Scourges Rückkehrchancen
Es sollte kein Zweifel daran bestehen, dass Lord Scourge durch seine Hintergrundgeschichte neben T7 der wohl wichtigste Gefährte des Spiels ist. Dieser Eindruck hat sich seit Ilum, Oricon, Yavin 4, Ziost und Zakuul nur verstärkt. Scourge hätte zu all diesen Ereignissen etwas zu sagen gehabt und mit 300 Jahren ist er der älteste aller Gefährten, der in dieser Zeit auch die wichtigsten Erkenntnisse über den ehemaligen Imperator, Revan und sogar die Macht gesammelt haben könnte. Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten Scourges Rolle in der Story des Jedi-Ritters wird seinem von Drew Karpyshyn im Revan-Roman geschaffenen Charakter nicht gerecht. Aber das verwundert nicht, wenn man bedenkt wie heftig auch Revans Auftritte in SWTOR (von der Fabrik bis Yavin 4) kritisiert wurden. Seit Karpyshyn jedoch wieder ein Teil des Autorenteams ist bestünde die Chance "Fehler" wie bei Revan auszubügeln oder zu vermeiden.

Revans Wegbegleiter

Als Gefährte des Jedi-Ritters tritt Scourge viel zu häufig als traditioneller Sith-Lord auf, der immer noch irgendwie auf Hass und Zorn setzt. Dabei ist Scourge ähnlich wie Valkorion/Vitiate durch Sith-Alchemie all seiner Emotionen beraubt worden. Aber selbst Vitiate 1.0 wirkte noch sehr emotionsgesteuert, obwohl irgendwo im Narrativ die Rede davon war er hätte seine Gefühle längst abgelegt. Der Trend die Motive und Gefühlswelten der Handelnden besser auszuarbeiten begann imo erst auf Ilum und ist wohl ein Verdienst des heutigen Lead Writers Ian Ryan, der nach Ilum einige Jahre fern von BioWare bei anderen Unternehmen Karriere machte. Es war dann Charles Boyd, der heute als Creative Director den Kurs bestimmt, unter dessen Federführung die von Jesse Sky (dem ehemaligen Ops-Lead Designer, der dann als Creative Director 3.0 und 4.0 "verbrach" und das ganze Zakuul-Szenario diktierte) entworfenen Konzepte zu Revan, Vitiate/Valkorion und Zakuul Gestalt annahmen. Seit Skys Abgang (in dem ich aus Communitysicht einen Arschtritt für den Gefährtenraub von 2015 sehen möchte) ist Charles Boyd das was Mac Walters mittlerweile für Mass Effect ist, der Mann der die Kastanien aus dem (Kreuz-)Feuer (der Kritik) holen soll. Ich könnte noch weiter gehen und behaupten die Rückkehr zum Gruppencontent wäre auch etwas das auf Boyds Konto ginge (dem ehemaligen Lead Writer), während der Ex-Ops-Designer Sky den Solo Content in 4.0 verschuldet hat. Aber zurück zum Thema.

Seit 3.0 werden die Antagonisten und Protagonisten der Story zunehmend interessanter, weil man ihnen stärkere Motive verpasst und etwas mehr Aufwand in ihre Charakterdarstellung investiert. Lana Beniko ist hierfür wohl ein glänzendes Beispiel, aber auch der heftig kritisierte Revan Reborn wies eigentlich interessante Ansätze auf. Hätte es kein Datamining und keinen Konsens bei den Kommentatoren gegeben, es wäre auch möglich gewesen, dass es zu Diskussionen gekommen wäre, in denen Revan Reborn als möglicher "Fake-Revan" dargestellt worden wäre, also als Revaniter der in der Fabrik einfach Revans zurückgebliebene Roben und Maske klaute. Mit Revans Maske hätten sich noch einige "Revans" erheben können. Doch schlussendlich entpuppte sich Revan Reborn als eine Art Zombie-Kreation des Imperators. Revan starb, doch nur seine helle Seite wurde eins mit der Macht. Der vermeintlich unsterbliche Rest (im Revan-Roman wird angedeutet Revan hätte die gleiche alchemistische Behandlung wie Scourge erhalten) rappelte sich noch einmal auf und versuchte mit Revans typischer Gerissenheit und Skrupellosigkeit den finalen Schlag gegen Vitiate anzuführen. Leider bleiben solche feinen Details in der Story meistens auf Randnotizen beschränkt und ihre Betonung wird den Fans überlassen.

Shadow of Revan endet damit, dass Revan wieder eins mit sich selbst wird. Er ist der Jedi der zugleich die helle und die dunkle Seite nutzte. Damit legte er ideologisch den Grundstein für Fallen Empire und die Lektionen aus Kapitel XII.

