Dienstag, 27. Februar 2018
Was 5.8 wahrscheinlich auf den Kartellmarkt bringt
https://imgur.com/a/oyLBH

Ein echteres [sic!] Kylo Ren-Lichtschwert, sowie eine Art Vibroschwert mit Lichtschwertklinge oder auch ein Cyborg-Mount


Außerdem gibt es einen Sound-Clip von Lord Scourge: https://vocaroo.com/i/s0ZvQ8tvEgZj


Quelle: https://www.reddit.com/user/swtor_coconut

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Sonntag, 25. Februar 2018
6.0 Spekulationen: Dezimierung
Darth Bane lernte es angeblich von einem Holocron Darth Revans auf Rakata Prime, dass die Sith immer dann am schwächsten sind, wenn sie zu zahlreich werden. Bane lernte diese "Wahrheit" zu einem Zeitpunkt als die Armeen der Bruderschaft der Finsternis gerade dabei waren die Republik und den Jedi-Orden militärisch in die Knie zu zwingen. Kaan mag den Sith-Orden ideologisch geschwächt haben, doch seine Armee von dunklen Jedi, die sich als Sith bezeichneten stand kurz davor den Sieg davonzutragen. Hätte Darth Bane nicht den Beschluss gefasst, dass Kaans Sith-Orden zerstört werden müsste. Zumindest lässt sich die Geschichte vom Beginn von Banes Sith-Orden zumindest so lesen. Und selbst wenn Kaans Sith gesiegt hätten, sie hätten sich früher oder später selbst zerfleischt und in Bürgerkriegen verschiedener Sith-Reiche verstrickt, was dem Jedi-Orden erlaubt hätte sich aus der Asche der Republik zu erheben, stärker als zuvor, denn nun wäre man nicht mehr politisch eingeschränkt gewesen.

Zum Zeitpunkt der Belagerung Iokaths ist der Jedi-Orden in einem Zustand wie während der Ausführung von Order 66. Der Orden scheint führungslos und die meisten seiner Außenposten und Zentralen sind unbesetzt. Aber es gibt noch Jedi-Meister und Jedi-Ritter die dem Massaker entgangen sind, oft weil sie sich nicht an Befehle hielten und der Front fern blieben. Dementsprechend ist das Schicksal der hellen Seite auf sehr wenigen Schultern verteilt.

Doch wie sieht es auf der dunklen Seite aus? Die Sith-Akademie wurde innerhalb weniger Jahre zweimal angegriffen, die Kernwelten des Sith-Imperiums wurden verwüstet und die Lords starben vielfach beim Versuch republikanische und imperiale Angriffe abzuwehren. Am Ende konnte mit Kaiserin Acina wohl ein Feigling den Thron erobern, jemand der sich wie in Kapitel II von KotET angedeutet bewusst von der Front fern hielt, um nicht zu riskieren, dass ihr jemand in den Rücken fällt. Hitzköpfe und Sturköpfe sind unter den Sith wohl am ehesten zu Opfern des Krieges geworden. Was bleibt sind wohl die verschlageneren und feigeren Exemplare des Ordens, deren Gefährlichkeit sich nicht am Schlachtfeld, sondern hinter verschlossenen Türen, hinter Verhandlungstischen und in dunklen Gassen beweist. Wie schwach der Sith-Orden allerdings tatsächlich ist lässt sich gegenwärtig nicht deuten. Der dunkle Rat ist aufgelöst und bisher weiß man nur von zwei überlebenden Mitgliedern (Acina und Vowrawn), weshalb man bei zwölf Mitgliedern grob von 10/12 an Verlusten sprechen könnte. Was bliebe wäre 1/6 der einstigen Stärke des Sith-Ordens.

