Valkorion und die Tech-Klassen
"Nobody has ever matched my will to survive."
- Valkorion/Vitiate/Tenebrae

Tech-Klassen und Fallen Empire oder Eternal Throne sind etwas das in den Augen mancher irgendwie so gar nicht zusammenpasst. Aber Ziost, Oricon, Yavin 4 und Ilum taten es? Meiner Meinung nach wird bei dieser Kritik gerne das Gesamtbild übersehen und ein Teil der Story völlig ignoriert, vielleicht weil man seine eigene Klassenstory von vornherein missachtet hat.

Ich gebe aber auch zu, dass es Klassen gibt die es in der Outlander-Ära sehr schwer haben, weil sie im Vergleich mit anderen Klassen keine so wie auf den Leib geschneiderten Argumente für ihre Rolle als Valkorions Auserwählte haben. Das Problem liegt aber im Vergleich, nicht in der Story an sich. Sobald man vergleicht wird man Gefahr laufen etwas abzuwerten und so kann man sich auch ganz unbewusst auf eine Klasse einschießen, wenn man sie in jedem Bereich mit einer oder mehreren plausibleren Story/Stories vergleicht.

Worum es mir geht ist also die Ehrenrettung der Tech-Klassen, vor allem als jemand der SWTOR als Powertech-Kopfgeldjäger begonnen hat und zeitweise sehr starke Sympathien für Agenten, Schmuggler und Soldaten hatte. Das soll nun auch dazu führen, dass ich den Tech-Klassen ihren Stolz zurück geben möchte, denn wenn die Spielmechanik und mein bisheriges Investment mir nicht gewisse Machtanwender so sympathisch machen würden, dann wäre ich womöglich als Schmuggler, Soldat oder Kopfgeldjäger unterwegs. Aber ich zocke halt am liebsten Juggernauts und habe folglich schon zuviel in diese investiert, um sie einfach so stehen zu lassen.

Wer oder was bestimmt den Wert des Outlanders?

Der Spieler und Valkorion können sehr unterschiedliche Auffassungen vertreten, warum ihre Klasse ein geeigneter Auserwählter ist. Wenn mich meine Beschäftigung mit Star Wars-Versus-Videos eines gelehrt hat, dann dass grandiose Superkräfte oft völlig unbrauchbar sein können, während das richtige Skillset einen Kampf oft sehr schnell entscheidet. Nimmt man die Story als Anhaltspunkt her und warum tun wir das eigentlich so selten? Dann suchte Valkorion nach einem Outlander der ihm als Wirtskörper dienen kann und zugleich auch ohne seine Hilfe in der Lage wäre seine Kinder zu besiegen, mit dem Bonus, dass dieser Held wie Vitiate oder Valkorion als eine Art Heldenkönig angesehen zur Herrschaft gelangen könnte. Tenebrae hatte also einen Plan und dieser lautete den Outlander zum dritten Imperator zu machen. Dazu sollte wahrscheinlich auch die Zeugung seiner Kinder beitragen, deren Macht schließlich in den Körper des neuen Imperators floss.

Spieler ärgern sich oft über die empfundene Unwürdigkeit der Tech-Klassen, da Jedi und Sith gerne als überlegen betrachtet werden. Während ich zustimme, dass die Fähigkeit eines Ritters, mit einem Schwert zu einem Feuergefecht zu kommen, beeindruckend ist, so sehe ich die Macht-Klassen keinesfalls als unverwundbar an. Auch hier kommen die unterschiedlichen Skillsets zum Einsatz, denn erzählerisch könnte sich ein völlig immunisierter Agent gegen alles zur Wehr setzen was ein Wahnsinns-Hexer an Visionen und Angstzuständen aufbieten könnte. Agenten haben den Dunklen Tempel auf Dromund Kaas, Gedankenmanipulation der übelsten Sorte, sowie ein Immunisierungsritual auf Voss und nicht zuletzt Oricon und Ziost überstanden. Mit einem Gedankentrick, selbst aufwendigen Varianten, kann man einen Agenten nicht mehr bezwingen. Und so sehe ich auch die "Kneel before the Dragon of Zakuul"-Szene in Kapitel IX als perfektes Abbild der mentalen Stärke des Agenten. Selbst der Jedi-Ritter scheiterte ursprünglich an der Dominationstechnik Vitiates, während sich Agenten sehr effektiv gegen den nach Vitiate am mächtigsten geltenden Telepathen Darth Jadus zur Wehr setzen konnten. Dem Agenten half kein Machtgeist von Orgus Din, er war auf sich allein gestellt und nur einmal hatte er vielleicht etwas Hilfe durch Wächter X.

Meiner Meinung nach lässt sich der Wert des Outlanders in drei Kategorien bemessen, der persönlichen, der politischen und der militärischen. In der persönlichen Kategorie liegen im Prinzip alle Machtklassen vorne. Jedi-Ritter und Sith-Krieger haben es durch ihre Connections zu Valkorions Auserwählten gebracht. Er kennt sie sogar persönlich und beide haben ihm für unterschiedlich lange Zeit sogar einmal gedient. Aus diesem Umstand haben viele Spieler bereits geschlussfolgert, dass die Story nur für Krieger und Ritter geschrieben wurde, aber das stimmt so nicht. In der politischen Kategorie sind hingegen Botschafter und Inquisitoren führend. Beide haben auf Corellia bereits einmal ihre eigenen Streitmächte befehligt und bewiesen, dass sie Verbündete gewinnen und innerhalb ihrer Fraktionen reale Macht ausüben können. Dazu kommt, dass der Botschafter wiederum eine persönliche Bekanntschaft Vitiates ist, immerhin hat er dessen Kinder verfolgt, weshalb die Jagd auf die leiblichen Kinder Valkorions durchaus zu ihm passt. Inquisitoren hatten wiederum fast den Thron des Sith-Imperiums in Griffweite und das obwohl sie sich von Sklaven hochgearbeitet hatten. Dazu kommt, dass Inquisitoren sich auf Nar Shaddaa auch einen vom Imperium unabhängigen Kult aufgebaut haben. Botschafter und Inquisitor sind also versierte Bündnisschmiede. Militärisch liegen wiederum genau diese beiden Klassen vorne, da sie auf Corellia ihre eigenen Armeen befehligt haben. Der Jedi-Ritter kann sich da auf einen sicheren Platz 2 oder 3 freuen, denn er kommandierte auf Corellia immerhin das Aufgebot des Jedi-Ordens, worunter sich auch Jedi-Meister und sogar ein Ratsmitglied befanden. Als Bezwinger des Sith-Imperators und anderer Herrscher hätten Ritter einen besonderen Anspruch auf den Ewigen Thron, was wieder ein Pluspunkt in Sachen Politik wäre.

In meinen Augen sind die Macht-Klassen nicht wegen ihrer Machtkräfte beneidenswert, sondern wegen ihrer früheren Erfolge. Für Tenebrae spielen fehlende Machtkräfte indessen keine Rolle, da er wie in Kapitel XII beschrieben in der Lage ist seine Wirtskörper mit seiner Macht auszustatten. Darum kann man in Fallen Empire auch mehrfach Valkorions Machtkräfte einsetzen, selbst wenn man nie im Leben daran denken würde ein Lichtschwert anzurühren. Das passt auch ins Bild, weil Tenebrae als Sith zu einer Zeit aufwuchs als Lichtschwerter gerade einmal von Lords wie Naga Sadow verwendet wurden und selbst Sadow war ein fähigerer Stratege und Hexer als Schwertkämpfer. Zu Tenebraes Zeiten, unter der Herrschaft des dunklen Lords Marka Ragnos, waren Machtfähigkeiten gesellschaftlich angesehen, während Schwertkampftalente eher untergingen. Hexer wie Sadow waren hoch angesehen und Sith-Tugenden wie Verrat, Machthunger und Manipulation prägten das Weltbild des jungen Tenebrae, der als Teenager zum Herrn seines Heimatplaneten aufstieg, nachdem er seine Familie und den regierenden Sith-Lord, seinen eigentlichen Vater, ermordet hatte. Tenebrae begann seine Sith-Karriere wie der Outlander als Außenseiter und Rebell, der nicht als Krieger, sondern als großer Hexer und General an die Macht gelangte. Diese Einstellung spiegelte sich auch in der Machtergreifung Lord Vitiates wieder, der auf Nathema alle verbliebenen Sith-Lords ermordete. Tenebraes Überlebenswille steckt jedoch hinter allem was er tat. Schon als Kind weigerte sich seine Mutter entgegen Lord Dramaths Befehl ihn zu ertränken, vielleicht weil Tenebrae ihr aus Selbstschutz heraus den entsprechenden Gedanken eingepflanzt hatte. Sein Überleben hätte früher oder später dazu geführt, dass ihn Attentäter seines Vaters beseitigt hätten, doch stattdessen ergriff Tenebrae die Offensive. Als die Sith wiederum unterzugehen drohten mordete sich Vitiate durch die Reihen der letzten Lords, um seine Anhängerschaft und sich in Sicherheit zu bringen, während andere lieber alles auf eine letzte Offensive gegen die Republik gesetzt hätten.

Tenebrae ist jemand der die Herausforderung sucht und immer dann den größten Kick verspürt hat, wenn er sich in eine Lage manövrierte die für jeden anderen unüberwindbar erschien. Vitiate war für die Überlebenden des Genozids an den Sith ein Held! Valkorion war für die Überlebenden des Waffentests von Iokath oder ihren nur noch in Sümpfen hausenden Nachfahren ebenso ein Held! Tenebrae kam und er machte geschlagene Völker zu glänzenden Zivilisationen. Man sollte auch das bedenken, wenn man seine Entscheidung betrachtet den Outlander zu seinem nächsten Wirt zu machen.

Das Totschlag-Argument: Ziost

Mit 4.0 und den Instant-60-Charakteren haben die Autoren eine Entscheidung getroffen bestimmte Ereignisse als kanonischen Hintergrund für die Instant-60er zu setzen, wie Ziost, das ja in Kapitel II eine Rolle spielt. Instant-60er und 65er haben eine Origin Story erlebt, aber man konnte diese nicht selbst beeinflussen. Aber wie in Shadow of Revan bzw. dem Rakata Prime-Flashpoint muss man nicht dabei gewesen sein, damit etwas passiert ist. Was ich meine ist jene einzelne Dialogzeile, in der man Revans Überleben der Fabrik bzw. seine Befreiung aus dem Mahlstrom-Gefängnis kommentieren kann. Hat man diese Flashpoints nicht absolviert kann man nur kommentieren, dass man gehört hat Revan wäre gestorben oder befreit wurde. Doch Shadow of Revan und Ziost sind kanonisch, da beide direkt oder indirekt durch Lana, Theron und Valkorion erwähnt werden. Man hat also zumindest die Ereignisse auf Ziost überlebt und damit Vitiates Super-Gedankenkontrolle widerstanden, neben allem was in der Klassenstory so passiert.

