Dienstag, 24. Juni 2008
Operation rundes Leder
Da die österreichische Regierung die EM 2008 als effektives Deckungsmittel gegen Protest aus der Bevölkerung nutzt und sich grundlegend neu strukturiert, könnte sich eine einmalige Chance ergeben haben. Ein nicht näher genannter Angehöriger des österreichischen Bundesheeres (Ex-Wehrdiener, was sonst) ließ unlängst durchblicken, dass bereits diesen Freitag eine ominöse Militäroperation angesetzt sein könnte. Im Zuge dieser Operation rundes Leder plant das österreichische Bundesheer handstreichartig nach Abschluss des EM-Halbfinales mit Hilfe der aus der Schweiz zurückkehrenden österreichischen Polizeikräfte Liechtenstein in einer Zangenbewegung einzunehmen. Da weder die Schweiz noch Österreich Mitglieder eines Militärbündnisses sind, ist mit keiner Einmischung durch fremde Nationen zu rechnen, Liechtenstein hingegen stützt sich in seiner Landesverteidigung auf ein Bündnis mit der Schweiz, quartiert seine Strafgefangenen aber in einem Vorarlberger Gefängnis ein. Mit dem Fall von Liechtenstein, dem Sturz des Fürsten, könnte die österreichische Sozialdemokratie einen gewaltigen Erfolg feiern, seit sie 1918/19 die Anti-Habsburger-Gesetze erlassen hat, die Republik begründete und Adelstitel in ganz Österreich verbieten ließ. Freiheit und Demokratie für Liechtenstein! Erstmals könnte die SPÖ in Vorarlberg Chancen auf einen Wahlsieg haben, wenn nach der Eingliederung des neuen Wahlbezirkes selbstverständlich schon dieses Jahr Landtagsneuwahlen ausgerufen werden. Mit den beiden Liechtensteiner Fußballvereinen würde auch Österreichs Bundesliga umso schillernder werden und auch die Liechtensteiner National-Elf wäre kein Problem mehr für Österreich. Außerdem hätte das Bundesheer endlich wieder einen Daseinszweck, nämlich als Besatzungsarmee und Norbert Darabos Eignung als Verteidigungsminister würde nicht mehr aufgrund mangelnder Erfahrung und seiner "bemerkenswert pazifistischen, bei einem Verteidigungsminister aber etwas befremdlichen Grundeinstellung" in Frage gestellt werden.

Wunder-Werner macht's möglich, er hat ja bisher sehr viel für das Land getan, als echter Patriot nämlich gar nichts. Die Preise für den ihm anvertrauten öffentlichen Nahverkehr steigen entgegen dem Parteiprotest über die höheren Lebenskosten nämlich permanent an, neue Linien oder gar mehr Verkehrsmittel sind kaum zu finden (außerhalb von Wien zumindest). Von Gorbach gab es wenigstens Überlegungen zu 160 auf der Autobahn, was sich zumindest stark vom Grünen Öko-Hunderter und ganz radikalen Landstraßen-80er abgehoben hat. Aber wenn jemand den BZÖ-Chef als Kanzler vorgeschlagen hätte, wäre derjenige schnell in einer geschlossenen Anstalt gelandet, dem öffentlichen Dienst, Österreichs geschützter Werkstätte für Parteiproteges, gescheiterte Lokalpolitiker und Reservoir für künftige Parteisoldaten. Wunder-Willi hingegen muss sich vorerst um einen neuen Innenminister umsehen, man will das Schlüsselressort ja nicht dem Feind abtreten müssen, auch wenn Kdolsky als Frauenministerin wiederum eine gute Figur machen würde, aber die ÖVP hat Prinzipien, Geld und Staatsmacht müssen in eiserner Hand bleiben. Gesundheit hingegen ist ja nicht so wichtig, darf man sich nach dem neuesten Knigge auch gar nicht mehr wünschen, wenn jemand niest, also das ideale Ressort für Spaßkandidaten, die dort eh nix schlimmes wahlgefährdendes machen können. Sandkastenkanzler, Spaßminister und der Regierungsgeist von vor der letzten Wahl (Schüssel), noch nie war Demokratie so einfach und für jedermann zugänglich. Toller Werbespot im Radio, der da von großen Reformen schwärmt und verschweigt, dass wird dank Gusi & CoVP nur noch alle 5 Jahre zur Wahlurne gehen "müssen". Dafür wird man vielleicht in Zukunft mehr Lifestyle-Umfragen unter Jungwählern starten, schließlich ist es wichtig dass sich Regierungsmitglieder jugendlich lässig geben und so zumindest etwas umsetzen. Nur neue Sozialfighter wirds bei der Wahl nicht geben, stattdessen ändern SPÖ und ÖVP ihre Wahlwerbung, indem sie die des Gegners übernehmen.

