Montag, 3. April 2017
Warum uns wohl doch keine 4.0 Gefährten abhanden kommen
Aus dem Twitter-Feed des Creative Directors, gepriesen sei Charles: Weiters....

He certainly wouldn't be thrilled with allying the Empire, but you've earned his trust by this point.

Elara wasn't with you when all of that went down. She's looking from the outside. She's watching you fight the troops she brought to Iokath.

She certainly sees Imperials as human, but her principles won't let her support their culture. Elara doesn't flex principles for anyone...

...not even her long-lost commander or husband. That's just who she is.



Kommentar:

Jorgan bleibt der Allianz also wohl genauso treu wie viele andere Gefährten, weil sie mit der Allianz schon durch die dickste Schei*e gegangen sind. Das schweißt zusammen, auch wenn man über einige Entscheidungen des Oberkommandos nicht so begeistert ist. Zudem ist Iokath laut der Ankündigung ja irgendwie völlig optional und keine echte 6.0 Voraussetzung? Oder patcht man 6.0 so, dass Iokath zum Prolog gehören wird, ähnlich wie es die Revaniter-Flashpoints bei 3.0 tun? M1-4X auf Seiten eines Möchtegern-Imperialen? Tavus hat es ja auch versucht.

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Erkenntnisse aus dem Imperial Army Interview mit Charles Boyd

Der neue Big Bad soll für beide Fraktionen gleichermaßen funktionieren

Zunächst einmal die interessanteste Nachricht, laut Charles Boyds kurzen Kommentar zum neuen Oberbösewicht soll dieser für beide Fraktionen gleichermaßen gut funktionieren. Im Podcast selbst wurden von Seiten des Hosts mehrfach Darth Jadus und Darth Malgus erwähnt. Beide würden meiner Meinung nach gute Kandidaten abgeben, wobei ich Jadus gegenüber Malgus bevorzuge. Charles Boyd selbst gab kein klares Statement ab, aber im Video selbst wurde von Seiten der Podcaster die Vermutung zum Ausdruck gebracht Malgus Rückkehr stünde an. Diese Argumentation prallte meiner Meinung nach zwar an Charles ab, aber das kann daran liegen, dass er darin geübt ist solchen Fangfragen auszuweichen. Das 5.2 Datamining beinhaltet keinen Hinweis auf Jadus, aber zwei auf Darth Malgus (NPC-Modelle), wovon einer direkt in Verbindung mit Iokath vorkommt und der andere zu den ersten in den Client geratenen Bruchstücken eines Umbara-Flashpoints gehört.

Zur Vorbereitung habe ich zuletzt noch einmal Paul Kemps Darth Malgus-Roman Betrogen/Deceived gelesen. Darin wird Malgus nicht unbedingt als grandioser Reformer dargestellt, sondern als jemand der entlang der Argumentationslinie von Jadus oder den Schreckensmeistern für einen Ewigen Krieg eintritt, denn nur dieser bringe die stärksten Machtnutzer hervor. Das erinnert vielleicht auch an Sana-Raes E-Mail beim Erreichen von Einfluss 20, in welcher von einer Schlange die Rede ist, die sich selbst verspeist, dabei aber neue glänzende Schuppen hervorbringt, die Jedi und Sith symbolisieren. Malgus glaubte daran, dass das Sith-Imperium dafür geschaffen sei Krieg zu führen und dass dieser Krieg mehr oder weniger ein Selbstzweck und nicht Mittel zum Zweck ist. Malgus hasste Baras und den Imperator, weil diese Frieden mit der Republik schlossen, anstatt den Krieg weiterzuführen und Coruscant in die Steinzeit zu bombardieren. Auf Ilum wirkte dieser Malgus auf den ersten Blick weit gemäßigter, aber es war doch irgendwie auch klar, dass er im Gegensatz zu den Realpolitikern im dunklen Rat mehr dazu neigte einen totalen Krieg auszulösen, selbst wenn dieser das Imperium zerstören würde.

