Freitag, 12. Mai 2017
Zurück zu den Kartellpaket-Experimenten
Cartel Pack Changes Coming with Steadfast Champion Pack on 5/16 | 05.12.2017, 09:58 PM
Hey folks,

Currently, when you open a pack you will receive:
Two items – New pack item(s) and/or Grand Chance Cube(s)
Two misc. – Jawa Scraps and Companion Gifts

Starting with the Steadfast Champion pack on May 16th, you will now receive the following:
One new pack item
One Grand Chance Cube
Two misc. – Jawa Scraps and Companion Gifts

Additionally, packs will now only contain Silver, Gold, and Platinum rarity items. What this change means is that you will more consistently get new pack items (since one is guaranteed in each pack) and you will have a much greater chance of getting Silver, Gold, and Platinum items than you did previously. Our plan moving forward is that we are not going to be making Bronze quality armor sets, decorations, etc. any longer. Our focus is to ensure the new items in each pack are of the highest quality, giving you greater value for your investment.

Let us know what you think! Thanks everyone.

-eric



Klingt das nur für mich so, als würde man einige Experimente aus dem frühen 2016 oder späten 2015 wiederholen? Mit dem Wegfallen der bronzenen Items wird jedenfalls auch klar, warum man so wenige Rüstungen im aktuellen Paket findet. Die einzige Hoffnung wäre wie immer, dass die reduzierte Itemanzahl auch die Qualität erhöht. Weniger, aber bessere und einzigartige Items. Zwei der Mounts sind jedenfalls schon wieder Reskins und über die Kristalle lässt sich sicher streiten.


In Muscos Worten:
In the way that the most common pack drops were bronze, yes that will now be silver. However, internally we view the rarity of an item to be a reflection of the art time and quality of each item (this can be subjective to the player though based on what they "like"). So although you will receive more silver than items than before (instead of bronze), those items should be of a higher quality.

Permalink (32 Kommentare)   Kommentieren

 


Die Glaskanone unter den tierischen Gefährten: Nexus (Beasts of the Old Republic)
Es ist nicht so wie es klingt, Nexus sind als Tier-Gefährten genauso gut oder schlecht wie alle anderen. Aber in der Lore! In der Lore sind Nexus etwas anders, denn dort werden sie als eher zerbrechliche Raubtiere beschrieben.

Das Nexu in der Lore (die größtenteils immer noch den Star Wars-Legends entspringt) definiert Nexus als vieräugige Raubkatzen mit Infrarotsicht, die es eher auf kleinere Beutetiere abgesehen haben und mit ihren Schwänzen in der Lage sein sollen von Baum zu Baum zu schwingen [sic!]. Nexus bevorzugen es mit scharfen Klauen und Zähnen Opfer anzuspringen und möglichst rasch zu eliminieren, wobei sie auch ihre raubkatzenhafte Agilität zum Einsatz bringen. Ein Nexu ist wohl wie eine Mischung aus Gepard und Panther. Geparden sind die schnellsten Raubkatzen der Erde, wenn nicht sogar überhaupt die schnellsten Raubtiere der Tierwelt. Panther sind Meister im Anschleichen oder Auflauern.

Nexus sind gefährliche Jäger, aber sie haben eine Knochenstruktur die sie sehr verwundbar macht. Was sie schnell und wendig werden ließ ist also auch ein immenser Nachteil, denn wie in Episode II kann sogar der Tritt einer Senatorin dazu führen, dass die Rippen eines Nexu angeknackst sein könnten. Wozu in Episode II auch noch ein Sturz kam. Man könnte auch argumentieren, dass Nexus dazu neigen, Beute die sich wehrt auch in Ruhe zu lassen und sich einfachere Ziele suchen. Wer sich nicht überwältigen lässt ist die Mühe nicht wert. Zumindest das lässt sich über Nexus sagen, auch wenn man die Geschichte über den Knochenbau nicht glaubt.

Gemäß der Lore wurden Nexus relativ häufig "exportiert", vor allem wegen ihrer Eignung für Arena-Kämpfe. Als Wachtiere ließen sie sich jedoch kaum abrichten, stattdessen dienten sie eher als Tiere denen Hutten gerne mal ihr neueste Opfer zum Fraß vorwerfen. Von Interesse sind Nexus auch, weil die Solo-Enkelin Allana Solo als Kind ein Nexu als Haustier hielt. Prinzessin Allana von Hapes ist jedoch kein gewöhnliches Kind gewesen, sondern war eine prophezeite Jedi-Königin, was Nexus doch auch potentiellen Jedi-Gefährten machen kann? Man sollte allerdings erwähnen, dass Allanas Jedi-Vorfahren nicht die striktesten Anhänger der hellen Seite waren. Ihre Großmutter mütterlicherseits war etwa eine Hexe von Dathomir und die trainieren in den Legends Rancoren als Reittiere und zum Zweck der Selbstverteidigung. Ihr Vater war selbst als Jedi zuletzt relativ grau, ehe er zu Darth Caedus wurde, weil er so das Eintreten einer Prophezeiung über die Rückkehr der Sith verhindern KONNTE (#JacenSolodidnothingwrong?). Und ihre Mutter war Königinmutter Tenel Ka, eine Halb-Dathomiri Halb-Hapanerin, die als Jugendliche auch zur Jedi ausgebildet worden war und relativ pragmatische Sichtweisen entwickeln musste.

