Sonntag, 3. Dezember 2017
Neue Woche, neues Glück
Klasse Vorwoche Prognose Ergebnis
Revolverheld 270 261 (-9) 300 (+30)
Jedi-Schatten 266 258 (-8) 300 (+34)
Söldner 231 282 (+51) 263 (+32)

Permalink (8 Kommentare)   Kommentieren

 


Ist Indo Zal ein Mitglied des Ordens von Zildrog?
Zumindest klingt er so ähnlich:






Und er tauchte schon im 5.6 Datamining im Zusammenhang mit etwas über Zildrog auf:
https://swtor.jedipedia.net/de/npc/16141122539248497100

npc.​alliance.​camp.​zildrog.​indo_zal


Aber auch der Sohn des Erhabenen (Brennen - im Englischen wohl auch ein toller Sith-Name) aka der neue Erhabene, den SCORPIO am Leben ließ, nutzt womöglich den gleichen Original-Sprecher.

https://swtor.jedipedia.net/en/npc/brennen

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Der Orden von Zildrog und der Zildrog-Mythos

Ein angeschlagener "Orden" kehrt gestärkt zurück? Kommt mir irgendwie bekannt vor

Aber sie haben doch auch den Namen gewechselt!

Okay, die Herolde von Zildrog sind womöglich eine Splittergruppe oder nur ein Teil des Ordens von Zildrog gewesen. Ganz ähnlich wie die Erben und Exarchen ja auch ein Teil der Ritter von Zakuul sind.

Trotzdem erinnert mich diese Rückkehr an die Revaniter, die ja ursprünglich auch nur auf einem einzigen Planeten anzutreffen waren, Machtnutzer und Nicht-Machtnutzer in ihre Reihen aufnahmen und nach ihrem ersten Auftritt zunächst womöglich zerschlagen wurden. Ehe sie Revan fanden oder eher, ehe Revan sie fand.

Dass man so eine Wiederholung der Geschichte wagt muss einen guten Grund haben. Zum einen sahen die Herolde schon bei ihrem ersten Auftritt ziemlich cool aus, sieht man von ihren asymmetrischen Gürteln, den grün-grünen Lichtschwertkristallen und Handschuhen einmal ab. Aber gut, das ist natürlich Geschmacksache. Man hat sich für die Herolde eine Art Sith-Biker-Outfit einfallen lassen, was durchaus cool aussah. Und dann war es mit den Herolden auch schon aus. Aber die Herolde traten auch als Fraktion auf, die an eine andere Prophezeiung als die Erben glaubt. Und ihre Verbindung zur SCORPIO und Arcann stellt einen losen Faden dar. Wie ich schon einmal spekuliert habe könnten die auf Zakuul ausgebrochenen Katastrophen für einigen Zulauf bei Kulten wie den Herolden geführt haben. Die alten Wege als Religion könnten eine Renaissance erlebt haben. Nun da sich die Götter um IZAX als nichts anderes als Droiden entpuppen wäre eine religiöse Krise auf Zakuul zu erwarten, welche die Herolde als große Gewinner dastehen lässt. So wie die Revaniter Zulauf bei unbotmäßigen Sith und die Politik des Dunklen Rats ablehnenden Imperialen fanden.

Einen Orden von Zildrog hervorzukramen passt ins Bild, wenn BioWare derzeit wirklich versucht lose Fäden aufzunehmen und Geschichten neu zu erzählen, welche beim ersten Mal nicht für jedermann Sinn ergaben. Bei den Revanitern blieb ja auch vieles ungesagt und das Thema Religion, Prophezeiung und Regierungswechsel hätte auch gut zur 1.0-2.0 Ära gepasst, mit einem am Abgrund stehenden Sith-Imperium. Schon die Rückkehr des Imperators war so etwas wie eine Wiederholung, aber auch Revans Wiederauferstehung fällt in diese Kategorie. Wenn man gemein ist, könnte man behaupten alles seit 2.0 wären "von einem gewissen Blickwinkel aus betrachtet" nur Neuinterpretationen bereits in The Old Republic angesiedelter Geschichten.

Der Orden von Zildrog könnte auch abseits von Zakuul Missionarsarbeit geleistet haben. Man hatte aber auch mehrere Jahre dafür Zeit. Unter den Opfern von Zakuuls Eroberungsfeldzug und Unterdrückung, sowie der darauf folgenden Rohstoffkrise und Hungersnot könnte ein Kult, der gegen die Dynastie Valkorions stichelt und eine Apokalypse mit Erlösung verspricht durchaus Anklang gefunden haben. Nur haben die Herolde eben keinen Revan anzubieten - sondern Zildrog.