Gusi Unser Kanzler
Gehts der wirtschaft gut, gehts uns allen Willi

Was gleich bleibt sind die ewigen Hasspredigten von Blauauge und dem Westentaschenhaider.
Irgendwo gab es auch noch eine dritte Partei, aber die DIN A2 Wahlplakate der KPÖ kennt wohl keiner.
Sonst gibts eh keinen mehr der Wahlwerbung macht oder doch?
Jaaaa, die Grünen, mit Wahlhelfern die sonst für Amnesty International, den WWF und wenn nicht sonst noch alles auf der Straße für Unterschriften und tröpfelnde Spendengelder betteln.

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Zur Lage der Nation
Liebe Österreicher und Innen,

fürchtet euch nicht. Auch in dieser dunklen Stunde gibt es Hoffnung. Heute ist der Tag an dem Herwig van Staa als Landeshauptmann von Tirol zurückgetreten ist, sein Nachfolger wird der ehemalige Polizist, Verteidigungsminister, übergangsmäßiger Innenminister (nach dem Tod von Liesl Prokop) und Innenminister Günther Platter, aber was die Nation derzeit noch mehr berührt als Werner Faymanns Aufstieg zum SPÖ-Parteichef, Personalrochaden in der Bundesregierung, Gemunkel um Natascha Kampuschs neuen Freund (Priklopils ehemaligen besten Freund) und TV-Show, Nevenzusammenbrüche von Opfern der österreichischen Migrationspolitik, ist Josef Hickersbergers Abgang als Teamchef der Nationalmannschaft.

Aus und vorbei. So gut Österreichs National Elf sich gegen Kroaten, Polen und Deutsche geschlagen hat, so sehr Ivanschitz und Herzog beteuert haben, dass Hicke noch bis zur WM-Vorentscheidung bleiben wird, so sind diese Träume nun zerplatzt. Hicke ist weg und es stellt sich die Frage, wer wird neuer Teamchef? Andy Herzog? Sonst kämen natürlich auch Prohaska und Krankl in Frage, aber keiner von beiden will. Nur Toni Polster rückt noch in das Visier der Trainerjäger, doch den hat bisher keiner gefragt. Fakt ist allerdings, einmal mehr muss Andy Herzog das Amt des provisorischen Trainers übernehmen. Ob er ein guter Teamchef wäre? Darauf lässt sich keine eindeutige Antwort finden, war er es, der die Entscheidungen nach Hickes Verbannung auf die Tribüne während dem "Finale" der österreichischen Bemühungen getroffen hat oder führte er nur Anweisungen aus? Nahm er Jimmy Hoffer in die Aufstellung auf? Ließ er Vastic trotz aufwärmen draußen? Wieviel Einfluss hatte Herzog wirklich, bzw. wieviel hätte er sich rausnehmen können.

http://pfannenstiel.blogger.de/stories/1104054/

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Donnerstag, 24. April 2008
Vastic is back
Siehe dazu:

http://portal.gmx.net/de/themen/oesterreich/sport/5798850-Hickersberger-holt-Vastic-zurueck,cc=0000084517000579885015ojOA.html

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Freitag, 18. April 2008
EURO 2008
Die Endrunde der 13. Fußball-Europameisterschaft wird vom 7. bis 29. Juni 2008 erstmals in Österreich und in der Schweiz ausgetragen. Für die Nationalmannschaft von Österreich bedeutet dies die erstmalige Teilnahme an einer Europameisterschaft. Die 16 Teilnehmer spielen in vier Gruppen gegeneinander. Gruppenerster und Gruppenzweiter kommen jeweils ins Viertelfinale und treten dort im K.O.-System gegenander an. Der Europameister 2008 wird schließlich im Endspiel (Finale) am 29. Juni 2008 im Ernst-Happel-Stadion in Wien ermittelt.