Dem gegenüber sind die Vertreter des Graubereichs wohl weit zahlreicher. Valkorions, Arcanns und Vaylins Ritter von Zakuul wurden durch den Krieg weit weniger dezimiert. Arcanns Massaker an den Erben und der Hälfte der Ritterschaft würde den Orden wahrscheinlich auf 25% seiner vormaligen Stärke reduziert haben. Selbst Vaylins legeres Morden wird diese Zahl allerdings kaum um ein weiteres Prozent reduziert haben. Fakt dürfte sein, dass Valkorions Ritter-Orden zahlreicher war als Jedi und Sith, denn Zakuul galt als sehr machtstarker Planet. Während der Jedi-Orden davor zurückscheute die machtsensitive Bevölkerung eines Planeten via Zwangsrekrutierungen in seine Reihen aufzunehmen, hatten die Sith dahingehend weniger Skrupel. Das Auswahlverfahren für Sith-Schüler hatte allerdings katastrophal hohe Verlustzahlen, sodass von hunderten Akolythen wohl nur eine handvoll mit dem Leben davonkam. Die Jedi trainierten hingegen jeden der sich für eine Jedi-Ausbildung entschied. So gesehen hatten die Sith vermutlich einen Rekrutierungsvorsprung vor den Jedi, allerdings mussten selbst ausgebildete Sith-Lords Mordkomplotte und Hinrichtungen fürchten. Die Ritter von Zakuul schienen hingegen jeden Rekruten in ihren Reihen zu behalten und auch behalten zu wollen. Wie bevölkerungsreich Zakuul wirklich war ist schwer zu deuten, allerdings sollte es weit vor Dromund Kaas liegen und es ist auch unbekannt, ob Zakuuls Ritter nicht auch aus Kolonien und unterworfenen Bevölkerungen rekrutiert wurden. Ritter von Zakuul zu werden könnte bedeutet haben, dass ein Rekrut so in den Genuss des zakuulischen Bürgerrechts und aller damit verbundenen Vorzüge kam. Mit einem Umzug nach Zakuul wäre auch noch der Stärkung des zakuulischen Genpools geholfen worden, denn ein weiterer Machtsensitiver bedeutet auch die Chance, dass dieser zum Stammvater weiterer Ritter werden könnte. Valkorions Bereitschaft auf Zakuul leibliche Erben zu zeugen könnte auch ein Ausdruck einer bisher nicht thematisierten Einbürgerungs- und "Machtpolitik" des Unsterblichen Imperators gewesen sein.

Auf jeden Fall stellen die grauen Ritter von Zakuul einen Unsicherheitsfaktor dar und wenn man die Dinge wieder so richten will wie sie vor 4.0 waren, dann muss Zakuuls Ritterschaft dezimiert werden - und zwar erheblich. Es ist schon so, dass Iokath die beiden Großmächte zurück ins Spiel gebracht hat und die Allianz zum willigen Mitspieler auf einer der beiden Seite machte. Und nun deutet die Rückkehr nach Nathema an, dass sich das Narrativ künftig weniger auf den goldenen Valkorion und mehr auf das Vermächtnis des finsteren Vitiate konzentrieren wird. Valkorion ist Geschichte, aber der Hexenmeister Vitiate wirft einen langen und dunklen Schatten.

Mit der immer wieder mal angeführten Rohstoffkrise dürften an Rohstoffen reiche Welten umso wertvoller werden, gerade weil die Waffenfabriken und der Wiederaufbau sonst zum Erliegen kommen. Der Krieg kann derzeit ohnehin nicht mehr so intensiv geführt werden wie zuvor. Und gerade in dieser Situation könnten Großmächte wie die Republik oder das Sith-Imperium deutlich rücksichtsloser nach Bündnispartnern Ausschau halten, die ihnen die benötigen Rohstoffe versprechen. Diktatoren oder Kriminelle können sich nun über zusätzliche Legitimierung freuen, wenn sie einer Großmacht zur Seite stehen. Wäre das Huttenkartell nicht seit 2.0 als Machtbasis abgehakt, es könnte ja jetzt noch einmal zum Zünglein an der Waage werden. Und die Allianz wäre weit weniger nützlich, denn die Hutten haben Fabriken, Rohstoffe und Arbeiter, etwas das die Allianz leider nicht hat. Die Allianz dürfte selbst Schwierigkeiten bekommen ihre Flotte mit Treibstoff und Munition zu versorgen. Und dann ist da diese Sache mit Sleheyron, dem Planeten der aus KotOR I gestrichen wurde und dessen Spuren auch immer wieder in SWTOR und dem Datamining zu 2011-2013 verworfenen Plots auftauchte. Sleheyron war eine der huttischen Industriewelten und ein Zentrum des Sklavenhandels, also eine Welt die in der aktuellen Rohstoffkrise immens wertvoll sein könnte, zugleich aber einen gefährlichen moralischen Fallstrick aufweist.