Diese Snoke-Theorie stimmt... in The Old Republic

Wie Charles Boyd nicht müde wird zu betonen haben die SWTOR-Entwickler und Autoren keinen exklusiven Einblick in vor der Veröffentlichung stehende Star Wars-Werke (es sei denn sie werden von einem anderen EA-Studio entwickelt), weshalb man genauso wie wir Fans auf Teaser, Trailer und Merchandising angewiesen ist, um sich ein Bild zu machen. Was es also so an Episode VII, Rogue One und Episode VIII-Items in SWTOR schafft ist dem Fantum der Entwickler geschuldet.

Genauso wie seit Episode VII um die Identität von Snoke gerätselt wird überschlagen sich seit KotET die Theorien wer nach Valkorion der neue Bösewicht werden könnte. Und wenn man wirklich inspiriert ist, kann man sich auch vorstellen wie diese Diskussionen vielleicht auf die Autoren abgefärbt haben könnten, welche diese Diskussionen hinsichtlich der Sequel-Trilogie sicher auch mitverfolgen. In SWTOR hat man die Gelegenheit seine eigene Snoke-Theorie in die Tat umzusetzen. Ein ehemaliger Jedi-Ritter, ein Inquisitor, eine dunkle Seite-Entität, ein Macht-Gott, ein totgeglaubter Imperialer oder Sith? In SWTOR haben diese Spekulationen eine viel mächtigere Bedeutung, weil wir uns in den Legends bewegen. Hier könnte es wirklich einen in Stasis gehaltenen Sith-Lord geben, der nur auf den Tod dieses Imperators gewartet hat. Oder eine dunkle Seite-Entität, die durch ihn in Schach gehalten oder von ihm kontrolliert wurde. Zildrog kann alles sein was Snoke sein könnte.

Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich ein großer Fan der Zildrog-Theorie bin. Zildrog wäre demnach Zildrog.

Und wer ist Zildrog? Laut den Mythen ist er sowohl wohlmeinender Mentor, der Krieger mit dem Atem des Drachen segnen kann, aber auch ein zerstörerischer Drache aus den Sümpfen Zakuuls. Manchmal denke ich da an einige der Antagonisten aus Naruto. Viele vergleichen Zildrog gerne mit Valkorion und es gibt Theorien die besagen Zildrog wäre ein Name den die einheimischen Zakuulaner Vitiate gaben, als dieser in den Sümpfen nach einem geeigneten Wirt für seinen Geist suchte, ehe er Valkorion fand. Der Atem des Drachen - das könnte seine Seele oder sein Geist sein. Die Herolde wären demnach auch wieder Valkorion-Verehrer, die unter dessen Herrschaft still hielten. Allerdings spielten sie im ganzen Wiederauferstehungs-Zyklus Valkorions keine Rolle und blieben KotET gänzlich fern.

Also was, wenn Zildrog ein Machtanwender ist, der ähnlich wie Valkorion Unsterblichkeit via Essenztransfer erhielt. Zildrog und Valkorion (besessen vom Geist Vitiates) könnten einst in den Sümpfen gegeneinander gekämpft haben. Zildrog unterlag und zog sich zurück, während Valkorion das Ewige Imperium errichtete. Erinnert doch auch irgendwie an einen Götter-Mythos, bei dem der Unterlegene fortan als verachteter Gott der Unterwelt leben muss. Hades oder Lucifer - das ist hier die Frage. Der gefallene Engel Lucifer (wobei ich mich hier auch etwas auf die erfolgreiche Serie Lucifer mit Tom Ellis beziehe - der charmanteste Teufel den ich kenne) trägt ja eigentlich den Namen Lichtbringer und er besitzt durchaus positive Eigenschaften, aber er war nun einmal ein Rebell und versuchte auch gegen den amtierenden Gott (womöglich seinen Vater) aufzustacheln. Zildrog könnte eine Lucifer-Inkarnation sein, ein weiser und doch skrupelloser Mächtiger, der den verwaisten Thron Gottes (des Gottkönigs Valkorion) besteigen möchte.

