Dienstag, 17. Juni 2014
Mehr Details zu GSH Ende des Monats
Das verspricht Eric Musco. Vielleicht lässt sich dann auch das Rätsel lösen, ob denn der derzeit geschlossene Teil des Handwerksbereichs auf beiden Flotten wieder geöffnet wird:



Es wäre jedenfalls gut möglich, dass auf diesen freien Platz, wo früher der Erscheinungsbildanpassungsdesigner untergebracht war, nach 2.9 2+ NPCs mit Housing-Relevanz zu finden sein werden.

Als frommer Wunsch würde ich sogar hoffen, hier eines Tages eben Crafting-Trainer und -Händler anzutreffen, die helfen werden Crafting in Housing einzubinden.

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The best things ingame are free - Spaß mit Farben
Gelegentlich frage ich mich wofür ich überhaupt noch Kartellmarkt-Items einkaufe. Wohl aus Sammelwut und weil ich überzeugt bin, dass manches doch vielleicht Teil einer interessanten Kombination werden könnte.

Doch zeitweise stelle ich nach dem Kauf schon wieder fest, dass der neue Look gar nicht so wirkt wie ich ihn mir erwartet hätte. Was beim Blick auf einen anderen Spieler, das Vorschaufenster usw. nach Coolness pur aussieht, im eigenen Besitz stellt man nur fest - Fail!

Diese Zeilen entstanden natürlich aus einem gegebenen Anlass. Letzte Woche startete der erste von zwei Teilen der Casino-Pakete und am Wochenende gab es auch wieder einmal die weiß-weißen und schwarz-schwarzen Farbmodule im Kartellmarkt zu erstehen. Besonders das Tulak Hord Set hatte es mir angetan und mich Millionen gekostet, nach dem Kauf folgte die große Enttäuschung. Auf Körpertyp 3 wirkt der Helm bzw. dessen Gesichtsteil verhältnismäßig klein. Die nicht färbbaren dunkelbraunen Stoffetzen stören mein visuelles Wohlempfinden und die Schwerthand ist nicht vollständig bandagiert, sondern spielt mit den gleichen Spikes, die man schon vom Ausrotter und Auslöscher-Set kennt.

Doch auch die beiden bestverkauften Farbmodule reizen mich eine ganze Weile schon nicht mehr. Ich besitze immer noch je ein Stück auf Lager, finde allerdings keinen geeigneten Verwendungsgrund dafür. Warum? Weil ausgerechnet weiß-weiß etwa für mich immer so wirkt, als hätte man hier sprichwörtlich etwas weiß lackiert. Als ehemaliger Modellbauer macht es da in meinem Kopf dabei klick. Mit Lack überzogener Stoff, das sieht für mich einfach grässlich aus. So wirklich funktioniert weiß-weiß dann für meinen Geschmack nur bei metallischen Oberfächen. Kommt noch hinzu, dass sich manche Rüstungen auch nur bescheiden einfärben lassen.

Eine extrem teure Rüstung extrem teuer einzufärben - für manche mag das ein Vergnügen sein, für mich sieht es oftmals einfach nur bescheiden aus.

Wann immer ich mir eine Fehlinvestition wie das Tulak Hord-Set leiste denke ich auch wieder daran, wie viel günstiger und zumindest meinen Geschmack interessanter so manche kreative Billiglösung ist. Wer nur wenig Ressourcen hat lernt besser mit diesen auszukommen und gelangt zu kreativieren Lösungen, während mit Millionenbudgets viel verschwendet und oft nur grässliche Fehlschläge erzeugt werden. Soweit jedenfalls die Selbsterkenntnis.

Sich mehr Farbe ins Leben holen


Dank Biowares gelegentlicher Gönnerhaftigkeit sind wenigstens einige sehr imposante Selbstverwirklichungsmöglichkeiten ja durchaus auch in der F2P-Presirange zu haben. schwarz-blaue, blau-schwarze, schwarz-rote und rot-schwarze Farbmodule etwa. Aber ebenso die schwarz-gelben und weiß-roten Farbmodule vom CE und Sicherheitstoken-Händler.




Das Problem mit den sehr frei zugänglichen Skins ist allerdings auch das gleiche wie bei Kartellmarkt-Rüstungen. Sind sie neu, sind sie im Trend. Und doch kommen sie einem im Endgame an entscheidender Stelle doch öfter und störender unter, weil sie als Vermächtnisgear genutzt werden können. In teils für manchen Geschmack völlig unpassend wirkenden Farbkombination. Und man läuft immer auch Gefahr, mit einer einfallsreichen Kombi die gut aussieht gleich kopiert zu werden.