Neben den beiden Gastgeberländern Österreich und Schweiz qualifzierten sich 14 weitere Nationen für das drittgrößte Sportereignis der Welt.

Teilnehmende Nationen:

Österreich
Deutschland
Frankreich
Griechenland
Italien
Kroatien
Niederlande
Polen
Portugal
Rumänien
Russland
Schweden
Schweiz
Spanien
Tschechien
Türkei



Fanmeilen in Österreich:

Wien wird den größten Platz an Public Viewings bieten. Am Rathausplatz und am Wiener Ring werden täglich zirka 100.000 EM-2008-begeisterte Fußball Fans erwartet. Mehr als zehn Vidi-Walls sollen die EURO 2008 für die Fans greifbar machen.

In Salzburg befindet sich das größte Public Viewing der EURO am Residenzplatz.

Der Lindwurm in Klagenfurt wird zum Leben erweckt wenn Fans der EM 2008 durch die Gassen brüllen. Am Messegelände ist das offizielle Public Viewing geplant. Ebenso können sich Fußball Fans am Neuen Platz und im Europapark mit Fuballfieber anstecken.

Am Bergisl wird in Innsbruck die größte Fanmeile der EURO 2008 von statten gehen. Weitere Locations finden sich in der Innenstatt und am Messegelände.

Die Oberösterreicher dürfen sich in Linz über eine Fanmeile freuen, wo man alle Spiele live verfolgen kann. Die Fanmeile befindet sich im Zentrum auf dem Urfahraner Jahrmarktgelände direkt an der Donau.


Vier Stadien in Österreich:

Ernst-Happel-Stadion (Wien)

Das größte Stadion mit 49.825 Sitzplätzen wird für die EM auf 53.008 Plätze ausgebaut und erreicht somit die höchste Klassifizierung des Europäischen Fußballverbandes UEFA – ein „Fünfsternestadion“. Nach der Europameisterschaft wird die Vergrößerung wieder rückgängig gemacht, um wieder für die Leichtathletik Platz zu machen. In diesem Stadion gibt es drei Gruppenspiele, zwei Viertelfinalspiele und eines der Halbfinalspiele.

Tivoli-Stadion (Innsbruck)

Dieses Stadion wurde erst im Jahr 2000 eröffnet und wird für die EURO 2008 auf 30.000 Sitzplätze erweitert – wird aber ebenfalls nach der EM wieder rückgängig gemacht. Geplant sind drei Gruppenspiele der EM. Auf einem 10.000 m² großen Areal befindet sich die Arkade mit Club-Räumen, Fitness-Studios und Sportgeschäften.

Wörtherseestadion (Klagenfurt)

Neben dem Wörthersee liegend fasst dieses Stadion für die EM 30.000 Zuseher. Drei Gruppenspiele sollen in dem für 2007 zu eröffnendem Stadion ausgetragen werden. Geplant sind auch eine Fußballakademie und ein Ballsportzentrum.

EM-Stadion Wals-Siezenheim (Salzburg)

Mit mehr als 30.000 Plätzen (normalerweise ca. 19.000) werden hier drei Gruppenspiele ausgetragen.


Vier Stadien in der Schweiz

St. Jakobs-Stadion (Basel)

Mit sechse Europameisterschafts-Spielen ist das St. Jakobs-Stadion der Hauptaustragungsort in der Schweiz. Mit 42.500 Zusehern gibt es drei Gruppenspiele, zwei Viertelfinalspiele und eines der Halbfinalspiele.

Stade de Suisse Wankdorf (Bern)

Im 2005 eröffneten Stadion finden 32.000 Zuseher ihren Platz und es werden drei Gruppenspiele ausgetragen. Einkaufszentrum und Restaurants runden das Fußballerlebnis ab.

Stade de Genève (Genf)

Hier werden drei Gruppenspiele ausgetragen. Mit 31.500 Plätzen ist das 2003 erbaute Stadion der einzige französischsprachige EM-Ort.

Letzigrund (Zürich)

: 31.500 Zuseher können in diesem Stadion drei Gruppenspielen der EURO 2008 applaudieren.