Die Ewige Flotte und die Maschinengötter zeigten Zildrog womöglich einst sogar seine Grenzen auf. Er lebte abgeschnitten von der größeren Galaxis in den Sümpfen und wusste wahrscheinlich lange nicht, was Sache ist, ehe Arcann begann immer mehr Leute in die Sümpfe zu verbannen. Mit der Zähmung der Ewigen Flotte, Valkorions Tod und der Zerstörung der Maschinengötter könnte Zildrog plötzlich all seine Erzfeinde los geworden sein. Nur diese lästige sterbliche Valkorion-Nachfolger steht ihm jetzt noch im Weg.

Von Revan zu Kreia zu Valkorion zu Zildrog?

Als Obsidian KotOR II entwickelte versuchte man Kreia als Revans Meisterin zu etablieren und daher auch allerlei Eigenschaften zu verleihen die in ihrer Interpretation dem Revan-Mythos entsprachen. Schlussendlich wurde Kreia als Mentorin/Antagonistin auch zu so etwas wie einem Vorbild für Valkorion. Der unnahbare Lehrmeister, der einen am Ende verraten will und die Macht selbst als Feind betrachtet. Kreia wollte die Macht zerstören, Valkorion wollte sie beherrschen und sich ihrem Willen widersetzen. Nun klangen auch die wenigen bekannten Aussagen zu Zildrog nach einem Wesen wie Kreia oder Valkorion, einem Lehrmeister, der aber auch ein Monster ist.

Kreia ist für viele Fans von KotOR II eine faszinierende Persönlichkeit und sie hat den Revan-Mythos erst so richtig ausformuliert. Ohne Kreia wäre Revan heute deutlich blasser und weniger populär. Wie schon an anderer Stelle erwähnt sehe ich an vielen Gespenster der Vergangenheit und so würde es mich auch nicht wundern, wenn Zildrog ähnlich wie Revan ein Gefangener Valkorions gewesen wäre. Es heißt man könnte die Macht eines Helden oder Schurken nur daran messen, mit welchen Gegnern er es Zeit seines Lebens aufgenommen hat. Wenn Valkorion einen Gott bezwang, dann machte ihn das zu einem würdigen Herrscher Zakuuls und der Bezwinger Valkorions wurde zu dessen würdigen Nachfolger. Oder war es umgekehrt? Eine Lokalgottheit Zakuuls unterlag gegen den Dämonen Vitiate, der sich Valkorion unterworfen hatte? Was Revans und Kreias Reiz ausmachte waren ihre Ambivalenz. Revan war Jedi und Sith, er widerstand 300 Jahre lang dem Imperator und seinen als Folterknechten eingesetzten Schreckensmeistern. Revan war nicht mächtiger als Vitiate, aber er mächtig genug ihm auf den Höhepunkt seiner Macht Widerstand zu leisten. Der geschwächte Imperator wurde schließlich zu einem Opfer des Fremdlings. Revan und Kreia kämpften beide gegen die wahre dunkle Bedrohung - Vitiate. Und beide kamen unterschiedlich weit von ihrem Weg ab. Kreia suchte nach Wegen die Macht selbst zu zerstören, um dadurch die direkte Konfrontation mit dem wahren Sith zu vermeiden und diesen von seiner Macht abzuschneiden. Revan versuchte schlussendlich die Maschine von Yavin 4 zu nutzen, um Vitiate zu vernichten, wobei er diesen jedoch stärkte.

Das Zeitalter der Alternativen

Die Nachtschwestern machten den Anfang, die Weisen von Bardotta folgten und nun hat uns Rogue One einige neue Gruppierungen von Machtnutzern oder zumindest Machtgläubigen vorgestellt. Das Star Wars-Universum wird nun auch offiziell und auf höchster Ebene (den Filmen) immer bunter, was organisierte Machtnutzer betrifft. Jedi und Sith sind nicht mehr alles und Episode VIII lässt derzeit stark vermuten, dass die Dualität Jedi oder Sith bald endgültig aufgebrochen wird. In den Legends war das auch ziemlich nervig, denn alle Jahre wieder tauchten irgendwelche neuen Sith auf. Mit den Rittern von Ren schuf man sich für die Sequels womöglich schon eine Alternative zu den Sith. Und SWTOR zieht natürlich nach. Die Ritter von Zakuul sind anders als Jedi und Sith, sie dienen nicht der Macht oder ihren eigenen Ambitionen, sondern einer Führungsfigur. In diesem Klima denke ich, dass der Orden von Zildrog ebenfalls eine ganz neue Machtnutzer-Organisation sein könnte, allerdings eine, die ähnlich wie manche Gruppierungen im neuen Kanon, auch Nicht-Machtanwender aufnimmt und daher vor allem religiöse Züge aufweist. Vielleicht ist dieser neue Orden auch an den Wächtern und Jüngern der Whills angelehnt. Während die Wächter die bewaffneten Beschützer des Kyber-Tempels auf Jedha waren, waren die Jünger die Priester und Betreuer des Tempels und der Pilger. Die Wächter waren also so etwas wie Tempelritter, während die Jünger echte Mönche waren.

