Food for Thought: Indo Zal hat eine Verbindung zu den Prophezeiungen von Zakuul
Indos Kodexeintrag: https://swtor.jedipedia.net/de/cdx/indo-zal


Indo Zal, Vergnügungsmagistrat, persönlicher Bediensteter von Kaiserin Vaylin und geachteter Lebemann, hat eine illustre Karriere als wichtigster Entertainer von Zakuul und gelegentlicher "Löser" von ungewollten Problemen hinter sich. Er verwaltete Luxuskreuzer, organisierte Feierlichkeiten auf dem ganzen Planeten und konnte letztlich die Gunst der Öffentlichkeit für sich gewinnen, als er die spektakuläre Hinrichtung des Hohen Richters Yuriem leitete, der den Namen des unsterblichen Imperators in den Schmutz gezogen hatte.

Doch Indos Aufstieg war nicht von Anfang an vorherbestimmt. Seine Eltern, beide hochdekorierte Ritter von Zakuul, starben in der Schlacht von Scyva, als Indo gerade sechs Jahre alt war. Er wuchs bei seiner älteren Schwester Kalya auf - in einem der prophetischen Orden der Erben von Zakuul. Es war Kalya, die Indo beibrachte, wie man Menschen beeinflusst, wie man sich als Teil der Zakuul-Elite verhält und wie man sich im sozialen Labyrinth des Ewigen Imperiums zurechtfindet. Indo verehrte seine Schwester - bis zu dem Tag, an dem sie von der Hohen Richterin Vaylin bei einem Massaker an den Erben hingerichtet wurde.

Indo war am Boden zerstört. Er wollte nichts mehr, als den Tod seiner Schwester zu rächen. Doch Kalya hatte ihn gelehrt, dass Geduld eine große Stärke sein kann. Indo schluckte seine Wut herunter, setzte ein Lächeln auf und begab sich in Vaylins Dienste - immer mit dem Traum, die Kaiserin von Zakuul eines Tages zu stürzen.



Indos ältere Schwester und Ersatzmutter war eine Erbin, die auf Befehl Arcanns hingerichtet wurde. Dementsprechend dürfte ihm die Welt der Prophezeiungen vertraut sein und womöglich wurde Indo von seiner Schwester auf eine besondere Mission vorbereitet. Wie wir wissen hängen auch die Herolde von Zildrog an ihrer eigenen Version einer Prophezeiung über den Untergang Zakuuls. Dass Indo also im Zusammenhang mit Camp Zildrog im Datamining aufscheint lässt mich spekulieren. Praktisch hat er sich ja der Allianz aufgedrängt und zu so etwas wie dem vertrauenswürdigsten Mann auf Zakuul aufgeschwungen, der dann auch beim Sturm auf den Ewigen Thron die Rebellen anführte (während die in den Sümpfen ausgebildeten Rebellen-Anführer abwesend zu sein scheinen).

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sanne1968, Freitag, 8. Dezember 2017, 14:43
Die Erben von Zakuul wurden von Valkorion gefördert und unterstützt. Erst unter Arcann wurden sie ja verfolgt und nahezu ausgerottet. Bei den Herolde von Zildrog hab ich ehr das Gefühl das sie von Anfang an ehr im Untergrund agieren und von Arcann als nutzvolle Waffe benutzt wurden um Angst und Schrecken zu verbreiten.
Das Indo jetzt Mitglied bei den Herolden sein soll ....naahh ...würde nicht passen. Er hat aus erster Hand erfahren was Gewalt und Terror machen und ich schätze ihn nicht so ein das er, freiwillig diesen Weg gehen würde

pfannenstiel, Freitag, 8. Dezember 2017, 14:50
Gewalt und Terror? Indo hat mitbekommen was die Macht des Ewigen Throns mit Menschen macht. Zunächst Arcann der seinen Bruder ermordete, seinen Vater vermutlich verriet und die Erben samt Indos Schwester ermorden ließ. Dann Vaylin die ganz andere Massaker inszenierte. Indo wäre in der besten Position ähnlich wie Theron Kritik an der Diktatur der Allianz zu üben. Der Thron muss weg, selbst in Form eines Druckmittels für die Durchsetzung des Friedens ist er noch zu gefährlich. Genau genommen liegt der Unterschied zwischen Friedenshüter und Imperator auch nur darin, ob man den Thron behält oder nicht. Die Ewige Flotte bleibt intakt und der Frieden ist erzwungen.

pfannenstiel, Freitag, 8. Dezember 2017, 14:51
Arcann galt für viele auch mal als großer Hoffnungsträger und gerechter Herrscher. Und bei Vaylin ging man auch davon aus, dass die lange im "Internat" untergebrachte Prinzessin als Kaiserin schon kaiserlicher agieren würde. Zakuuls Erwartungen wurden wiederholt enttäuscht.

pfannenstiel, Freitag, 8. Dezember 2017, 14:58
Valkorion könnte so fies gewesen sein seinem Imperium einen Selbstzerstörungsmechanismus einzubauen, sodass es niemand außer ihm regieren kann. Die Herolde könnten ein Teil dieses Plans gewesen sein. Und immerhin ist ihre Religion als einzige noch intakt, denn ihr Gott, Zildrog, hat sich bis jetzt nicht als Droide herausgestellt. Und selbst wenn er ein Monster in den Sümpfen ist, sie hätten recht damit.

