Freitag, 24. Mai 2019
Dantooine um eine Woche verschoben, der erste 6.0 Livestream kommt schon nächste Woche
Game Update 5.10.3 – Now Coming June 4th | 05.24.2019, 07:57 AM
Hey folks,

Game Update 5.10.3 is being delayed by one week to Tuesday, June 4th. As we were in the final stages of testing and preparation for launch we discovered a critical bug that we need to take the time to address before going live. For context, the issue is that a large portion of combat animations simply stopped working. Obviously, that's a pretty big deal! We are digging into whether it is a systemic change that caused it or just a bad build/version. Either way we want to take the extra week to ensure that we have time to fully understand why this is happening and get it resolved.

This will cause a few timing changes on our end, which makes this a great chance to share those details with you!

Since it's brand new, we will run the Pirate Incursion event twice in a row, from June 4th - 11th and June 11th - 18th.

Nar Shaddaa Nightlife will be returning from June 18th – July 30th.

Double XP will run from June 11th - 18th.

We were planning to do our first Onslaught livestream next Thursday, May 30th, where we would discuss Spoils of War! We are still on track for this to happen and so look for that stream next week. We will let you know if anything changes.

Thanks everyone. We never want to delay an update if we can avoid it but certainly the animation issues are not acceptable to go live with and so we are going to take the necessary time to get them resolved.

-eric

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Arcann und die Mandalorianer
Arcanns Rolle als jemand der Revans Rolle übernommen und tatsächliche Erfolge damit erzielt hat ist ja einer der Aspekte, die mich an seinem Charakter-Arc besonders faszinieren, zumal sie ingame nur durch seine Handlungen und nicht durch explizite Wortäußerungen erkennbar sind. Arcann handelt wie ein Revaniter, er hat geholfen Vitiate zu ermorden, er nutzt die dunkle Seite wie ein Werkzeug und er stellt sich als Verkörperung des Graubereichs dar, wobei er so mächtig ist, dass er Jedi, Republik, Sith und Imperium dazu gezwungen hat sich ihm zu unterwerfen und ihren endlosen Krieg einzustellen. Davon konnte Revan gerade einmal träumen.

Von Interesse ist hinsichtlich dieses Vergleichs in meinen Augen auch Arcanns Verhältnis zu den Mandalorianern. Die mandalorianischen Heimatwelten wurden scheinbar belagert, sodass die Kriegerclans keine Möglichkeit hatten Arcanns Reichsfrieden zu gefährden. Dass Arcann Droiden gegen sie kämpfen ließ mag wie eine kulturell wenig sensible Handlung erscheinen, da das die Mandalorianer ja eindeutig provoziert hat. Aber diese Provokation blieb ohne Folgen und drückte eher die mandalorianische Moral, da man mit Waffengewalt gegen das Ewige Imperium eben keinen Ruhm erlangen konnte. Arcanns Strategie entsprang also sehr wahrscheinlich der Absicht die Mandalorianer auf ihren Platz zu verweisen, ohne jedoch einen radikalen Genozid anzustreben. Arcann wollte die Mandalorianer nicht restlos auslöschen, wie Jedi und Sith es in ihren Glaubenskriegen immer wieder versuchten. Und Arcann hielt seine menschlichen Truppen zurück, womit er die Verluste seiner Seite äußerst gering hielt. Die Belagerung der mandalorianischen Welten war für Zakuul eben kein unpopulärer Guerillakrieg, sondern eine ziemlich saubere Angelegenheit. Ritter von Zakuul gegen die Mandalorianer einzusetzen hätte den Konflikt erheblich angestachelt und womöglich auch dazu geführt, dass die Ritterschaft sich entweder gegen Arcanns Befehle gewandt hätte oder zunehmend aggressivere Strategien gegenüber den Mandalorianern verfolgt hätte. Immerhin sind Machtnutzer bevorzugte Gegner für die Mandalorianer, da sie zu besiegen tatsächlich Ruhm und Ehre verspricht.