Permalink (1 Kommentar)   Kommentieren

 


Nächster Halt: Oricon?




Wenn die Ingame-Karte kein Fake ist und man der Animation vertrauen kann, dann führt eine heiße Spur von Copero nach Oricon. Womit wir schon beim heißen Eisen sind, denn was könnte der Sith-Imperator einst auf Oricon versteckt haben?

Cut Content kehrt zurück: Die Phobis-Geräte

Im Making of-Buch zu The Old Republic und in einigen Kodex-Einträgen zum Dunklen Tempel auf Dromund Kaas findet sich der Hinweis darauf, dass man ursprünglich daran dachte diesen in ein kleines Oricon zu verwandeln. Nicht Machtgeister, sondern der Einfluss des Phobis-Kerns (nach dem griechisch-römischen Gott der Angst Phobos) sollte die Soldaten und Sith dort in den Wahnsinn getrieben haben. Dieses uralte Artefakt sollte so mächtig sein, dass nur der Imperator und die Schreckensmeister es kontrollieren konnten. Die Schreckensmeister selbst entstanden dabei, als sie sich unüblich für Sith zusammentaten, um die Last des mentalen Angriffs durch das Phobis-Gerät auf mehrere Personen zu verteilen. Dieses Ereignis schweiste sie jedoch auch zusammen und schuf ein Machtband zwischen ihnen, sodass sie fortan weniger als Individuen und mehr als Gruppe mit einer Art Schwarmgedächtnis weiterexistierten.

Einiges von dieser Lore findet sich immer noch in Kodexeinträgen zu den Schreckensmeistern und tatsächlich stellte deren Aufstand das erste Beispiel dar, was passieren kann, wenn der Imperator tot ist. Damals hieß es ja auch, der Unsterbliche Imperator sei tot. Und siehe da, die Schreckensmeister ließen sich auf Oricon nieder, plünderten die Schatzkammer auf der Arcanum und versuchten galaxisweit Soldaten und Technologien zu stehlen.

Die Schreckensmeister waren Sith-Alchemisten, die Oricon so veränderten, dass bereits Sporen in der Luft Angstzustände und Panikattacken auslösen konnten. Dazu kam auch noch ihr telepathischer Einfluss, der spätestens mit ihrem Tod jedoch zurückgedrängt werden konnte. Es liegt nahe, dass Oricon zumindest auf republikanischer Seite nach dem Sieg über die Schreckensmeister wieder evakuiert wurde. Nur als Imperialer hatte man die Möglichkeit Lord Hargrev zu befehlen die Welt sorgfältig zu plündern. Doch Hargrev war da schon fast ein zur hellen Seite bekehrter Machtnutzer. Was die Schreckensmeister als Arsenal auf Oricon verstaut hatten reichte aus um ganze Welten zu vernichten, in ähnlicher Weise wie es auf Ziost geschah. Dafür präparierte man kurz vor dem Angriff auf die Schreckensfestung mehrere Shuttles, die Dromund Kaas, Coruscant und Nar Shaddaa erreichen und dort eine Art Joker-Venom freisetzen sollten (nach dem aus Batman bekannten Giftgas, das gerne vom Joker eingesetzt wurde bzw. auch in Batman Begins eine Rolle spielte). Restbestände dieses Giftgases könnten dem Orden von Zildrog helfen nach einer Freisetzung auf Odessen faktisch die Ewige Allianz zu vernichten, wenn sich deren Mitglieder gegenseitig umbringen (aus tief verwurzelter Angst vor dem Verrat durch ehemalige Kriegsfeinde). Ähnlich wie die vermeintlich neutralisierte Schreckenssaat könnte eine Waffe der Schreckensmeister ursprünglich unter Anleitung des Imperators entstanden sein. Vitiate hatte ja großes Interesse daran Massen-Ritualmorde in Gang zu setzen, insofern wären ihm die Entwicklungen der Schreckensmeister sehr gelegen gekommen. Hätten sie Erfolg gehabt, Vitiate wäre wohl schon vor Yavin 4 wiederauferstanden, ohne dass die Schreckensmeister gewusst hätten, wessen Zielen sie mit ihrem selbstmörderischen Rachefeldzug dienen. Womöglich manipulierte Vitiate bereits die Schreckensmeister, ehe er auf Revan zurückgriff, um sich von der Astralebene zu befreien.