Welten wie Sleheyron gab es in den Legends viele und oft finden sich hier auch Widerstandsgruppen oder rivalisierende Mächtige, die Großmächte zur Hilfe rufen. Mischt sich dann vielleicht auch noch eine Gruppe Terroristen wie der Orden von Zildrog ein, dann wird die Lage sicherlich explosiv. Unter der verzweifelten Sklavenbevölkerung könnten die Terroristen zunächst einmal untertauchen und das Gewaltpotential der Situation würde für genügend Ablenkung sorgen, sodass man einen bevorstehenden Anschlag wohl kaum verhindern kann. Die Massenvernichtungswaffen des Sith-Imperators waren immer auch von Menschenopfern abhängig, sodass ein Sklavenaufstand oder ein Massaker ein weit größeres Problem schaffen könnte.

Was könnte der Orden von Zildrog tun, um die Allianz und die Großmächte auszubremsen? Man könnte wie die Schreckensmeister dafür sorgen, dass sich die Hutten quer stellen und ihre Rohstoffe horten, anstatt sie mit dem Rest der Galaxis zu teilen. Dafür müssten die Hutten aber auch ihre seit Makeb bestehende Zwangs-Verbindung mit der Republik lösen. Nichts leichter als das, denn immerhin gehen Hutten und Senat in Episode I ja auch wieder getrennte Wege. Die Republik hat Sklaverei auf ihrem Staatsgebiet verboten, doch die Hutten leben davon. Ohne Sklaverei würden die Hutten alles verlieren. In der aktuellen Krise wäre es für den Senat also besser ein Auge zuzudrücken, doch zugleich könnten Moralisten das Bündnis der Republik mit huttischen Sklaventreibern in Frage stellen.

Würde es dem Orden von Zildrog gelingen mit einigen Anschlägen Industriezentren aus dem Verkehr zu ziehen, dann würde der Kampf um die verbliebenen intensiviert. Die gleiche Strategie hat ja auch schon auf Iokath und in geringerem Ausmaß auf Umbara funktioniert. Selbst die Aufstände auf Hoth, Makeb und Denova ließen sich in diese Kategorie einordnen. Vitiates Massenvernichtungswaffen gegen Industriezentren einzusetzen wäre wohl einen Vergleich mit Hiroshima und Nagasaki wert. Gerade US-amerikanischen Autoren mag ein solcher Plot vielleicht naheliegend erscheinen. Wenn die Massaker auf Ziost und Oricon eine halb versteckte Kritik an der US-Waffenpolitik und Amokläufen beinhalten kann, dann könnte Ziost als Handelszentrum des Sith-Imperiums auch so etwas wie das World Trade Center gewesen sein. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich BioWares Autoren durch die US-Geschichte inspirieren lassen, gerade weil Charles Boyd vor einigen Jahren auch sehr begeistert Stellung zu einem Reddit-Thread nahm in welchem einige Plotpunkte mit ähnlichen Szenarien aus dem Zweiten Weltkrieg verglichen wurden. Arcanns Triumphzug wäre demnach eine Art Blitzkrieg gewesen. Beim Thema Kamikaze-Piloten kommt wohl auch die modernere Vorstellung vom Selbstmordattentäter zum Tragen und gerade die religiösen Fanatiker des Ordens von Zildrog würden sicher in diese Kategorie von Berserkern fallen, denen alles egal ist, wenn es nur dem Erreichen ihres Ziels dient. Theron Shan hat sich da mit einer ziemlich gefährlichen Gesellschaft eingelassen. Die Herolde von Zildrog wirkten schon wie eine Sekte und der Orden dürfte diesem Beispiel noch stärker entsprechen. Was Therons Mission betrifft, so ist sie zum Scheitern verurteilt. Sekten sind nicht einfach paranoid, aber sie achten peinlich genau auf Linientreue, etwas das dem etwas zu freidenkerischem Shan früher oder später zum Verhängnis werden wird. Ich rechne also weniger damit, dass man Theron selbst hinrichten kann, als dass ich damit rechne, dass man vor die Wahl gestellt sein könnte Theron vom Orden hinrichten zu lassen, weil dieser an seiner Loyalität zweifelt. So ließe sich Therons Tod durchaus auch als rationale Entscheidung verkaufen, wenn man innerhalb des Narrativs etwas dadurch gewinnen kann, wie Zeit, die Befreiung von Geiseln, die Sicherstellung von Waffen oder die Aufrechterhaltung von Therons Tarnung und einer damit verbundenen Möglichkeit zur Spionage. Rettet man einen Freund um jeden Preis oder ist man bereit diesen zu opfern, um ein höheres Ziel zu erreichen? In anderen Storylines könnte man durchaus auf eine solche Entscheidung treffen, etwa in Witcher 3, aber in einem BioWare-Game? Vielleicht in Dragon Age, aber wohl eher nicht im klar geschnittenen The Old Republic. Selbst Mass Effect hat häufig sehr deutlich zwischen gut und böse getrennt, nur in Dragon Age verwischte man hin und wieder die Grenzen. Was mir an Witcher 3 ja durchaus gefällt ist die Unvorhersehbarkeit der Entscheidungen, da ich mich dank diesen wirklich nach meinem eigenen Moralkodex entscheide. Ich treffe meine Entscheidungen so weniger kalkuliert und mehr aus dem Bauch heraus, eben mehr so wie im realen Leben, wo man die Konsequenzen auch nicht immer absehen kann. Eine Rettung-oder-Opfern-Entscheidung lässt den Retter immer noch heroisch wirken, aber auch unüberlegt und schlussendlich können für die Rettung eines Einzelnen auch hunderte oder tausende sterben. Was einen vielleicht an das Jaxo-Dilemma erinnert? Eine der eigentlich wenig diskutierten Entscheidungen aus Charles Boyds ureigener Trooper-Story, soviel dazu, dass Charles nicht auf diese Idee kommen könnte. Ich glaube, wenn Charles und Co wollen, dann können sie uns auch einige schwierige Entscheidungen präsentieren. SWTOR ist zwar meistens sehr einfach gestrickt, doch genau dort wo es moralisch verzwickt wurde hatte die Story auch viele Fans, siehe die Diskussionen um helle Sith oder was am besten für das Imperium ist. Ich finde es ist zu einfach Therons Rettung zu einem Win-Win-Szenario zu machen, man sollte schon eine gewisse Last auf sein Gewissen nehmen müssen. Umgekehrt wäre die Exekutions-Option für mich zu plump.