Dazu kommt nun auch, dass man sehr wahrscheinlich am Kampf gegen Revan Reborn teilgenommen hat. Dieser war allerdings ein Gruppenkampf, was die individuelle Leistung jeder Klasse deutlich schmälerte. So gesehen wären dann aber auch weder Satele Shan, Darth Mar, noch Lord Kallig, der Zorn des Imperiums, der Jedi-Kampfmeister oder der Barsen'thor alleine in der Lage gewesen Revan Reborn auf die Matte zu schicken. Zumindest hat man aber im Verlauf der 3.0 Story bewiesen, dass man auch von Revan als Nachfolger auserwählt worden wäre und mit Vitiates Wiederauferstehung baut jede Klasse so etwas wie eine persönliche Beziehung zum Imperator auf, die vorher nur beide Jedi-Klassen und der Sith-Krieger hatten. Yavin 4 und Ziost sind also der kanonische Beginn der Beziehung jeder Klasse zu Tenebrae und in seinen Augen beweist man sich kämpferisch, militärisch (Yavin 4), diplomatisch (Yavin 4 und Ziost) und im Zusammenhang mit der Macht (Ziost - Kämpfe gegen Jedi und Sith, Widerstand gegen die Gedankenkontrolle).

Kaum ist Tenebrae also wieder erwacht sieht er dieselbe Person in verschiedenen Szenarien gegen ihn aufbegehren und genau diese Person steht an der Spitze der Bemühungen ihn zu vernichten. Revan ist tot, aber nun hat Tenebraeeinen neuen "Spielgefährten" gefunden, dem er die gebührende Aufmerksamkeit widmen möchte.


Erinnert ihr euch noch an Ilum, Makeb oder Oricon?

Theoretisch sind die Kämpfe gegen Revan immer Gruppenkämpfe gewesen, ebenso wie der Kampf gegen Darth Malgus oder die Revaniter, auch wenn diese nun solobar sind. Kanonisch dürfte in allen Fällen gewesen sein, dass sich Strike Teams um diese Kampagnen gekümmert haben, womit der Sieg garantiert war und man nicht persönlich dabei gewesen sein musste. Bei den Schreckensmeistern ist es genauso, denn auf Oricon erfährt man von Styraks Tod, selbst wenn man Abschaum und Verkommenheit nur als Zitat aus Episode IV kennt. Aber man darf als Machtklasse auf Yavin 4 trotzdem kommentieren, wie einen die Atmosphäre an Oricon erinnert. Man war also wohl auf Oricon und hat dort bereits einmal einem Klima wie auf Ziost widerstanden, womit ich mit Klima die Strömungen der Macht meine.

Makeb war hingegen ein eindeutiger Solo-Erfolg! Der Archon und Großmogul Torborro starben im Kampf gegen den Outlander, doch wirklich bedeutend ist dieses gerne vergessene Addon wegen des politischen Aufstiegs der Klassen. 3.0 hat uns wieder etwas von der Macht genommen, die uns in 2.0 verliehen wurde. Gerade 3/4 der imperialen Klassen durften auf Makeb zum ersten Mal Befehle geben und sich als Commander der Makeb Task Force wie jemand fühlen der tatsächlich etwas zu sagen hat. Auf Seiten der Republik stand man hingegen eher als eine Art Botschafter da, so wie Qui-Gon Jinn und Obi-Wan in Episode I. Aber im Gegensatz zu den Jedi der Prequels war man auch als militärischer Berater tätig und agierte quasi als Special Forces-Soldat, was im Fall des Troopers perfekt zu dessen Klasse passte. Imps retteten ihr Imperium, Reps retteten eine Bevölkerung - beides Taten die Tenebrae ebenfalls vollbracht hatte.

Heimvorteile für Imperiale

Imperiale haben einen unschlagbaren Heimvorteil als Tenebrae nähere Tech-Klassen, da sie bereits auf Dromund Kaas in den Dunklen Tempel marschiert sind, der als Nexus der dunklen Seite und Heim zahlloser Sith-Geister sogar hartgesottene Sith in den Wahnsinn treiben konnte. Dort herumzuspazieren macht die Tech-Klassen zumindest zu extrem willensstarken Charakteren, die es in diesem Bereich durchaus mit Sith aufnehmen können.

Auch auf Kaas sammeln Imperiale schon deutlich früher als Reps ihre ersten Erfahrungen im "Umgang" mit Machtanwendern. Kopfgeldjäger können dort auch ihre erste Sith-Schülerin töten, wobei man später auch Darth Tormen töten könnte, einen dunklen Lord, der auf einem Level mit Dunklen Rats-Mitgliedern gesehen werden kann. Nicht zu vergessen sind auch die Erfahrungen der Imperialen auf Balmorra, Taris, Alderaan, Voss und Corellia.

Während sich Reps auf Taris nur mit Piraten und Rakghulen herumschlagen müssen kämpfen Imperiale gegen abgebrühte Widerstandskämpfer, republikanische Elitesoldaten, Jedi und vom Konflikt aufgeputschte Rakghule. Taris ist ein imperialer Sieg, aber auch das Vietnam der 1.0 Ära. Auf Voss erleben alle Imps wiederum eine Immunisierungsritual für schädliche Gedankenkontrolle, dass uns gegen Sel-Makor wappnet, aber vielleicht auch darüber hinaus hilfreich gewesen sein könnte. Und auf Corellia eliminiert man in Order 66 Manier die gesamte Jedi-Enklave. Wobei Reps auf Corellia allerdings ein Viertel des Dunklen Rats auslöschen.

Ich führe aber auch gerne noch die Verwicklungen in der Alderaan-Bonusreihe an. Während Reps sich nur damit beschäftigen müssen Haus Ulgo zurückzudrängen, müssen Imps gegen eine besonders aggressive Form der Killiks ausrücken und wie wir wissen setzen diese auch sehr stark auf Pheromone und damit eine Form von Gedankenkontrolle.

Kriegerisch stehen die imperialen Tech-Klassen ihren Vorbildern in nichts nach und mir vorzustellen wie Boba Fett aus Rache für Jango Fett einen Jedi-Tempel ausradiert wärmt mir mein Pyrotech-Herz. Auf Corellia durfte ich ein Teil dieser Kopfgeldjäger-Fantasie sein. Aber auch auf Ilum erhalten Imps die Möglichkeit mit einer an Mace Windu angelehnten Figur abzurechnen, dem aggressivsten Jedi-Ratsmitglied, Jaric Kaedan.


Darth Jadus Personalvorschlag

Der Imperiale Agent wächst im Zuge seiner Klassenstory zum perfekten Agenten der Sternenverschwörung heran, die es sich bekanntlich zum Ziel gesetzt hatte Jedi und Sith gleichermaßen zu zerstören. Dafür mussten die Agenten der Verschwörer auch in der Lage sein es mit Machtawendern aufzunehmen und genau auf diesem Gebiet brilliert der Agent. Er überlebt sogar Voss, das aus dem Trainingsprogramm der Sternenverschwörung gestrichen wurde.

Unvergesslich sind indessen die Kämpfe des Agenten gegen Darth Jadus/Darth Zhorrid, in denen man deutlich früher als jede andere Klasse auf ein Mitglied des Dunklen Rats trifft und es besiegen kann. So fähig ist der Agent also und da ist es dann kein Wunder, wenn ihm die Sith via Gedankenkontrolle Fesseln anlegen wollen. Später kämpft man in einem Höllenloch namens Taris gegen die dunkle Jedi Ky Sazen und ihren fanatischen Kult. Den Agenten gegen Jedi einzusetzen ist auch der Plan hinter der beabsichtigten Eliminierung von Ardun Kothe. Man könnte über die Altersschwäche und fehlendes Training Kothes klagen oder die mangelnde Erfahrung Ky Sazens, doch letztere hatte zusätzlich die dunkle Seite zur Verfügung und war eine profilierte Heldin der Republik. Angesichts seiner Fähigkeiten es zumindest "theoretisch" mit dem zweitmächtigsten Telepathen des Sith-Ordens (Jadus), einem dunklen Lord (Zhorrid), einer entfesselten Jedi-Kriegsheldin (Sazen) und einem trickreichen Jedi-Spion aufzunehmen, ist der Agent ein fähiger Jedikiller.

Die Möglichkeit zur Hand von Jadus zu werden hebt den Agenten ebenfalls aus der Masse hervor, zumal man als Hand von Jadus auch in der Lage gewesen sein müsste zumindest mit einigen schwächeren Lords abzurechnen und Attentate auf mächtigere Rivalen seines Meisters auszuführen. Ein absolut fähiger Attentäter - das ist die Kernqualität des Agenten, der sich so genauso auszeichnet wie der Kopfgeldjäger. Valkorions Wahl des Agenten entspricht der Vorstellung den besten Attentäter seines alten Imperiums auf seinen Sohn und seine Tochter anzusetzen. Mit etwas Hilfe, also der Macht Valkorions und Gehilfen aus der Allianz, sollte er dazu durchaus in der Lage sein.

Politisch und militärisch ist der Agent zumindest nicht die schlechteste Wahl, denn er bringt militärisches Training, Geheimdiensterfahrung und sein persönliches Netzwerk mit ein. Zudem ist der Agent eine mögliche Bannerfigur für Imperiale, die sich von den Sith abwenden wollen.


Jedi-Killer, Netzwerker, Söldner, Ein-Mann-Armee

Die Reihenfolge der Auflistung der Tech-Klassen beinhaltet durchaus eine von mir vorgenommene Wertung und so schätze ich den Kopfgeldjäger also als zweitbeste Wahl ein. Die Gründe dafür wurden beim Agenten bereits teilweise genannt. Der Kopfgeldjäger ist ein Auftragskiller, der durchaus einige Jedi und Sith unter seinen Opfern zählen kann. Darunter ein renommierter Jedi-Meister, DER Jedi-Kampfmeister und möglicherweise auch Darth Tormen. Beide Jedi-Kills des Kopfgeldjägers sind erstaunlich, denn es handelte sich um Männer die des Titels Kampfmeisters würdig waren und somit auch um Schwertkämpfer die in jüngeren Jahren vielleicht auch Arcann ebenbürtig gewesen wären. Zumindest lassen sich beide als gutes Training für den Kampf gegen Arcann verbuchen.