Und trotzdem, auch mit Vermächtnisrüstungen kann man seinen Spaß haben und versuchen, sich durch die Verwendung von seltenen Farbmodulen etwas von der Masse abzuheben:









So schön und halbwegs passend funktioniert Färben allerdings nicht immer. Am Beispiel der Epizentrum-Rüstungen sei etwa die Wirkung eines schwarz-roten Farbmoduls auf diese Rüstung dokumentiert:




Epizentrum Rüstung mit schwarz-rotem Farbmodul [sic!]


Rüstungen in denen sich etwa nur die Primärfarbe modifzieren lässt sind durchaus auch etwas nettes, zumal sich so etwas sparen lässt. Anstatt eines schwarz-schwarzen oder primär schwarzen Farbmoduls lässt sich in diesem Fall etwa ein erheblich billigeres Farbmodul verwenden. Das gleiche ließe sich machen, um ein weiß-weißes bzw. primär weißes Farbmodul vorzutäuschen, wenn man auf selbige Rüstung ein weiß-rotes Farbmodul verwendet.

Ein Beispiel für eine Rüstung bei der die Sekundärfarbe ähnlich ignoriert wird wäre die imperiale Offiziersuniform des Kartellmarkts. Alles was sich bei dieser an die Sekundärfarbe anpasst sind die Streifen am Hosenbein, die beiden Abzeichen am Kragen und die Schnur an der Brust. So lässt sich mittels weiß-orange aus der Offiziersuniform gar eine Art Großadmiraluniform zaubern und weiß-orange ist sogar eines der Farbmodule die sich selbst herstellen lassen.

Der Trend zu adaptiven Endgame-Rüstungen



Seit der Einführung von oriconischem Gear ist alles ab 180er Gear adaptiv. Es ist also durchaus möglich als Inquisitor die Brust eines Kopfgeldjägers anzulegen oder umgekehrt als Krieger die Kopfgeldjäger-Brust, den Inquisitor-Helm, einen Agenten-Gürtel und noch mehr zu tragen, ohne auch nur einen Punkt Rüstungswert einzubüßen. Mittels Farbmodulen lässt sich das ganze auch noch individuelle einfärben. Und wenn wir schon dabei sind, wieso nicht ein Cathar-Ehrenschwert dazu.

Dabei kommt den neuen adaptiven Rüstungen auch eines zu Gute, ihre Neigung entweder im Primär- oder Sekundär-Slot durchaus bereits eine attraktive Farbe zu verwenden, macht es umso günstiger diese adrett einzufärben. Beispielsweise indem man anstatt schwarz-schwarz nur ein Primär-schwarz oder Sekundär-schwarz einsetzt, sich dabei die schwarze Hintergrundfarbe einer Rüstung zunutze macht und plötzlich aussieht, als hätte man ein Farbmodul für über 2 Millionen oder 10 Euro verwendet. Dabei hat man vielleicht nur 400k ausgegeben.

Kombinationen



Ich kombiniere gerne und meine die Ereignisse könnten sich auch sehen lassen. Nichts ist für mich schlimmer, als jemandem im exakt gleichen Gear über den Weg zu laufen. Auch weil ich damit schon unangenehme Erfahrungen gemacht habe. Jemand in täuschend ähnlichem Look begeht eine flamebare Tat und man läuft dem Opfer dieser Aktion über den Weg. Man wird zum Ziel, wird vielleicht sogar fehlidentifiziert und völlig zu Unrecht beschuldigt. Immerhin lassen sich manche Namen schwer merken und überhaupt die Namensschilder abschalten. Umgekehrt kann natürlich auch jemand in meinem Look Lorbeeren einstreichen, sollte sich jemand zwar nicht meinen Namen, aber meinen Look gemerkt haben.

Ein absoluter Fehlschlag wäre es für mich daher die Standardversion eines Sets anzulegen, wenn schon Kartellmarkt, dann in Form einer Kombination von Sets.

Doch es muss auch nicht immer der Kartellmarkt sein, der einem das eine oder andere nette Extra besorgt. Mein Lieblingsbeispiel ist dafür der folgende Saboteur. Die Standardbrille im ersten Bild ist jene, die im Set enthalten ist. Man kennt sie von diversen Mobs auf Hutta und anderen Gegenden der Spielwelt. Allzu passend zu einer Han Solo-Winterjacke finde ich sie jedenfalls nicht. Doch dann stieß ich auf die Schneebrille, die man auch auf der Nase des Sicherheitschefs im FP Czerka Unternehmenslabore bewundern darf. Für ca. 250k ein Vermächtniskopfstück vom Agenten-Händler auf Dromund Kaas. Leider nur mittlere Rüstung und lediglich für Agenten tragbar. Eine Änderung der Kaas-Vermächtnisrüstungen auf adaptiv wird man allerdings wohl nie erleben können, denn die Krieger-Rüstung in edlem schwarz bzw. auch die Marodeur-Rüstung in edlen schwarz existieren in abweichender Kolorierung als Kartellmartk-Gegenstände, lassen sich als diese nur unzureichend färben und sollen sich ja auch weiterhin verkaufen.




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