Mit der Bestellung des Schöpfers von Ilum und der beiden Malgus-Flashpoints, Ian Ryan, zum neuen Lead Writer, dürfte eigentlich alles auf eine Rückkehr von Malgus hindeuten, der im durch die Ewige Allianz gestifteten Frieden (durch die Übermacht der Ewigen Flotte gegenüber Reps wie Imps) die größte Bedrohung seines Ideals sieht. Malgus Veranlagung ist auf gewisse Art Sith-Anarchismus, denn genauso wie Kaliyo sehnt er sich nach Konflikt, ohne jedoch ein konkretes Herrschaftsprogramm in der Tasche zu haben. Ja, Malgus will Aliens rekrutieren und das lässt ihn nobler als die alten Erzkonservativen wirken, aber wozu? Er will schlicht und ergreifend jedes Lebewesen in seinem Krieg verheizen, um dadurch die natürliche Selektion oder sogar die Evolution der Macht voranzutreiben. So groß ist der Unterschied zu Jadus also auch nicht.

Die Rückkehr unter die Fraktionsbanner war ein Wunsch der Spieler

Schon seit 3.0 sträubte sich die Community gegen jede Homogenisierung und doch beschritt man diesen Pfad einfach weiter. Die Schuld kann man heute Creative Director Jesse Sky anlasten, der nicht mehr bei BioWare Austin ist. Unter Creative Director Charles Boyd (von 4.1 bis 5.2 und weiter) wird nun hoffentlich wieder vieles besser. Boyd musste aufräumen, was Sky angerichtet hatte und unter Boyd wurden bereits 10 Kurz-Flashpoints und 1 Kriegsgebiet veröffentlicht, ehe nächste Woche der erste Ops-Boss und das erste Daily-Gebiet seit Ziost (Frühjahr 2015) veröffentlicht werden. Weitere Ops-Bosse werden kommen, ebenso eine neue Festung und ein weiterer größerer Flashpoint, wenn man dem Datamining glauben darf.

Boyd hat sich als Trooper-Autor auch als erster mit dem Wunsch nach einem Fraktionswechsel beschäftigt, denn am Ende von Ord Mantell läuft ja bekanntlich das gesamte alte Havoc Squad zu den Imperialen über. Nun schlägt man quasi zwei Fliegen mit einer Klappe und kombiniert den lang ersehnten Wunsch nach einem Fraktionswechsel innerhalb der Story (außerhalb gibt es spielmechanische Einschränkungen, auch weil man durch Gilde und Freundeskreis zu einer Rückkehr zur Ursprungsfraktion gedrängt werden könnte) mit einer Rückkehr zu fraktionsbezogeneren Storys. Passenderweise wählt man für diese Trennung neuerlich Sith-Krieger und Soldaten-Gefährten. Schon in 4.0 waren es ja Pierce und M1-4X die nur für Klassen der jeweiligen Fraktion rekrutierbar waren. Nun darf man sich Elara oder Quinn selbst aussuchen, was bei mir den Wunsch weckt mit einem Überläufer zum Imperium dann auch Major Pierce zu rekrutieren.