Der Kopfgeldjäger hat im Gegensatz zum Agenten in seiner Klassenstory auch einmal mit der GenoHaradan zu tun und setzt sich sogar gegen SIS-Killerkommandos durch, die von Jedi unterstützt wurden. Man hat als Most Wanted der Republik deutlich häufiger mit Killern zu tun als andere Klassen, vor allem jedoch mit Killern die einem ganz persönlich nach dem Leben trachten, ganz im Gegensatz zu Soldaten. Die Gegner des Kopfgeldjägers sind oftmals Duellanten, also Experten darin einen einzelnen Gegner auf die effektivste Weise auszuschalten, wobei man jedoch auch selbst zu dieser Art von Kämpfern gehört. Der Kopfgeldjäger übt eigentlich schon Jahre vorher dafür irgendwann Super-Machtanwender wie Arcann und Vaylin ins Visier zu nehmen. Ich glaube es wäre nicht falsch hier von einer "Mordskompetenz" zu sprechen.

Die Verbindung des Kopfgeldjägers zu den Mandalorianern macht ihn einzigartig, denn de facto wäre man ein Top 3-Kandidat, wenn es darum ginge einen neuen Mand'alor zu ernennen. Gewinnern der Großen Jagd steht ein immenses Prestige unter den Mandalorianern zur Verfügung, was sich auch politisch ummünzen ließe.

Nicht zuletzt die Schlacht um Corellia verdeutlicht jedoch auch, wie kompetent der Kopfgeldjäger als Ein-Mann-Armee sein kann. Spätestens Corellia macht Kopfgeldjäger zur mandalorianischen Legende. Da stürmt man das Flaggschiff der republikanischen Flotte und kämpft sich bis ins Büro des Obersten Kanzlers vor. Nach Lord Angral und Exar Kun ist der Kopfgeldjäger der dritte bekannte Mörder eines Kanzlers und er ist kein Sith, soviel also zum Prestige des Kopfgeldjägers. Wenn man bedenkt, dass Vitiate seit der Plünderung von Coruscant auch ein Auge auf Lord Angral geworfen hatte, dann dürfte der Erfolg des Kopfgeldjägers zumindest zum Auftrag geführt haben, dass eine Hand des Imperators die weitere Karriere des Jägers beobachten möge.

Der Kopfgeldjäger beweist im Grunde, dass man kein Sith-Juggernaut sein muss, um die gleichen Erfolge wie ein solcher erreichen zu können.

Bleiben die Freunde der Alten Republik auf der Strecke?

Die Reps haben keinen Dunklen Tempel, der sie schon sehr früh auf den Widerstand gegen einen Nexus der dunklen Seite vorbereitet. Und Reps fangen auch erst deutlich später an Sith zu töten, wobei sie es so gut wie gar nicht mit dunklen Jedi zu tun bekommen. Abgesehen von Ako Domi auf Nar Shaddaa. Dafür gibt man auf Balmorra und Corellia richtig Gas. Balmorra wird aus den Händen der Sith befreit, wobei man auch einige Sith-Lakaien aus dem Weg räumen darf. Auf Corellia jedoch? Dort verliert das Imperium 3 Mitglieder des Dunklen Rats (die Darths Acharon, Hadra und Decimus), wovon alle drei wichtigen Ministerien vorstanden. Auf Ilum wiederum tötet man den neuen Sith-Kriegsminister Darth Arho. Wie mächtig diese Sith jedoch sind ist fraglich, zumal es nicht immer der bessere Kämpfer, sondern die fähigeren Verschwörer an die Spitze des Sith-Ordens gebracht haben. Zumindest kümmern sich Reps auf Makeb über Großmogul Torborro, wobei dessen Archon jedoch wahrscheinlich die größere Gefahr darstellte. Politisch sind die Kills der Republikaner zweifellos bedeutender, aber kämpferisch ist ihre Stärke fragwürdig.

Der Schmuggler als galaktischer Celebrity

Tatooine ist ein guter Planet zum Sterben, jedenfalls für Machtanwender die sich gegen den Schmuggler gestellt haben. Davon gibt es innerhalb der Klassenstory nur drei und allesamt sind qualitativ vernachlässigbar, es sind nämlich nur Lords bzw. eine Jedi-Ritterin. Beim ersten Besuch auf Tatooine hat man wahlweise die Hilfe einer Sith-Lady besagte Jedi-Ritterin los zu werden oder man hilft der Jedi die Sith-Dame in ein Wüstengrab zu befördern. Beim zweiten Mal ist das Schicksal oder eher die Macht nicht so gnädig. Der Voidwolf hat einem zwei Sith-Ladys auf den Hals gehetzt und diesmal eilt einem leider keine Jedi-Ritterin oder eine freizügige Sith-Dame zur Hilfe. In Hinsicht auf ein Duell mit Arcann scheint es also so, als hätte der Schmuggler die schlechtesten Karten, denn er ist ja auch kein knallharter Elitesoldat (der hatte es jedoch nur ein einziges Mal mit einem Sith zu tun und zwar auf Voss).

Was macht man, wenn man schlechte Karten hat? Man blufft! Oder man schummelt sich durch. Der Schmuggler ist noch so schwer gepanzert, schwer bewaffnet und zum Killer ausgebildet, aber er hat einiges an Lebenserfahrung und ist ein ziemlich trickreicher und hinterlistiger Kämpfer. Man könnte auch argumentieren, dass Schmuggler vielleicht in Kampfkünsten wie Teräs Käsi (Wer hat’s erfunden? Die Schweizer? Nein, die Jünger von Palawa) geübt sind. Dann wäre der Schurke zumindest ein Kampfkünstler und kein bloßer Barschläger. Oder noch besser, vielleicht beherrscht man als Ex-Soldat ja die Star Wars-Version von Krav Maga. So oder so stellt sich die Frage wie es ein Star Wars-Krimineller mit Jedi oder Sith aufnehmen könnte, denn vor allem in den Comics schneiden diese meistens miserabel ab, außer man gehört zu einer Top-Organisation wie der Schwarzen Sonne. Gangster die gegen Jedi Erfolg haben tun das meistens durch fähige Handlanger, meistens Kopfgeldjäger oder Söldner. Aber es gab auch Fälle in denen unerfahrene Jung-Jedi gegen Schmuggler oder andere Kriminelle versagt haben. Fakt ist aber auch, die meisten Kriminellen hatten keine Erfahrung im Kampf gegen Machtanwender. Jene die diese hatten versagten wenigstens nicht ganz so schlimm, wobei das vielleicht an den hochkarätigen Gegnern lag. Ein einzelner Sith-NPC auf Ilum darf sich nicht auf dem Macht-Level mit Kyle Katarn, Luke Skywalker oder Corran Horn sehen. Und sollte man seinen Schmuggler als machtsensitiv betrachten, so hätte er die Fähigkeiten einer Darth Cognus oder eines Grauen Paladins. Im Nahkampf, wenn man kein Lichtschwert zum Einsatz bringen kann und vor Schlägen auch kaum die Zeit findet die Macht einzusetzen... da rentiert es sich, dass Jedi in der Prequel-Ära auch Nahkampftraining erhielten. Im Sith-Orden der Alten Republik jedoch? Man könnte wie im Fall der Sith zu Zeiten Marka Ragnos argumentieren, dass Nahkampftraining damals einfach nicht am Lehrplan stand, immerhin entstanden die Sith-Lords auch aus gefallenen Jedi die nur Form I und II beherrschten, da damals noch keine anderen Formen entwickelt waren. So waren Sith-Legenden wie Tulak Hord wohl vor allem Meister von Count Dookus Form II, der für den Kampf gegen andere Lichtschwertträger erfunden Form, während Form I dazu befähigte auch alternative Schwertwaffen zu führen, wie Sith-Kriegsklingen. Zu Ragnos Zeiten waren dann Machtfähigkeiten in, sodass man das Schwerttraining wohl überhaupt vernachlässigte. Mit Ausnahme von den Anhängern Naga Sadows vielleicht, die ihr Jedi-Erbe in hohen Ehren hielten und angeblich auch die ersten wireless Lichtschwerter entwickelten. Zur gleichen Zeit waren die Jedi noch total analog verkabelt und sie lernten vielleicht erst durch die Vernichtung der Sith Lichtschwerter ohne externe Energiezellen zu bauen. Umgekehrt dürften die Sith Vitiates erst durch die Infiltration des Jedi-Ordens oder „Überläufer“ wie Revan von den neuen Entwicklungen im Bereich der Lichtschwertkampfstile erfahren haben.

Der Schmuggler ist auch nur ein Mensch und ohne besonderes Training hat er sich seine Fähigkeiten wohl durch Erfahrung erworben. Eine Erfahrung die ihn sehr effektiv im Kampf gegen Gegner wie den Kopfgeldjäger werden ließ. Praktisch von seiner Ankunft auf Ord Mantell an ist der Schmuggler ein Gejagter, dem Kopfgeldjäger, imperiale Agenten und Separatisten ans Leder wollen. Man bekommt es mit Auftragsmördern zu tun, die auch schon den einen oder anderen Jedi auf ihrem Gewissen haben könnten. In dieser Hinsicht beweist der Schmuggler dann seinen Überlebenswillen, denn ohne Training, ohne die Macht und ohne eine mächtige Fraktion in seinem Rücken bringt er es zu etwas. Als er über Corellia das Kommando über die Piratenflotte übernimmt ist das rückblickend fast ein wenig foreshadowing hinsichtlich der Besteigung des Ewigen Throns. Charakterlich ist dieser von allen gejagte und nach der Macht strebende Captain Tenebrae wohl näher als die meisten anderen Klassen.


Der unwahrscheinlichste Fall ist zugleich die unbeliebteste Klassenstory

Der Soldat als Wahl macht eigentlich sehr viel Sinn, denn er ist ein höchst kompetenter Kämpfer, der eben noch nicht die Gelegenheit hatte prominente Machtnutzer aus dem Verkehr zu ziehen. Fähig wäre er sicher dazu, vor allem als militärischer Anführer, auch wenn er sich in dieser Hinsicht ebenso wenig bewiesen hat. Zumindest spricht sein Ruf für ihn und weil er sich noch gegen imperiale Zivilisten vergreifen konnte dürfte er auf beiden Seiten erheblichen Respekt genießen. Jemand der den besten General des Sith-Imperiums in die Knie gezwungen hat könnte es auf jeden Fall mit dem amateurhaften Arcann und seiner Schwester aufnehmen. Die militärische Erfahrung des Troopers macht ihn zur besten Wahl, doch persönlich und politisch hat er wenig zu bieten. Weder hat sich der Trooper durch Machthunger ausgezeichnet, noch durch einen an den Krieger (lebendig begraben) oder Inquisitor (die ganze Geister-Sache) erinnernden Überlebenswillen. Politisch ist man immer nur Soldat oder Offizier gewesen und daher nicht sonderlich einflussreich. Die Strahlkraft des Soldaten kommt eher daher, dass er relativ unbescholten ist, er hat ja nur Befehle ausgeführt. Ich persönlich finde den Soldaten als Allianzkommandant bestens geeignet, aber in seinem Fall sehe ich keinen Grund warum Tenebrae gerade ihn auserwählt hat. Wahrscheinlich wurde er nur zum Outlander weil niemand anders an Bord von Darth Marrs Flaggschiff war. Allerdings tut das meiner persönlichen Begeisterung für die Rolle des Troopers als Commander keinen Abbruch.