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Zurück nach Nathema: Gedanken zur Road Map für 5.8 und 5.9
Lange ists her, da habe ich nach dem ich alle 8 Klassen auf 300 gebracht hatte für einige Monate SWTOR quittiert. Und ich habe es nicht bereut, immerhin kamen 2018 nur ein Game Update 5.7 und die Ankündigung von Game Updates im März und April daher. Der Release einzelner Ops-Bosse ist jetzt nichts womit man mich wieder ins Spiel locken kann, denn das Thema Gildencontent habe ich bei meinem Ausstieg auch abgehakt. Rückblickend fühle ich mich irgendwie bestätigt. 6 Jahre lang habe ich die Hochs und Tiefs ausgehalten, weil ich mich vor allem als Solist betätigt habe. Nur immer dann wenn ich einer Gilden-Ops-Gruppe beitrat kam es nach ein paar Monaten zu einem massiven Motivationstief. Das Drama um 5.0 und die Iokath-Ops erinnert mich noch an 2.0, denn nach Makeb bin ich dem Spiel auch einige Wochen oder Monate fern geblieben. Aber 2.0 hatte Story, Dailies und es war der Beginn des anfangs höchst beeindruckenden 2.0-Zyklus (das Jahr 2013) mit CZ-198, Oricon, GSF, Treek, Charakteranpassungen und Farbmodulen. Man merkt es vielleicht, ich habe mit SWTOR trotz Abwesenheit ingame noch nicht komplett abgeschlossen. Star Wars macht als Franchise gerade schwierige Zeiten durch, zumindest wenn man dem Hardcore-Fandom glauben kann. Episode VIII hat mich etwa so genervt, dass ich mal eine Weile auch nichts mehr von Disneys Star Wars hören wollte. Allerdings habe ich dann Battlefront II ausprobiert und irgendwann ging mir auch das auf die Nerven. Seit Dezember 2017 habe ich einige sehr hübsche Games probiert (Anno 2070, Anno 2205, Rome II: Empire Divided, Tomb Raider, Rise of the Tomb Raider, Witcher 3: Wild Hunt, Battlefront II, Battlefield 1, GTA V und vor allem Assassins Creed Origins). RPGs und Shooter, plus das eine oder andere Strategiespiel, wobei alles irgendwie meinen Spielstil zusammenfasst, ich lege meinen Fokus auf Rollenspiele, ich baue mir gerne etwas auf und ich ziele auch gerne auf andere Spieler. Wobei meine Begeisterung für Battlefield 1 auch daher stammt, dass man hier gewissermaßen aufleveln und Erfolge sammeln, sowie Waffen freischalten kann. Das gibt mir wirklich viel zu tun, denn ich bin immer etwas neidisch wenn man mich mit einer Waffe erledigt, die ich erst freischalten muss.