So sehr ich versucht habe mir die Allianz als UNO der Alten Republik schönzureden, ich habe doch auch deutlich mehr Charaktere die ihrer Fraktion mehr oder weniger treu geblieben sind. Mit einer eigenen Armee und Flotte im Rücken kann man nun allerdings auch am Erwachsenen-Tisch mitreden. Kaiserin Acina und Kanzler Madon können nicht mehr an der Allianz vorbeiregieren und mit einer Armee aus Allianz-Truppen und denen seiner Fraktion gegen den Erzfeind loszuschlagen... das ist doch ein erhebendes Gefühl, denn endlich kann man mit SEINER Armee und SEINER Flotte angreifen. Dieser Wechsel in der Story ist berauschend und er hat mich zuletzt dazu geführt an einer von Kaiserin Teta inspirierten Jedi-Ritterin aus der Keto-Dynastie herumzubasteln. Kaiserin Teta war jene Herrscherin, die 1300 Jahre vor SWTOR als erste eine Invasion der Sith abwehrte, zurückschlug und damit zur grandiosen Kriegsheldin der Republik wurde. Ketos Familie brachte einige machtsensitive Erben zur Welt, die letzte war eine Serra Keto, die man vielleicht aus dem Episode III Videospiel kennt. Dort war Serra Keto die beste Schülerin des Jedi-Lichtschwertmeisters Cin Drallig und eine der Boss-Gegnerinnen, die man als Darth Vader/Anakin Skywalker im Jedi-Tempel zur Strecke bringen musste. Eine Jedi-Kampfmeisterin als Ahnin würde da ins Bild passen, ebenso eine familiär bedingte Abneigung gegenüber Sith (unter den Ketos gab es mit Aleema und Satal Keto auch einmal zwei Sith-Kultisten, die ihre Verwandten ermodeten, um auf den Thron zu gelangen).

Ich finde die Rückkehr zu den Fraktionen durchaus beruhigend, zumal ich mir als Sith-Kriegsherr mit explodierenden Sonnenreaktoren, der Genehmigung von Kaliyos Bombenanschlägen und der Auslöschung der kaiserlichen Familie, sicher viele Feinde gemacht habe und nun nicht gerade mit viel Erfolg Rekruten von Zakuul gewinnen könnte. Selbst jene die sich mir anschließen wären womöglich Schläfer irgendeiner Rebellenzelle und ließen sich von der Republik oder anderen Mächten gegen mich ausspielen. Manches bereut man später, aber es war lange nicht absehbar, dass man am Ende dieser Storyline Zakuul nicht zerstören, sondern regieren wird. Ich bin jedenfalls gespannt wie es oder ob es mit Zakuul noch weitergeht. Makeb schien ja relativ schnell vergessen zu sein, obwohl Isotop-5 selbst in 4.0 noch erwähnt wurde. Genauso könnte die Ewige Flotte alles sein was uns von Zakuul bleibt. Dass die Schlacht um Zakuul nur ein Abenteuer war wird einem erst am Ende wohl so richtig bewusst. Nun kommandiert man die mächtigste Flotte der Galaxis, auch wenn sie durch die diversen Angriffe der Gravestone bereits etwas dezimiert wurde. Die größte Armee haben andere, aber auch Truppentransporter bewegen sich durchs All und mit der Ewigen Flotte hat man die "Lufthoheit". Die Flotte ist ein mächtiger Schild oder ein Hammer, mit dem man Orbitalbombardements ausführen oder Invasionsstreitkräfte von der Landung abhalten kann. Beunruhigend empfinde ich derweil die in 4.0 geteaserte Lage der Superlaser-Schiffe des Sith-Inquisitors. Die Silencer Flottenkiller sind im Outer Rim verschollen und keiner weiß, was aus ihnen wurde. Zuletzt standen diese Schiffe unter dem Kommando von Moff Pyron, dem Gefolgsmann des Inquisitors. 7 von 8 Klassenstorys könnten nicht auf Pyrons Loyalität bauen.

Wäre die Silencer-Armada im Besitz eines Gegners der Allianz, wie Malgus oder Jadus, dann müsste man sich gegen eine Bedrohung vom Ausmaß der Gravestone wappnen. Auch wenn die Silencer-Kanonen nicht die Reichweite, Feuerkraft oder Feuergeschwindigkeit einer Gravestone haben, in der Masse oder nach Upgrades wären sie definitiv eine Bedrohung. Und so eine Flottenkiller-Armada wäre eine Bedrohung für beide Fraktionen, weshalb sich der jeweilige Feind oder sogar Verräter innerhalb der verbündeten Fraktion darum bemühen könnten den Befehlshaber der Flottenkiller gegen die Ewige Allianz auszuspielen.

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Umfrage der Woche: Nur noch eine Woche bis 5.2
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Nichts was ich nicht ohnehin tun würde

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