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xellmann, Dienstag, 14. März 2017, 12:41
Also deinem Kernargument kann ich nicht folgen. Wo steht das Valkorion die Wahl hatte und uns erwählt hat?

Er wurde von mir oder seinem Sohn ermordet und seine einzige Wahl war in mich überzugehen oder zu sterben. Somit waren wir eher zur falschen Zeit am falschen Ort.

Valkorion hat zwar häufig so getan als könnte er gehen und hätte viel Macht aber gerade Kotet zeigt uns eindrucksvoll das er doch nur ein Gefangener in unserem Kopf war. Er brauchte die Macht Vaylins um unseren Geist zu brechen.

Er redet es sich schön und macht das beste aus dem Material. Wobei na auch Arcann schon in Kapitel 1 bemerkt wer wir sind und was wir geleistet haben. Also ich als Schmuggler habe gar keine Probleme mit der Identifikation als Outlander.

pfannenstiel, Dienstag, 14. März 2017, 12:48
Kapitel II - Valkorion versucht den Outlander zu überzeugen wie besonders er ist und dass er unglaubliches Potential hat, ehe er darauf eingeht, dass man seine Kinder aus dem Weg räumen muss. Das lässt sich natürlich auch als nachträglicher Rechtfertigungsversuch deuten.

xellmann, Dienstag, 14. März 2017, 12:54
das würde ich als ersten Aufbau sehen er rekapituliert und überlegt nebenbei wie er das "Potential" für sich nutzen kann. Und ich würde ihn als intelligent genug einschätzen das er mit lebenden Kindern nicht den Thorn erreicht besonders da wir da ziemliche Thronfolge Probleme hätten.

Ich hab Kapitel 2 gestern nochmal in Master erlebt und hab das anders interpretiert. Spannend zu sehen wie man das interpretieren kann :-)

xellmann, Dienstag, 14. März 2017, 13:06
ich habe noch einen kleinen Gedanken zum Schmuggler. Ich sehe sein Skill Set ähnlich wie das von Atton Rand. Zweifelsfrei ist dies natürlich nicht direkt antrainiert und ausgebildet aber durch Erfahrung wie du auch schon sagst und durchaus vielleicht durch eine gewissen Macht Affinität.

http://jedipedia.wikia.com/wiki/Atton_Rand

pfannenstiel, Dienstag, 14. März 2017, 16:19
Da hast du recht, wobei Atton ja vor KotOR II ein ausgebildeter und erfahrener Jedi-Jäger in Diensten von Revans Sith-Imperium gewesen ist. Trotzdem verdeutlicht das genau eben, wie man sich etwa mit Attons Tricks (Kartenzählen) immun gegen Machttechniken machen kann und wie es möglich ist Jedi auszuschalten. Bei Atton kam auch ins Spiel, dass er latent machtsensitiv war, weshalb man ihn auch zum Jedi ausbilden konnte. Ich weiß die Leute mögen die Midichlorianer nicht, aber ich fand den Darth Plagueis-Roman ganz gut und so könnte der Schmuggler ja spätestens seit Kapitel I durch Valkorion kräftig Midichlorianer getankt haben. Immerhin ist die Machtstärke von Valkorions Kindern für mich nur auch dann erklärbar, wenn Tenebrae irgendwie Valkorions DNA verändert hat. Selbst wenn der ursprüngliche Zakuulaner Valkorion mal machtsensitiv war, er war sicher nicht so mächtig, dass er eine Vaylin gezeugt haben könnte.

sanne1968, Dienstag, 14. März 2017, 14:30
Ich hab mit Tech Klassen auch so meine Probleme sie mit der Story nach SoR in Einklang zu bekommen. Greade Ziost stößt mir da oft bitter auf aoder in Kotfe/Kotet dann die eine oder andere Kampfsequenz ...ich meine es ist schon witzig anzusehen wie mal Arkann mit nem schnöden Fußtritt daran hindern sollte einen mit einem Hieb in zwei Teile zu teilen zumal sein Lichtschwert länger zu sein scheint als jedes Bein oO

ich tue es aber damit ab, das iche einfch zuviele Machtchars habe und zu wenige Techklassen wirklich spiele. Einzig meinem Agenten würd ich das mit dem Outlander abnehmen ...allen anderen Klassen ist es doch eigentlich ziemlich schnuppe was da passiert. Ok, vermutlich noch der Soldat ...aber sonst.... warum sollte ein Kopfgeldjäger oder ein Schmuggler aufeinmal das interesse am Imperator entdecken? Nur Lana und Theron (Geschmiedete Bündnisse) wären für mich ein Grund an dieser Sache dran zu bleiben also als Schmuggler und BH. Agent und Soldat haben ja andere Motive sich dem zu stellen.

xellmann, Dienstag, 14. März 2017, 14:40
Gerade der Schmuggler hat ein Interesse an der Macht. Er hat sich an die Spitze einer Verbrecherorganisation gesetzt bevor er eingefroren wurde. Der Übergang zur SOR war wirklich nicht gut das seh ich genauso aber ansonsten hat zumindest mein Schmuggler immer nur Macht, Geld und Einfluss im Sinn. :-)

Das finde ich passt genau zu seinem Charakter.

sanne1968, Dienstag, 14. März 2017, 14:45
Das meine ich ja nicht, ich beziehe mich ja ehr auf das Interesse am Imperator und andersrum. Machstreben laß ich da mal aussen vor. Da könnte sogar mein BH mithalten *lach*

Das Imperuim und vor Allem der Imperator sind grade meiner Schmugglerin völlig egal ..sie hätte ja mit sich selber genug zu tun und warum zum Teufel sollte sie aufeinmal im Mittelpunkt einer galaktischen Verschwörung befinden, wenn da nicht zwei Leute wären, die sie kennt und mit einem sogar ne Affäre hat? Im Nirgendwo wartet genug Arbeit auf sie ^^

xellmann, Dienstag, 14. März 2017, 14:49
Also wenn ich die Möglichkeit hätte zwischen ein Verbrecherboss und Imperator also ... dann nehm ich ALLES was geht und werde Imperator :-).

Besonders da Sie ja immer etwas "GRÖßERES" werden wollte.

Klar ist ihr Imp, Rep und Zakuul egal das sehen wir gleich und ja wie sie in SOR gerutscht ist da hätte meine auch gesagt irgendwann och nöö ^^

Und wieso das Nirgendwo ( wo sind die eig. alle) wenn man Odessen haben kann :-)

sanne1968, Dienstag, 14. März 2017, 14:54
Weil du vom Gesetzlosen aufeinmal zum Gesetzgeber mutierst! Irgendwie strange in meinen Augen. Man kann auch Macht als Gesetzloser haben, ich denke da an Nok Drayen ^^ auch wenn sein Ziel vermutlich ja die Rückeroberung von seinem Thron sein sollte.

Verantwortung macht nicht unebdingt freier ...ehr im Gegenteil und die ganze Galaxis anzuführen, egal ob hell oder dunkel, würden meine freiheitsliebende Schmugglerin extrem einschränken. Sie will diese Verantwortung schneller wieder abgeben als sich vermutlich das Lana oder Theron denke würden.

xellmann, Dienstag, 14. März 2017, 14:56
hmm ok das ist wirklich ne tolle Sichtweise :-)
die Freiheitsliebe hatte ich bis Kapitel 3 auch dann aber war es bei mir Macht immer mehr davon :-P


Und hey der Schmuggler macht es richtig. Er macht die Gesetzte ^^ Besser geht nicht :-P

pfannenstiel, Dienstag, 14. März 2017, 16:14
Das Nok Drayen ja eigentlich nach (s)einem Thron strebte ist ja auch irgendwie zur Ironie seines Auftritts im Kapitel II des Schmugglers geworden. König der Unterwelt war demnach nur der Trostpreis und selbst Hades war mit dem Titel ja nie ganz zufrieden. Man könnte auch Maul als Vergleich anführen, der in der Unterwelt nur ein Mittel zum Zweck sah.

Wenn man solche Könige der Unterwelt oder Crime Lords her nimmt, dann strebten die ja ganz wie reale Fürsten nach Macht. Armeen, Paläste, Schätze und kleinere oder größere politische Figuren die nach ihrer Pfeife tanzen. Sogar Escobar wollte mal Präsident werden.

Hellere Schmuggler würden sich darum bemühen als Friedenshüter ihre Verpflichtung los zu werden, um sich zur Ruhe zu setzen, aber das kann in einem Heldenepos wie SWTOR für kleine Klasse je zur Realität werden. Was unterm Strich immer bleiben muss sind Schmuggler die irgendwie nicht die Finger vom Heldengeschäft lassen können. Die Sache mit dem Nirgendwo/Port Nowhere hat sich imo schon in 2.0 und 3.0 nicht mehr wirklich bewährt. Das Problem hatte der Inqui aber auch, denn man hatte nie so das Gefühl wirklich an der Spitze seines eigenen Kartells bzw. einer Machtbasis zu stehen. Dafür bin ich 4.0 und 5.0 ja dankbar, denn jetzt haben meine Klassen genau das. Was mir halt fehlt ist wie in Akt III des Schmugglers eine Option meine Ewige Flotte strikt neutral zu führen und beide Seiten zu dominieren. Schlagwort: Piraten-KAISER und nicht mehr nur Piratenkönig!

xellmann, Dienstag, 14. März 2017, 16:23
genau das wollte ich damit ausdrücken. es liegt in der Natur des Schmugglers immer mehr zu wollen. und da kam ihm der Thron genau richtig. Auch wenn ich nicht sehe wieso ich Sor machen sollte. Als Schmuggler hat man nicht viel von der Verschwörung.

Ein heller Schmuggler unterscheidet sich meines Erachtens kaum vom dunklen. Einzig die Methoden sind andere aber Macht wollen ja beide.