Es heißt über Nexus, dass sie mit ihren Krallen einen Menschen in Stücke schneiden können und dass ihre Reflexe unglaublich schnell sind, aber dafür ermüden sie auch schnell. Klingt nach dem perfekten Gefährten für Glaskanonen-Klassen. Allerdings sehe ich ihnen auch relativ großen Wert für Sith oder graue und dunkle Jedi, die ihre aggressiven Impulse lenken können. Mit den meisten Tech-Klassen würde ich persönlich auf ein Nexu verzichten, weil sie nicht in die Kategorie von Kampf- oder Jagd-Hunden fallen. Aus diesem Grund liebe ich Akk Hunde, weil sie genau das sind, was man sich von einem tierischen Begleiter erwartet. Plus: Akks sind machtsensitiv und könnten auch Machtnutzer "erschnüffeln". Ein Nexu wäre eine reine Angriffskreatur, aber vielleicht will man eine solche auch und befürchtet weniger von einer solchen selbst gebissen zu werden.


Die Nathema-Bestie

Imo handelt es sich bei der Nathema-Bestie lediglich um ein mittels Sith-Alchemie verändertes Nexu. Über "Sithspawn" oder "Sith-Bestien" habe ich (glaube ich) schon einmal etwas ausführlicher geschrieben: https://pfannenstiel.blogger.de/stories/2563848/

Die Sith haben jedenfalls einiges an Erfahrung damit Tiere, Pflanzen und sogar ihre "Mitmenschen" genetisch zu verändern. Die alten Sith schufen sich so unzählige Arten von Kriegsbestien und machten die Tuk'ata zu dem was sie heute sind. Sie veränderten aber auch die Sith-Kriegerkaste in die Massassi-Krieger von Yavin 4. Ja, es ist nicht gelogen, dass die Reinblut-Sith und die Massassi miteinander verwandt sind. Doch schon zu Naga Sadows Zeiten sahen die Massassi anders aus und wurden nicht mehr wirklich als echte Sith wahrgenommen. Ähnlich hatten die Rakata einst die Fleischräuber geschaffen. Knalleffekt? Gemäß der Legends-Lore und der Comicreihe Dawn of the Jedi (über die Rakata-Invasion auf Tython zu Zeiten der ersten Jedi) waren die Fleischräuber eine genetisch manipulierte Soldaten-Kaste der Rakata und sie wurden auf Tython zurückgelassen, als ihre Kommandeure sich zurückzogen.

Die Nathema-Bestien sind eine Kreation von Vitiate, der als einer der größten und erfolgreichsten Sith-Alchemisten der Star Wars-Legends dastehen könnte. Vitiate schuf auch die Monolithen auf Ziost, wohl auf Basis von Experimenten auf Nathema, um die Monolithen auf dem zerstörten Ziost überleben zu lassen.

Nun bleibt die Frage welche zusätzlichen Fähigkeiten oder Eigenschaften ein Nathema-Nexu besitzt? Grundsätzlich könnte man davon ausgehen, dass es ein genauso schneller und brutaler Killer ist. Die dunkle Seite dürfte es allerdings noch aggressiver und intelligenter gemacht haben. Vielleicht gelang es Vitiate sogar die Tiere machtsensitiver zu züchten (etwas das selbst die Yuuzhan Vong und nicht nur Darth Plagueis bei ihren Experimenten versuchten). Btw die Vong schufen "Jedi-Killer" - Voxyn - als sie Fero Xyn und die auf Myrkr heimischen Vornskr (eine machtsensitive Wolfart) miteinander kreuzten. Vronskr und Voxyn konnten machtsensitive Lebewesen aufspüren und deuteten diese als Beute. Vornskrs kamen außerdem auch in Jedi Knight: Mysteries of the Sith auf Dromund Kaas vor.