Aber gehen wir mal zurück zu SWTOR und warum mich die Road Map zunächst kalt ließ. Es kam nichts darin vor, was mir gesagt hätte, es lohnt sich diese anderen Games zur Seite zu legen. Nur ein Addon mit neuer Story könnte das wohl noch. Trotzdem muss ich zugeben, dass sich BioWare 2018 durchaus bemüht das Spiel zu verbessern, selbst wenn mich die einzelnen Punkte nicht wirklich heiß machen.

Gefährten-Rückkehren

Wer das Datamining kannte war vorgewarnt und trotzdem wagte man auf etwas besseres zu hoffen. Nun hat sich das "Gerücht" als wahr heraus gestellt, 2018 bringt uns wahrscheinlich alle Gefährten zurück - aber eben nur ihren ursprünglichen Besitzern. Den Anfang machten Corso + Risha für den Schmuggler und Andronikos Revel für den Inquisitor, wobei man seine Gefährten allerdings erst auf einem Charakter zurück erhält der Kapitel IX von KotET abgeschlossen hat.

Für 5.8 sind Ashara Zavros und Vector Hyllus angekündigt, womit alle Hoffnungen auf eine Allianz mit den Killiks bzw. Asharas Rückkehr zu den Jedi begraben werden müssen.

5.9 bringt für mich persönlich eine Enttäuschung und ein Trostpflaster. Zunächst einmal wird Lieutenant Felix Iresso nur Botschaftern zur Verfügung stehen (ich habe immer darauf gehofft ihn auch als Trooper rekrutieren zu dürfen), zum anderen erhalten Schmuggler und Kopfgeldjäger jedoch sehr wohl eine Gefährtin einer anderen Klasse und Fraktion. Mako und Akaavi Spar dürften als Team auftreten und entsprechend auch als solches rekrutiert werden. Schmuggler können so wohl Mako erhalten und Kopfgeldjäger bekommen ENDLICH ihren dunklen mandalorianischen Gefährten. Oder wird man zwischen beiden wählen müssen? Darüber verrät die Road Map nichts, ich würde aber nicht ausschließen, dass mindestens eine Gefährtenrückkehr dieses Problem aufwirft.

Somit blieben nur noch überschaubare 8 Gefährten:
Zenith (Jedi-Botschafter)
Tharan Cedrax (Jedi-Botschafter)
Nadia Grell (Jedi-Botschafter)
Doc (Jedi-Ritter)
Kira Carsen (Jedi-Ritter)
Scourge (Jedi-Ritter)
Khem Val/Zash (Sith-Inquisitor)
Jaesa Willsaam (Sith-Krieger)

Das Datamining verriet bereits, dass Kira und Scourge ebenfalls im Doppelpack zurückkehren sollten und gerade Scourges Versuche seine Unsterblichkeit rückgängig zu machen ließen mich auf eine Verbindung zu Nathema spekulieren, die sich derzeit allerdings durch nichts nachweisen lässt. Jedipedias Datamining enthüllt laufend Test Server-Updates zu 5.8, weshalb man auf diesem Wege durchaus Vectors und Asharas Rückkehr bestätigen kann. Allerdings gibt es noch keine solchen Detailinfos zu Mako und Akaavi bzw. Felix Iresso. Gut, die Hoffnung stirbt zuletzt und ich hoffe daher, dass der Nathema-Flashpoint uns wie Copero zwei neue globale Gefährten bringen wird - Scourge und Kira. Immerhin hätten beide die notwendige Verbindung zum verstorbenen Imperator und seinen Geheimnissen. Würde mich das hypen? Vermutlich, denn immerhin würde man so einen Story-Twist nicht spoilern wollen, BioWare ist da ja ganz fanatisch antispoilerisch. Andererseits verzichtet man so auch auf ein zugkräftiges Argument für potentielle Rückkehrer wie mich. Es wäre aber nicht die erste fragwürdige PR-Entscheidung dieser Art.

Conquest Revamp

Das Datamining hat auch bereits vermuten lassen, dass die Conquests umgebaut werden. Das System hat jetzt schon einige Jahre auf dem Buckel (es startete zusammen mit Housing im Spätsommer 2014, einige Monate vor Shadow of Revan aka 3.0) und eine Renovierung lohnt sich. Zudem sät man so die Illusion, dass 6.0 vielleicht ein neues 3.0 werden könnte - Zahlenspielereien (6.0 ist 3.0 x 2) und Ähnlichkeiten (Flashpoints bauen die Story auf, es gibt einen Verräter in der eigenen Fraktion) tragen ja auch etwas dazu bei.

