeachtet befindet sich die Galaxis in einem Nachkriegszustand wie man ihn aus der Ära nach Yuuzhan Vong-Invasion kennt. Dort wo die Staatsmacht durch Arcann oder Vaylin ausgelöscht wurde, da dürften Opportunisten wie Piraten, Söldner oder Tyrannen ihre Zelte aufgeschlagen haben. Mit den galaxisweit zerstörten Armeen und Flotten wäre es jedoch ein leichtes nun auf Kosten der Großmächte oder neutraler Welten Territorium hinzu zugewinnen. Ist das die Stunde der Mandalorianer? Diese hätten allerdings selbst massive Verluste erlitten und könnten ebenfalls wie Zakuul in einen Bürgerkrieg zwischen den Anhängern von Clan Fett und den Loyalisten rundum Mand'alor Shae Vizla abgleiten. Imperium und Republik hätten jedenfalls alle Hände voll zu tun, um neue Welten zu gewinnen, wofür ihnen jedoch momentan die Truppen fehlen könnten. Weshalb einem eine bereits mit Schiffen und erfahrenen Soldaten ausgestattete Armee auf Odessen ja sehr gelegen käme.

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Dooku, Qui-Gon und Anakin auf Serenno: Der verhinderte zweite Jedi-Orden
In Episode I steht Qui-Gon Jinn kurz davor seinen Austritt aus dem Jedi-Orden zu erklären oder seine Exkommunikation zu provozieren, als er sich vollends hinter Anakins Aufnahme als Padawan stellt. Es geht Qui-Gon jedoch weniger darum Anakin zum Padawan zu machen, als ihn im Umgang mit der Macht auszubilden. Sollte ihm der Orden dies verweigern, so würde er es auch auf eigene Faust tun.

Die Möglichkeit dazu hätte er gehabt, indem er sich vom Orden lossagt und genauso wie sein Meister nach Serenno begibt. Dooku selbst hätte ihn wohl mit offenen Armen empfangen. Betrachtet man Dookus Gehabe im kanonischen Material (den Filmen und The Clone Wars), so ist er eindeutig ein sehr aristokratisch geprägter Mann. In Dookus Gedankenwelt war Qui-Gon Jinn für ihn so etwas wie ein Sohn, denn auch Adelshäuser bringen ja oft rebellische Sprösslinge hervor, die in abgewetzter Kleidung fremde Kulturen und Philosophien erforschen. Ideologisch standen sich Dooku und Qui-Gon jedoch zweifellos nahe, denn beide erkannten die Schwächen und Fehler der Republik und des Jedi-Ordens. Hätte sich Qui-Gon von den Jedi entfremdet, so hätte ihm Dooku auf Serenno eine Unterkunft angeboten.

Dort hätte Qui-Gon dann auch beginnen können Anakin als ersten Schüler eines völlig neuen Jedi-Ordens zu unterrichten. Und während Anakin heranwuchs wäre Dooku vielleicht nicht dem Einfluss eines Darth Sidious erlegen. Oder Dookus Separatisten hätten von der Präsenz eines neuen Jedi-Ordens auf Serenno propagandistisch profitiert. Womöglich wären sogar noch mehr Welten auf die Seite der Separatisten gewechselt und gerade auch Naboo hätte sich Dookus eher angeschlossen, wenn der Held von Naboo, Qui-Gon Jinn, hinter Dookus Sache gestanden wäre. Padme Amidala hatte ja durchaus Sympathien für einige separatistische Senatoren. Selbst wenn Sidious immer noch versucht hätte über Dooku an Anakin zu kommen, so hätte sich Qui-Gons Einfluss als kritischer Gegenpunkt erwiesen. Womöglich wäre es eher dazu gekommen, dass Sidious Cyborg-Maul gerettet hätte, als dass er Darth Tyranus zu rekrutieren versucht hätte. Und Qui-Gons Verrat am Jedi-Orden könnte auch andere Jedi angelockt haben, sodass die Separatisten womöglich gar nicht erst von Handelsföderation und Bankenclan abhängig geworden wären. Am Ende hätten die Fronten in den Klonkriegen deutlich klarer ausgesehen, auf der einen Seite eine von den Sith kontrollierte Republik, auf der anderen eine von Jedi unterstützte Föderation, die ohne Droidenarmeen mit Freiwilligenverbänden gekämpft hätte. Klingt mehr nach den Rebellen oder nicht? Im Zuge des Konflikts hätten sich womöglich nur noch einige Hardliner innerhalb des Jedi-Ordens zur Republik bekannt, allem voran Mace Windu, der wahrscheinlich der dunklen Seite verfallen wäre. So hätte sich Darth Sidious seine eigene Armee von Macht-Kriegern geschaffen, welche jedoch an interner Sabotage gescheitert wäre, zumal nicht jeder Jedi bereitwillig in den Dienst der dunklen Seite getreten wäre. Am Ende hätten die Jedi auf beiden Seiten der Grenze wohl kooperiert, um Sidious abzusetzen und eine Reformation von Jedi-Orden und Republik einzuleiten. Vielleicht hätte Dooku Serenno sogar Qui-Gons Jedi-Orden vermacht, sodass eine Jedi-Akademie fernab des politischen Zentrums der Galaxis entstanden wäre, wie es in den Legends mehrfach als notwendig erachtet wurde, um den Jedi-Orden vor politischer Instrumentalisierung zu schützen.