In Fallen Empire wird einem bereits am Ende von Kapitel I vermittelt wie sich Valkorion/Vitiate womöglich selbst von Revan beeinflussen ließ und eine Lehre fern von heller und dunkler Seite zu entwickeln versucht hat. Es ist eine macchiavellische Ideologie der Macht, in der es nicht mehr darum geht einer Seite gefällig zu sein, sondern mit den zur Verfügung stehenden Mitteln das beste Ergebnis zu erzielen. Valkorion lässt sich aufspüren und ermorden, nur um eine Chance zu erhalten sich seinen eigenen Auserwählten auszubilden. Der Kaiser spielt Gott und erschafft so etwas wie einen Halbgott in der Gestalt des Fremdlings. Man erkennt in Valkorions Versuch selbst die Rolle der Macht zu spielen und das Universum seinen Willen zu unterwerfen den Größenwahn eines Mannes, der viel zu lange im Glauben gelassen wurde ein Gottkönig zu sein.

Für manche wirken Arcanns und sogar Valkorions Aussagen nur wie Platitüden die wenig Sinn ergeben, doch wenn man sich in den Hintergrund dieser Philosophien vertieft erkennt man ihre Bedeutung. Valkorions Kinder wuchsen im Glauben auf die Söhne und Tochter eines Gotts zu sein, so als wäre der weißhaarige bärtige Mann der Blitze schleudern kann ein Grieche namens Zeus. Die Bevölkerung sah in Valkorions Dynastie die Sprösslinge eines Gottes, Halbgötter wie Hercules oder die Helden manch griechischer Sagen. Dass diese Götter jedoch auch grausam sein können war nach Valkorions Tod eine bittere Erkenntnis. Arcanns Glaube daran über den Willen der Macht aka dem prophezeiten "Schicksal" zu stehen liegt in seiner Abstammung begründet. Dabei war Arcanns Vater eigentlich nur ein von Vitiate besessener Sterblicher, dessen Körper wohl durch die Macht so etwas wie Unsterblichkeit oder zumindest eine erstaunliche Langlebigkeit (darum altertet er im KotFE Trailer) erlangte. Doch auch Zeus zeugte in Tier- oder Menschengestalt Kinder, auch wenn er in der griechischen Überlieferung nie den Körper eines Sterblichen kaperte (sofern ich mich richtig erinnere).

Genauso wie Arcann und Valkorion entwickelten auch Revan und Scourge ihre eigenen Sichtweisen auf die Macht. Vor 300 Jahren war Scourge so etwas wie ein Schüler Revans, der den inhaftierten Jedi-Meister folterte und zu brechen versuchte, während der ehemalige Sith-Lord Revan versuchte Scourges Moralkodex durch philosophische, wenn nicht sogar theologische Argumente zu verdrehen. Am Ende bezog sich Scourges Verrat an Revan ähnlich wie das Handeln der Erben von Zakuul (der Scions, wie Heskal) auf eine Vision und den fanatischen Glauben diese würde eintreten, auch wenn die Folgen in der Gegenwart katastrophal anmuteten. Man könnte meinen Scourge wäre der Vorgänger Heskals gewesen. Arcanns Philosophie ist nichts anderes als die Ablehnung des Glaubens an Visionen und so entwickelte sich zwischen den Propheten Zakuuls und Arcann ein Spannungsverhältnis das sich in einem Massaker nach Kapitel I entlud.

Scourge hat durch Revan seinen Glauben an den Willen der Macht entwickelt, etwas wovon wir durch Satele Shan und Darth Marr auch in Kapitel XII hören. Der Fremdling ist der Auserwählte der Macht, um Valkorion zu stürzen. Genau diese Rolle sah Scourge einst voraus, allerdings bezog er sie auf den Jedi-Ritter.

"I still remember the feel of sunlight on my skin. The scent of favorite foods. The color of my first love's eyes. To experience those simple pleasures again would be worth anything."
"This is why Jedi don't form attachments. Desire unbalances you."
"You misunderstand everything. My equilibrium never deviates. I feel… nothing."

- Lord Scourge und der Jedi-Ritter

Scourge erinnert sich an sein Leben vor der Unsterblichkeit und wenn er das tut, dann durchaus in leidenschaftlichen Worten, die aber so rein gar nichts mit Blutlust zu tun haben. In der Abwesenheit eigener Emotionen könnte Scourges besonderes Machttalent zunehmend an Bedeutung gewonnen haben. So steht im Revan-Roman (der aus der Sicht Scourges verfasst sein dürfte), dass Scourges Macht durch die Emotionen seiner Opfer gestärkt wird. Der ehemalige Zorn des Imperators könnte also zu einer Art Prophet geworden sein, der durch seine innere Leere offener für die Empfindungen und Schicksale seiner Umgebung geworden ist.