Mir fehlt bei 5.2 das strikt neutrale. Ich hoffe echt auf einen neutralen Weg.

pfannenstiel, Dienstag, 14. März 2017, 16:29
Mein heller Kopfgeldjäger gerät durch 5.2 in die Zwickmühle sich nun theoretisch für die Republik entscheiden zu müssen, dabei wäre es für ihn eigentlich am logischsten mit den wiederbewaffneten mandalorianischen Clans über die Galaxis zu herrschen. Ich weiß nicht wie es um die Statistiken steht und ich befürchte es gibt gar nicht so viele mandalorianische Kopfgeldjäger, aber es wäre schon sehr geil gewesen selbst Mand'alor zu werden. Mand'alor der Ewige!

sanne1968, Dienstag, 14. März 2017, 16:35
Meine Schmugglerin wurde 100% lieber heute als Morgen die Thron in Zakuul jemanden anderen überlassen. Ich spiele sie ehr wie ich Han Solo sehe...solo halt *lach*

Verantwortung sind ihr zuwider und sich um Dinge zu kümmern die nunmal wichtig sind damit die Allianz läuft und funktioniert liegt meiner Juggernautin ehr. Meine fresche Schmugglerin wurde viel lieber mit Bowie duch die Galaxis fliegen und verboten Dinge tun, sie wurde alles flach legen was nicht bei drei auf den Bäumen ist und Bowie liebt ja Bäume sowieso *gröhl*

xellmann, Dienstag, 14. März 2017, 16:45
*träum* Mand'alor der Ewige!

Mein Mando'ade kann sich nichts besser vorstellen als selbst Mand´alor zu werden. Er will sich im Leben nicht wieder einer Grupierung anbiedtern. Genauso geht es meinem Schmuggler. Er ist Boss seiner eigenen Organisation der Allianz.

Ich löse meine Probleme alleine. ... ach man *Angst* ^^

@Sanne: also die Zeit ist glaub ich vorbei. Man ist bekannt wie ein bunter Hund - Ich glaube selbst im hintersten Loch hat man mitbekommen das man existiert :-P

pfannenstiel, Dienstag, 14. März 2017, 16:49
Mehr Fans und Chancen für Flirts, darauf ist man als Schmuggler ja auch aus ;-)

xellmann, Dienstag, 14. März 2017, 16:55
auf der Abschlussliste ganz oben steht Kaiserin Acina ^^
So lang Risha weg ist kann man ja die "Galaxis" erkunden :-)


Mein Mando hat irgendwie ein Auge auf Senya geworfen. Leider wurde da nicht viel bisher aus 1-2 mal flirten

pfannenstiel, Dienstag, 14. März 2017, 17:05
Galaxis, das war doch diese Twi'lek Tänzerin auf Rishi oder?

Wenn eine Arcann-Romanze kommen sollte wäre ich auch für eine Senya-Romanze und nicht bloß weil ich meinen Jugger unbedingt unter die Haube bringen will, seit ich die Chance bei Lana verpasst hab.

sanne1968, Dienstag, 14. März 2017, 17:05
@ Pfanne


Bowie hat mir dir also auch soviel Spaß wie mit mir und vorallem genügen Zeit um auf Bäumezu klettern *lach*

sanne1968, Dienstag, 14. März 2017, 17:07
@ Pfanne,

Vette wäre auch ne Option, hab sie mit meinem dunkel Jugger echt lieben gelernt als LI. Mein großer Valenohne Vette ....UNVORSTELLBAR!!

pfannenstiel, Dienstag, 14. März 2017, 17:17
Vette lebt auf meinem Jugger sogar noch, obwohl sie und Mal nie etwas miteinander hatten. Sich für Vette zu entscheiden viel ihm auch gar nicht so schwer, denn er hatte sich geschworen nie wieder einen Freund an Valkorions Brut zu verlieren. Im Grunde ging er auch mit der Vorstellung an 4.0 und 5.0 heran sich für den möglichen Tod seiner Gefährten (er hatte da wohl ein Kapitel II-Trauma) zu rächen und sich so etwas wie Baras oder Quinns Verrat in der Vergangenheit nicht wieder gefallen zu lassen. Da dürfte Iokath noch besonders hart für ihn werden. Unter dem schweren Panzer des Sith-Kriegsherrn ist er im Grunde ein Idealist, der die Sith mal zusammen mit Jaesa verändern wollte, dann aber Schlag um Schlag einstecken musste.

sanne1968, Dienstag, 14. März 2017, 17:27
Meine Sanne spiele ich auch so ...auf Oricon fragen dich ja die Schreckensmeister was deine größte Angst ist und ich hab da mit voller Überzeugung geantwortet das ich Angst davor hab Menschen diemir wichti sind zu verlieren und daran halte ich mich. Jeder Verlust ist einer zu viel für meine Juggernautin! Aber deswegen alles niedermezeln? Nope, dazu weiß sie wieviel Leid das bringen würde. Arcann hat sie nicht getötet weil ihr Senja näher steht als ihrer eigene Mutter und sie genau weiß wie sich Senja bei ihren "Verrat" gefühlt haben muß.

xellmann, Dienstag, 14. März 2017, 17:36
Ich habe letzte Woche einen Krieger hochgespielt mit Jeasa als LI. Also Jeasa ist wirklich so dermaßen durchgeknallt das sich die LI nicht lohnt. Mein Macho hat alles richtig gemacht mit Vette auch wenn er Jeasa Angebot "zu teilen" gern angenommen hätte. Aber Vette wollte nicht ^^.

Ich weiß nicht Arcann? Meine Jedi Meisterin hat ihn unter ihren Fittisch aber will sie mit ihm was anfangen eher nicht. Emotionen führen zur dunklen Seite.

xellmann, Dienstag, 14. März 2017, 17:38
wen habt ihr eigentlich mehr leben lassen Vette oder Torian ?

Also ich sehe es ja immer noch relativ praktisch. Der Cadera Clan ist für mich wichtiger als Verbündeter als eine einsame Reliktjägerin. Die Chars die Vette erst seit Kapitel 12 kennen haben sich für Torian entschieden. Auch nach der Story nach hat er finde ich mehr für unsere Sache getan.

Bei mir steht es 9:3 für Torian.

@Sanne: siehste VERRAT von Quinn :-P

sanne1968, Dienstag, 14. März 2017, 18:01
@ xellmann wat hat Quinn damit zu tun? Oo
Und du redest ja immer vom Hochverrat, was totaller Blödsinn ist.
Das er dich verrät, das steht ausser frage, das hab ich auch nie bezweifelt aber er begeht 100% keinen Hochverrat. Ich bin da leider sehr Begriffsbezogen. Es ist ein gewaltiger unterschied zwischen Verrat und Hochverrat!

Bei mir läufts immer auf vette hinaus ...einzig meine BH läßt Torian am Leben immerhin ist er ihr Ehemann ^^

xellmann, Dienstag, 14. März 2017, 19:49
ich habe zwar nix von Hochverrat geschrieben aber ja es ist Hochverrat.

Der "Angriff auf oberste Staatsorgane" fällt unter den Punkt des Hochverrats.

Der Zorn des Imperiums/Imperators ist Zweifelsfrei in meiner Rechtsauffassung ein Staatsorgan. Schon die Planung dazu ist Hochverrat und wird mit mind. 10 Jahren bestraft.

sanne1968, Dienstag, 14. März 2017, 22:06
Stimmt in diesem post nicht aber in einem früheren.
Und ich wiederhole mich immer wieder gerne .....ES WAR KEIN HOCHVERRAT!!!
Baras saß im Rat der Sith und du wars als Zorn noch nicht vor dem Rat annerkannt, ergo ein NIEMAND. Selbst der Rat zweifelt anfangs an deine Legitimität. Du bist erst anerkannt nachdem du Baras vor dem Rat gestellt hast. Wenn sich Quinn Baras widersetzt hätte DAS wäre Hochverrat gewesen. Er verrät nur dein Vertrauen aber in seinen Augen bist du derjenige der sich gegen das Imperium, weil gegen Baras, stellt.

Ich frag mich manchmal echt ob es verschiedene Versionen eine Story gibt .... ich bin jedenfalls erst mit Abschluß der Story als Zorn des Impertors offiziell annerkannt und nicht eine Sekunde ehr.

xellmann, Dienstag, 14. März 2017, 23:04
wer war über Jahrhunderte Führer des Imperiums. Soweit ich weiß der Imperator. Nicht der Rat der Sith. Somit ist es unerheblich was dieser denkt. Eingesetzt wurde ich auch von Staatsorganen die Hand des Imperators. Somit war mein Anspruch zu jeder Zeit legitim. Hochverrat 😈

das macht mir echt Spaß und wenn wir dabei sind wer von uns hat jetzt ne andere Story erlebt. 😁

sanne1968, Dienstag, 14. März 2017, 23:17
Anscheinend echt du Oo

Der Imperator hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon mehr oder weniger verstummt und du kannt es drehen und wenden wie du es willst .... die Legislative als auch die Exekutive waren und sind zur Jeder Zeit der Rat der Sith!!! Und auch die Judikative wenn du es so willst! Mal ehrlich glaubst du allen Ernstes das ein Marr oder Ravage und wie sie alle heißen nur "Platzhalter" spielen würden?

Ich bleibe dabei: zu dem Zeitpunkt als Quinn dich hintergeht begeht er KEINEN HOCHVERRAT!

Das er dich betrügt, verrät, dein Vertrauen mißbraucht ist ne ganz andere Geschichte erfüllt ab er zu diesem Zeitpunkt den tatbestand des Hochverrats!
Baras steht zu diesem Zeitpunkt weit über dir, obs dir passt oder nicht.

xellmann, Mittwoch, 15. März 2017, 00:22
Baras steht nicht über mir.
executive Gewalt - Zorn des Imperators
Legislative - Imperator - Rat der Sith
Judikative - Zorn des Imperators

er steht auf einem anderen Zettel das ist alles. Barras genau wie Quinn planen einen Staatsstreich und greifen ein Organ des Staates an somit eindeutig Hochverrat.

sanne1968, Mittwoch, 15. März 2017, 08:17
Nein, ist es nicht!

Du gehst ja immer davon aus das ALLE bescheid wissen, dem ist aber nicht so!
Der Rat weiß absolut gar Nichts davon das DU der Zorn des Imperators bist!
Baras aber sitzt im Rat und hat zu diesem Zeitpunkt eindeutig mehr Autorität als du.
Anscheinden war/ist der Imperator nach seiner Befreiung auf Voss zu schwach um sich den Rat zu zeigen. Ergo, der Rat ist noch immer Ahnungslos was vor sich geht. Es gibt einige, die vermutlich was Ahnen und Baras Anspruch anzweifeln ( Vowrawn) aber selbst diese sind misstrauisch als du dich ihnen stellst!

Du darfst nicht dein Wissen als Vorrausgesetzt ansehen.