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Mace Windu: Beinahe-Bezwinger der Sith

Mace Windu als der Auserwählte?

Laut George Lucas selbst ist Darth Sidious in Episode 3 Mace Windu tatsächlich unterlegen. Doch genau diese Antwort wirft seit vielen Jahren die Frage auf, warum Yoda im Anschluss deutlich größere Schwierigkeiten hatte Sidious ebenfalls zu besiegen.

In der Lore findet sich zumindest eine Erklärung, um Mace Windus Überlegenheit zu rechtfertigen - die dunkle Seite! Man kann sich nun auf zwei Erklärungen stützen, von denen eine tief in die Trickkiste der Legends-Lore greift und die andere eher oberflächlich Beispiele aus den Filmen und der Serie The Clone Wars nutzt (kanonische Werke, welche von George Lucas selbst gestützt wurden). Die kanonische Erklärung geht auf Mace Windus eher skrupellose Natur zurück. Windu ist Anakin Skywalker näher als dem Jedi-Meister lieb sein könnte und diese Ähnlichkeiten dürften auch zu den Spannungen zwischen beiden beigetragen haben - sie sind sich wohl zu ähnlich gewesen. In den Klonkriegen unterstützte Windu etwa den geplanten Mordanschlag auf Count Dooku, etwas wogegen nur Obi-Wan Kenobi als Jedi-Ratsmitglied Einspruch einlegte. Andere Ratsmitglieder gaben zum Teil widerstrebend nach und stimmten mit Windus Plan überein. Sogar Yoda zeichnete Windus Vorschlag ab, Dooku kaltblütig zu ermorden. So tief waren die Jedi also bereits gesunken, dass sie kaltblütigen Mord als mit dem Jedi-Kodex vereinbart betrachteten. Anakin Skywalkers Ermordung Count Dookus war demnach vom Jedi-Rat genehmigt, auch wenn die ursprüngliche Attentats-Mission Quinlan Vos erteilt worden war, welcher jedoch scheiterte. Vos war es während seiner Mission außerdem sogar gelungen Dooku zu entwaffnen, als er sich der dunklen Seite hingegeben hatte und das obwohl Vos nach allgemeinen Standards keiner der fähigsten Duellisten des Jedi-Ordens gewesen wäre. Windus Sieg über Sidious liegt genau auf dieser von George Lucas genehmigten Linie, Windu bezwingt den dunklen Lord der Sith und gibt seine Absichten fauchend bekannt, weil er in Episode III zunehmend auf die dunkle Seite glitt. Windu repräsentiert jenen Teil des Jedi-Ordens der mittlerweile völlig den Bezug zu seinen Wurzeln verloren hatte - einst waren die Jedi Philosophen, Friedenshüter und erleuchtete Wesen - nun sind sie Generäle, Politiker und Bürokraten. Es ist passend das Obi-Wan das genaue Gegenteil zu Windu darstellt, immerhin wurde Obi-Wan von Qui-Gon Jinn unterrichtet, der den alten Jedi-Idealen deutlich besser entsprach als Windu und das Establishment.

In den Legends hängt Windus Sieg hingegen von seiner Kontrolle über die dunkle Seite ab. Windu hat in den Legends sogar seine eigene Lichtschwert-Kampf-Form entwickelt - Vapaad, eine Abwandlung von Form VII. Windu ist nicht nur ein exzellenter Schwertkampfmeister (der Sidious daher bereits überlegen sein könnte), sondern er hat auch gelernt via Vapaad die dunkle Seite zu kanalisieren, was bedeutet, dass er seine eigene und die dunkle Seite in anderen gegen diese einsetzen kann. Kurzerhand lenkt Windu also den Kampf über Sidious Machtenergie gegen diesen, es ist also nicht die helle sondern die dunkle Seite die Sidious an den Rande einer kompletten Niederlage drängt.

