Massive Spoiler für die 6.0 Ära?
Lesen auf eigene Gefahr:

SPOILER-BEGINN

https://swtor.jedipedia.net/en/cdx/the-hand-of-the-empire
https://swtor.jedipedia.net/en/cdx/task-force-nova

Die beiden obigen Links weisen auf eine Hand des Imperiums und die republikanische Task Force Nova hin, welche im Anschluss an den Corellia-Flashpoint ins Leben gerufen werden. Beide Kodex-Einträge erwähnen (noch?) mit keinem Wort eine Verbindung zur Allianz auf Odessen, aber eine Task Force war auch genau das, was man am Ende von Shadow of Revan gründete. Die Hand und die Task Force scheinen mir beides mehr als nur kleine Gruppen zu sein, sondern Organisationen, die außerhalb der jeweilige Hierarchie existieren, wobei sie sehr gut eine reformierte und nun offiziell an eine der beiden Supermächte angeschlossene Allianz beschreiben könnten. Die Hand des Imperiums wird ja sogar betont "pragmatisch" sein, womit man auf Lana Benikos Rolle anspielen könnte. Lana als ehemalige imperiale Geheimdienstministerin hätte durchaus die nötigen Qualifikationen, um als Agentin der Hand aufzutreten. In diesem Sinne würde ich die Hand nicht als Funktionsbezeichnung einer Einzelperson auffassen, sondern als Bezeichnung einer Organisation wie der Hand von Thrawn oder der Hand of Judgement. Mir gefällt die Idee, auch wenn sie den bitteren Beigeschmack hat wieder auf den Rang eines Zorn des Imperators reduziert zu werden. Man darf nun aber wohl Seite an Seite mit Darth Malgus stehen, der einem im Rang wohl gleichgestellt ist. Allerdings kann man sich auch beschweren, denn in den Legends waren die Hände des Imperators Darth Vader als Vollstrecker des Imperators untergeordnet, auch wenn sie ihm nicht unterstellt waren und sogar außerhalb von Vaders Autorität existierten. Wer schon einmal in Vaders Schuhe geschlüpft ist und sich nun fühlt als wäre er Mara Jade, der wird wohl nicht ganz zufrieden sein, genauso wie ehemalige Mitglieder des Dunklen Rats nun endgültig politisch an den Rand gedrängt sein dürften. Als Hand ist man vom Imperator abhängig und da jedes Mitglied des Dunklen Rats sich auch auf den Thron putschen könnte wäre man gezwungen die Anzahl seiner politischen Feinde überschaubar zu halten. Die Beförderung zur Hand des Imperiums wäre für Agenten und Kopfgeldjäger eine eindeutige Beförderung, für Krieger ist sie eine De-Facto-Wiedereinsetzung, wenn auch nicht dem Namen nach, aber für Inquisitoren stellt sie meiner Ansicht nach einen klaren Machtverlust dar.

Und wie sieht es bei den Reps aus? Nun die Task Force Nova beschäftigt sich wohl damit ein Gegengewicht zum deutlich weniger geschwächten Sith-Orden darzustellen. Dieser hatte zwar in der jüngsten Vergangenheit zwei Angriffe auf Korriban, einen blutigen Bürgerkrieg nach Darth Marrs Tod und eine Invasion durch Zakuul zu verschmerzen, aber der Orden behielt seine Führungsstrukturen bei und Kaiserin Acina baute ihn wieder auf. Währenddessen zerstörte Großmeisterin Satele Shan den Jedi-Orden, indem sie alle dienstbeflissenen Jedi-Ritter im Krieg gegen Zakuul und das Sith-Imperium verheizte, ehe die Großmeisterin erkannte, welchen Schaden die Opferbereitschaft des Jedi-Ordens angerichtet hatte. Mit Sateles Flucht von Tython, dem Tod des Großteils der Ordensmitglieder und Gnost-Durals Umzug nach Ossus kümmerte sich der Jedi-Orden de facto so gut wie gar nicht um seinen Wiederaufbau. Während die Sith die Jahre nach ihrer Niederlage gegen Arcann für den Wiederaufbau nutzten führten die Jedi kaum neue Padawane in den Orden ein, weil es kaum noch Meister gab und die Kolonie auf Ossus von der Außenwelt abgeschnitten war. Mehrere Jahre wurden also offiziell keine neuen Jedi-Ritter ausgebildet und selbst wenn es auf Tython noch eine kleine Gruppe Jedi gab, so etablierten diese keine neuen Jedi-Rat, der sich um den Wiederaufbau gekümmert hätte. Auf Odessen findet sich eine Macht-Enklave, die dem Jedi-Orden als Keimzelle dienen kann und seit der Evakuierung von Ossus treiben sich auch wieder einige Jedi-Meister herum, die Padawane ausbilden können und nach einem neuen Heim suchen. Bis es jedoch soweit ist, dass man sich den Sith entgegen stellen kann, könnte man die Hilfe einer Organisation wie der Allianz brauchen, die bereits über ausgebildete Machtnutzer und Experten im Kampf gegen Machtnutzer verfügt. Darin sehe ich auch die große Chance für beide Jedi-Klassen, da diese als Mentoren aufgebaut, aber kaum eingesetzt wurden. Der Barsen'thor hätte sicher einige weise Ratschläge für die nächste Generation des Jedi-Ordens und der Jedi-Kampfmeister erhielt seinen Titel ja auch, weil er die nächste Generation an Lichtschwertschwingern ausbilden sollte. Aber auch ein Special Forces-Veteran könnte Jedi einiges lehren, wobei ich an das Beispiel Jagged Fels denke, der in den Star Wars Legends, auch einige Zeit als Ausbilder in der Jedi-Akademie des neuen Jedi-Ordens diente. In diese Kategorie würde ich auch den Schmuggler einreihen, wobei sich bei diesem vielleicht auch die Unterstützung Han Solos für den Jedi-Orden in den Legends anführen ließe. Informelle Mitglieder des Jedi-Ordens, Vorreiter von Luke Skywalkers Jedi-Koalition - in der Task Force Nova ließen sich einige Gedankenexperimente umsetzen.



SPOILER-ENDE

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xeson, Mittwoch, 9. Oktober 2019, 08:58
Ich muss sagen, dass das für mich echt sehr gut klingt. Hab schon lange darauf gehofft die A mal etwas mehr zu spezialisieren und so kann man glaube ich das "Dilemma" nach KotFE und KotET am besten langsam wieder auflösen und zu den Fraktionen zurückkehren, ohne unrealistischer Weise direkt wieder ein hohes Tier in der Fraktion zu sein. Freu mich drauf - dann vor allem auf post 6.0 und wie das weiter gesponnen wird.