Baras "verliert" erst an Einfluss als du auf Corellia die Wesenheit befreist. Erst nachdem das geschieht agiert Baras überstürzt weil er weiß das seine Tage gezählt sind. Aber selbst dann als man ihn mit diesen Vorwürfen konfrontiert sind etliche im Rat der Meinung das Baras die Stimme sei und du nur ein Hochstapler. Selbst Ravage bezeichnet die als Mücke. Weder die Hand, noch der Imperator höchstselbst unternehmen was um die beim Rat der Sith anzukündingen. Du solltest dir mal die FRage stellen warum das so war/ist.

Warum agiert die Hand im Hintergrund? Warum gibt sich der Imperator nicht sofort nach seiner Befreiung zu erkennen?
Im Nachhinein erscheint mir diese Verhalten völlig logisch wenn man die Ereignisse auf Rishi, Yavin 4 und schließlich auf Ziost betrachtet.

Hypothese:

Was wäre, wenn Baras gewusst hat was der Imperator plant(Auslöschung alles Lebens)?

Wir wissen leider nicht zu was Baras gewusst hat aber ich nehme an verdammt viel, immerhin hatte er die Wesenheit in seiner Hand und die kennt wohl den Imperator am Besten. Ich bedauerte sogar meine Entscheidung Baras zu töten nach den Vorkommnissen auf Yavin4 und der Katastrophe auf Ziost. Ich behaupte mal ganz frech das das Alles nicht passiert wäre, hätte man Baras gewähren lassen!

pfannenstiel, Mittwoch, 15. März 2017, 08:26
Davon ausgehend, dass das Imperium eine Monarchie ist würde ich Legislative und Judikative im Amt des Imperators bzw. seiner Stimmen vereint sehen. Er entscheidet über die Gesetze genauso wie über deren Durchführung und mögliche Aufhebung. Die Exekutive ist an den Zorn ausgelagert.

Während der Imperator seine Amtsgeschäfte nicht persönlich ausübt ist diese Funktion an die Stimme ausgelagert. Soweit sich die Stimme nicht damit beschäftigt liegen Legislative (die Gesetzgebung) und Judikative (Gerichtsbarkeit) in Händen des Rats.

Was Baras orchestriert hat war ein Putsch. Er hat unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Stimme in einen neuen Körper gelockt und diesen auf Voss weggesperrt, um dieses Amt später für sich zu beanspruchen. Zu einer Zeit als der Rat die Regierungsgeschäfte führen musste setzte er sich so über seine Kollegen hinweg und beanspruchte den Vorsitz. Manche sahen das sogar als Chance die innere Spaltung und die Untätigkeit der Regierung zu beenden. Andere glaubten Baras sogar das Märchen davon wirklich die Stimme zu sein. Wie auch immer, es gab ein politisches Interesse daran eine geeinte Führung zu haben. Das spiegelt sich auch in der Konfrontation vor dem Rat wieder. Auf Corellia hat Decimus selbst behauptet kein Freund von Baras zu sein, aber er ging wohl wie Marr davon aus, dass man mehr von einem aktiven Imperator hätte. Vowrawns Widerstand gegen Baras entstammte dann wohl auch eher gekränkter Eitelkeit und der Furcht vor einer Abrechnung seitens Baras. Ansonsten wäre Baras Putsch noch geglückt.

Der Staatsstreich geschah also mit offener und stillschweigender Duldung durch die ranghöchsten Politiker und Militärkommandanten des Imperiums. Kaum war Baras exekutiert hätte der Zorn, wäre er Richter und Henker gewesen, auch den Rest des Rats zum Tode verurteilen müssen. Doch soweit reichte sein Mandat nicht, er hatte nur den Auftrag Baras zu eliminieren. Später erkennt man an der Meinung des neutralen Marr ja auch, wie die durch Krieg und Verluste geeinte Führung des Imperiums des Imperators generell überdrüssig ist. Man würde ihn am liebsten absetzen weil er ein apathischer Monarch ist.

Die Möglichkeit ergibt sich dann, als die Pläne Vitiates enthüllt werden. Ein Monarch gelobt ja meistens sein Volk zu führen und zu schützen, doch genau diesen Schwur hat Vitiate einseitig gebrochen. Außerdem verteidigt er seine Thronansprüche nicht, während man auf Ilum von Seiten des Rats aus noch sehrwohl gegen Malgus vorgegangen ist. In späteren Jahren bereute das wohl mancher. Malgus, ähnlich wie Baras, ging aber zu weit. Anstatt die Ratsherrn in ihren Ämtern zu bestätigen wollte er einer Revolution gleich die Machtbasen unter seinen Gefolgsleuten aufteilen.

Malgus beging seinen versuchten Staatsstreich in Form eines Bürgerkriegs und ohne Duldung des Rats. Baras gelang es mit dem Segen seiner Regierungskollegen auf den Thron zu steigen und in Abwesenheit des Imperators fiel es dem Rat zu Zorn oder Stimme in ihren Ämtern zu bestätigen. Bis zur rechtsgültigen Bestätigung durch den Rat war Baras zumindest ein Ratsmitglied, der Zorn aber nur ein einfacher Sith-Lord, der sich nur auf obskure "Hände des Imperators" berufen konnte. Diese blieben im entscheidenden Moment aber im Hintergrund. Gleichzeitig hatte Baras als einer der Köpfe des Kriegsministeriums das Militär, viele seiner Sith-Kollegen und wahrscheinlich auch die Öffentlichkeit hinter sich. Quinn kannte den Zorn da vielleicht ein Jahr, Baras hatte ihn aber ca. ein Jahrzehnt am Leben gehalten und vor schlimmeren bewahrt. Mit Baras Aufstieg verband Quinn sein Überleben und nun sollte er den Zorn verraten, der einem ohnehin unfähigen Imperator zu dienen schien.

Ich behaupte auch mal, dass das Imperium unter Baras Herrschaft besser gefahren wäre. Zumindest hätte sich Malgus Rebellion vermeiden lassen und vielleicht wäre es sogar gelungen die Schreckensmeister rechtzeitig zu eliminieren. Baras Wissen über den Imperator hätte vermutlich auch dazu geführt Yavin 4 unter Quarantäne zu stellen. Der Geheimdienst wäre rascher wieder aufgebaut worden, man hätte die Revaniter effizienter bekämpfen können. Mit Baras Absetzung hat Vitiate dem Imperium fast einen Todesstoß versetzt.

Vitiate selbst gelangte ja auch durch Mord und einen Staatsstreich an die Macht, die Sith folgten ihm aber, weil er sich als Monarch als ihr Beschützer gebärdete. Wenn Baras die Möglichkeit gehabt hätte Vitiate mit seinen Plänen zu erpressen, dann wäre der Krieger auf der falschen Seite gestanden, denn faktisch ist Vitiates Vorgehen (die Finanzierung Zakuuls mit imperialen Geldern, das Verstecken der Ewigen Flotte, die Vorenthaltung einer wertvollen Welt, die Pläne sein eigenes Volk auszurotten) ein viel gröberer Verrat am Imperium.

Der Zorn hat es nach dem Mord an Baras ja nicht unbedingt leichter, denn wie Marr schon auf Makeb feststellt, ist die Stellung des Zorns ungesichert. Das Bündnis dass einem Marr dort aufdrängt deutet auch an, dass der Rat ansonsten dafür plädiert hätte den Zorn los zu werden. Man hat keine Machtbasis und dient einem unpopulären Tyrannen. Marr nimmt den Zorn unter seine Fittiche, um ihn zu schützen und sein Potential für das Imperium zu nutzen.

pfannenstiel, Mittwoch, 15. März 2017, 08:28
@Sanne

Wir denken wirklich ähnlich was "Imperator" Baras betrifft :-)

sanne1968, Mittwoch, 15. März 2017, 08:42
@ Pfanne

Ich weiß und deine Ausführungen lassen mich hier sitzen und permanent nicken :)

Ich hatte immer das Gefühl wenn ich die Krieger Story spiele das ich am Ende eigentlich mit leeren Händen da stehe. Darum ist ja meine Juggernautin was Zakuul und ihre herrschaft da angeht wesentlich offener als meine Schmugglerin oder es mein Inqui sein werden. Mein Inqui will 100% auf Acina Thron


Ich hatte wirklich nach Yavin 4 und vor allem nach Ziost ein super schlechtes Gewissen Baras gegenüber. Vermutlich deshalb unterstütze ich dann Marr so inbrünstig, weil ja auch mir als Zorn des Imperiums, btw der Titel der mir wesentlich mehr bedeutete als Zorn des Imperators, das Wohl des Imperiums am Herzen liegt.
Meine Juggernautin hält Marrs Vermächtnis in Ehren und wird sich niemals gegen das Imperium stellen. Sie weiß das sie vermutlich an den Ereignissen eine Mitschuld trägt!

sanne1968, Mittwoch, 15. März 2017, 08:49
Das ist immer wieder ein Gänsehaut Moment für mich....

da wird so verdammt viel deutlich ...

https://www.youtube.com/watch?v=v5Vli11LdQ0

xellmann, Mittwoch, 15. März 2017, 09:11
versteht mich nicht falsch. Ich stimme euch beiden was Barras betrifft durchaus zu. Und ja man hat auch auf dss falsche Pferd gesetzt. Vitiate ist schlecht fürs Imperium und man hat einen schlechten Deal gemacht.

wir betrachten es ja rein rechtlich. Ein Putsch wie du selbst sagst ging von Barras aus. Quunn folgt Barras und Putscht mit. Da der Putsch gescheitert ist bedeutet es nichts anderes als Hochverrat. Ich weiß nicht wieso ihr das nicht sehen könnt.

Klar ist Vitiate nicht anwesend. Genauso klar war der Rst nicht sicher wer wer ist. Aber sobald mein Sieg über Baras fest steht, wird sein Handeln zuvor von einer Revolution zum Putsch und Quinn mit ihm.