sanne1968, Freitag, 8. Dezember 2017, 14:59
das meine ich ja, die knappen 6 jahre unter Arcann und die 1,5 unter valyin warn geprägt von gewalt und terror, das erfährt man wenn man die asylleute rettet in dem Aric kapitel.
Wenn Arcann so gerecht gewesen wäre, warum gingen dann soviele ins exil? Leider wissen wir ja nur sehr wenig was in den 5 jahren in Karbonit auf Zakuul wirklich geschah. Klar waren viele Happy, weil es ja Niemanden wirklich an etwas fehlte, wenn er dann breit war nichts zu hinterfragen. Aber Andersdenkende, Fragesteller, wie zB Malita Tal, blieb nur die Flucht.

pfannenstiel, Freitag, 8. Dezember 2017, 15:04
Das waren Leute die er selbst verbannt hat, den restlichen ehrlichen Bürgern war das ziemlich egal. Außerdem sprichst du da auch eine religiöse Note an, denn einige der Verbannten wurden ja ausgewiesen, weil sie Fragen über die Götter und die Alten Wege an Arcann stellten, die er nicht beantworten wollte. Arcann war dieser religiöser Unfug ja zu minder.

Gleichzeitig rächte er seinen Vater, was den Zakuulanern sehr gefiel. Und er brachte Reichtum und Kriegsbeute aus den Kernwelten nach Zakuul. Brot und Spiele.

Wobei Malita Tal als Top-Verdienerin sicher auch weniger zu gewinnen hatte als andere. Sie fühlte sich vermutlich vom weniger volksnahen Imperator vor den Kopf gestoßen (ähnlich wie die Verbannten und Bittsteller in den Sümpfen). Ein Herrscher der sich abschottet und nicht zu Banketten lädt oder "wichtige" Personen mit Ehrungen überhäuft wird auch schnell mal beschimpft.

pfannenstiel, Freitag, 8. Dezember 2017, 15:14
Dass Arcann die Propheten auslöschen ließ sollte die Herolde ja theoretisch noch gestärkt haben. Plötzlich waren sie die einzige wirklich aktive religiöse Gruppe auf Zakuul und sie konnten ihre Prophezeiungen in der Unterstadt ungehindert verbreiten, sogar mit Segen Arcanns. Arcann diskriminierte also wohl vor allem gegen die Izax-Gläubigen, während er Zildrog-Anhänger in Ruhe ließ. Man kann das auch mit Pharaonen oder römischen Kaisern vergleichen, die bestimmte Gottheiten oder Religionen förderten. Unter Theodosius gab es Übergriffe gegen Heiden, nachdem unzählige andere Kaiser wegen der Christenverfolgung bis heute geächtet werden, vor allem der heidnische Julian (ein Neffe Konstantins des Großen), der so etwas wie eine heidnische Großkirche aufbauen wollte, um dem Christentum zu kontern.

Und die frühchristlichen Sekten waren ähnlich wie die Herolde auch alle von einem nahenden Weltuntergang und der Rückkehr des Erlösers geprägt, daher auch der Terrorverdacht, weil sie weltliche Insititutionen und den eher säkulären heidnischen Kaiserkult ablehnten.

Agora, Sakrileg, man kann nicht sagen dieses ganze Gedankengut wäre nicht schon mal durch Hollywood gegangen. In Agora spielt übrigens auch Oscar Isaac (Poe Dameron) mit.

Man hat da wirklich viel angedeutet und nie aufgehört dieses religiöse Subthema im Zusammenhang mit Zakuul aufzugeben. Wenn sich die Herolde also jetzt daran setzen ihre Heimatwelt zu vernichten - nur zu, ich bin froh, wenn der Story-Arc so nen Abschluss findet.

xellmann, Dienstag, 12. Dezember 2017, 10:37
ich hab das jetzt 5 mal gelesen ... so die Tage.
Ich kann dir zwar folgen aber sehe es different.

Die Grundlegende Annahme das der Mythos auf Zakuul, jetzige Personen betrifft finde ich gewagt. Man kann relativ einfach in Mythen und Schriften jemanden hineininterpretieren. Und bestimmte Merkmale zuordnen. Wobei sich ja alle Herrscher besondere Kräfte zusprechen.

Die Herolde mögen mehr an Macht gewonnen haben da stimme ich dir zu. Aber Änderungen der Machtverhätlnisse dauern Jahre wenn nicht Jahrzente. Die meisten Leute auf Zakuul werden Ihrem Leben nachgehen und sich einen Dreck um die Herolde scheren. Somit wächst ihre Kraft maximal langsam. Ich sehe den Kataliysator nicht der das beschleunigen soll. Zakkulaner sind eher Technokraten und weniger Gläubige.

Ich habe mich ja schon geäußert das ich die Herolde als ziemlich schwachen neuen Gegner ansehe. Sind an sich nicht mehr als die Staubvipern von Tattoine oder so... und könnten mit einem Auftsand und der Flotte zersägt werden.

Aber deinem Fazit kann ich zustimmen. Ich kann gut ohne Zakuul leben.