Arcanns Krieg mit den Mandalorianern war sauberer als jener Revans, wobei man auch davon ausgehen kann, dass die Mandalorianer unter Artus Lok durchaus einen signifikanten Teil ihrer Streitkräfte verloren hatten. Revan nutzte seinen Sieg über Mand'alor den Ultimativen, um dessen Maske zu verstecken und den Aufstieg eines Nachfolgers von Mand'alor zu verhindern. Arcann ging nicht soweit sich eines solchen Verbrechens gegenüber der mandalorianischen Kultur und Gesellschaft schuldig zu machen. Dass er den Mandalorianern Droiden entgegenschickte war ja schon brutal genug, aber eben auch notwendig, um die entsprechende Botschaft zu vermitteln - kämpft nicht gegen das Ewige Imperium, denn es wird euch keinen Ruhm einbringen. Shae Vizlas Wahl zur neuen Mand'alor führte zwar gleich einmal dazu, dass sich die neue mandalorianische Anführerin Mand'alor die Rächerin nannte und damit einen Rachefeldzug gegen Zakuul ins Programm aufnahm, doch Vizla war auch eine strategisch eher unerfahrene und nicht unbedingt erfolgreiche Anführerin. Man könnte wohl fast von einer schwachen Kompromisskandidatin oder einer Übergangsherrscherin sprechen, die von mächtigen Clanchefs eingesetzt wurde, weil keiner von ihnen ins Rampenlicht treten wollte. Entweder weil die Clans fürchteten, dass ihr wahrer Wunschkandidat gleich Opfer eines Attentäters werden könnte oder weil man sich auf keinen stärkeren bzw. fähigeren Kandidaten einigen konnte. Durch die Kriegsverluste war man womöglich auch zu schwach und keine Clankoalition konnte sich wirklich eine tragfähige Mehrheit aufbauen. Arcann war wohl bewusst, wie sich seine Angriffe auf mandalorianische Clanfestungen auswirken würden - sehr wahrscheinlich agierte er sehr gezielt, um die mächtigsten Clans zu schwächen, sodass diese in eine Führungskrise schlitterten.

Immerhin waren die Mandalorianer schon zu Revans Zeiten ein Opfer von Vitiates bzw. Valkorions Manipulationen. Über die Jahrhunderte dürfte der unsterbliche Imperator seine einst so willigen Stoßtruppen genau beobachtet und studiert haben. Als Arcann und Thexan alt genug waren kämpften sie bekanntermaßen gegen einige republikanische und imperiale Randewelten, wobei wir jedoch nichts von möglichen Begegnungen mit den Mandalorianern erfahren haben. Angesichts der Angewohnt der Mandalorianer die Schwäche von Regionalmächten zu nutzen, um zu Kriegszügen aufzubrechen und als klassische Kriegernomaden kräftig zu plündern... hätte Arcann ja ein ideales Umfeld für mandalorianische Feldzüge geschaffen, wenn er ihre Welten nicht blockiert hätte. Und wieder ein Grund warum man Arcann als den Großen oder den Friedensstifter titulieren könnte. Langsam bekomme ich ja immer mehr den Eindruck er hätte wirklich einen Friedensnobelpreis verdient. Und Arcann hat ja wirklich viel für den Frieden und die Abrüstung getan, nicht nur mit seinen Verträgen mit den Großmächten, sondern auch indem er seine eigenen Streitkräfte zunehmend auf Droiden umrüstete, um das buchstäbliche Blutvergießen zu reduzieren. Tyrann bleibt trotzdem Tyrann, aber so ziemlich jeder historische Alleinherrscher hätte sich mit diesem Argument ebenfalls als "Lichtgestalt" disqualifiziert. Bei Arcann bekommen wir es zumindest sehr deutlich zu Gesicht, was hinter historischer Größe wirklich stecken kann.