Scourges enges Band mit dem Sith-Imperator sollte auch nach dessen Tod und Wiedergeburt eine besondere Wirkung auf den einstigen Zorn entfaltet haben. Revan schenkte der republikanischen Propaganda keinen Glauben und jagte den Geist Vitiates bis nach Yavin 4. Was trieb Scourge in den 5 Jahren nach Valkorions Tod auf Zakuul? Spürte er diesen wie Satele und Marr? Und warum schloss er sich diesen beiden nicht an? Wenn man träumen darf, dann träume ich zumindest davon Scourge würde in einer Umkehrung der Verhältnisse mit Revans Machtgeist durch die Galaxis reisen. Dabei wäre seine Lebensaufgabe doch vollendet?

Lord Scourge wirft auch die interessante Frage auf, was mit einem Getriebenen passiert, der sein Lebensziel erreicht hat. Wie wird er damit fertig, dass Valkorion tot ist? Kann er es nicht glauben und will den Fremdling aufschneiden, um ganz sicher zu gehen? Oder gibt er sich friedfertiger und will den Fremdling studieren? Versucht er vielleicht seine Vision zu vollenden, indem er sich dem Bezwinger des Imperators wie in seiner Vision unterwirft?

Ein unvergleichlich nützlicher Exposionscharakter

Der Imperator ist tot, doch er hinterließ uns einige lose Fäden und offene Fragen. Als langjähriger Vollstrecker Vitiates, Schüler Revans und entkernter Sith-Lord wäre Scourge am besten geeignet Licht ins Dunkel zu bringen, denn kein anderer wüsste besser über die Kinder des Imperators, Nathema, Ziost, Yavin 4, Revan und die Spuren nach Zakuul bescheid. Ich könnte mir sogar vorstellen Scourge hätte in den letzten 5 Jahren alles daran gesetzt zu erforschen wie Valkorion ein zweites geheimes Imperium mit Mitteln der Sith finanzieren konnte. Auch wenn die Schlacht geschlagen und der Krieg gewonnen sein wird, Scourge ist wohl einer jener die ewig an diesen Erlebnissen festhalten und nicht mit ihnen abschließen können. Ich stelle mir Scourge als den einzelkämpferischen Hobbyhistoriker vor, der Gedenkstätten erforscht, flammende Aufrufe und Thesen veröffentlicht, aber von der Öffentlichkeit weitgehend missachtet wird. Ach, das ist nur Scourge, der jammert immer noch über die politischen Säuberungen von vor 300 Jahren.

Der neue Schurke?

Malgus ist tot, Kephess ist verschollen, die Schreckensmeister sind Geschichte, Revan exisitert nur noch als Geist...

Lord Scourge lebte 300 Jahre und weiß wohl mehr über die Geheimnisse des Sith-Imperators als irgendeine andere lebende Persönlichkeit. Am Hof Vitiates stand er zweifelsfrei auf einer Ebene mit den Schreckensmeistern und in drei Jahrhunderten dürfte er auch einige der Geheimnisse der Hände gelüftet haben. Die Tendenz in 4.0 und 5.0 auch den einen oder anderen vertrauten Ort zu besuchen (wie Darvannis, Dromund Kaas oder die Planeten der 4.0 Rekrutierungsmissionen) lässt es möglich erscheinen, dass auch die von Darth Acina betreute Schatzkammer an Bord der Arcanum wieder eine Rolle spielen könnte. Nach dem Schleier wäre es nicht auszuschließen, dass man sich auch der zweiten großen Nebenquest aus 2.0 zuwendet, als die Furchtwache einige Artikel aus der Schatzkammer auf der Arcanum entwendet hat. Nun ist Acina Sith-Imperatorin, Scourge ist verschollen und der Fremdling besucht in 5.0 Nathema.

Welches Motiv hätte Scourge eigentlich, um wie SCORPIO oder Tanno Vik zu einem möglichen Gegenspieler zu werden? 300 Jahre lang musste Scourge seine Ambitionen hintan stellen und wenn man REVAN liest, dann fällt einem durchaus auf, wie ein jüngerer Scourge einmal von einem Platz im Dunklen Rat träumte. Solange der Imperator lebte war Scourge jedoch klar, dass er nie an die Macht gelangen könnte, er wagte nicht einmal von dieser Möglichkeit zu fantasieren, immerhin sah er die Thronbesteigung eines Jedi-Ritters voraus. Doch der gute alte LORD Scourge ist eben auch ein Sith-Lord und er hat schon einmal in Baelish-Manier einen Verbündeten hintergangen. Ja, was wenn Scourge ein baelisher Intrigant wäre, der sich in 300 Jahren darauf vorbereitet hat seinen Kaiser zu beseitigen. Wenn man es recht bedenkt basieren die meisten Theorien zum Weltenvernichter Vitiate auf Schilderungen Scourges, vor allem wenn REVAN aus dessen Sicht geschrieben wurde und ein POV-Charakter ist selten ein sehr objektiver oder zuverlässiger Erzähler. Es mag schon etwas wahres an Vitiates Heißhunger auf Macht gewesen sein, denn dessen Taten sind nicht von der Hand zu weisen. Doch in 300 Jahren könnte Scourge einiges erfahren und gesehen haben, das ihn an die Bezwingbarkeit seines Dienstherrn glauben ließ.