Ich persönlich glaube übrigens an die Berserker-Theorie. Was auch immer die Sith an Monstrositäten schaffen, sie neigen vermutlich dazu diesen eine selbstzerstörerische Qualität zu verleihen. Ein Nathema-Nexu hält vermutlich nicht mehr aus, aber es erträgt Schmerzen leichter und kämpft umso wilder, so als hätte es Tollwut oder als wäre ihm sein Überleben völlig egal. Es ist zumindest meine Vermutung, dass die Sith ihren Kreaturen Schmerzempfindlichkeit und Überlebensinstinkt wegzuzüchten versuchen. Sie wollen 100% opferwillige Killer, die sich auch selbst das Leben nehmen würden, um ihrem Lebenszweck zu dienen. Bei Tieren kann man es ja machen. Was Sith als Sith-Alchemie betreiben ist zweifellos die übelste Form von Tierquälerei, doch das sind eben die Sith, sie sehen die Macht und damit auch das Leben, als etwas, das ihnen dient (daher Lanas "May the Force serve you" statt das jedihafte "May the Force be with you").

Folglich vermute ich, dass die Nathema-Bestie auch mehr Ausdauer besitzt als ein normales Nexu. Wenn es sein Meister verlangt würde es wohl so lange und so weit laufen bis es tot umfällt. Für Jedi uninteressant? Wie bei der tierliebenden Allana sehe ich auch bei einem Nathema-Nexu die Chance, dass man sich in seiner Festung einen Gnadenhof einrichten könnte. Oder dass man ein Nathema-Nexu befreit hat und nun von der dunklen Seite heilen möchte (allerdings ist töten ja an sich sicher nicht hilfreich für den mentalen Heilprozess).

Permalink (10 Kommentare)   Kommentieren

 


Wampas im Dienste der Sith (Beasts of the Old Republic)
Einen Gefährten auszuwählen hatte früher mehr Bedeutung, denn zumindest in der Vanilla-Story gehörten die verschiedenen Begleiter zur Geschichte und standen symbolisch für verschiedene politische und moralische Einstellungen. Es konnte jedoch auch einmal vorkommen, dass einem die angebotenen Gefährten nicht reichten. Seit 4.0 ist eine wahre Gefährtenflut über uns hereingebrochen und trotzdem finde ich es immer noch wichtig den richtigen Gefährten auszuwählen. Nur noch die Story-Gefährten sind allerdings in die Geschichte integriert und verkörpern Standpunkte und Entscheidungen. Bei allen anderen hat man erheblich mehr Freiheiten und muss sich gelegentlich auch selbst über deren Geschichte oder Aufgabe schlau machen.

Auf die Frage hin, für welchen meiner Charaktere ein Wampa der geeignete Gefährte ist bin ich daran gegangen mir die Lore zu Wampas anzusehen. Und diese ist schon sehr interessant, zumal es in Jedi Knight: Mysteries of the Sith auf Dromund Kaas einige Wampas gab, die mit denen von Hoth zumindest genetisch verwandt sein dürften. Die alten Sith haben also Wampas nach Dromund Kaas gebracht? Sie wären nicht die ersten oder letzten gewesen, denn laut der Legends gab es viele Planeten auf denen Wampas eingeführt wurden. Von Schmugglern, Tiersammlern und Ganoven die mit ihnen ihre Schätze schützen wollten. Es wundert mich jetzt auch nicht mehr, dass man auf Rishi ein Dschungel-Wampa trifft, wenn dort ja auch einige Piraten von Hoth anzutreffen sind. Außerdem kommt in der Lore zur Tierwelt der weit weit entfernten Galaxis genetische Manipulation auch immer wieder vor. Es waren die Hutten! Zumindest kauften diese gerne exotische Kreaturen oder Kampfbestien, gerne auch, um sie in Gladiatorenkämpfen zu verheizen.

Wir kennen Wampas alle noch sehr gut aus Episode V und mancher erinnert sich vielleicht an Wampa-NPCs aus den diversen Star Wars-Games (in meinem Fall etwa Shadows of the Empire oder Battlefront). Wampas scheinen minderintelligente, aber kräftige Riesenaffen zu sein, die auf Hoth alles angreifen, was sich wohl verspeisen lässt. Mit diesem Lore-Verständnis beginnt wohl so ziemlich jeder von uns und genau deshalb war ich mir auch so unsicher. Da muss es doch mehr geben, das kann es doch nicht gewesen sein. Und tatsächlich...

In der Lore werden Wampas als einzelgängerische Raubtiere dargestellt, die zwar bevorzugt in Höhlen leben, bei ihren Raubzügen auf Hoth jedoch auch hunderte Kilometer zurücklegen, weil die Welt so karg und lebenslos sein kann. Dementsprechend sind Wampas eine unerwartet ausdauernde Spezies. Sie besitzen die Geduld und die Intelligenz eines Apex-Raubtiers. Man könnte Wampas leicht als hirnlose Monster unterschätzen, aber das sind sie nicht. Sie sind Monster, aber auf keinen Fall hirnlos. Ich wage es sogar Wampas mit Serienmördern zu vergleichen, den erfolgreichen und 100 km für einen Mord anreisenden. Wampas sind Killer.