Ich mag Barras sogar mehr als Quinn weil er intelligenter ist und ein wirkliches Spionagenetzwerk aufgebaut hat.

wir haben gerade das reale Beispiel davon in der Türkei. Soldaten wie Quinn starten eine Revolution und wollen Erdogan in diesem Beispiel mich stürzen. es misslingt und die putschisten werden wegen Hochverrat angeklagt. wenn es klappt bin ich weg und kein Arsch weint mir nach.

aber genau dadurch das es nicht klappt und ich danach postum meinen Posten für die Zeit anerkannt bekomme ist es Hochverrat.

zusätzlich das er ein Speichellecker ist. Ich mag Pierce lieber 😁

@pfanne stimmt Judikative liegt damit eindeutig nicht bei mir. Bleibt die Exekutive.

sanne1968, Mittwoch, 15. März 2017, 09:20
Du gehst davon aus das der Putsch erfolgreich war ..war er aber nicht, du verhinderst ihn ja vorher!
Und wie Pfanne ja so schön beschreibt duldet es ein Großteil der Führung sogar was Baras da treibt.
Wer bitte sollte sich dann noch zum Henker über ihn errheben? Einzig der Imperator hätte dazu einen Grund und die Möglichkeit tut das aber nicht! Warum? Nun diese Frage bleibt leider offen. Wenn es dem Imperator wirklich wichtig gewesen wäre hätten wir den kompletten Rat töten müssen aber wir bekamen dazu nicht die Möglichkeit.
Im Rest des Imperiums ist von all dem Nichts bekannt. Einzig der Rat weiß was vorgefallen ist und vermutlich ein paar Leute im Millitär. Das der Rat dich nicht sofort ausschaltet wunderte mich damals auch, ich hatte schon beim ersten durchspielen Panik gehabt das alle anwesenden Ratsmitglieder versuchen meine süße Juggernautin platt zu machen *lach*

sanne1968, Mittwoch, 15. März 2017, 09:27
@ Xellmann


wäre Quinn ein Speichellecker wäre er wohl nie nach Balmorra verbannt worden und wäre nie auf Hilfe von Baras angewiesen gewesen. Als Beispiel führe ich mal "Minister Lorman" an.... er ist der Inbegriff des Speichelleckers, der es sogar schafft trotz offensichtlicher Inkompetenz, Minister zu werden Oo

Quinn zB sagt mir oft genug in der Story seine Meinung, vorallem aus diverse Kommentare die triggern wenn man in bestimmten Gebieten kommt zeigen eindeutig das Quinn kein Duckmäuser ist und auch kein Speichellecker!

Beispiel gefällig: https://www.youtube.com/watch?v=pjpqAvQuY_Y

pfannenstiel, Mittwoch, 15. März 2017, 09:31
@xellmann

Rein rechtlich hast du schon Recht (ungewolltes Wortspiel), aber es ist eben unklar ob es zum besagten Zeitpunkt überhaupt jemanden gab der Recht sprechen würde. Der Rat würde, der Imperator nicht. Quinn ohne Mandat hinzurichten wäre nicht gedeckt. Es gab keine Hochverratsprozesse und nur ein Urteil gegen Baras, das mangels einer Stimme des Imperators schlussendlich vom Rat abgezeichnet werden musste. Solange Vitiate abwesend ist und Baras in seinem Amt nicht bestätigt ist liegt die Stellvertretung beim Rat, der rückwirkend die Exekution oder Verbannung von Baras genehmigen muss. Rechtlich sieht es also wahrscheinlich doch so aus, als hätte der Dunkle Rat zu diesem Zeitpunkt alle Trümpfe in der Hand.

Vielleicht könnte man die Leute überzeugen das Urteil gegen Baras auf Quinn auszuweiten (die Frage ist allerdings auch wie es überhauptet lautet und ob man Baras Straftat als Verbrechen gegen den Rat, den er übertölpelt hat, interpretiert). Allerdings stellt sich die Frage, ob Sith-Lords vielleicht generell ein eingeschränktes Maß zur Rechtssprechung besitzen, weil sie ja quasi Adelige sind und Quinn gehörte zum persönlichen Gefolge (der Herrschaft) des Kriegers. Als Herr dürfte er vermutlich ein Todesurteil aussprechen und vollstrecken. Ich sehe das als mögliches Relikt der Leibeigenschaft, eh wie im mitteleuropäischen Mittelalter. So gesehen sehe ich Quinns Vergehen als etwas das in den Rechtssprechungsbereich des Kriegers fällt. Wenn man von seinem Sith-Herrn stiehlt oder sich eines Verbrechens gegen ihn schuldig macht, dann liegt die Gerichtsbarkeit darüber ja wohl bei besagtem Sith, zumindest in der ersten Instanz.

sanne1968, Mittwoch, 15. März 2017, 09:37
exact!
Einzig du alleine hättest das Recht ihn zu töten.
Ich für meinen Teil werde das nicht tun, auch wenn ich die Möglichkeit dazu haben werde.
Dazu schätz ich Quinn als Berater und Vertrauten viel zu sehr um auf ihn zu verzichten. Selbst mein DS Jugger Valen wird ihn wieder mit offenen Armen empfangen auch wenn er noch immer zutiefst verletzt ist was Quinn ihn angetan hat und das obwohl er ihn bei allem unterstützt hat. Quinns Kompetenzen sind unbestreitbar und nur ein Narr wurde aus persönlichen Gründen auf seine Fähigkeiten verzichten.

pfannenstiel, Mittwoch, 15. März 2017, 09:39
Das Problem mit Baras sehe ich ebenfalls in der Sith-Tradition und veralteter Rechtssprechung. Ein Sith-Schüler hat doch sicher das Recht auf ein Duell mit seinem Meister, der versucht hat ihn zu ermorden. Auf Mordversuch stünde damit wohl die einklagbare Möglichkeit eines "Trial by combat". Generell könnten solche "Trials by Combat" in der Sith-Justiz weit verbreitet sein und zur Inspiration der Regel der Zwei beigetragen haben. Der Stärkere liegt im Recht - Sith-Justiz.

pfannenstiel, Mittwoch, 15. März 2017, 09:41
@Sanne

Ich würde soweit gehen zu behaupten der Disput mit Quinn erfolgt über politische Differenzen und weil Quinn in Baras das größere Gute sah, während man selbst von seiner Rachsucht angetrieben wurde. Auch die Sichtweise wäre möglich.

pfannenstiel, Mittwoch, 15. März 2017, 09:45
Ergänzung zur Sith-Justiz

Die Möglichkeit "Hochverräter" vor einem Prozess zu schützen stammt wahrscheinlich auch aus der Vergangenheit, wenn Sith-Lords die Machtbasen ihrer Rivalen übernahmen und damit zum dunklen Lord aufgestiegen. Da könnten Revolutionär und Machthaber ein starkes Interesse gehabt haben keine unpersönliche fast neutrale Justiz aufkommen zu lassen, die einen zwingt Leute hinzurichten die man selbst gut brauchen könnte.

sanne1968, Mittwoch, 15. März 2017, 09:46
dem stimme ich zu, wenn man einige Kommentare auf der Transponderstation zu Grunde legt. Aber der UNterschied ist schon enorm ob man als weibliche Char mit ne Affäre oder als männlicher Char auf der Transponderstation erscheint. Auf Valen hasste ich Quinn in diesem Moment total, weil er einem mit Vorwürfen überschüttet während er bei eine FRau ehr versöhnlicher Töne anschlägt Oo

xellmann, Mittwoch, 15. März 2017, 09:48
hmm ok das Argument hab ich nicht bedacht. Wo kein Richter da kein Henker.

Also in Summe: es könnte Hochverrat sein oder auch nicht ^^
Sanne wir beide haben in gewisser Weise recht.
Danke Pfanne für deine Interpretation unserer Gedanken und deiner natürlich :-)


@sanne und ob ich das Recht nutzen werde. Ein Verräter gehört hingerichtet. ( eig. bin ich ziemlich links aber das ist persönlich)

Ich mag ihn irgendwie auch persönlich nicht. Ich habe immer das Gefühl wenn ich ihn aufnehme er Spioniert durchweg für Barras und er spielt mich auch gegen meine anderen Gefährten aus.

Ich kann nicht mal das Gesicht auf anderen Chars verwenden. Das geht einfach nicht ^^

xellmann, Mittwoch, 15. März 2017, 09:54
mir ging es darum das Sanne sagte es kann kein Hochverrat sein. Es kann schon Hochverrat sein wenn man die Tat selbst und die Umstände bewertet. Es ist allgemein schwierig unsere Rechtssprechung auf dieses System anzuwenden. Aber es würde wohl eher das muss ich zugeben im Krieger/Vasallen System entschieden. Ich als Lord bin alle Gewalten in einem für meine Untertanen.

Da hat @Pfanne wirklich recht.

sanne1968, Mittwoch, 15. März 2017, 09:56
Lol, vielleicht hilft es ja wenn du einfach seine Erscheinung änderst, ich meine es gibt ja reichlich Gefährtenanpassungen *lach*
Ich mag ihn so wie er ist und mir wurde es im Traum nicht einfallen an ihm etwas ändern zu wollen. Für mich ist er der loyalste Gefährte den man sich wünschen kann und der für mich sogar töten wurde. Er tat es für Baras und wird das nun auch für mich tun! Loyalität ist für ihn nicht nur eine Phrase, das hat er eindrucksvoll bewiesen!

xellmann, Mittwoch, 15. März 2017, 09:58
Denn was auch immer auf Erden besteht,
besteht durch Ehre und Treue.
Wer heute die alte Pflicht verrät,
verrät auch morgen die neue.

pfannenstiel, Mittwoch, 15. März 2017, 09:58
Das Gefühl von Quinn gegen andere Gefährten ausgespielt zu werden kann ich verstehen, es wirkt ein wenig so, als wollte er den Krieger vom Rest der Crew isolieren oder betrachtet sich als besserer Berater denn der Rest. Dabei hat er aber nicht ganz unrecht, zumal alle anderen relativ jung, weniger linientreu und entweder extrem aggressiv oder zu gutmütig sind. Quinn ist halt älter und wünscht sich nichts mehr als endlich wahrgenommen zu werden. Ich sehe da natürlich den Schaden, den er charakterlich durch seine "Verbannung" genommen hat. Die Frage ist für mich am Schluss einfach, ob ich als Sith mit so jemanden leben kann. Ihn erst jetzt in 5.2 zurück zu halten verändert die Beziehung zu Quinn. Nach allem was passiert ist könnte Quinn immer noch ein "Loyalist" sein, der lieber Acina als mir folgt, zumindest auf den meisten anderen Klassen. Aber nach Koth, Senya und SCORPIO sollte Quinn klar sein, womit er rechnen muss, wenn er sich gegen mich stellt. Seine Fähigkeiten sind jedoch etwas das die Allianz gut gebrauchen kann, vor allem da es nicht sehr viele Imperiale in der Führungsriege gibt. Ein Grund warum ich mir Raina Temple zurück wünsche ist ja auch, weil ich in ihr die perfekte Hand des Imperators sehe. Sie ist den imperialen Idealen treu ergeben, ebenso den Sith, aber sie hat so ihre Probleme mit dem politischen Programm, also könnte sie zur Allianz überlaufen, die sie nicht nach Korriban und damit in einen raschen Tod schicken würde.