Keith verspricht in der Road Map viele Änderungen, vor allem aber new interface, new daily objectives, new missions. Das heißt zunächst nicht viel, denn das neue Interface ist vermutlich eine rein grafische Änderung und neue Objectives können dem Muster existierender Objectives folgen, so könnte es etwa mehr Punkte für das Töten von NPCs auf bestimmten Planeten geben. Etwas pikanter ist die Ankündigung neuer Missionen. Das klingt jetzt etwas mehr danach als gäbe es nun wirklich etwas zu tun. Und es soll einen neuen Händler geben, der allerdings nur für Charaktere sichtbar wird die ihr wöchentliches Ziel (oder was auch immer man daraus macht) erreicht haben. Dieser ist durchaus interessant, weil er neben Dekorationen auch ein Einfluss-Token bieten wird, das Commander's Compendium, mit dem man jeden beliebigen Gefährten (also auch Tier- und Droiden-Gefährten?) auf Einfluss 50 pushen kann. Im Moment ist unklar ob dieses BoP oder BoE sein wird, also ob sich Conquests mit mehreren Chars zu farmen auszahlen wird, um einzelne Chars damit zu unterstützen.

Das Datamining deutet folgendes an:
https://swtor.jedipedia.net/en/search?q=commander%27s+compendium

Demnach gibt es aktuelle eine BoP und BoE-Variante des Boosts, wobei letztere sogar in einem Dreier-Pack zu haben sein wird. Es könnte allerdings auch sein, dass BioWare die BoE-Boosts über den Kartellmarkt verkaufen wird.

Neue Geschenke für Abonnenten

Also die haben mir 2017 tatsächlich gefehlt und zwar nicht weil sie so großartig waren, sondern weil sie doch irgendwie zum guten Umgangston gehörten. Es gab schon Gefährten und ein HK-Bonuskapitel als Abonennten-Geschenke, weshalb ich mir schon die Frage stelle, wie BioWare da mithalten oder diese sogar übertreffen will. Die Aussicht auf neue Abo-Vorteile wie einen Extra-Gefährten lassen mich hoffen, dass es mit einem voll anpassungsfähigen männlichen Körpertyp 2 Machtanwender klappen wird. Darth Marr und Darth Acina haben gezeigt, dass sich viele Spieler einen echten Sith-Gefährten wünschen würden und ich bezweifle, dass Darth Hexid diesen Wunsch befriedigen kann. Hexid ist halt doch nur ein Alien und sie sieht imo auch nicht gut aus, weil man ihren Haarstil nicht anpassen kann. Wenn man Scourge als exklusiven Jedi-Ritter-Gefährten belässt (imho ein großer Fehler, denn Scourge passt viel besser zu Sith) bestünde der Bedarf an einem männlichen Sith-Gefährten. Männliche Machtanwender, die keine Aliens wie Xalek sind gibt es keine. Dafür eine überwiegende Anzahl von weiblichen Machtanwenderinnen mit verschiedensten Waffen-Gattungen, da ist wirklich für jeden etwas dabei.

Back to Nathema

Das Beste kommt zum Schluss!

Die 5.0 Ära hat sich wirklich bemüht, denn mit dem Nathema-Flashpoint wird auch der zweite neue Planet aus KotET storytechnisch aufgearbeitet. Als Fan von Rishi hätte ich mir von der 3.0-Ära auch so etwas gewünscht, aber gut, vielleicht wird es noch mal einen Besuch auf Rishi geben. KotET ließ seinerzeit viele losen Fäden offen. Iokath war verstrahlt, die Schatzkammer auf Nathema war unter den Trümmern von Valkorions "Tempel" begraben und doch waren beide Welten von enormer Bedeutung, weshalb das Addon auch irgendwie so dahingepfuscht wirkte. Dass Iokath wieder zur Gefahr werden würde war klar und nun tobt seit 5.2 ein Krieg um den Planeten, der auch in den folgenden Flashpoints weiter am Laufen gehalten wurde. Wir wissen immer noch nicht wie es auf Iokath ausgehen wird, auch wenn die Offensiven langsam zum Stehen kommen. Nathema war ein anderes Problem, denn dort lagen die wahren Schatzkammern des Sith-Imperators. Und dann haute man einfach von dem Planeten ab und sprach nie wieder über ihn.

