Montag, 14. April 2008
Authentizität (Anmerkung zu "Die geheimen Spielregeln der Macht" von Christine Bauer-Jelinek)
In Christine Bauer-Jelineks Bestseller "Die geheimen Spielregeln der Macht und die Illusionen der Gutmenschen" wird eine Menge vom Siegeszug der neoliberalen Weltordnung berichtet, darunter auch der Aushöhlung des traditionellen Wertes Ehrlichkeit. An die Stelle von Ehrlichkeit tritt, so Bauer-Jelinek, der Begriff der Authenzität, wie authentisch jemand etwas vermitteln kann, ohne gleich beim Lügen ertappt zu werden. Dieses "gekonnte Lügen" ist eine Spielart der aus den USA stammenden Credibility, Glaubwürdigkeit.

Doch ein guter Lügner ist nicht gleich ein guter Lügner, wir unterscheiden deshalb sehr spezifisch zwischen plastisch und realistisch. Wer sich noch an Schulaufführungen erinnern kann wird wissen wovon ich rede, es gibt nur sehr wenig talentierte Schauspieler und selbst Übung kann aus so manchen nur kurzfristig eine überzeugende Darstellung herauspressen. Die Kinder von damals sind heute selbstverständlich erwachsen und da so mancher eine Karriere begonnen hat sind genau jene ärgerlichen Mängel von damals auch heute noch von Bedeutung. Eine realistische Darbiertung ist glaubwürdig, zu glaubwürdig um noch als "Spiel" wahrgenommen zu werden. Durch die Kunst des Method Acting kann eine realistische Inszenierung sogar zu echter realer Emotion führen, der Darsteller fühlt was er zu fühlen vorgibt, er wird zur Rolle. Mit der Fähigkeit auf Kommando glaubwürdig weinen, vor Wut explodieren oder auch lachen zu können ist man zwar gut gewappnet, doch so zum Spaß taugen sie nicht immer, manchmal wird der Schauspieler dabei einfach ungewollt zu ernst genommen, Missverständnisse sind das Ergebnis. Als plastisch betrachten wir hingegen all das was in der Tradition des Schultheaters überzogen und daher gänzlich unglaubwürdig wirkt, wie eine schlechte Imitation.

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Mittwoch, 6. Februar 2008
Aus 2D mach 3D!
Oder besser gesagt "lass es dir machen", denn die schlauen Köpfe der Stanford Universität in Kalifornien, haben eine neuen Software entwickelt die es ermöglicht herkömmliche Fotos von 2D nach 3D umzuwandeln. Das ganze steckt zwar noch in den Kinderschuhen, sieht aber jetzt schon sehr gelungen aus, aber Bilder sagen mehr als tausend Worte, also seht selbst und macht euch eurer Urteil.



Mit einer kostenlosen Registrierung auf der HomePage der Macher ( http://make3d.stanford.edu ) ist es dir auch nicht vorenthalten selber Bilder auf die Seite raufzuladen (uploaden) und dir dann dieses in 3D anzusehen, weiterschicken und dabei behaupten du hättest es selber erstellt, zur Kenntnis nehmen und geistig in den Müllkontainer werfen, usw. Das Problem dabei ist allerdings aufgrund der großen Interesse und der eher Begrenzen technischen Möglichkeiten kann es natürlich auch den Umständen entsprechend lange dauern bis man das 3D-Foto sein Eigen nennen kann.

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Samstag, 12. Jšnner 2008
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte
Müssten gemäßg dieses bis zur Besinnungslosigkeit zitiertem Satz dann Maler und Zeichner nicht vermögender sein als Schriftsteller?

Rein vom theoretischen Standpunkt her wäre das der Fall, es sei denn man stützt sich auf die ebenfalls sehr überstrapazierte Theorie dass man gar nicht soviel gesagt bekommen will, schon gar nicht die Wahrheit, die eh niemand mehr hören will.

Dessen ungeachtet ist die Ausdrucksweise "ein Bild" vielleicht etwas falsch, korrekt müsste man behaupten "Bilder sagen mehr als tausend Worte", denn wie Comics, Mangas und Zeichentrickfilme beweisen übersteigt das illustrierte Werk die enthaltenen Dialoge bei weitem (gerade wenn man literarische Adaptionen wie "das Buch zum Film" betrachtet dürfte dieser Fakt geradezu ins Auge stechen). Ja, Bilder sagen mehr als tausend Worte.

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Donnerstag, 10. Jšnner 2008
Der Pfannenstiel bei den Simpsons

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Ein Tag der ein Leben verändern kann
Folgendes Ereignis fällt eindeutig unter die Kategorie "Unerwartete Toilettenbegegnung", ein Thema dass ich aber nicht gesondert aufgreifen möchte.

Es war ein Tag wie jeder andere, doch etwas stimmte nicht ganz, denn aufgrund erhöhten Flüßigkeitskonsums verspürte ich einen gewissen Drang, der gerne als leichtes Zwicken beschrieben wird. Da der Gang zur Toilette aber nicht immer von Erfolg gekrönt ist (weniger wegen einer Blasenschwäche sondern weil irgendjemand wieder schneller war) heisst es zumeist schnell sein und auf die entsprechenden Zeichen, wie Geräusche, Beleuchtung und das Türschloss zu achten. Glücklicherweise stand die Türe einen Spalt offen und ließ erkennen dass das Licht abgeschaltet war. Ich stoße sie auf, gehe hinein, ziehe sie wieder zu, schalte das Licht ein und... noch ehe ich kapiere was ich sehe, höre ich die verstörenden Worte von der faltigen weißhaarigen Person auf der Keramikschüssel: "Do is besetzt"

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Mittwoch, 9. Jšnner 2008
Diverses - Was soll das sein?
Eine gute und berechtigte Frage, die ich jetzt einmal im Interesse der Allgemeinheit stelle. Gemeint wird mit Diverses eigentlich und auch bei uns alles was nicht in andere Kategorien reinpasst.

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Herzlich Willkommen
Danke für den Besuch auf Pfannenstiels Welt. Leider steht dieser Blog sozusagen noch am Anfang seiner Karriere und so bitte ich im Namen aller Beteiligten um Verständnis dafür, dass es hier noch ein bisserl nackert ausschaut - Under Construction, eine Baustelle eben.

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