Im Moment bereue ich, mir von meinem Audible-Guthaben Shatterpoint und nicht Allegiance (der Zahn-Roman über abtrünnige Sturmtruppen und Mara Jade als Hand des Imperators) gekauft zu haben. Ich glaube Allegiance würde wirklich gut als Inspiration für eine Diskussion über Quinn passen.

xellmann, Mittwoch, 15. März 2017, 10:02
Quinn in meiner Allianz. Ich glaube zwar nicht das er mich nochmals Verraten würde. Jedoch denke ich durch seine Art und Überheblichkeit wird er der Chemie schaden. Gut er kann sich geändert haben die letzten Jahre. hmm nur die Zeit wird wohl zeigen was passiert.

sanne1968, Mittwoch, 15. März 2017, 10:06
Das Quinn versucht uns zu isolieren gegenüber den anderen Gefährten glaub ich so nicht, er scheint sich ehr selber zu isolieren und tut sich verdammt schwer dabei sich den anderen zu nähren. Als man ihn vorschlägt das er doch mal Freundschaften schliessen soll ist er entsetzt!!!
Ich sehe Quinn emotional ehr wie einen Autisten. Er ist verdammt gut darin zu tun was er tur aber was Gefühle angeht ist er anscheinend zurück geblieben *lach*

xellmann, Mittwoch, 15. März 2017, 10:12
Sanne achte da mal drauf. Wenn du mit ihm sprichst er macht die Gefährten schlecht und will dich isolieren.

sanne1968, Mittwoch, 15. März 2017, 10:20
Ich achte sehr wohl darauf ^^ was sagt er denn: Vette ist eine nichtmilitärische Person und zu Pierce sagt er erst etwas nachdem DU ihn darauf ansprichst. Er rät die sogar Broonmark aufzunehmen wenn du auf Hoth ehr gegen Broonmark agieren tust. Er erkennt die stärken der Gefährten besser als du (taris) und lobt sogar Vette für ihre Fähigkeiten. Das er Pierce für einen Querulanten hält kann ich absolut nachvoll ziehen und auch das sagt er erst nachdem du das zum Thema machst. Von sich aus sagt er Nichts Gegenteiliges. Jaesa bietet er sogar an sich auf Baras Seite zu stellen. Bei mir hat er jedenfalls keinen wirklich schlecht gemacht, einzig Vette, die ihn wirklich zu nerven scheint aber da bitte er dich ja um Hilfe um ihren Treiben einhalt zu gebieten. Selbst Pierce bekommt ein lob von Quinn während Pierce sich duch Quinn belästigt fühlt. Quinn ist ein Einzelgänger aber nachdem was er erlebt hat auch nicht wirklich verwunderlich.

pfannenstiel, Mittwoch, 15. März 2017, 10:21
Vielleicht ein Schutzreflex, um sich selbst hervorzuheben, das könnte ja wie gesagt ein Ausdruck seines Geltungsbedürfnisses sein. Jahrelang ignoriert und klein gehalten zu werden machten Quinn wohl zu jemanden der unbedingt die erste Geige spielen will. Dieser Ambition würden dann auch Freundschaften im Weg stehen. Ich hatte mal eine Kollegin die ähnlich "autistisch" veranlagt war und weder helfen, noch sich helfen lassen wollte, aber begierig nach Aufmerksamkeit von Vorgesetzten war.

Das ist entweder ein potentielles Sicherheitsrisiko oder eine Eigenschaft die man als manipulativer Sith nutzen kann. Gebe ich Quinn eine Funktion in der er sich wichtig machen kann, dann bekomme ich exzellente Resultate und kann ihm ehrliche Komplimente machen, während er mir nicht im Weg steht. Acina gibt ihm nur eine Beraterfunktion, bei mir könnte er eine Abteilung der Allianz befehligen. Ich könnte ihn mir gut als Admiral vorstellen, denn die Ewige Flotte lässt sich ja fernsteuern.

xellmann, Mittwoch, 15. März 2017, 10:27
omg Admiral echt jetzt 🙃
*würg*

er kann die bestienpferche auskehren...

@sanne du kennst die Story vom krieger besser als ich aber ich hatte wirklich mehrmals das Gefühl das er sich anbieder ich soll nur auf ihn hören und die anderen etwas herabwürdigt. das war auf jeden Fall im Gespräch mit ihm da er bei mir ja auf dem Schiff versauert.

sanne1968, Mittwoch, 15. März 2017, 10:31
Hat er wirklich so ein Geltungsbedürfnis? Ich behaupte mal das Pierce da mehr drunter leidet. Pierce will unedingt den Helden spielen, während Quinn froh ist das du ihm eine Chance bietest wirklich was Sinnvolles zu tun. Quinn handelt nur zum Wohle des Imperiums, während Pierce in meinen Augen mehr auf Annerkennung aus ist. Und da ich ja weiß @Pfanne das du auch das Datamining kennst weißt du ja was er vor seinem Posten bei Acina getan hat ... und das sieht alles andere als nach Geltungsbedürfnis aus. Ich unterstelle sogar Acina das sie sehr berechnend ist als sie Quinn diesen Posten aufdrängt. Ja, für mich drängt sie ihm den posten auf ^^

sanne1968, Mittwoch, 15. März 2017, 10:33
@Xellmann

zieh nochmal einen Krieger hoch und nehm ihn mit ... rate mal warum ich soviele Krieger hab ... jeder Gefährte kam in den genuss mich ab seinem erscheinen zu begleiten bis zum ende .... das wirft teilweise ein ganz anderes Licht auf die Geschichte :) Ach aj und spiel auch mal Jaesa LS und DS durch ....da kommt grade auf der Transponder Station was ganz anderes bei rüber :)

xellmann, Mittwoch, 15. März 2017, 10:35
Ich habe sie 5 mal gespielt bisher reicht danke. Ich hatte auch den Verräter einmal mit ala Li aber hätte lieber pierce genommen im Nachhinein 😂

ls Jeasa ist allgemein bessrr als Ds Jeasa finde ich. Obwohl beide ein wenig zu übertrieben für meinen Geschmack sind. Ich mag es eher etwas gedämpfter als ich töte alle ungläubigen oder ixh rette alle ungläubigen.

hatte mit ihr wieder eine Beziehung letzte Woche. ich weiß nicht irgendwie knistert es da nicht sie ist zu ideologisch.

ps der char ist gestern an Karbonitvergiftung gestorben {kein bock auf kotfe zum 20 mal}

sanne1968, Mittwoch, 15. März 2017, 10:38
Ich hab nen Krieger in allen Varianten gespielt und bin echt überrascht was sich da tut in den Gesprächen wenn man mal alle Möglichkeiten abcheckt .... ich verneige mich da echt vor BW was sie da leisten!

tirar, Donnerstag, 16. März 2017, 14:43
So sehr ich die Argumentation mit, wer weiß davon, dass der Krieger zum Zorn ernannt wird ja nachvollziehen kann.
Ein für mich dabei wesentlich wichtigerer Punkt ist, Quinn weiß davon.
Er ist dabei wenn die Hand den Krieger zum Zorn ernennt und mit den diversen Aufgaben kontaktiert. Potentiell ist er sogar Zeuge auf Voss, wenn die Stimme des Imperators befreit/getötet wird und der Imperator selbst den Krieger in seiner Position bestätigt bzw Baras' Verrat.
Wenn man von dieser Basis ausgeht ist es Hochverrat.

Was für mich persönlich nicht viel ändert, ich habe mehrere Krieger die zu dem Vorfall unterschiedliche Haltungen einnehmen. Unabhängig ob es letztlich Hochverrat wäre, reagieren meine Chars zuerst einmal persönlich auf das Geschehen und sehen erst in zweiter Linie überhaupt weiter.

Einer hätte Quinn direkt umgebracht, Verrat am Krieger = Exekution, völlig egal, ob es letztlich Hochverrat wäre oder nicht.

Die Kriegerin war mit Quinn verheiratet und findet sich in der doppelt getäuschten/verratenen Rolle wieder, ist da natürlich auch überhaupt nicht begeistert. Kopfkanon mäßig hat sie Quinn in eine dunkle Zelle gesteckt und holt ihn raus wenn es ihr Spaß macht ihn zu bestrafen. Im Spiel steht Quinn einfach ungenutzt rum und hat das Belsavis Sozialset Schockhalsband bekommen.

Ein dritter Krieger hat den Ansatz, dass das ganze ohnehin von Anfang an abgekartet war und Quinn ein Spion von Baras somit die Loyalität nie echt. Das schwächt den Verrat zur niederträchtigen Täuschung ab, da der Krieger aber eh keinem außer sich selbst vertraut ist auch das keine Überraschung und dementsprechend auch weniger emotionale Reaktion mit mehr oder weniger Anerkennung dass Quinn seinem eigentlichen Meister gegenüber durchaus loyal war. Aber natürlich keine vertrauensvolle Zusammenarbeit mehr > Quinn ist quasi entlassen.

Ein vierter Krieger sieht Quinn in der Zwickmühle, dass er Baras nicht offensichtlich abschwören kann, aber andererseits dem Krieger auch nicht wirklich in die Quere kommen will.
Daher der Auftritt vor Corellia auf eine Art und Weise, dass er weiß dass er nicht gewinnt und erwartet dass der Krieger ihn hoffentlich schnell und schmerzlos umbringt. Was dieser überraschender Weise nicht tut und sich damit die uneingeschränkte Loyalität von Quinn sichert, auch wenn natürlich das Vertrauen erschüttert ist und erst wieder verdient werden will.

Daher wird es spannend auf Iokath, ich weiß selbst noch nicht so genau wie die unterschiedlichen Charaktere auf Quinn reagieren werden. Außer beim ersten Krieger der einfach so nachtragend sein wird, dass es keine andere Option als Exekution gibt.
Der Rest hängt davon ab, wie das Wiedersehen im Detail gestaltet sein wird.

xellmann, Donnerstag, 16. März 2017, 14:49
danke ich bin doch nicht alleine mit meiner Meinung auf diesem Planeten 👍

sanne1968, Donnerstag, 16. März 2017, 14:50
Meinem Kopfkanon entspricht deinem dritten Ansatzpunkt. Ich gehe davon aus das Quinn gezielt von Baras auf dich angesetzt wurde. Denn bei einem konnte sich Baras ganz gewiss sein: der Loyalität von Quinn!
Wenn ich jemanden überwachen, kontrollieren wollte wurde ich auch jemanden in der unmittelbaren Nähe platzieren den ich uneinegschränkt vertraue und ich bin ziemlich sicher das Baras Quinn vertraut hat das er ihm informiert wenn sich sein Schüler als ernstzunehmender Gegner entwickeln sollte.

xellmann, Donnerstag, 16. März 2017, 15:03
hmm ja das ist auch meine Meinung - Verräter von Anfang bis ENDE