Was mich an Nathema derzeit stört ist die Frage, warum Theron die Koordinaten nicht einfach aus dem Computer des Shuttles von damals gestohlen hat. Die Allianz wusste ja wo Nathema liegt und Theron wusste von den Schatzkammern. Nur hat er dieses Wissen nicht bereitwillig mit dem Orden von Zildrog geteilt. Dieser kam auf seine eigenen Schlüsse und orderte Theron eine eigentlich völlig überflüssige Karte zu stehlen. Warum? Weil Theron Shan tatsächlich ein Doppelagent ist und dem Orden zwar geholfen hat, ihn aber auch weit früher ans Ziel hätte führen können. Theron wäre vielleicht sogar in der Lage gewesen die beiden Mordanschläge auf Iokath und Umbara erfolgreich durchzuführen oder den vom Orden angezettelten Aufständen zum Erfolg zu verhelfen. Theron versuchte wohl in Doppelagenten-Manier die Pläne des Ordens zu sabotieren, während er zugleich als dessen fähiger Spion dastehen konnte. Ein schmaler Grat, aber es scheint ihm irgendwie gelungen zu sein. Ich habe vielleicht zuviel 24 gesehen, um Therons Handlungen weiterhin schärfstens zu verurteilen. Auch Jack Bauer hat sein Heimatland mehrfach verraten, um Menschenleben zu retten.

Spannend wird es auf Nathema allemal, denn ENDLICH knüpft man dort an wo uns 3.0 bzw. 3.2 zurück ließ. Was wurde aus all den geheimen Waffen des Sith-Imperators? Was wurde aus den Kindern des Imperators? Warum erzählt uns keiner die Geschichte über den Fallout von Vitiates Tod? SWTOR knüpft mit Nathema endlich dort an, wo wir zuletzt in Kapitel I von KotFE waren, bei der Suche nach den Geheimnissen des Sith-Imperators. Weg von Zakuul und dem Ewigen Imperium, hin zu einem Plot der wieder mehr wie KotOR III oder nun eher KotOR IV-V wirken mag. Revans Erzfeind ist tot, Revan ebenso und selbst die Erben des Imperators stellen keine Gefahr mehr dar, aber die Bedrohung muss damit noch nicht zu Ende sein. So könnte 6.0 zu dem Addon werden, das weder 4.0 noch 5.0 geworden sind. Von der vergoldeten Dekadenz Zakuuls steuern wir wohl wieder auf einen Plot wie Ziost zu, etwas mit mehr Grit und moralisch schwierigen Entscheidungen. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass uns 6.0 zwingt/erlaubt dem Ende Zakuuls beizuwohnen, wenn die Herolde von Zildrog den Planeten wie Makeb in die Luft sprengen oder wie auf Ziost oder Oricon durch halluzinogene Bio- oder Chemiewaffen ein gewaltiges Massaker anrichten.

Story, damit lasse ich mich gerne ködern, denn das ist SWTORs Alleinstellungsmerkmal. Kein anderes Game kann mir das befriedigende Ende dieses verhassten Story-Zyklus um das Ewige Imperium bescheren. Kein anderes Game kann mir eine nach 6 Jahren derart vertraute Welt retten, indem man die Dinge dort wieder in Ordnung bringt. Nur um über einen Playthrough hinaus zu bleiben muss sich BioWare vielleicht noch ein paar Dinge einfallen lassen.

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Dienstag, 20. Februar 2018
Battlefront ist wirklich kein Battlefield
Zunächst einmal ein Geständnis, Battlefield ist ein Franchise das mir wirklich am Herzen liegt. Denn Battlefield hat einen gewissen Stil, der mir einfach sehr sympathisch ist und das liegt sicher auch an der Frostbite Engine.

Battlefield ist für mich die Kombination aus geiler Grafik, zerstörbarer Umgebung, einfach nutzbaren Fahrzeugen, einer nicht übertriebenen Customization-Funktion, eher dezenten Achievements und großen Maps mit vielen Angriffsmöglichkeiten. Nur Battlefront ist all das nicht. Battlefront hat schon mal keine zerstörbare Umgebung und die Maps sind vor allem für den Rush Mode ausgelegt und daher eher eng. Allein deshalb fühlt sich Battlefront für mich schon mal nicht wie Battlefield an. Außerdem verzichtet Battlefront auf die meisten gewohnten Mechaniken, wie das einfache besteigen von Fahrzeugen. Fahrzeuge muss man sich leisten können, indem man die dafür nötigen Punkte verdient und sie dann bei einem Respawn einlöst. Zudem gibt es keine Nebenhandwaffen wie Pistolen und auch keine echten Supportklassen wie Sanis, Mechaniker oder den Kerl der einem mal ne Munitionskiste zuwirft. Weil man ja auch keine Munition braucht. Was ein weiteres für Battlefield untypisches Feature ist. Battlefront ist für mich so etwas wie ein minimalisitisches Call of Duty, ein Spiel bei dem man ins Gefecht läuft und meistens gleich mal relativ schnell stirbt, weil das Spawnsystem trotz allem an Battlefield orientiert ist und das heißt Spawnkills sind durchaus möglich. Allerdings gibt es auch kaum Camper, was man als Plus rechnen könnte, würde man nicht selbst lieber Camper killen oder mal ein Scharfschützennest aufbauen. Und Battlefront (II) setzt auch noch auf Heldeneinheiten, etwas das einem Battlefield-Fan durchaus sauer aufstößt.