Wampas morden nicht, sie jagen und sie lauern. So haben Wampas anscheinend einen Faible dafür sich in Höhlen zu verstecken, die auch gerne von der einheimischen Tierwelt besucht werden, wenn die eisige Nacht oder ein Schneesturm aufzieht. Wampas ziehen ihre Opfer schnell ins Dunkel und überwältigen sie, wobei ihnen ihre im "Nahkampf" sehr mächtige Physik zugutekommt. Auch ein Jedi-Ritter müsste den Überraschungsangriff eines Wampas erst einmal überwinden, ehe er sein Lichtschwert ziehen kann und so eine Pranke kann ihn schnell entwaffnen oder bewusstlos schlagen. Man stelle sich vor Luke hätte gekämpft und seine Waffe verloren.

Was Wampas besonders bösartig erscheinen lässt ihr Verlangen nach Frischfleisch. Sie töten ihre Beute nicht sofort, sondern bemühen sich diese bewusstlos zu schlagen oder jedenfalls lange genug am Leben zu lassen, bis sie mit ihr fertig sind. Deshalb hängen Wampas ihre Beute auch gerne in ihren Höhlen auf, wozu sie das Eis mit ihrem Speichel und Atem kurz auftauen. Die dafür nötige Kraft und Ausdauer seine Beute währenddessen an der Flucht zu hindern verdeutlicht noch einmal mit was für einer Naturgewalt man es bei einem Wampa zu tun hat. Wampas sorgen sich allerdings nicht sonderlich um Hygiene. Eine Wampa-Höhle ist nicht für die Ewigkeit geschaffen und die Raubtiere ziehen weiter, wenn der Boden mit gefrorenem Blut, Knochen und Überresten für sie unattraktiv geworden ist.

Für gewöhnlich sind Wampas keine Rudeltiere und sie sind extrem territorial. Wampas töten jeden Rivalen und griffen auch die auf Hoth gelandeten Rebellen (oder die Piraten und Soldaten in SWTOR) an, weil diese ihr Revier betreten hatten. Nicht alle ihre Opfer waren also Beute. Bei ihren Revierkämpfen schonen Wampas weder Artgenossen, noch Familienmitglieder. Eigentlich ist sich jeder selbst der nächste, im harten Überlebenskampf auf Hoth. Kommt jedoch eine externe Bedrohung ins Spiel sind Wampas eine Spezies die durchaus zwischen Wampas und den Anderen unterscheidet. So gibt es Berichte darüber wie Wampas nach dem gewaltsamen Tod von Familienmitgliedern oder Artgenossen regelrecht ausrasteten und die Mörder verfolgten. Der natürliche Tod eines Artgenossen kann immer noch dazu führen, dass ein Wampa wie Kylo Ren eine Höhle zerlegt. Feurige Rage gehört ebenso zum Repertoire dieser Spezies wie eiskalte Berechnung.

Auf dem Hoth der alten Republik erlebt man Wampa-Rudel, was eine ungewöhnliche Entwicklung für diese Spezies darstellt. Allerdings ist mit all den humanoiden Piraten, Soldaten und Plünderern reichlich Beute vorhanden, die wohl durch ihr geschlossenes Auftreten auch ein solches von den Wampas erfordert. Wäre mehr Beute da würden die Wampas womöglich auch im Rudel jagen, ihr sozialer Instinkt (Trauer und Wut über den Tod von Artgenossen) wäre ja darauf ausgelegt. Wampas sind intelligent, sicherlich so wie Menschenaffen und vielleicht sogar mehr. Sie könnten ja auch die Vorstufe einer intelligenten Spezies wie die Talz sein.

Wampas sind mörderische Fleischfresser, weshalb ich sie nicht als Jedi-Gefährten sehen würde. Auch hellere Charaktere würde ich nicht mit Wampas in Verbindung bringen wollen. Doch Sith? Mit denen weist man sogar einige Gemeinsamkeiten auf. Auch die Sith bekämpfen einander, allerdings manchmal auch trotz äußerer Bedrohungen. Die Sith könnten unter Umständen mehr von den Wampas lernen als umgekehrt. Das Animalische der Wampas spiegelt sich in der Leidenschaftlichkeit oder Zügellosigkeit der Sith wieder. Vielleicht ist es da schon der Sith-Krieger der aus mir spricht, aber als solcher kann man dieses Raubtier nur bewundern.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren