Nächster Halt: Oricon?




Wenn die Ingame-Karte kein Fake ist und man der Animation vertrauen kann, dann führt eine heiße Spur von Copero nach Oricon. Womit wir schon beim heißen Eisen sind, denn was könnte der Sith-Imperator einst auf Oricon versteckt haben?

Cut Content kehrt zurück: Die Phobis-Geräte

Im Making of-Buch zu The Old Republic und in einigen Kodex-Einträgen zum Dunklen Tempel auf Dromund Kaas findet sich der Hinweis darauf, dass man ursprünglich daran dachte diesen in ein kleines Oricon zu verwandeln. Nicht Machtgeister, sondern der Einfluss des Phobis-Kerns (nach dem griechisch-römischen Gott der Angst Phobos) sollte die Soldaten und Sith dort in den Wahnsinn getrieben haben. Dieses uralte Artefakt sollte so mächtig sein, dass nur der Imperator und die Schreckensmeister es kontrollieren konnten. Die Schreckensmeister selbst entstanden dabei, als sie sich unüblich für Sith zusammentaten, um die Last des mentalen Angriffs durch das Phobis-Gerät auf mehrere Personen zu verteilen. Dieses Ereignis schweiste sie jedoch auch zusammen und schuf ein Machtband zwischen ihnen, sodass sie fortan weniger als Individuen und mehr als Gruppe mit einer Art Schwarmgedächtnis weiterexistierten.

Einiges von dieser Lore findet sich immer noch in Kodexeinträgen zu den Schreckensmeistern und tatsächlich stellte deren Aufstand das erste Beispiel dar, was passieren kann, wenn der Imperator tot ist. Damals hieß es ja auch, der Unsterbliche Imperator sei tot. Und siehe da, die Schreckensmeister ließen sich auf Oricon nieder, plünderten die Schatzkammer auf der Arcanum und versuchten galaxisweit Soldaten und Technologien zu stehlen.

Die Schreckensmeister waren Sith-Alchemisten, die Oricon so veränderten, dass bereits Sporen in der Luft Angstzustände und Panikattacken auslösen konnten. Dazu kam auch noch ihr telepathischer Einfluss, der spätestens mit ihrem Tod jedoch zurückgedrängt werden konnte. Es liegt nahe, dass Oricon zumindest auf republikanischer Seite nach dem Sieg über die Schreckensmeister wieder evakuiert wurde. Nur als Imperialer hatte man die Möglichkeit Lord Hargrev zu befehlen die Welt sorgfältig zu plündern. Doch Hargrev war da schon fast ein zur hellen Seite bekehrter Machtnutzer. Was die Schreckensmeister als Arsenal auf Oricon verstaut hatten reichte aus um ganze Welten zu vernichten, in ähnlicher Weise wie es auf Ziost geschah. Dafür präparierte man kurz vor dem Angriff auf die Schreckensfestung mehrere Shuttles, die Dromund Kaas, Coruscant und Nar Shaddaa erreichen und dort eine Art Joker-Venom freisetzen sollten (nach dem aus Batman bekannten Giftgas, das gerne vom Joker eingesetzt wurde bzw. auch in Batman Begins eine Rolle spielte). Restbestände dieses Giftgases könnten dem Orden von Zildrog helfen nach einer Freisetzung auf Odessen faktisch die Ewige Allianz zu vernichten, wenn sich deren Mitglieder gegenseitig umbringen (aus tief verwurzelter Angst vor dem Verrat durch ehemalige Kriegsfeinde). Ähnlich wie die vermeintlich neutralisierte Schreckenssaat könnte eine Waffe der Schreckensmeister ursprünglich unter Anleitung des Imperators entstanden sein. Vitiate hatte ja großes Interesse daran Massen-Ritualmorde in Gang zu setzen, insofern wären ihm die Entwicklungen der Schreckensmeister sehr gelegen gekommen. Hätten sie Erfolg gehabt, Vitiate wäre wohl schon vor Yavin 4 wiederauferstanden, ohne dass die Schreckensmeister gewusst hätten, wessen Zielen sie mit ihrem selbstmörderischen Rachefeldzug dienen. Womöglich manipulierte Vitiate bereits die Schreckensmeister, ehe er auf Revan zurückgriff, um sich von der Astralebene zu befreien.

Wenn Oricon die Festung der Schreckensmeister war, dann darf man sich aber auch fragen, ob diese dort die Quelle ihrer Macht versteckten und was aus dieser wurde? Seit Rogue One wissen wir, dass Darth Vader auf Mustafar lebt, weil ihn diese Welt zu dem gemacht hat, was er ist. Genauso könnte es den Schreckensmeistern auf ihrem Lava-Planeten ergangen sein. Man könnte auf diese Weise eine nette Parallele zu den Filmen schaffen und ein weiteres Rätsel aus der über 1000jährigen Herrschaft des Imperators lösen.

Der Hintermann

Der Orden von Zildrog könnte von einem mächtigen Hintermann gesteuert werden. Dieser wusste ja bereits davon, dass die Chiss dem Imperator eine Karte gestohlen hatten und dass diese Karte zu einer Geheimwaffe führt. Wer auch immer also die Zügel in der Hand hält, er könnte dem Imperator auf die Schliche gekommen sein, aber er ist vermutlich kein Mitglied seines engeren Zirkels. Darth Jadus? Darth Malgus? Oder einer seiner ehemaligen Diener? Ja, vielleicht ist es sogar eines der falschen "Kinder des Imperators", das nun Erinnerungen Vitiates und gesteigerte Machtkräfte besitzt. Mir persönlich gefällt die Theorie, dass wir es womöglich mit jemandem zu tun haben, der den Imperator beerben will. Der neue Krieg ist nur eine Ablenkung. Meiner Meinung nach könnte der neue Bösewicht Ähnlichkeiten zu Maul Reborn aufweisen. Ein ehemaliger Gefolgsmann des Imperators, der sich wie Revan einen Orden oder wie Maul sein Schattensyndikat gesichert hat, um mit dieser dritten Fraktion seine eigenen Ziele zu erreichen. Charles Boyd ist ein großer The Clone Wars-Fan und deshalb haben wir jetzt Umbara in SWTOR. Aber TCW verwendete auch bereits Mustafar.

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xellmann, Sonntag, 3. Dezember 2017, 18:01
auf reddit geistert auch sowas rum wie telos oder malachor... ixh würde so gern nach Malachor gehen...
Oricon sagt mir immo nicht wirklich zu. Das Kapitel ist für mich abgehakt bzw. nicht mehr als ein Aufstand entfernt.

Ein voll begehbares Malachor, mit Hinweisen an Kotor so im Rishi Style von der Größe her. *Träum *

btw telos wäre auch nice. Vielleicht die Station abgestürzt oder so...

pfannenstiel, Montag, 4. Dezember 2017, 06:27
Ich war ja ursprünglich für eine Welt auf der man mit Theron war, aber die Karte ist halt eindeutig. Nach Rückkehren zu Denova, Darvannis und Rakata Prime eigentlich nicht so unerwartet. Und Oricon würde auch nur ein weiterer FP sein. Insofern passend. Außerdem ist es jetzt so ne Art Jakku mit all den Wracks.

mandohunter, Sonntag, 3. Dezember 2017, 22:03
Mir erscheint es als liege der Punkt weiter drausen als Oricon .___.'

pfannenstiel, Montag, 4. Dezember 2017, 06:28
Karten sind oft etwas verzerrt, wenn wir wie angekündigt schon mal dort waren ist es wohl Oricon.

rommery, Montag, 4. Dezember 2017, 09:11
"vermutlich kein Mitglied seines engeren Zirkels. Darth Jadus? Darth Malgus? Oder einer seiner ehemaligen Diener?"

Ich habe bei einer Person bis heute noch nicht verstanden warum sie mir hilft. Bei der die Aussage"Meine Bestimmung ist es Euch auf den e.Thron zu bringen" hat sie alle Alarmglocken klingeln lassen. Und die rückwirkend gesehen alles getan hat um den Fremdling in Valkorions Arme zu treben. Was nur mehr oder weniger zufällig scheiterte. Für mich gibt es nach Therons, in der Schlusssequenz bewussten durchstechen der Zildrog Pläne, noch eine prominente Verräterin.
Um noch ein loses Ende aufzugreifen. Was ist eigentlich aus der Wesenheit von Corellia "meine Liebe euer Imperator" geworden?
Die hieß nicht zufällig Lana?

xellmann, Montag, 4. Dezember 2017, 09:45
nein Lana ist nicht die Wesenheit. Diese hat sich mit der dunklen Seite vereinigt.

Aus meiner Sicht ist Lana über jeden Zweifel erhaben. Sie ist sozusagen der Stille Teilhaber, ein Darth Jadus Typ err im Hintergrund die Fäden zieht. Bei unserer Befreiung stand sie mit dem Rücken zur Wand. Intelligent genug zu verstehen das Sie ohne Hilfe nicht weiter kommt und Smart genug zu Wissen das Sie nicht unbedingt als Front Figur eignet.

Also holt sie sich Hilfe bei einem Maker der ihr in Sor bewiesen hat das er Dinge verändern kann. Meines Erachtens befindet sich Lana in genau der Position die sie immer wollte. Macht und diese im Hintergrund ausspielen.

Und da sie eine Entwicklung weg vom hardcore Sith zu einer pragmatischen Makerin verzieht nehme ich ihr ab mit Haut und Haaren bei der Sache zu sein.

pfannenstiel, Montag, 4. Dezember 2017, 10:14
Lana ist sehr empfänglich für Verschiebungen in der Macht, so gesehen wäre sie ein guter Spürhund, aber als Managerin hat sie in ihrer Zeit beim Sith-Geheimdienst ja dann doch eher versagt. Ich glaube Lana könnte eher mit etwas infiziert werden, anstatt sich freiwillig den Bösen anzuschließen. Gehirnwäsche wäre so ein Thema mit dem wir es schon länger nicht mehr zu tun hatten. So eine Bastila-Nummer wäre durchaus denkbar.

xellmann, Montag, 4. Dezember 2017, 12:00
ich sehe kein großes Versagen von Lana Beniko. Eine unübersichtliche Situation welche von einem Insider Vitiate ausgeführt wird mit einer unbekannten Armee von paar tausend Zivilisten. Das entspricht nicht gerade dem Standard Angriffs Szenario. Was hätte sie denn deiner Meinung nach tun sollen?

sanne1968, Montag, 4. Dezember 2017, 12:03
Ich geh davon aus das Mario ehr das Ding mit Agent Kovach meint :-D
Das hätte ihr, aber auch Theron, nicht passieren dürfen, von daher haben beide versagt als Geheimdienstmitarbeiter :-D
Ich mache ihr da auch immer wieder gerne Vorwürfe, vorallem als Agent ...da hätteich ja ihren Job gerne :-D

xellmann, Montag, 4. Dezember 2017, 12:37
gerade in Gehemindienstkreisen ist es schwierig wirklich loyalität aufzubauen. Es braucht ein gesundes Misstrauen, jedoch muss man mit seinen nähsten Beratern auch arbeiten.

Ich persönlich mache ihr da keinen Vorwurf. Das Ziel des SID ist es jemanden in die Nähe vom Minister zu bekommen. Vice Versa auch anders herum. Das wird man wohl nicht verhindern können.
Es ist der Job der Gehemindienste.

Kovach als Tripple Agent zu entlarven ist schwierig. Schau wie lang wir bei Theron gebraucht haben...

pfannenstiel, Montag, 4. Dezember 2017, 16:49
Kovach arbeitete zunächst für Lana als Spion innerhalb dieser Ziost Befreiungsfront, von der in seinem Kodexeintrag die Rede ist. Diese Terrororganisation spielte auch im Theron Shan-Roman von Drew Karpyshyn eine Rolle und sie war mitunter einer der Gründe warum man diese Massenvernichtungswaffe auf Ziost rumliegen hatte, um Aufstände niederzuschlagen.

Lana beförderte also wohl einen Spion oder Informanten und holte ihn in die Führungsetage des Geheimdiensts. Dabei dürfte Kovachs Loyalität weniger ein Kriterium gewesen sein, als der Erfolg, der durch ihn gegen die Front möglich wurde. Kovachs Motive dem Sith-Geheimdienst zu helfen wurden nicht hinterfragt.

Lanas Problem ist, dass sie dann auch Koth und Senya nur soweit richtig einschätzen konnte, wie sie ihre Motive kannte. Koths und Senyas Verrat stößt Lana vor den Kopf, weil sie ihn wieder einmal nicht vorhergesehen hat. Lana wählt ihre Verbündeten danach aus, ob sie ihr im Moment nützlich sind. Sie berücksichtigt keine sich verändernden Umstände.

Das Problem mit Theron ist ähnlich wie mit Kovach. Lana delegierte einige ihrer Aufgaben an beide und spielte damit Spionen in die Hände. Sie vertraute ihnen bedingungslos, weil sie ihr FRÜHER einmal geholfen hatten. Kovach war nützlich gegen die Front, war aber womöglich damals bereits ein republikanischer Agent. Man hatte Kovach womöglich sogar damit beauftragt die ZBF zu unterstützen, ehe er die Seiten wechselte, weil es für Saresh günstiger schien ihren Mann im Sith-Geheimdienst einzuschleusen. Lana griff also auf einen Verräter zurück, nur wusste sie nur etwas von einem Teil seines Verrätertums. Lana dachte wohl Kovach hätte NUR die ZBF verraten. Genauso kritisieren ja Koth und Senya, dass sich Lana mit dem jeweils anderen eingelassen hat. Für Senya ist Koth ein Verräter. Für Koth ist Senya eine skrupellose Mörderin. Beide vergessen die Vergangenheit des anderen nicht. Theron hat eine bedeutende Vergangenheit mit Alleingängen und Befehlsverweigerung. Als SID-Agent hatte er schon Befehle des Direktors verweigert und Missionen durchgezogen die ihm eigentlich verweigert worden waren. Wenn es hart auf hart kommt stimmt sich Theron nicht ab und er zieht sein Ding durch. Man hat ja auf Ziost gesehen wie die Dinge dann aus dem Ruder laufen können. Irgendwann drauf angesprochen meinte Theron vor 4.0 sogar mal, er wäre kein guter Gefährte und würde lieber alleine arbeiten. Theron ist kein echter Teamplayer, aber das hat man gerne vergessen. In KotFE ist Theron auch so etwas wie der Botschafter der Allianz, der Kaliyo, Jorgan und die Mandalorianer als Verbündete gewinnen sollte.

Lana vertraute Theron wegen der gemeinsamen Vergangenheit im Exil, aber die beiden waren nie ganz ein Herz und eine Seele. Lana spielte auf Rishi mit Therons Leben. Er brachte Jedi nach Ziost. Theron kann seine Gedanken vor Lana schützen und Lana konnte auch weder bei Kovach, noch bei Senya oder Koth den nahenden Verrat spüren. Selbst Gault hat bewiesen, dass man Lanas Machtsinne täuschen kann. Für Lana war Theron wohl der einzige „Freund“ und Verbündete den sie für den Job als Stellvertreter zur Verfügung hatte. Er ist qualifiziert, aber er hat auch bekannte Fehler, wie sein Einzelgängertum und seine Bereitschaft (wie auf Ziost oder in der Revaniter-Affäre bewiesen) seine Existenz aufs Spiel zu setzen. Lana dachte wohl, das würde kein Problem werden, es wurde aber eines.

pfannenstiel, Montag, 4. Dezember 2017, 17:12
Kovach ist wie ein Tschetschene der den Russen hilft eine Terrorzelle auszuschalten, dabei jedoch für die CIA oder das schattenhafte Kartell eines Präsidenten gearbeitet hat. Für 24 hätte das gereicht.

xellmann, Montag, 4. Dezember 2017, 17:21
an sich beschreibst du ihre Erziehung als Sith. Ein Sith nutzt andere zu seinem Vorteil und interessiert sich nicht weiter was dann passiert.

jedoch kommt bei Lana meines Erachtens ein neuer Aspekt hinzu. Der des Geheimdienstes.

In Geheimdienst Kreisen ist es wichtig Quellen und Verbündete zu erhalten. Wer weiß für was man diese in Zukunft noch braucht.

Somit ist Lana Opfer ihrer Erziehung und Ausbildung.
Aber du hast vollkommen Recht, dass Lana Beniko fragwürdige Entscheidungen getroffen hat und Personen mit zweifelhaften Ruhm zu viel Informationen und Macht gegeben hat.

Die Frage die sich stellt ist, sind die Ergebnisse es wert das Risiko einzugehen oder überwiegt der Verlust?

In meiner Rechnung hat Lana da noch die Nase vorn.
Aber ich verstehe wenn du meinst das sie die Kontrolle verloren hat.

pfannenstiel, Montag, 4. Dezember 2017, 21:57
Hinsichtlich Lanas geheimdienstlicher Ausbildung bin ich eben der große Zweifler. Sie hat ihren Job vor allem aus politischen Gründen bekommen - sie war die aus Marrs Sicht am besten geeignete Sith - ambitionslos, erfolgreich im Umgang mit einer Verschwörung und selbst erfahren als jemand auf der Flucht vor der Justiz. Lana ist wie viele CIA-Chefs der jüngeren Vergangenheit keine Fachfrau, sondern eher eine politische Funktionärin (Stabschefin eines Ministers). Politisch betrachtet steht Lana für so etwas wie die Marr-Partei und sie verfolgte auch eine entsprechend steile Karriere.

Top-Manager (in der Wirtschaft wie in der Politik) haben nicht selten eher geringe Ahnung von der tatsächlichen Materie mit der ihre Organisationen arbeiten, sie kümmern sich nur um Strukturen. Als Stabschefin eines Ministers und politisch zuverlässige Kandidatin wirkte Lana als hätte sie alle notwendigen Voraussetzungen für den Job einer Ministerin - ob sie genauso gut als Agentin taugt ist eine andere Frage.

Ich finde, dass Lana durch KotFE und KotET hindurch eine gute Figur als Administratorin der Allianz abgibt. Sie bringt Dinge ins Laufen und steht beratend zur Seite, was definitiv ihre Qualität darstellt. Lana ist eine echte Macherin und wäre ein größerer Verlust für die Allianz als es Theron ist. Lanas Fehlbarkeit und ihre nicht endlosen Machtfähigkeiten machen sie imo auch sympathisch und glaubwürdig. Sie ist gut, aber eben nicht fehlerlos.

In so einem Versus-Video zwischen Theron und ihr würde ich Theron die Oberhand zugestehen, aber wenn es darum ginge Verbündete zusammeln und Leute nach ihren Fähigkeiten einzusetzen? Da wäre sie Theron haushoch überlegen. Lana versteht es Experten zusammenzutrommeln und ein Team aufzustellen, anders als der Einzelgänger Theron. Und so ein Team kommt auch mit dem Verrat eines oder mehrerer Mitglieder klar. Lana hat sich ein Netzwerk mit Kontakten aufgebaut und ich gehe davon aus, dass viele von Therons diplomatischen Missionen Initiativen Lanas waren, die eben ihr Stellvertreter ausführen musste, während sich Lana dem Management der Allianz widmete.

xellmann, Montag, 4. Dezember 2017, 22:31
dein Gedankengang ist wirklich interessant. Ich habe Lana bisher weniger als Arm oder Minister von Marr gesehen. Wie kommt ihr darauf?

Hatte nicht jemand anderes den Sith Geheimdienst unter sich?
Ich denke Marr hat sie geduldet und sicher seine Hände mit im Spiel. Aber so eine direkte Abhängigkeit? weiß nicht klingt etwas weit hergeholt.

zu dem andern das kann echt gut sein, dass sie kein Training bzw. Ausbildung durchlaufen hat und eher ein politisches Amt begleitet. Interessanter Gedanke!

An sich ist Lana der perfekte Begleiter. Stark, Intelligent, schafft es verbündete zu generieren und zu halten. Vielleicht bilde ich es mir ein aber Theron schien immer etwas distanziert von der Allianz zu sein.

Ein Kampf zwischen beiden würde Theron gewinnen? Kommt denke ich auf die Umstände an. Ein 1:1 im offenen Gelände verliert er deutlich. Wenn er jedoch seinen Angriff auf vorbereiten kann würde ich auf ein Patt tippen.

Eine Allianz ohne Lana gibt es nicht. Sie hat die Verbindungen und hält alles zusammen. Die einzelnen Gruppen mittlerweile ohne wirkliches Ziel am Ball zu halten stelle ich mir extrem schwierig vor.

Zum Thema fehlerlos. Niemand ist fehlerlos und bei solchen Komplexen Themen und dem schnellen wachsen der Allianz sind wir wirklich bei wenigen Ausfällen.

rommery, Dienstag, 5. Dezember 2017, 14:16
Wahrscheinlich liegt es daran, dass mir beide nie wirklich sympathisch waren. Ich fand sie künstlich aufgesetzt und vor allem als billige Hommage an Disney's lustiges Taschenbuch (Tollpatsch mit Matrosenanzug+Tante Dasy). Jedenfalls bleibe ich dabei, dass Lana alles getan hat um mich in Richtung Showdown mit Valkorion zu führen. Ich sehe in ihr auch eher jemand wie Kreia. Jemanden der dezent und freundlich manipuliert und seine wahren Ziele nie offenbart.

sanne1968, Dienstag, 5. Dezember 2017, 14:46
Nach Yavin ist es Marr der Lana den Job als Geheimdinstministerin grade zu überstülpt also ja, Lana ist durchaus las ein Arm von Marr anzusehen. Nachdem Darth Arkous ja tot ist scheint Marr sich ihrer anzunehmen. Ich schätze mal er sah auf anhieb ihre Talente und Fähigkeiten und nutzte sie zu seinem Gunsten.

pfannenstiel, Dienstag, 5. Dezember 2017, 20:00
Marr versuchte ja gezielt den Dunklen Rat und die Ministerien mit mehr zurechnungsfähigen Kandidaten zu besetzen. Ehe Arkous als Revaniter enttarnt wurde galt er ja auch als Moderater. Man konnte ja schon in Karpyshyns Old Republic-Roman Vernichtung nachlesen wie Marr versuchte sich eine Fraktion im Dunklen Rat aufzubauen. Mit Darth Karrid funktionierte das halt nicht wie geplant.

sanne1968, Dienstag, 5. Dezember 2017, 20:16
Richtig, Marr's Imperium wäre ein gutes Imperium.
Witziger Weise lese ich Vernichtung gerade, mangelt mir ja an ein stabiles Internet im Moment :-D