MODUS

Die 16 Teams, die sich für die Endrunde qualifizieren, werden in 4 Vierergruppen eingeteilt. Dabei sind die beiden Veranstalter, der amtierende Europameister sowie die stärkste Mannschaft der Qualifikation gesetzt. Alle weiteren Mannschaften werden den Gruppen zugelost.

Jedes Team spielt innerhalb der Gruppe gegen jede andere Mannschaft. Für einen Sieg erhält man 3, für eine Niederlage 0 Punkte und für ein Unentschieden 1 Punkt.

Die Viertelfinale werden in einem Spiel von den Erst- und Zweitplatzierten der Gruppen bestritten. Die 4 Sieger daraus stehen im Halbfinale und die Gewinner dieser, im Endspiel.
Für Viertelfinale, Halbfinale und Finale gilt: Steht es nach der regulären Spielzeit unentschieden, so folgt eine Verlängerung von 2 Mal 15 Minuten. Gibt es auch danach keine Entscheidung, so wird das Spiel im Elfmeterschießen entschieden.


SPIELPLAN der Endrunde 7. - 29. Juni


Gruppenphase 7. - 18. Juni


Gruppe A 07.Juni 18:00 Uhr Schweiz - Tschechische Republik 1:0
Gruppe A 07.Juni 20:45 Uhr Portugal – Türkei 2:0
Gruppe A 11.Juni 18:00 Uhr Tschechische Republik - Portugal 1:3
Gruppe A 11.Juni 20:45 Uhr Schweiz - Türkei 1:2
Gruppe A 15.Juni 20:45 Uhr Schweiz - Portugal 2:0
Gruppe A 15.Juni 20:45 Uhr Türkei - Tschechische Republik 3:2

Gruppe B 08.Juni 18:00 Uhr Österreich - Kroatien 1:0
Gruppe B 08.Juni 20:45 Uhr Deutschland - Polen 2:0
Gruppe B 12.Juni 18:00 Uhr Kroatien - Deutschland 2:1
Gruppe B 12.Juni 20:45 Uhr Österreich - Polen 1:1
Gruppe B 16.Juni 20:45 Uhr Polen - Kroatien 0:1
Gruppe B 16.Juni 20:45 Uhr Österreich - Deutschland 0:1

Gruppe C 09.Juni 18:00 Uhr Rumänien - Frankreich 0:0
Gruppe C 09.Juni 20:45 Uhr Niederlande - Italien 3:0
Gruppe C 13.Juni 18:00 Uhr Italien - Rumänien 1:1
Gruppe C 13.Juni 20:45 Uhr Niederlande - Frankreich 4:1
Gruppe C 17.Juni 20:45 Uhr Niederlande - Rumänien 2:0
Gruppe C 17.Juni 20:45 Uhr Frankreich - Italien 0:2

Gruppe D 10.Juni 18:00 Uhr Spanien - Rußland 4:1
Gruppe D 10.Juni 20:45 Uhr Griechenland - Schweden 0:2
Gruppe D 14.Juni 18:00 Uhr Schweden - Spanien 1:2
Gruppe D 14.Juni 20:45 Uhr Griechenland - Rußland 0:1
Gruppe D 18.Juni 20:45 Uhr Griechenland - Spanien 1:2
Gruppe D 18.Juni 20:45 Uhr Rußland - Schweden 2:0


Viertelfinale 19. - 22. Juni


DO
19. Juni
20:45 in Basel
PORTUGAL - DEUTSCHLAND 2:3
Spiel 25

FR
20. Juni
20:45 in Wien
KROATIEN - TÜRKEI 1:1 nV 1:3 iE
Spiel 26

SA
21. Juni
20:45 in Basel
NIEDERLANDE - RUSSLAND 1:3 nV
Spiel 27

SO
22. Juni
20:45 in Wien
SPANIEN - ITALIEN 0:0nV 4:2 iE
Spiel 28


Halbfinale 25. - 26. Juni


MITTWOCH
25. Juni 2008

20:45 Uhr in Basel
DEUTSCHLAND - TÜRKEI 3:2
Spiel 29

DONNERSTAG
26.Juni 2008

Spiel 29 20:45 in Wien
RUSSLAND - SPANIEN 0:3
Spiel 30


Finale 29. Juni 2008

SONNTAG
29. Juni 2008 um 20:45 Uhr
Ernst-Happel-Stadion Wien

DEUTSCHLAND - SPANIEN 0:1

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