Hätte Windu Sidious getötet, so hätte in diesem Fall allerdings die dunkle Seite triumphiert. Und man erkennt in Anakin bereits wie dieses Schwanken im Gleichgewicht Auswirkungen hat. Anakin wirft einem dunklen Windu vor den Jedi-Kodex verraten zu haben.

In Episode III wirft Yoda auch die Frage auf, ob man die Prophezeiung des Auserwählten nicht missverstanden hat. Obi-Wan legt sie in etwa so aus, dass es Anakins Aufgabe gewesen wäre die Sith zu vernichten. Diese Aufgabe hätte ihm Mace Windu ja fast abgenommen. In den Legends wirkt es jedoch eher so als ob es Anakins Aufgabe gewesen wäre sicherzustellen, dass das Gleichgewicht wiederhergestellt werden kann. Als er Palpatine tötet und sich selbst opfert lässt er etwa Luke Skywalker als letzten und deutlich graueren Jedi zurück. Luke gründet einen neuen Jedi-Orden, der mehr mit den Idealen eines Qui-Gon Jinn zu tun hat, als mit der staatstragenden Ideologie eines Mace Windu. Lukes Jedi sind keine Staatsbediensteten mit Lichtschwertern mehr und zuweilen stellt das auch ein Problem dar, wenn sie sich wieder einmal nicht auf der politischen Linie der Regierung bewegen.

Windus Jedi waren jahrelang eine Armee im Dienste der Sith gewesen, wobei sie von Palpatine manipuliert mehrere katastrophale Brüche des Jedi-Kodex vollzogen hatten. Das Ziel der Sith war es nicht die Jedi eigenhändig auszulöschen, sondern dafür zu sorgen, dass sich der Orden selbst zerstört. Genau dieses Schicksal ereilte aber schlussendlich auch die Sith, als sich Darth Vader gegen Darth Sidious wandte und im selben Moment von der dunklen Seite abwandte.

Yodas Scheitern

Mace Windu hätte ein erfolgreicher grauer Jedi sein können, hätten es die Sith nicht geschafft das Gleichgewicht der Macht aus den Fugen zu bringen. Doch auch Yoda hatte am Ende der Klonkriege keine weiße Weste mehr. In The Clone Wars wird das deutlicher als Yoda gegen Kriegsende immer nachdenklicher wird. Allmählich schwant dem Großmeister ja schlimmes und er muss sogar seine eigene dunkle Seite konfrontieren. Selbst Yoda ist nicht frei von Arroganz und Trübungen seines Gerechtigkeitssinns. Weshalb er in seinem Duell mit Sidious zu unterliegen scheint. Ähnlich wie Windu erkennt Yoda wohl was es bedeuten würde die dunklen Lords zu besiegen, doch anstatt wie Windu voll auf seine Aggressionen zu setzen hält sich Yoda schlussendlich zurück und tritt den Rückzug an. So bewahrt sich Yoda seine helle Seite, genauso wie Obi-Wan auf Mustafar. Doch beide sind fortan als Helden der hellen Seite beschädigt. Beide wollen Luke auf Dagobah daher auch drängen Darth Vader zu töten, etwas das sie beide nicht vermocht hätten, aber selbst nach Jahren immer noch für den richtigen Weg halten. Luke ist jedoch eine reine Verkörperung der hellen Seite, ungetrübt von den Einflüssen der dunklen Seite.

In dieser Hinsicht sind sich Legends- und Kanon-Luke sogar ähnlich, als sie Jahre später von ihrem Neffen verraten werden. Beiden wird klar, dass sie der dunklen Seite verfallen würden, sollten sie die Opfer ihres Neffen "rächen". Großmeister Skywalker verzichtet daher in den Legends darauf Jacen Solo gegenüberzutreten und tritt diese Mission an seine Nichte Jaina Solo ab. So kämpfen in den Legends Bruder und Schwester gegeneinander, denn aus Lukes Sicht könnte nur Jaina wirklich in der Lage sein Jacen zu bekehren. Ansonsten hätte man wohl Jahre warten müssen bis Allana Solo alt genug wäre ihren Vater zur hellen Seite zu bekehren.