Scourge war nie ein "Das Imperium über alles"-Sith wie Marr und er verfolgte auch keine Ideologie wie Malgus. Scourges einziges Ziel war der Sturz des Imperators, während er diesem geflissentlich und ohne Einschränkungen als wortkarger und gewissenloser Scharfrichter diente. Wir wissen eigentlich sehr wenig über die politischen Ansichten Scourges, der in einem Sith-Imperium vor 300 Jahren aufwuchs und als roter Sith sozialisiert wurde. Scourge gehörte zur deutlich erkennbaren Herrscherelite, die damals sogar noch menschliche Mitglieder des Dunklen Rats verachtete. Vitiates Wahl eines menschlichen Körpers als Valkorion und Darth Acinas Thronbesteigung könnten einen "National-Konservativen" durchaus gereizt haben. Ist Scourge vielleicht der Anti-Malgus? Ein Bundesgenosse für Großmoff Regus, der mit jemanden wie Darth Ikoral (der Meister von Malgus Meister, der in Red Reaper als Endboss auftritt) Freundschaft geschlossen und alle Aliens in die Sklaverei zurückgeschickt hätte? So ein Rassist als Bösewicht wäre schon ein brauchbares Ventil für manche US-Amerikaner, um ihren Frust über die Wahl eines Donald Trump an einem virtuellen Opfer abzubauen.

Scourge als Schurke würde nicht zwangsläufig bedeuten, dass er nie als Gefährte verfügbar würde. Wenn man bedenkt, dass in 5.0 die Möglichkeit bestehen wird Arcann zu rekrutieren, einige Zeit mit Imperatorin Acina herumzulaufen und weiterhin Gefährtinnen wie SCORPIO oder Senya per Terminal zurückzuholen, dann sehe ich auch gute Chancen für ein Team-up zwischen dem ersten und dem zweiten Zorn des Imperators oder jeder anderen Klasse.

Der Notnagel

Eine weniger wünschenswerte Option als Scourges Rückkehr in der Hauptstory wäre seine Implementierung als eine Art Feature. Nach den Classic Conversations in 4.0 wäre ein Alliance Alert mit Scourge zwar kein so glücklicher Griff, aber trotzdem denkbar. Scourge war keine Romanz-Option und ist daher neben Tharan Cedrax einer der wenigen potentiellen Gefährten, die man ohne die Notwendigkeit eines Sonderdialogs für Ex-Partner einführen könnte. Wenn man dem Datamining zu 5.0 trauen darf, dann scheint es wie bei Meisterin Ranos sogar möglich zu sein künftig mit auserwählten Gefährten im Stil von KotOR-Gefährtengesprächen (oder wie in der Allianzbasis mit den Spezialisten) einige Frage-Antwort-Gespräche zu wiederholen. So könnte man Scourge als einen Erklärbär in die Basis pflanzen und zu Vitiate, Revan, sich selbst und dem Rest zu befragen.

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xellmann, Freitag, 11. November 2016, 11:22
er ist wieder da: "Pfannenstiel-Reborn" :-)

walks by night, Freitag, 11. November 2016, 11:39
THIS! :-D

pfannenstiel, Freitag, 11. November 2016, 12:00
Den Namen hol ich mir heute noch XD

walks by night, Freitag, 11. November 2016, 11:39
Ich glaube nicht dass die Zakuulaner sehr schockiert waren als ihre Götter plötzlich Tod und Verderben unter sie brachten.
Ansonsten wäre doch mit Sicherheit ein Aufstand ausgebrochen.
Schliesslich waren auch Nordmänner, Römer und Griechen (um nur einige zu nennen) daran gewöhnt, dass ihre Götter sich teilweise wie Sterbliche benahmen und ihre Gläubigen auch gern mal dezimierten.

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hat Zeus zumindest einmal die Gestalt eines Königs/Kriegsherren(?) angenommen, um mit dessen Frau schlafen zu können.
Ansonsten eher in Tier- oder Eigengestalt.
Tut Deiner Argumentation aber keinen Abbruch :-)

Dass Scourge nicht in KotFE aufgetaucht ist, finde ich sehr passend. Denn immerhin hätte er massenhaft Informationen haben müssen, welche einiges an der Story entzaubert hätte.
Auch deswegen hoffe ich, dass sie ihn richtig einführen - und nicht ala "5 Jahre unter Eis begraben/Stasis/oä".