Es gibt auch kleinere Dinge die ich vermisse, etwa Battlefields Suppression Fire, also einen Malus auf die Präzision von Waffen, wenn man selbst unter Beschuss steht. Oder die Möglichkeit mittels Supporttätigkeiten auch viele Punkte zu sammeln oder das durchaus motivierende Aufpoppen von Plaketten die man innerhalb eines Matches erreichen kann. Battlefront hat nicht einmal Ranking-System, bei dem man sich vom einfachen Gefreiten bis zum General hochdienen kann. Und auch die Erfolge werden einem in Battlefront II reizlos vor die Nase gesetzt. Keine Plaketten und wo findet man eigentlich ein Leaderboard samt der persönlichen Statistik? Battlefront II wirkt auf mich als würde diesem Spiel wirklich einiges fehlen und dabei hatte man schon Battlefront I und einige Jahre für die Entwicklung Zeit, außerdem gibt es ja parallel das Battlefield-Franchise mit all diesen vermissten Features.

Unterm Strich ist Battlefront II für mich enttäuschend und bis ich ein neues Battlefield für mich finden kann bin ich wohl auf Battlefield 1 angewiesen, dessen Weltkriegs-Setting jetzt auch nicht jedermanns Sache ist, aber zumindest kann man sich seinen Server aussuchen und es hat die gewohnten Battlefield-Features. So gesehen ist es mir auch egal, wenn EA die Star Wars-Lizenz verliert, denn das neue Battlefront ist für mich eh schon mehr Call of Duty als Battlefield und da wäre es dann auch nicht zu schade, wenn sich Activision-Blizzard die Rechte sichert und ein Battlefront III rausbringt, bei dem Fans dann spekulieren dürfen, ob es sich als dritter Teil der EA-Version oder Fortsetzung des Originals darstellen will, die es ja leider nicht gab, nachdem seine Entwicklung aufgegeben wurde. Sollte EA die Star Wars-Lizenz verlieren wird sich die glückliche Konkurrenz die Hände reiben, denn nun wird man EA so richtig aufs Korn nehmen... und man darf! Battlefront III als Titel geht. Ebenso Knights of the Old Republic, mit dessen Reboot sich EA als Publisher wegen des Reboots (nach dem es KotOR I-II in der offiziellen Star Wars Timeline nicht mehr gibt) schwer getan hätte. Ein neuer Publisher kann skrupelloser ein KotOR-Reboot starten und am besten kündigt man es gleich als Trilogie an, damit die Presse schreiben kann „KotOR III kommt!“.

EA und Star Wars hat irgendwie nicht funktioniert, also sollten es mal andere probieren dürfen, denn je mehr Star Wars Games es gibt, desto eher werden auch gute darunter sein. Nur EA hat eben gemeint weniger ist mehr, aber das heißt ja auch nicht, dass das wenige was EA auf den Markt wirft wirklich gut ist – siehe Battlefront II. Dass es keinen neuen Star Wars Flugsimulator liegt und dass SWTOR 2017 kein Addon erhielt sehe ich aus als Schuld von EAs Marktpolitik, denn man wollte den Start von Battlefront II nicht mit Konkurrenzprodukten sabotieren. Andere Publisher sehen das vielleicht anders und setzen auf etwas gesundes Konkurrenzdenken zwischen den betroffenen Entwicklungsstudios. Bei EAs Strategie wird sich so mancher VWL-Student auch die Augen reiben, denn für gewöhnlich heißt es zwei verschiedene Produkte könnten trotz Überschneidungen gemeinsam bessere Erträge erzielen – nur bei EA denkt man halt eher wie ein Monopolist und das schadet nicht selten dem Image. Aber man muss eigentlich nicht beide Games im gleichen Quartal oder überhaupt dem gleichen Jahr veröffentlichen.

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