Die Ausrottung der Sith

In den Legends standen die Sith mehrmals vor ihrer Auslöschung und jedes Mal entwickelte sich aus der Angst vor der Rache der Jedi-Ritter eine Philosophie, welche die Jedi als die wahren Verbrecher dastehen ließ. Das Problem mit dem Gleichgewicht der Macht war somit, dass nie eine wirkliche Balance geschaffen wurde, es sei denn, dass die Ausrottung einer Gruppe zugleich dazu führte, dass ein Teil der Mehrheitsbewegung nun ebenfalls einen Teil der Philosophie der Ausgelöschten übernahm. Die Ausrottung der Sith hätte also dazu geführt, dass ein Teil der Jedi dunkel geworden wäre, womit die Grundlagen für ein neuerliches Schisma gelegt wären. Anakin Skywalker durchbrach diesen Zyklus, als er Jedi wie Sith auslöschte, wobei das neue Gleichgewicht der Macht dann seit den späten 0er-Jahren von den Autoren der Legends und des neuen Kanons ignoriert wurde. Plötzlich tauchten auch in den Legends neue Sith-Gruppierungen auf und im neuen Kanon, da haben wir ja Kylo Ren.

Der ewige Kreislauf begann in den Legends mit Daegen Lok, dessen Anhänger dank der dunklen Seite die Rakata besiegten. Daraufhin kam es zu einem Bürgerkrieg auf Tython, welcher zur Gründung des hellen Jedi-Ordens führte. Jahrtausende später kämpften die abtrünnigen Legionen von Lettow gegen einen Jedi-Orden, der daraufhin deutlich strikter in seinen Rekrutierungspraktikten wurde. Der Adelige Xendor hat auf Ossus Asyl von den Jedi erhalten, doch sein Interesse an fremden Macht-Philosophien und der dunklen Seite sorgte dafür, dass er sich von den Mainstream-Jedi abwandte. Xendor kritisierte den Orden dafür sich gegenüber den Einflüssen anderer Machtnutzer-Kulturen zu verschließen und das Studium der dunklen Seite zu verbieten. Xendor ging soweit seine eigene Jedi-Akademie zu gründen, an der er das Studium der dunklen Seite und anderer Machtnutzer-Traditionen erlauben wollte. Es kam zum Krieg mit den Jedi auf Ossus, welchen Xendor verlor.

Jahrtausende später kam es neuerlich zu einem Krieg, der die 100jährige Dunkelheit zur Folge hatte. Einmal mehr hatten sich Jedi dem Studium der dunklen Seite verschrieben und flüchteten daraufhin ins Exil, wo sie eine eigene Akademie gründen wollten. Nach einer letzten großen Schlacht wurden die gefallenen Jedi verhaftet und endgültig in unbekannte Regionen verbannt, wo sie zu den ersten Sith-Lords wurden.

Die Geschichte der Schismen des Jedi-Ordens endet hier jedoch noch nicht, denn in den Legends gab es sogar 250 Jahre vor Exar Kun noch ein drittes Großes Schisma, in welchem dunkle Jedi nach einem Konflikt auf Coruscant in das Vultar-System flüchteten und dort ihr eigenes Ende besiegelten. Dies dunklen Jedi waren jedoch bereits durch Lehren der alten Sith beeinflusst gewesen, etwas das in den kommenden Konflikten mit den Naddisten, den Krath, Exar Kuns Bruderschaft und zum Teil auch mit den Revanhisten zu einem Begleitfaktor des Aufstiegs jeder anderen Gruppe von dunklen Jedi werden sollte. Selbst die dritte Inkarnation des Sith-Imperiums unter Darth Ruin aka Jedi-Meister Phanius, welche bis zum Untergang der Sith zur Zeit Darth Banes existieren sollte, ging auf Sith-Lehren zurück. Phanius und eine handvoll gefallener Jedi verbündeten sich mit einigen "Sith-Clans" welche noch existierten und gründeten ein neues Sith-Imperium, welches jedoch sehr rasch in verfeindete Sith-Königreiche zerfiel. Dennoch existierten diese Königreiche fast 1000 Jahre und drängten die Republik in ein dunkles Zeitalter, währenddessen mehrere Jedi-Ritter selbst die Herrschaft über einige Welten übernehmen mussten und regelrechte Jedi-Dynastien gründeten.

Für die Sith gäbe es in der Old Republic Ära also deutlich mehr zu tun, aber aus Gründen der Einfachheit hat man ihre Wiedergeburt vor allem auf die Zeit nach Vader und Sidious konzentriert. Nicht unbedingt die beste Entscheidung, aber jene mit der wir wohl leben müssen. Zumindest in den Legends gab es jedoch einige beherzte Autoren welche die "Sith" in verschiedensten Formen vor den Filmen präsentierten. Genau das machte auch den Reiz der Old Republic-Ära aus, während sich Disney in allen Medien nun vor allem auf Begleitmaterial zu den jeweils aktuellen Filmen zu konzentrieren scheint. Schade für die Fans, aber eben auch ein Grund warum man Disneys Ausschlachtung des Franchise nicht völlig widerspruchslos hinnehmen sollte.

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