Wenn Oricon die Festung der Schreckensmeister war, dann darf man sich aber auch fragen, ob diese dort die Quelle ihrer Macht versteckten und was aus dieser wurde? Seit Rogue One wissen wir, dass Darth Vader auf Mustafar lebt, weil ihn diese Welt zu dem gemacht hat, was er ist. Genauso könnte es den Schreckensmeistern auf ihrem Lava-Planeten ergangen sein. Man könnte auf diese Weise eine nette Parallele zu den Filmen schaffen und ein weiteres Rätsel aus der über 1000jährigen Herrschaft des Imperators lösen.

Der Hintermann

Der Orden von Zildrog könnte von einem mächtigen Hintermann gesteuert werden. Dieser wusste ja bereits davon, dass die Chiss dem Imperator eine Karte gestohlen hatten und dass diese Karte zu einer Geheimwaffe führt. Wer auch immer also die Zügel in der Hand hält, er könnte dem Imperator auf die Schliche gekommen sein, aber er ist vermutlich kein Mitglied seines engeren Zirkels. Darth Jadus? Darth Malgus? Oder einer seiner ehemaligen Diener? Ja, vielleicht ist es sogar eines der falschen "Kinder des Imperators", das nun Erinnerungen Vitiates und gesteigerte Machtkräfte besitzt. Mir persönlich gefällt die Theorie, dass wir es womöglich mit jemandem zu tun haben, der den Imperator beerben will. Der neue Krieg ist nur eine Ablenkung. Meiner Meinung nach könnte der neue Bösewicht Ähnlichkeiten zu Maul Reborn aufweisen. Ein ehemaliger Gefolgsmann des Imperators, der sich wie Revan einen Orden oder wie Maul sein Schattensyndikat gesichert hat, um mit dieser dritten Fraktion seine eigenen Ziele zu erreichen. Charles Boyd ist ein großer The Clone Wars-Fan und deshalb haben wir jetzt Umbara in SWTOR. Aber TCW verwendete auch bereits Mustafar.

Permalink (19 Kommentare)   Kommentieren

 


Die Erste Ordnung: Die Fortsetzung von Operation Asche
Battlefront II hat es in seiner Story noch einmal sehr deutlich gemacht, Imperator Palpatine war seinem Imperium gegenüber weniger loyal als die eingefleischten Imperialen und die Ideale des Imperiums bedeuteten Palpatines Auserwählten für das Exil in den Unbekannten Regionen scheinbar auch weniger, als ihre Loyalität zu Palpatine. Nimmt man zu Battlefront II noch Romane wie Nachspiel: Das Ende des Imperiums oder den Comic Imperium in Trümmern hinzu, dann zeichnet sich eines deutlich ab, Palpatines Endspiel beinhaltete die Gründung der Ersten Ordnung und diese nennt sich aus gutem Grund nicht mehr Imperium. Die Erste Ordnung scheint hingegen eine Fortsetzung von Operation Asche zu sein und wahrscheinlich wurde der Oberste Anführer Snoke sogar von Palpatine ausgewählt und eingesetzt, sodass sich die gute Imperiale Großadmiralin Rae Sloane schlussendlich gar nicht gegen ihn durchsetzen konnte. Snokes Fanatiker-Truppe ist nur oberflächlich eine Nachfolgeorganisation des Imperiums. Es hat weniger mit den Legends-Imperien wie dem Rest-Imperium oder dem Imperium der Hand zu tun, als mit Palpatines Dunklem Imperium.