Arcanns Verhalten gegenüber Shae Vizlas Invasion von Darvannis ist ebenfalls von nobler Zurückhaltung gekennzeichnet, während seine Schwester am liebsten ein sehr grobes Kriegsverbrechen angezettelt hätte. Soweit geht Arcann jedoch erst, als er den Avatar seines Vaters auf Darvannis entdeckt. Bis dahin hätte er zugelassen, dass sich die Mandalorianer an den Verteidigungsanlagen auf Darvannis tot laufen. Arcann fühlte sich sicher und das nicht ohne Grund, denn den Mandalorianern fehlte es am notwendigen Knowhow, um Arcanns Verteidigungslinien zu überwinden. Erst eine Intervention durch die Allianz änderte diesen Umstand und erforderte eine Änderung der Kriegsstrategie. Als Kriegernomaden hatten es Shae Vizla und ihr Gefolge leicht auf der Flucht zu bleiben und der Allianz in mehreren künftigen Schlachten zur Seite zu stehen. Die Strategie der Clans war es wohl sich im Ernstfall zu zerstreuen, um der Ewigen Flotte entkommen zu können. Arcann löste ja keine Mandalorianer-Verfolgung aus und ließ sie in einzelnen Gruppen davonkommen. Brutale Vergeltungsmaßnahmen schienen der vermeintlich von Valkorion geführten Allianz vorbehalten zu sein und das Monster Valkorion hätte ja auch der Allianzkommandant nicht unterschätzt, wie man in Kapitel I von KotFE beobachten kann. Als Verbündete hatten die Mandalorianer zumindest einen gravierenden Nachteil, sie mussten ihre Truppen erst einmal sammeln, bevor sie sich in einem Feldzug anschließen können. So ist die Abwesenheit Shae Vizlas und Khomo Fetts auf Voss damit zu erklären, dass die Allianz nur einen Teil der Clans auf Odessen einquartiert hatte und folglich auch nur mit den verfügbaren Mandalorianern in die Schlacht ziehen konnte. Trotz ihrer Namenswahl als Rächerin sah sich Shae Vizla wohl eher als Bewahrerin und setzte alles daran die Clans am Leben zu halten.

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Die Folgen der Kapitulation Zakuuls sind noch nicht vollständig aufgeklärt
Zumindest wurden sie noch nicht vollständig erklärt und das lässt den Autoren ja immer auch ein nützliches Hintertürchen offen, möchte man irgendwann lose Fäden aufgreifen.

So wie es in den Kodexeinträgen beschrieben wurde kaperte die Allianz Zakuuls Droidenarmee und die Ewige Flotte, während die Truppen des Ewigen Imperiums auf Odessen bedingungslos kapituliert hatten. Zu einem späteren Zeitpunkt erklärte sich Zakuul unabhängig, wobei scheinbar keine Besatzungstruppen der Allianz auf dem Planeten zurückgelassen worden waren. Zakuuls Ausscheiden aus der Allianz via einer Mail fiel relativ unspektakulär aus und ist auch nicht die ganz feine Art, selbst wenn man wohl von Diplomatenpost sprechen muss. Offscreen könnte es wohl eine formelle Vertragsunterzeichnung gegeben haben.

Mit der letzten Schlacht von Odessen hörte das Ewige Imperium zu existieren auf und theoretisch konnte sich die Allianz des gesamten Staatsgebiets bemächtigen, das zuletzt noch von Vaylin beherrscht wurde. Zakuul verlor seinen Status als Hauptstadt, doch wie sich schon vorher abzeichnete dürften einige Provinzen daran gedacht haben ihre Unabhängigkeit zurückzuerobern. Sollten die dafür verantwortlichen Gruppierungen der Allianz angehört haben blieb man wohl Teil eines übergeordneten Staatenbundes oder man scherte tatsächlich aus und erklärte sich für unabhängig. Es könnte jedoch auch sein, dass einige befreite Welten wieder eine Mitgliedschaft bei der Galaktischen Republik oder im Sith-Imperium anstrebten.

Mit der Übernahme des Staatsgebiets des Ewigen Imperiums hätte die Allianz auch dem Imperium gehörenden Militärstützpunkte übernommen, selbst wenn diese nicht innerhalb der Grenzen des Reichs gelegen wären. Militärstützpunkte auf Welten der Großmächte hätten ja auch zum Friedensvertrag mit Arcann gehören können und das ganze wäre ein bedeutender Machtfaktor gewesen, um stets klar zu machen, wer die dominierenden Macht in der Galaxis ist. Das Militärpersonal des Imperiums wechselte jedoch nicht geschlossen zur Allianz und so mancher Offizier dürfte Widerstand geleistet haben, wobei es schlussendlich zu einem zakuulischen Aufstand auf Rakata Prime kam und im Konflikt mit dem Orden von Zildrog kämpften viele Veteranen Zakuuls gegen die Allianz. Zakuuls Unabhängigkeitserklärung wirft schlussendlich auch noch die Frage auf, ob Bürger Zakuuls weiterhin in den Diensten der Allianz als fremdem Staat stehen dürfen oder ob fast das gesamte Kontingent der zakuulischen Soldaten verloren ging. Wer ohne politische Meinung diente weil die Allianz ja der legitime Nachfolger des Ewigen Imperiums gewesen ist könnte durchaus motiviert gewesen sein nach Zakuul zurückzukehren. Die geerbte Militärmacht wurde mit Nathema wohl noch in einem unbekannten Ausmaß dezimiert. Allerdings ist Zakuul als Folge seiner Kriegsniederlage auch drastisch verarmt und kann den Heimkehrern wohl kaum einen gesicherten Lebensunterhalt bieten, da das bedingungslose Grundeinkommen aufgrund des Verlusts des Staatsschatzes wohl gestrichen werden musste. Für Veteranen mit Kampferfahrung gibt es jedoch immer noch die Möglichkeit sich lukrative Jobs in der weiteren Galaxis zu suchen, etwa als Söldner, Kopfgeldjäger oder Pirat. Kein Wunder, dass Zakuul seit seiner Unabhängigkeitserklärung zu einem Hotspot für die Exchange geworden ist.

Ein Arcann der die vergangenen Katastrophen überlebt hat könnte ebenfalls früher oder später motiviert sein nach Zakuul zurückzukehren und mit Hilfe der verbliebenen Ritter die kriminelle Unterwelt auszuschalten. Rein technisch hat Arcann als Kaiser ja nicht wirklich abgedankt und er scheint auch keinen bekannten Thronverzicht unterschrieben zu haben, ein weiteres Hintertürchen für künftige Geschichten. Arcanns Status nach KotFE ist rechtlich betrachtet äußert problematisch. Vaylin bestieg mit SCORPIOs Hilfe unrechtmäßig den Thron, auf den Arcann nicht verzichtet hatte. Arcann war rein theoretisch auch nicht vermisst, sondern wurde mehr oder weniger Opfer eines Putsches. Vaylin wäre also eine unrechtmäßige Kaiserin gewesen, der zudem die Befähigung zu ihrem Amt abgesprochen werden könnte. Während Arcann und Thexan als Prinzen galten wird Vaylin scheinbar prinzipiell nie als Prinzessin betitelt. Stattdessen erhielt Vaylin den Titel der Hohen Richterin und sie wurde von Valkorion bewusst auf Abstand zum Thron gehalten. Schon unter Vaylins Regentschaft gewann Arcann enorme Sympathien, wobei es auch weiterhin eine Rolle spielte, dass er und Thexan quasi als Kriegshelden und goldene Prinzen galten. Abgesehen von Arcanns skrupellosen Vorgehen gegen Regimegegner ging es Zakuuls Bevölkerung äußerst gut, wozu auch noch die Kriegsgewinne seiner Feldzüge beitrugen. Arcann konnte sich innenpolitische Sicherheit erkaufen und könnte wohl als Arcann der Große in die Geschichtsbücher eingegangen sein, denn Brudermord und eine instabile Innenpolitik haben ja auch sonst kaum einen Großen der irdischen Weltgeschichte aufgehalten diesen Beinamen zu erhalten. Ich würde sogar behaupten, dass Arcann in den Geschichtsbüchern als der Mann befeiert werden kann, der Zakuul groß gemacht hat und die Galaxis zu einem mehrjährigen Frieden zwang. Arcanns militärischer und in weiterer Folge diplomatischer Erfolg hätte ihm sehr wahrscheinlich einen Friedensnobelpreis eingebracht.

Ein grauer Jedi der Sith und Jedi zwingt ihre Armeen abzurüsten und miteinander zu leben, nachdem er Revans "ewigen" Erzfeind ermordet hat - theoretisch haben sich das ja einige gewünscht. In der Praxis erlebten wir Arcann jedoch auch als grausamen Tyrannen, was bei irdischen Großen allerdings auch nicht anders war. Geläutert und aus dem Exil zurückgekehrt wäre Arcann wohl populärer denn je. Für mich ein gutes Argument dafür, warum es Sinn macht Arcann rekrutiert zu haben. Auch wenn seine Geschichte mit seiner Rekrutierung kaum noch zum Tragen kam ist Arcann ein höchst bedeutsamer Charakter und ich würde ihn durchaus in eine Reihe mit Revan Reborn, Darth Marr und Kaiserin Acina stellen.

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