Wer die Comicreihe Dunkles Imperium nicht kennt, darin ging es um die Wiederauferstehung des Imperators in einem Klon-Körper. Doch weltpolitisch setzte Palpatines Klon vor allem auf Massenvernichtungswaffen. So ließ er Weltenvernichter auf die Heimatwelten der wichtigsten Rebellen-Völker los und er setzte die sogenannte Galaxis-Kanone ein (ein Geschütz das Raketen durch den Hyperraum schießen konnte), um von seinem unangreifbaren Stützpunkt im Tiefkern aus ganze Welten zu vernichten. Operation Schattenhand war so etwas wie Operation Asche und ausgeführt wurde sie von Executor Sedriss, einem Schmalspur-Vader und ehemaligen Jedi-Ritter, der zeitweilig als Stellvertreter Palpatines agieren durfte.

Snoke ist meiner Meinung nach kein Thrawn oder Pellaeon (diese Rolle wäre Rae Sloane zugefallen), sondern ein Klon-Palpatine oder Sedriss. Und sein Reich, das auf Kindersoldaten, Massenvernichtungswaffen und die Ermordung unschuldiger setzt ist ein Zerrbild des Imperiums.

Ich glaube allerdings, dass Snokes Rachefeldzug gegen die Galaxis von Palpatine geplant war. Palpatine und die Sith konnten viele Ereignisse voraussehen und vorausplanen, wobei sie nicht immer genau wussten wie etwas passieren würde. So wusste Darth Maul nach seiner Rückkehr in The Clone Wars etwa nichts von den Klonkriegen, aber er war sehrwohl in den Plan eingeweiht, dass es einige Jahre nach Naboo einen großen Krieg geben würde. Ich vergleiche Palpatines prophetische Gabe daher mit dem Seldon-Plan aus Isaac Asimovs Foundation-Zyklus. In diesem entwickelt eine Gruppe von Wissenschaftlern unter der Führung von Historiker Hari Seldon eine Methode die Zukunft vorauszuberechnen, doch weiter man sich in die Zukunft bewegt, desto ungenauer werden die Prognosen. Auch Seldon lebte in einem großen Imperium und sah dessen Niedergang voraus, weshalb er scheinbar ins Exil geschickt wurde. Der in Foundation vorkommende Planet Trantor ist übrigens vielen als mögliche Vorlage für Coruscant bekannt und Lucas frühe Entwürfe für Star Wars nahmen womöglich noch größere Anleihen bei Asimov. Seldon gründete eine Kolonie auf Terminus, einem Planeten am Rande der Galaxis, der ohne eigene Ressourcenvorkommen auskommen musste. Die dort angesiedelten Forscher sollten eigentlich eine Enzyklopädie schreiben, doch in Wirklichkeit hatte Seldon sie als Bewahrer des Lichts der Zivilisation auserkoren. Wenn der Rest der Galaxis in die Barbarei verfällt, sollten sie das verlorene Wissen bewahren und eines Tages den Grundstein für ein zweites Galaktisches Imperium legen. Zunächst wurden die Kolonisten jedoch über ihre wahre Aufgabe getäuscht. Genauso dürfte es der Ersten Ordnung gehen - sie wurde über ihre wahre Mission getäuscht. Die ehemaligen Imperialen glauben vielleicht sie würden der Gründung eines neuen Imperiums dienen, doch in Wirklichkeit führen sie nur Operation Asche fort und am Ende bleibt gar nichts, außer Asche. Man hat sogar Luke Skywalkers Jedi-Orden, den Senat und den Großteil der Flotte der Neuen Republik zerstört, also läuft die Vendetta ja ganz gut. Wer Claudia Grays Roman Blutlinie kennt, der weiß, dass es durchaus auch imperial gesinnte Senatoren und Milizen geben sollte, die bei der Zerstörung von Hosnian Prime allerdings auch nicht ausgenommen wurden. Genauso wie Operation Asche nimmt auch die Erste Ordnung keine Rücksicht auf mögliche Verbündete. Iden Versio und Rae Sloane sind sich ähnlicher als man annehmen sollte, denn beide lehnten Operation Asche ab. Sloane wurde jedoch zu einem Gründungsmitglied der Ersten Ordnung, während Versio sich der Neuen Republik anschloss. Man fragt sich was aus Sloane wurde? Erlag sie den Täuschungen eines Snoke oder wurde sie schlichtweg kalt gestellt, weil Snoke bereits als anerkannter Anführer etabliert war und auch Hux senior und junior auf seine Seite ziehen konnte.

Permalink (4 Kommentare)   Kommentieren